Forum: Kultur
Frauenrechte: Arbeit niederlegen, Vermehrung verweigern!
DPA

Kommen die Konservativen an die Macht, geht es den Frauen immer schlechter. Anstatt rumzusitzen und auf bessere Zeiten zu hoffen, könnten sie kämpfen. Am besten gemeinsam.

Seite 12 von 22
underdog 25.02.2017, 18:15
110.

Zitat von AlaskaSaedelaere
Dann sollten Frauen ihre Partnerwahlstrategie ändern. Wer nur Besserverdienende als Partner in Betracht zieht, ist in der Ehe logischerweise "finanziell unterlegen". Besser wäre es, eine vernünftige Ausbildung anzustreben (E-Technik, Mathe, Informatik etc.) und dann einen einfachen Krankenpfleger oder Handwerker zu heiraten.
Wie können Sie nur Frauen als erwachsene, eigenverantwortlich handelnde Menschen betrachten, die durch ihr Handeln auch noch die Gesellschaft mit prägen? Sowas ist im Feminismus nicht gewünscht.

Beitrag melden
underdog 25.02.2017, 18:15
111.

Zitat von taglöhner
Also bitte wieder mal! Aufgrund welcher Logik kommt Frau Berg denn darauf, dass es Männer in ihrem Sinne unter Druck setzen würde, wenn Feministinnen ihre Arbeit und Fortpflanzung einstellen?
Fies. Aber voll ins Schwarze.

Beitrag melden
spdf 25.02.2017, 18:17
112. re

Zitat von zarah25
... zu sehen, dass es hier im Forum vor allem die älteren Männer sind, die davon ausgehen, dass Frauen sich am liebsten aushalten lassen und selbst über keinen Einfluss als genau diesen verfügen. Sie haben noch gar nicht gemerkt, wie sehr sich die Welt verändert hat. Klar, dass ein 50jähriger plus noch das alte Familienmodell lebt oder davon enttäuscht ist. Er kennt gar kein anderes, sieht kein anderes. Aber welche Frau will heute noch zu Hause hocken und sich aushalten lassen, Leute? Oh, es gibt sie sicher, und das kann einem leid tun. Wer braucht denn einen Mann zum Leben (außer den unterbezahlten Unterschichtlerinnen) oder ein Kind als Daseinsberechtigung? (Die Menschheit stirbt aus? - Who cares?). Kinder nur bei fifty-fifty-Aufteilungen und genug Kitas und Co. Oder ganz sein lassen. Wenn jetzt die Rechten wieder die Fifties aus der Kiste holen wollen, werden sich ihnen sicher die Dummies anschließen. Aber die sind - immer noch und weiterhin - in der Minderheit. Streiken hat sich selten bewährt, aber das weiß Sibylle ja selbst. Die Welt schreitet von alleine voran.
Suchen sie mal bei Google Kinderwunsch Frau ja Mann nein. Also der Kinderwunsch scheint bei sehr vielen Frauen sehr ausgeprägt zu sein. Es gibt da eine ganze Reihe Ratgeber.
Beispiel:
http://www.brigitte.de/liebe/beziehung/kinderwunsch--er-will-kein-kind---was-tun--10183460.html

Was das Hausfrauenmodell angeht. Hängt davon ab, ob die Frau zufrieden mit ihrem Job ist oder nicht. Das ist keine Frage der Qualifikation. Viele haben halt irgendwann keine Lust mehr auf Karriere. Man sollte nicht den Fehler machen Karriere als etwas ausschließlich positives zu sehen.

Was sie auch nicht vergessen sollten: In den 1950er Jahren gab es sehr viele Frauen die selbständig waren.

Beitrag melden
gldek 25.02.2017, 18:19
113. Jeder hat das Recht aussterben zu dürfen

Nur gut, dass es genug Migration aus vermehrungsfreudigen Kulturkreisen gibt.
Das Thema gleich bezahlte Arbeit ist damit bekanntlich auch erledigt.

Beitrag melden
acitapple 25.02.2017, 18:20
114.

"Da haben Medien und Philosophen zu tun, da geraten sie in Wallung, da können sie zeigen, was Großes in ihren Hirnen wohnt."

Tja, das sollten sie vielleicht überdenken, gelingt nicht immer. Das einzige was man Trump noch nicht "nachweisen" konnte sind Holocaust und Erderwärmung. An allem anderen ist er natürlich schuld.

Viel Spaß beim organisieren. Hoffen wir mal, dass keine Frau das gleiche trägt wie ne andere... klappt sicher. So kennen wir die Damen.

Beitrag melden
jufo 25.02.2017, 18:24
115. #100 Gegen muslimische Dominanz

Gegen muslimische Dominanz helfen Mischbeziehungen! Meine Erfahrungen mit muslimischen Frauen sind durchaus gut. Auch umgekehrt gibt es positive Berichte. Wenn man die Moslems erst einmal kennenlernt stellt man fest, dass die meisten sehr freundlich sind und gar keine Bomben bauen. Der erste Schritt mag natürlich Überwindung kosten. Geht aber beiden Seiten so.

Beitrag melden
acitapple 25.02.2017, 18:28
116.

