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Frauen in der Politik: Wenn alles gegen die Wand gefahren ist
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Was haben die SPD und Saudi-Arabien gemeinsam? Frauen kommen hier erst ans Steuer, wenn es gar nicht mehr anders geht. Ein Armutszeugnis.

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akkzent 03.10.2017, 11:21
30. Frechheit

Also Frau Margarete Stokowski, Verleiche der SPD mit Saudi-Arabien, auch im Bezug auf die Rolle der Frau ist eine absolute Frechheit. Ich gebe die Hoffnung aber nicht auf: vielleicht lese ich von Ihnen auch einmals etwas Vernünftiges, obwohl oder aber weil Sie eine Frau sind.

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giwi21 03.10.2017, 11:22
31. Sorry,

aber wer glaubt wirklich das es mit Frauen besser wird? Das Geschlecht spielt keine große Rolle. Ob in der Politik oder in der Wirtschaft - irgendwann geht es nur um Macht und Geld. Ich habe früher einmal Merkel gewählt, und was hat sich verändert ?

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ihawk 03.10.2017, 11:25
32. Der Charme des Unsinns

Mich amüsiert dieser nicht besonders zielführende Feministen-Artikel dahingehend, als dass die Frauenquote unter einer Bundeskanzlerin rückläufig war. Außerdem sind Artikel wie dieser, genau der Grund weshalb die Frauenquote derzeit rückläufig ist - der zänkische Unterton ist einfach nur abstoßend, auch für Frauen.

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kugelfang 03.10.2017, 11:26
33. arme SPD!

Mit den Damen : Nahles, Schwesig und der Frau Özoguz wird ab jetzt aber alles Gut?

Dann freut euch schon mal auf sehr, sehr viele Jahre Opposition, dankt der Frau Özoguz für mindestens vier Jahre dazu, für ihre Aussage wir hätten keine Kulturaußer unsere Sprache! und vier Jahre von Frau Schwesig, die unser Bildungssystem dermaßen gut findet, das sie ihre Kinder auf eine Privatschule schickt! Frau Nahles dürfte mit ihren Rentenpfusch, Mindestlohnpfusch und der soooo tollen Mietpreisbremse mindestens acht Jahre Opposition zum Dilemma beitragen!

Ja, bitte mehr Frauen an die Spitze!

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kladderadatsch 03.10.2017, 11:29
34. Nicht immer alles auf Geschlecht beziehen

Nahles steht für den linken Flügel der SPD, eine Fundi: "auf die Fresse". Deshalb kommt sie erst jetzt ran. Ob das eine gute Idee war? Proteste gab es ja schon. Der ausgewogenere Oppermann hätte m.A.n. mittelfristig mehr Stimmen gebracht. Hätte Kraft gewollt, hätte sie vor ihrer NRW-Wahlniederlage auch Kanzlerkandidatin werden können. Und Merkel, von der Leyen, May etc. sind die besten Gegenbeispiele. Nahles kann aber die SPD und die Linken als Partei vereinen. Bringt der SPD aber nur in Richtung 50% , wenn die CDU wieder mehr nach rechts rückt.

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karstenauswerder 03.10.2017, 11:31
35. Es ändert sich NIE etwas Grundlegendes Frau Stokowski -

wenn doch, geht es meistens mit Schmerzen und Blutvergießen einher. Also - freuen wir uns über die vielen kleinen Schritte und hoffen, dass sich möglichst wenig Männerimitationen wie bei unseren rechten und linken Patendlöserdamen nach vorne kämpfen.

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MeinungVonMir 03.10.2017, 11:34
36. Diskriminierung im Bundestag

Also ich wäre ja dafür, dass endlich mal mit dieser massiven Diskriminierung aufgeräumt wird. Wir sollten je einen Abgeordneten haben, der schwarz, weiss, Asiate, arabisch, amerikanisch, Eskimo, Latino, mit Behinderung, ohne Behinderung, schwul, nicht schwul, Kinde, Jugendlicher, Erwachsener, mit Brille, ohne Brille, mit Bart, ohne Bart, mit Haaren, mit Glatze, lispeln, nicht lispelnd, stotternd, nicht stotternd, lustig, nicht lustig, mit abstehenden Ohren, ohne abstehende Ohren UND das natürlich alles als Mann UND Frau. Ach ne halt, wir brauchen natürlich auch eine Kombination der jugendlichen, weiblichen Stotterer mit asiatischem Hintergrund und die erwachsenen, männlichen Lispler mit europäischem Hintergrund.

