Forum: Kultur
Frauenrechte: Arbeit niederlegen, Vermehrung verweigern!
DPA

Kommen die Konservativen an die Macht, geht es den Frauen immer schlechter. Anstatt rumzusitzen und auf bessere Zeiten zu hoffen, könnten sie kämpfen. Am besten gemeinsam.

Seite 22 von 22
Pride & Joy 26.02.2017, 20:22
210.

Zitat von WernerGg
.... Niemals wurde sie auch nur eine Spur unterdrückt oder wurde bei irgendwas behindert. Sondern immer aus vollem Herzen gefördert. Jetzt schwimmt sie aber völlig und weiß nicht, was sie tun soll.
Wenn Sie das wirklich erfahren wollen, dann müssen Sie mit den Betroffenen sprechen und nicht mutmaßen, denn auch Überbehütung ist gleich Unterdrückung und das haben zu dieser Zeit in ihrem Umfeld gewiss einige der Beteiligten Protagonisten*innen erlebt. Insbesondere Frauen.

Was Sie empfinden und als angemessen sehen, kann für andere völlig irrelevant anmuten.

Und was eine richtige Frau für Sie ist, ist für andere Männer die Hölle, oder der Himmel auf Erden und zwischen diesen bipolaren Denkweisen und in diesem Kontext erstreckt sich das persönliche, individuelle Empfinden.

Noch eine Anmerkung: Angenommen werden und sein beinhaltet die Talente, oder wie der Mathematiker sagt Eigenschaften zu fördern und nicht das, was man gerne hätte und seinem Kind quasi andichtet. Das ist eine verdammt schwere Aufgabe, denn sie beinhaltet sich selbst und seine Wünsche zurückzustellen.

Ich bin allerdings sehr froh, dass Sie trotz der wenigen Zeit, mit Ihrer Tochter glücklich sind.

Beitrag melden
WernerGg 26.02.2017, 20:39
211. Des Pudels Kern

Um auf den Kern der Sache und Frau Bergs Artikel zurück zu kommen:

- Welches Ziel wollen Frauen denn erreichen?

- Und wer oder was hindert sie daran?

- Und zu welchem Zweck ruft Frau Berg zum Generalstreik auf? (Allerdings nur eine Woche bis zum nächsten Shopping)

Ich habe es nicht verstanden.

Beitrag melden
Pride & Joy 26.02.2017, 20:53
212. Nachtrag

Für mich ist die Geschlechterproblematik ein stellvertreterkrieg und somit immer mehr eine Debatte über Reichtum und Armut. Es geht also primär gar nicht darum, jedwede Gleichstellung erreichen zu wollen, sondern darum die Schere zwischen Arm und Reich zu negieren.

Denn aus dieser Quelle speist sich die Ungleichheit.

Beitrag melden
WernerGg 26.02.2017, 21:00
213. @Pride & Joy

Zitat von Pride & Joy
Ich hatte dazu schon Stellung bezogen in meinen Post #70 ff. Ich kann hier nur für mich sprechen und nicht für andere. Man muss auch erst von Voraussetzungen ausgehen, die da lauten: sind Frauen und Männer verschieden, damit ist nicht der biologische Unterschied gemeint, oder sind sie gleich? Ich gehöre zu der Fraktion, die Frauen und Männer als gleich absieht, mit den gleichen Eigenschaften ausgestattet in unterschiedlichen Verhältnissen und Intensitäten. Wenn ich also davon ausgehe, dass Menschen gleiche Eigenschaften haben, dann impliziert das, dass sie je nach Eigenschaft unterschiedliche Bedürfnisse haben, ihre Fähigkeiten unterschiedlich einsetzen können. Das ist der eigentliche Unterschied, meinen Sie nicht? Welche politischen Konsequenzen sind aus dieser Gleichheit zu ziehen? Nun, für mich ist dies ein Grund, dass die Geschlechter bspw. paritätisch an allen Entscheidungsprozessen zu beteiligen sind und qua ihrer Entscheidung an den Zentren der Macht. Zugang zu allen Ressourcen haben müssen und deren Verteilung überwachen. Und mitgestalten und entwickeln dürfen. Allein diese utopistische Vorstellung würde zu einer gesellschaftlichen Veränderung führen. Den Rahmen dieser Kommentarfunktion würde es aber sicherlich sprengen, würde man hier alle Faktoren diskutieren wollen. Es gibt aber dazu einige Denkansätze, die man lesenswert sind. (Mechthild Cordes geht in ihrem Buch Gleichstellung oder Gesellschaftsveränderungen allein durch das und von den falschen Voraussetzungen aus, die Grundgedanken sind aber korrekt) Grüße!
Mit allem komplett einverstanden.

