Forum: Kultur
Frauenkleidung: Das Bedürfnis, nicht angegafft zu werden
Stephane Mahe / REUTERS

"Talentiert und schön"? Die Berichterstattung über die Fußball-WM zeigt: Die Spielerinnen werden auch immer als Objekte bewertet. Das gilt übrigens für alle Frauen - und wird im Sommer besonders spürbar.

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James Blönd 11.06.2019, 21:05
130.

Zitat von Spiegulant
Welcher Mensch hat es nicht gerne, wenn er wegen seiner Attraktivität anerkennend freundlich angeschaut wird?
Ich.

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guidomuc 11.06.2019, 21:09
131. Da kann ich Sie beruhigen...

...liebe Frau Stokowski, Frauenfußball gucken Männer sowieso nicht. Und was den BH angeht: besser einen tragen, Männer sind Jäger und gucken instinktiv auf alles was sich bewegt ;-) Nehmen Sie es positiv, Männer schauen nur attraktive Frauen an...

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Spiegulant 11.06.2019, 21:16
132. Falsche Spaltung durch Stokowski

Stokowski versucht immer und stets, einen Spaltpilz zwischen Männer und Frauen zu treiben, was absolut kontraproduktiv ist, wenn einem an einer freien und gleichberechtigten Gesellschaft gelegen ist.

In dem ein jeder nach seiner Art, wie es ihr/ihm entspricht, glücklich und frei leben könnte.

Das wäre eher ein lohnendes Thema für eine Stokowski-Kolumne.

Denn die "Spaltung" geht nicht zwischen Frauen und Männern, sondern zwischen "freien" Menschen, und andererseits solchen, die in reaktionären Zwängen gefangen sind und in ihrer Gefangenheit auf alles dreinschlagen und einprügeln, was sie an die Freiheit erinnert, die sich selber nicht zu leben trauen.

Wenn sie selber in ihren Zwängen nicht glücklich sind, so soll auch kein anderer freier sein als sie und glücklich werden dürfen.

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lomexx 11.06.2019, 22:46
133. Tja

Erstens: Warum muss eigentlich jedes Jahr im Juni mindestens eine Medien-Feministin ein hierzulande angeblich virulentes T-Shirt-Entwürdigungs-Problem imaginieren, wo es doch in punkto Gleichstellung bzw. Unterdrückung der Frau so viele echte Probleme zu behandeln gäbe. 2019 gibt das eigentlich doch nicht mal wettermäßig her.
Zweitens: Es besteht die Möglichkeit, dass sich in dem Gefühl, permanent von "Creeps" und "Lurchen" angegafft zu werden, zumindest zum Teil auch die eigene - nebenbei bemerkt recht misanthropische - Erwartungshaltung manifestiert. Hier in Hamburg jedenfalls kuckt man sommers wie winters immer noch überwiegend aneinander vorbei.
Drittens: Ich wünsche trotzdem einen schönen Sommer.

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seeberger.h 11.06.2019, 23:31
134. An wen richtet sich der Artikel?

Und wenn, können die genug Deutsch - Stichwort "Freibad"?
Denken wir an moderne, normal sozialisierte Männer:
Wenn Männer Frauen nicht mehr schön finden dürfen, weil diese sich dadurch entwertet fühlen könnten, obwohl mache davon ersteres dediziert anstreben, gehen Grundlagen des Zusammenlebens kaputt. Für Frauen, die sich keinen Blicken von Männern aussetzen möchten, gibt es die etablierten Kleidungs- und Verhaltensregeln der nahöstlichen Wüstenreligionen. Viel Spaß damit.
Frauen, die anderen Frauen nicht gönnen, begehrliche Blicke auf sich zu ziehen, sollten jedoch anderen Frauen keine Vorschriften machen.
Frauen, die wollen, dass Männer Frauen nichtmehr ansehen dürfen, gibt es wohl immer wieder, haben jedoch ein schweres Handicap seitens der Evolution. Zurecht, finde ich. Männer, die nicht von Frauen angesehen werden wollen, sind mir nicht bekannt.
Mir als Mann ist klar, dass ich, wenn ich fast nackich herumrenne, wenig positives Feedback ernte. Ältere Damen ebensowenig. Jeder sollte seines Bekleidungswahl einfach bedenken und dann damit leben. Besser als Vorschriften. Aber möglicherweise gilt das nur für das alte Dunkeldeutschland.

