Forum: Kultur
"Fridays for Future"-Aktionstag: Politik ist keine Fernsehsportart
Hannibal Hanschke/ REUTERS

Der Klimawandel geschieht - jetzt. Bei den internationalen Protesten dazu muss es um die Möglichkeit eines künftigen menschenwürdigen Lebens gehen. Das betrifft alle - und darum sollte sich niemand auf nationale Regierungspolitik verlassen.

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bernhard.geisser 29.11.2019, 14:25
1.

"Eine Politik, die dem Klimawandel Rechnung trägt, ist alles andere als eine Verbotspolitik, sondern ein begeisterndes Zukunftsprojekt". Mit Klimarettung-macht-Spass wird leider fälschlicherweise suggeriert, es brauche für die Klimarettung nichts was nicht Spass macht. Deutschland sollte den Import von Soja und Getreide um 50% reduzieren. 'Ihhh wir werden verhungern'? Nein, natürlich nicht, zwei Drittel werden heute in die Futtertröge für Tiere gekippt. Würden alles Soja und Getreide direkt die Menschen essen, dann hätten wir mit der Hälfte deutlich mehr Nahrungsmittel-Kalorien für die Menschen. Klar, Fleischverzicht macht keinen Spass, aber die Klimarettung ist nun mal eine ernste Sache.

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Frank Meiner 29.11.2019, 14:29
2. Halsbandsittiche

Diese Halsbandsittiche leben seit den sechziger Jahren in Wiesbaden. Das sind auch keine eingeflogen klima Flüchtlinge sondern freigelassene käfigvögel.

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Brösel4 29.11.2019, 14:43
3.

Der Autor benennt einige der "CO2-Dealer" wie Saudi-Arabien, Iran und Russland. Die Erwähnung des angeblichen CO2-Emission-Musterknaben Norwegen hätte wohl nicht zur Achse der Bösen gepasst? Und auch das ins Boot holen der mit Abstand größten Verbraucher, China, USA und Indien, fehlt um das ganze Bild zu zeigen. Eine Reportage über die dortigen FfF-Aktivitäten wäre äußerst interessant!

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Leibdschor 29.11.2019, 14:43
4. Problem...

Wenn nicht mal ein Prozent der Weltbevölkerung auf die Straße geht, und dann auch nur in den Wohlstandsländern der ersten Welt, was soll da bitte erfolgreich umgesetzt werden? Solange 90% der Länder kein Interesse daran haben, und darunter zwei der größten Industrienationen, wird sich leider nichts bewegen. Selbst wenn sich Europa einig wäre, wird es die Welt alleine nicht retten können. Schon weil es wirtschlaftlich und politisch nicht mehr die Machtposition hat, die es haben sollte. Man kann deshalb nur hoffen auf Einsicht in die Notwendigkeit beim "Rest" der Welt.

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HaraldSchaaff 29.11.2019, 14:48
5. Vorteil Erderwärmung

Man kann im November in Berlin baden gehen, spart Heizkosten, denn man muß weniger heizen.

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Schartin Mulz 29.11.2019, 14:53
6. Ok,

vom Ansatz her ja völlig in Ordnung.
Dass das ganze international geregelt werden muss.
Dass Klimapolitik keine Verbotspolitik, sondern ein begeisterndes Zukunftsprojekt werden muss.
Aber letztendlich bleibt die Frage offen, wie das konkret passieren soll. Und das muss ja, möglichst schnell.
Dass kommunale Gemüsegärten das Weltklima retten, naja.

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rosal 29.11.2019, 15:00
7.

Solange wirtschaftliche Interessen und persönlicher Egoismus in der westlichen Welt im Vordergrund stehen, wird sich nichts ändern. Ich habe mein Leben umgestellt und es zeigt sich, dass es nicht so schwierig ist. Das Argument der Überbevölkerung, dass gern beim Thema Klimawandel angebracht wird, ist wahr doch nicht zu ändern. Es muss mit dem Gegebenheiten nun mal umgegangen werden. Jeder, wirklich jeder müsste Verzichtet üben und genau das ist die Illusion.
Zu bequem, zu egoistisch, zu gleichgültig. Unsere armen Kinder und Enkel.

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MaikKretschmer 29.11.2019, 15:10
8. Es waere so einfach

Man koennte einfach 20 Kernkraftwerke in Deutschland bauen und schon ist die Stromversorgung in Deutschland zu 100% emissionsfrei.

Aber, nee, man rennt lieber dem Maerchen der Erneuerbaren Energien hinterher, die in 20 Jahren und nach mehr als 500 Milliarden Euro Investitionen die Emissionen in Deutschland kaum senken konnten, so dass Deutschland 2018 den Negativpreis auf der Klimakonferenz in Kattowitz bekommen hat.

> https://www.tagesschau.de/ausland/klimakonferenz-207.html

Man vergleiche auch Deutschland und Frankreich auf electricitymap.org:

> https://www.electricitymap.org/

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Equalizer 29.11.2019, 15:33
9. Genau: Es geht um ein GLOBALES Problem, kein deutsches

Die EU und ja besonders Deutschland haben ja schon echte Beiträge geleistet.

So haben ja die CO2-Emissionen in Deutschland seit 1990 von 1,2 Gigatonnen CO2 auf 0,9 Gigatonnen CO2 abgenommen, während die globalen Gesamtemissionen von 22 Gigatonnen auf 33 Gigatonnen zugenommen haben.

Aber erst wenn China, die USA, Indien, Japan, Russland, Brasilien und Indonesien sich ebenfalls beteiligen, wird man überhaupt einen Effekt erzielen können. Und die erhöhen den Ausstoß kontinuierlich.
Und ich höre zwar immer, dass FFF eine globale Bewegung sei. Wenn überhaupt, dann eine der westlichen Staaten, allerdings ohne die USA.

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