"Welche politischen Konsequenzen sind aus dieser Gleichheit zu ziehen?
Nun, für mich ist dies ein Grund, dass die Geschlechter bspw. paritätisch an allen Entscheidungsprozessen zu beteiligen sind und qua ihrer Entscheidung an den Zentren der Macht. Zugang zu allen Ressourcen haben müssen und deren Verteilung überwachen. Und mitgestalten und entwickeln dürfen."

Aber das sind sie doch schon seit vielen Jahrzehnten! Es ist doch völlig idiotisch, so zu tun, als ob Frauen von irgendwas ausgesperrt seien. Du rennst permanent nicht existente Mauern ein. Das ist ein völlig unsinniges virtuelles Spiel, das sich ausschließlich in Köpfen von seit Jahrzehnten zurück geblieben Frauen abspielt, die sich sehnlichst wünschen, unterdrückt zu sein.

Unsere Kanzlerin Angela Merkel ist seit vielen Jahren eine Frau und Ursula von der Leyen ist die Chefin unserer gesamtem militärischen Streitmacht.

Was ich beides ok finde. Du allerdings noch nicht realisiert hast.

Beitrag melden
Pride & Joy 26.02.2017, 21:04
214. Verständnis

Zitat von WernerGg
Ich habe es nicht verstanden.
Wenn Männer gegen Frauen Gesetze durchsetzen können, die nur Frauen betreffen, wie bspw. den §§ 218 StGB, was ist das dann?

Machtmissbrauch würde ich sagen.

Beitrag melden
underdog 26.02.2017, 21:31
215.

Zitat von Pride & Joy
Was für ein unsinniger Beitrag! Richtig ist und das haben auch andere schon erkannt und wiederholt geschrieben, dass nicht die Leute mit Köpfchen an den richtigen Stellen sitzen, sondern die, die meinen dass sie hier richtig wären, aber nicht die hellsten Kerzen auf der Torte sind.
Wenn Sie meinen. Ändert nur nichts an dem Fakt: würden Männer morgen die Arbeit kollektiv niederlegen, wäre schonmal die Wasser- und Stromversorgung in kürzester Zeit lahmgelegt. Auch die LKW-Fahrer, die Ihre Lebensmittel in den Supermarkt fahren, sind zu 99% männlich. Wenn Sie Ihr Auto in die Werkstatt bringen, wird es zu 99% von Männern repariert, so wie auch Ihre Heizung, Ihre Wasserleitungen, Ihr Computer, Ihr Internetanschluss... Auch wenn diese Männer Ihrer Meinung nach nur "meinen, da richtig zu sein" (und bei manchen mag es sicher stimmen)... faktisch hat es bislang ganz gut funktioniert. Sie schreiben ja auch vermutlich von einem elektronischen Gerät aus, das irgendwann an die Steckdose muss, und essen tun Sie sicher hin und wieder auch, oder? ;-)

Beitrag melden
Lykanthrop_ 26.02.2017, 21:42
216.