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Igelnatz 12.06.2019, 00:22
135. Die Spielerinnen werden auch immer als Objekte bewertet.

Falsch! Nicht auch immer, sondern manchmal, oder (zu) oft. Die Verfasserin polemisiert so stark, dass es kaum auszuhalten ist! Sexismus, Belästigung etc sind nicht schön! Nur greift sich die Verfasserin !immer! die Vorfälle heraus, die ihr in den Kram passen. Man kann auch differenziert arbeiten und letztlich erweist sie so ihren durchaus auch guten Anliegen einen Bärendienst! Ich zumindest kann ihre Ausführungen nicht ernst nehmen! Zu - sagen wir einmal - anekdotisch! Wenn man es darauf anlegt, könnte man alles was sie schreibt schnell im Internet andersrum zusammenrecherchieren. Fussballer als Objekte bewertet, Männer dürfen dies und das nicht, im Gegensatz zu Frauen... eigentlich echt etwas arm!

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dirkwerner 12.06.2019, 02:47
136. Google ist Schuld

Das problem liegt einzig darin das alle die Seriösen Zeitungen den Sexuellen Keys Besucher von Google haben wollen weil Besucher einfach Geld bedeuten. Deshalb wird jedes noch so langweilige Thema mit Keywords zum Thema Sex aufgefrischt. Sex verkauft sich halt.

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user124816 12.06.2019, 03:25
137. Menschen halt

Wir haben das ganze Jahr über Paarungszeit, und menschliche Männchen sind während der Paarungszeit auf der Suche nach Sexualpartnern.
Frauen takeln sich auf, präsentieren was sie an körperlichen Vorzügen haben, malen sich an, und Männer reagieren darauf - sich darüber zu beschweren bedeutet sich über die Natur der Menschen zu beschweren. Sinnloses Rumgenöle.

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fördeanwohner 12.06.2019, 06:05
138. -

Zitat von im_ernst_56
... Und im anderen Kontext (nicht Sport, sondern Popmusik): https://www.youtube.com/watch?v=nVT1XFzxtxs Wichtig ist das Interview mit der Konzertbesucherin. Frauen reduzieren Männer (in diesen Fall Musiker) genauso auf ihre Äußerlichkeit wie umgekehrt.
Hier würde ich widersprechen. Ein erfolgreicher Popmusiker kann durchaus auch nicht gut aussehen, um angehimmelt zu werden. Man kann auch nicht so attraktiv sein als Mann in diesem Gewerbe, während eine unattraktive Frau kaum Chancen hätte.

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foxtrottangohamburg 12.06.2019, 06:07
139. Meine Herren!

Frau Stokowski hat natürlich völlig Recht! Einen Menschen anzustarren, ist aufdringlich. Gerade unter dem Gesichtspunkt, dass die Wahl der Bekleidung meist nach rein praktischen Gesichtspunkten erfolgt und nicht, um etwa Aufmerksamkeit zu erhaschen oder sich zu inszenieren. Also bitte, halten Sie es wie z.B. Norweger - tun Sie einfach so, als besäßen Sie ein unglaubliches Maß an Toleranz (respektive Ignoranz) zeigen Sie keine ersichtliche emotionale Reaktion, egal was Sie sehen. Ob die Damen in hauteng oder in einem Hauch von Nichts unterwegs sind oder nur in figurbetont und luftig, alles völlig natürlich und ganz selbstverständlich. Zweimal hin gucken oder etwas zu lang ist Belästigung. Übrigens, auch im ach so toleranten Norwegen sind die Damen mitunter recht verzweifelt, weil die Herren sich so korrekt verhalten, den damit muss Frau leider aktiv werden, um Kontakt aufzunehmen oder Annäherung als erwünscht zu signalisieren. Und DAS ist eben auch nicht so toll. Wie Mann es macht, bleibt dann erfahrungsgemäß eben leider falsch.

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