Merkt Frau Stokowski nun langsam wie schwachsinnig Quoten sind, ob es nun ein französischer Frühsozialist vor 200 Jahren nun anders sieht oder nicht? Oder will Frau Stokowski in ihrem langsam wahnhaft anmutenden Feminismus einfach alle anderen (die der gute Franzose vor 200 Jahren - was hätte der wohl zur Homosexualität gesagt?? - nicht kannte oder berücksichtig hat) diskriminieren??

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medium07 03.10.2017, 11:42
37. Oops, she did it again!

Wieder mal an den Haaren herbeigezogen, Frau Stokowski. Hannelore Kraft hätte längst Vorsitzende und Kanzlerkanditin werden können. Hat sich aber in NRW eingemauert und dann dort alles gegen die Wand gefahren. Und Martin Schulz gleich mit. Frauen sind ja so praktisch.

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olicrom 03.10.2017, 11:43
38. Warum arbeiten sich Frauen seit 100 Jahren an diesem Problem ab..

... also einem Zeitraum, in dem sich die Welt in ihren elementaren Bereichen mehrmals komplett umgekrempelt oder neu erfunden hat hat. Aber so ziemlich das Einzige, folgt man der Autorin, was nicht vorankommt ist die Gleichberechtigung der Frau. Woran mag das wohl liegen? An den Männern natürlich. Sagt die weibliche Logik. Meine Logik hingegen sagt mir allerdings klar wie selten: Wer es offensichtlich über 100 Jahre nicht weiter gebracht hat als es die Autorin konstatiert, dem bleibt in der Tat nur noch die Quote als letzter Akt der Selbstrechtfertigung.

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olli0816 03.10.2017, 11:45
39. Eigentlich einlich für die Frauen

Irgendwie ist es doch komisch mit dieser Gleichberechtigung. Jeder darf alles machen und trotzdem nehmen viele diese Möglichkeiten einfach nicht wahr. Keiner in meinem Haus ist DAX-CEO, aber theoretisch könnte jeder es anstreben. Vielleicht liegt es daran, dass keiner hier im Haus wohnt, der gerne 16-Stunden-Arbeitstage hat? Aber wo ist da die Gleichberichtigung?

Die Autorin hat also die Politik entdeckt und erschütternde 30% Frauen sitzen jetzt da nur herum. Absolute Frechheit, der Bürger soll schließlich in den Wahlen 50:50 Frauen/Männer wählen. Aber die bösen Parteien stellen nicht so viele auf und außer der guten SPD nimmt sich niemand der Femministenfragen an.

Mir ist auch aufgefallen, dass der eher ... ähem ... dröge Herr Schulz von seinen Parteigenossinnen umringt war, wie er seine Niederlage einstand. Nur, wenn man sich diese Damen anschaut: Würde wirklich eine von denen das Format für eine Kanzlerkandidatin haben? Herr Schulz war schon nicht geeignet, Herr Gabriel sowieso nicht. Aber Frau Nahles? Diese Frau hausiert in ihrer Unwissendheit durch die Politik, dass wohl der größte Teil der Bevölkerung bei dieser Kandidatin abwinken würde, wenn sie sich als Kanzlerkandidatin aufstellen würde.

Was mich bei dieser ganzen Quotendiskussion immer wieder verwundert ist die Fixierung auf Frau/Mann und nicht auf das einzig wesentliche: Ist der Mensch - egal ob Männlein oder Weiblein - in der Lage den Posten gut auszufüllen? Die zweite wesentliche Frage - und die ist ganz persönlich: Will ich den Posten für mich haben? Um zu meinen Anfang zurückzukommen: Ich, männlich , strebe keinen DAX-CEO-Posten trotz bester Bezahlung an, weil ich ganz andere Prioritäten in meinem Leben habe.

So ist das auch mit vielen anderen Männern und Frauen. Sie wollen schlicht nicht, weil Privatleben, Familie oder der Rauhaardackel die erste Priorität sind. ich habe viele Frauen erlebt, die ganz eindeutig zu Familie mit allem was dazugehört tendieren. Die fallen für die Topposten aus. ich habe noch weniger Frauen kennengelernt, die gerne viel berufliche Verantwortung übernehmen wollen (Stichwort: Work-Life-Balance). Die das aber wollen, sind genauso ehrgeizig wie die Männer und schaffen es sehr gut, sich durchzusetzen. Sind nur weniger, deshalb klappt auch eine gute 50:50 Quote nicht.

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