Forum: Kultur
Fremdenfeindlichkeit: Wenn der Buhmann umgeht
Corbis

In der aktuellen Debatte über Flüchtlinge werden uralte Ängste vor dem Fremden geschürt.

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Dengar 12.11.2015, 19:31
50.

Immer wieder amüsant, wenn Wessis meinen über die Ossis psychologisieren zu können. Ich bin zwar auch kein Ossi, lebe aber seit über 20 Jahren hier. Es ist viel simpler als fehlendes '68er Bewusstsein oder ähnliches Blabla: Die Ossis wussten auch schon vor der Wende, dass die Politik vollkommen den Bezug zur Bevölkerung verloren hat und in einem Paralleluniversum schwebt. Das haben sie den Wessis voraus.

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cecile10 12.11.2015, 19:35
51. Bis zur Paulschalisierung der Ossis...

...ein durch und durch guter Artikel. Aber: ich hatte mich zu früh gefreut - die Gründe für Fremdenfeindlichkeit werden wieder pauschalisiert im Osten verortet. Dabei gilt das, was der Autor vorher so treffend herausarbeitet für das gesamte Abendland. Guten Abend.

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Abel Frühstück 12.11.2015, 19:40
52.

Zitat von Katzazi
Gut das dies einmal so klar ausgesprochen wird. Wobei für mich tatsächlich die Erklärungen zur speziellen Sozialisierung in Ostdeutschland neu waren. Erschreckend, wie lange sowas anhält. [...]
Wobei das keine "Erklärung" ist, sondern erst einmal nur vom Herrn Borcholte daherbehauptet. An ihm sind 25 jahre Einheit vielleicht vorbeigegangen, jedenfalls tut er so als hätte es diese Jahrzehnte nicht gegeben. Diskutabel ist das allemal, vielleicht ist es sogar richtig. Ich bleibe skeptisch, mir ist das zu einfach.

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gis 12.11.2015, 19:40
53. Ein Muslim

Zitat von paulvernica
Aus meinem türkischen Bekanntenkreis weiss ich, dass viele Türken hier deutsche Frauen (insbesonders blonde) den türkischen Frauen gegenüber bevorzugen. Dies führt aber zu dem Problem, dass viele hier lebende türkische junge Frauen solo bleiben. Denn im Gegensatz zu türkischen Männern die deutsche Frauen heiraten, kriegen türksiche Frauen die einen Deutschen lieben richtig Probleme mit ihren Vätern und Brüdern.
darf mit christlichen, moslemischen und jüdischen Frauen schlafen. Einem Christen ist es aber verboten, mit einer Moslemin Geschlechtsverkehr zu haben und in vielen islamischen Ländern ist Sex zwischen Mosleminnen und Christen bei Strafe verboten. Muss ich das gut finden? Ist man fremdenfeindlich, wenn man wenig qualifizierte Einwanderer mit seinen Sozialabgaben und Steuern nicht mit durchfüttern will? Sind die Sorgen, dass junge, ungebildete Männer ohne berufliche Perspektive in die Kriminalität abrutschen wirklich so abwegig?

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lunasteff 12.11.2015, 19:42
54. oh man, was für ein Psycho-Mist!

hier malt der Herr Psychologe - wie alle anderen auch - schön "schwarz und weiß" - Grautöne gibt es mal wieder nicht. Kritische Gedanken zum Thema Flüchtlinge dürfen nicht zugelassen werden. Es gibt dann immer nur diese Schwachsinns-Aussagen, dass die deutschen Frauen so Angst habem, ... bla, bla, bla. Ich bin auch eine Frau und ich habe keinerlei solche Ängste.
Aber was mir ganz gewaltig Angst macht, ist, dass es nirgendwo eine sachlche Debatte zu geben scheint. Man ist entweder guter Willkommens-Mensch oder böser Pegida-AfD-Anhänger, dazwischen gibt es in den Medien nichts.
Aber es darf wohl erlaubt sein, sich Sorgen zu machen, wenn 1 Million (oder bald plus Famile) 3-4 Millionen Menschen planlos in unser Land einreisen und um Jobs, Wohnungen, Schulplätze, Sozialhilfe usw. konkurieren. Und die Politik außer "wir schaffen das" keinerlei Konzepte oder Dialoge zu diesen Themen anbietet.
Da ist so ein weiterer Schwarz-Weiß-Beitrag wie oben mal wieder völlig ungeeignet!!