Zitat von ktb14
Ich bin weiblich, Akademikerin, 2 erwachsene Kinder, seit 27 Jahren verheiratet mit deren Vater :-) , berufstätig, finanziell unabhängig. 1. Kinder sind die Erfüllung des größten egoistischsten Wunsch, den es gibt, nämlich die Weitergabe der eigenen Gene. Niemand fragt einen Menschen, ob er leben möchte, niemand hat ein Mitspracherecht. Daher sind Kinder nichts weiter als die Erfüllung des Wunsches der Eltern!! Und zwar von Männlein wie Weiblein. Triebgesteuert sind Frau und Mann, erstere subtiler, letztere direkter bemerkbar. 2. Frauen werden durch die Schwangerschaft = Hormonschub par Exellence auf "Glucke" gepolt, die eine mehr, die andere weniger. Meistens aber so, dass die Mutter erst mal nur ihr Kind im Kopf hat, bzw. im Gefühl. Selbst wenn der Kopf gerne mal etwas geistig anspruchsvolleres machen möchte, der Bauch und das Herz sehnt sich nach dem Kind. War zumindest bei mir so... Der Vater war manchmal ganz schön eifersüchtig... 3. Mir tut jede Frau Leid, die kein Kind hat. Denn sie erfährt leider nicht am eigenen Leib, zu was sie alles imstande ist, welche Facetten das Leben für sie bereit hält. Ich wollte wie viele andere junge Frauen auch kein Kind, aber sie waren das Beste !!!, was mir passieren konnte. Kein Beruf kann die Gefühle hervorrufen, die meine Kindern in mir hervorrufen! Und letztlich machen uns Gefühle glücklich, Geld beruhigt nur die Nerven. 4. Jeder Einwohner dieser Republik hat die gleichen Chancen, sich einen Beruf zu erwählen. Wer einen aussucht, der finanzielle Unsicherheit zur Folge hat, gerade als Frau, hat nicht genügend nachgedacht. Ich sollte nach dem Willen meines Vaters kein Abitur machen, studieren sowieso nicht. Er hat mich nicht davon abhalten können... Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Ich habe dieses Herumgeheule satt, was die vermeintlich ungerechten Verdienstmöglichkeiten in unserem Land angeht. Jeder ist seines Glückes Schmied, wer zu blöd ist, seine Augen auf zu machen und nachzudenken, ist selber schuld!!! Das gilt für Männlein wie Weiblein!!!
Ich würde dies ja für den Kommentar der Woche nominieren, wenn es sowas denn gäbe... Ihnen ist schon klar, dass Sie damit den Frauen die Verantwortung für ihr Leben in die eigene Hand legen, oder ? Zahlreiche "Studien" degradieren doch Frauen zu Opfern, die zwar mordsmäßig fähig und intelligent sind, aber von den bösen Männern kleingehalten werden. Bittte ein Gesetz rausbringen, damit die Verantwortung beim Staat liegt.

Beitrag melden
acitapple 25.02.2017, 18:29
117.

Zitat von Jimbo 1
Meistens bin ich positiv animiert von Ihren Kolumnen, diesmal leider nicht, trotzdem, Liebe Frau Berg. Auch gut gemeinte Erpressung bewirkt meistens das Gegenteil von dem was man erreichen will.In diesem Fall, kein mehr Miteinander sondern ein Gegeneinander
Dem Feminismus ging es noch nie um ein Miteinander. Noch nicht mal unter den Frauen selbst...

Beitrag melden
germ 25.02.2017, 18:30
118. Stimmt nicht

Zitat von zarah25
... zu sehen, dass es hier im Forum vor allem die älteren Männer sind, die davon ausgehen, dass Frauen sich am liebsten aushalten lassen und selbst über keinen Einfluss als genau diesen verfügen. Sie haben noch gar nicht gemerkt, wie sehr sich die Welt verändert hat. Klar, dass ein 50jähriger plus noch das alte Familienmodell lebt oder davon enttäuscht ist. Er kennt gar kein anderes, sieht kein anderes. Aber welche Frau will heute noch zu Hause hocken und sich aushalten lassen, Leute? Oh, es gibt sie sicher, und das kann einem leid tun. Wer braucht denn einen Mann zum Leben (außer den unterbezahlten Unterschichtlerinnen) oder ein Kind als Daseinsberechtigung? (Die Menschheit stirbt aus? - Who cares?). Kinder nur bei fifty-fifty-Aufteilungen und genug Kitas und Co. Oder ganz sein lassen. Wenn jetzt die Rechten wieder die Fifties aus der Kiste holen wollen, werden sich ihnen sicher die Dummies anschließen. Aber die sind - immer noch und weiterhin - in der Minderheit. Streiken hat sich selten bewährt, aber das weiß Sibylle ja selbst. Die Welt schreitet von alleine voran.
Stimmt nicht. Die älteren Männer sind, mehr oder weniger, noch mit dem Rest von "Love & Peace" aufgewachsen und haben den Feminismus und die Emanzipation voll mitbekommen und weitgehendst unterstützt. Weil die Zeit damals einfach dafür reif war.
Für mich sind es eher die jüngeren übersexualisierten und mit Pornos bis zum Umfallen groß gewordenen Männer. Die sind mit dem (eingebildeten) Bewusstsein aufgewachsen, dass Frauen immer willig sind und sexuell zur freien Verfügung stehen und eigentlich nur "F...material" sind. Achten Sie mal auf die ordinäre und verachtende Ausdrucksweise der männlichen Assi-Blagen Mädchen gegenüber.

Gut, vielleicht müssten wir wirklich erst definieren wo jung oder alt anfängt. Vielleicht bin ich ja bei den noch Älteren ;-)

Beitrag melden
underdog 25.02.2017, 18:33
119.

Gibt es ja teilweise schon. Da wird dann selbstmitleidig fabuliert, dass Männer nicht mehr "erwachsen werden wollen" und "keine Verantwortung übernehmen wollen" usw.

Wie man es dreht und wendet: in der kleinen rosaroten Feministinnenwelt ist immer der Mann schuld und muss irgendwie bestraft werden, und sei es nur für die Missetaten seiner Vorfahren, wenn er sich selbst nichts zu schulden gekommen lassen hat. Damit er es auch mal lernt, jawoll!

Beitrag melden
Seite 12 von 22
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!