Zitat von Pride & Joy
Wenn Männer gegen Frauen Gesetze durchsetzen können, die nur Frauen betreffen, wie bspw. den §§ 218 StGB, was ist das dann? Machtmissbrauch würde ich sagen.
Wieso betrifft der Paragraph nur Frauen ?
Sollten wir nicht in einer gleichgestellten, gleichberechtigten Gesellschaft leben, in der die Väter ebenso Anteil am Nachwuchs haben ? Biologisch gesehen nimmt er jedenfalls 50% ein und auch kulturell sollte die Väter die gleichen Rechte haben, alles andere ist diskriminiernd.
Nebenbei betrifft das Ganze nicht auch das im Entstehungsprozess befindliche Kind ? Es geht nicht immer nur um euch, Frauen.

Beitrag melden
WernerGg 26.02.2017, 21:47
217. &Pride & Joy

Zitat von Pride & Joy
Ich hatte dazu schon Stellung bezogen in meinen Post #70 ff. Ich kann hier nur für mich sprechen und nicht für andere. Man muss auch erst von Voraussetzungen ausgehen, die da lauten: sind Frauen und Männer verschieden, damit ist nicht der biologische Unterschied gemeint, oder sind sie gleich? Ich gehöre zu der Fraktion, die Frauen und Männer als gleich absieht, mit den gleichen Eigenschaften ausgestattet in unterschiedlichen Verhältnissen und Intensitäten. Wenn ich also davon ausgehe, dass Menschen gleiche Eigenschaften haben, dann impliziert das, dass sie je nach Eigenschaft unterschiedliche Bedürfnisse haben, ihre Fähigkeiten unterschiedlich einsetzen können. Das ist der eigentliche Unterschied, meinen Sie nicht? Welche politischen Konsequenzen sind aus dieser Gleichheit zu ziehen? Nun, für mich ist dies ein Grund, dass die Geschlechter bspw. paritätisch an allen Entscheidungsprozessen zu beteiligen sind und qua ihrer Entscheidung an den Zentren der Macht. Zugang zu allen Ressourcen haben müssen und deren Verteilung überwachen. Und mitgestalten und entwickeln dürfen. Allein diese utopistische Vorstellung würde zu einer gesellschaftlichen Veränderung führen. Den Rahmen dieser Kommentarfunktion würde es aber sicherlich sprengen, würde man hier alle Faktoren diskutieren wollen. Es gibt aber dazu einige Denkansätze, die man lesenswert sind. (Mechthild Cordes geht in ihrem Buch Gleichstellung oder Gesellschaftsveränderungen allein durch das und von den falschen Voraussetzungen aus, die Grundgedanken sind aber korrekt) Grüße!
Auch du weißt also nicht, was Frauen wollen. Obwohl du eine bist.

Ich auch nicht. Ich Mann, du Frau. Beide gleich blöd.

Nein, Frauen und Männer sind nicht gleich, sondern komplett verschieden konstruiert. Ich denke, die ursprüngliche Idee vom lieben Gott war, dass die sich gegenseitig mit unterschiedlichen Fähigkeiten ergänzen sollten. Perfekt. Heute nennt man sowas Teamwork.

Blöderweise funktioniert das aber nicht mehr, seit irgendwer (wahrscheinlich eine Frau) auf die idiotische Idee kam, dass Männer und Frauen ungefähr gleich sein sollten.

Beitrag melden
Pride & Joy 26.02.2017, 21:58
218. Mathematik

Zitat von WernerGg
Aber das sind sie doch schon seit vielen Jahrzehnten! Es ist doch völlig idiotisch....
Was ist der Unterschied?

Die Bedingung ist nicht dass 1 Person = n, sondern, dass 50% eines Wertes = n sein soll. Das ist pure Mathematik und kann sowohl mit einer Funktion, als auch durch Mengenlehre gelöst werden.

Was auch immer passieren soll, es muss zugunsten von Teilhabe und Umverteilung gehen. Und diese Bedingung Teilhabe ist eben nicht erfüllt, wenn eine Frau Kanzlerin, oder Ministerin ist.

Idiotisch ist es den Unterschied zu ignorieren.

Ich wünsche eine gute Nacht!

Beitrag melden
Seite 22 von 22
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!