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Melange 12.11.2015, 19:42
55. So ein Blödsinn

Es geht überhaupt nicht um Fremde oder ums Anderssein. Es geht einzig um die Kuchenverteilung im bereits strapazierten Sozialstaat, wie z.B. Wartezeiten auf Operationen und Arzttermine, Wohnungsnot, Bildungsniveau, Pensionsbudget, und ähnlichem.

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ThomasGB 12.11.2015, 19:44
56. Sehr gute Frage!

Zitat von zursachet
Abgesehen von den Fehlern bzg.l des historischen Hintergrundes der Deutschen - die es so ja nie wirklich gegeben hat - eine einfache Gegenfrage: Wo hat so etwas jemals stattgefunden in der Geschichte der Menschheit und ist friedlich zum Wohle Aller ausgegangen?
Ich bin sicher, daß es in der Geschichte sehr viele Willkommenskulturen gegeben hat. Man weiß nur nichts davon, da diese alle ausgestorben sind.
Das ist genauso wie mit den unaufhaltbaren Völkerwnderungen. Es gabe sicherlich viel mehr Völkerwanderungen als wir denken, aber von den meisten wissen wir nichts, da diese gescheitert sind, Was den Fehlschluß impliziert, Völkerwanderungen ließen sich nicht aufhalten.

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luny 12.11.2015, 19:45
57.

Zitat von agua
Diese Menschen sind Opfer und werden es in Deutschland ,durch die Haltung einiger Deutscher,erneut.
Hallo Agua,

hier in Deutschland gibt es klare gesetzliche Vorgaben,
die für Asylbewerber gelten und auch für diejenigen,
die unter die Genfer Flüchtlingskonvention fallen.

All diese Vorgaben wurden durch die amtierende
Bundeskanzlerin außer Kraft gesetzt.

Wir haben es hier mit einem völlig ungezügelten und
unkontrollierten Zustrom von "Flüchtlingen" zu tun.

Empathie hin oder her, Deutschland KANN nicht ALLE
aufnehmen, denen es dort, wo sie gerade sind, nicht
gut geht.

Deutschland hat ja auch nicht ALLE Portugiesen auf-
genommen, um einmal Ihre Wahlheimat zu erwähnen.
Viele Portugiesen haben bereits ihr Land verlassen,
gelten aber nicht als "Flüchtlinge".

Deutschland kann auch nicht ALLE Griechen aufnehmen.
Griechen gelten nicht als "Flüchtlinge".

Die amtierende Bundeskanzlerin hat sich hoffnungslos
verrannt. Sie will ihren Fehler nicht zugeben und schickt
nun den Innen- und den Finanzminister vor, die für ihren
eklatanten Fehler gerade stehen und wenn möglich,
korrigieren sollen.

Wenn Deutschland alle "Opfer" aufnehmen würde,
kämen wir höchstwahrscheinlich in den Milliardenbereich.

Das ist WAHNSINN. Das geht einfach nicht.

LUNY

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bekkawei 12.11.2015, 19:47
58.

Zitat von syracusa
Die Überfüllung und Überforderung. Dabei hat Schweden ja noch gar keinen Aufnahmestopp verfügt, sondern eben nur Grenzkontrollen. Die Flüchtlinge, die weiterhin nach Schweden kommen, werden nun an den Grenzen registriert und nicht mehr irgendwo im Landesinneren. Das ist schon alles.
Die "Welt" schreibt aber:

"zunehmend Schwierigkeiten mit der Unterbringung. Migrationsminister Morgan Johansson hatte vor einigen Tagen erklärt, Schweden könne Flüchtlingen keine Unterkunft mehr garantieren. Neuankömmlinge müssten nach Dänemark oder Deutschland zurückkehren oder sich selbst eine Unterkunft suchen. "Wir haben die Grenze des Machbaren erreicht", sagte der Minister."

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matthes schwalbe 12.11.2015, 19:47
59.

Zitat von herzblutdemokrat
So stachelt man Bevölkerungsgruppen gegeneinander auf. Anstatt zu versöhnen, wird Spalterei betrieben. Ostdeutschland=böse und Westdeutschland=gut? Der Autor hat ein sehr simples Weltbild. Traurig was in unserer Gesellschaft passiert.
Falsch!
Ich selber gebürtiger Ossi und seit 1977 in Westdeutschland lebend, besuchte nach 1990 meine Heimatstadt Zwickau.

Tenor z.B. in der Kneipe damals schon:Ausländer -also Wessis!

Von :"Wir sind das Volk" keine Rede mehr.

An diesem Kneipen-Stammtisch war kein einziger ARBEITSLOS!

Die Herren Ingenieure aus dem VEB des Trabbi Werkes waren dabei die Schlimmsten

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