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G20-Ausschreitungen: Die Linke muss sich entscheiden
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Die Gewalt in Hamburg gefährdet eine Widerstandskultur, die kreativ und friedlich, solidarisch und demokratisch ist. Will sie überleben, darf sie sich nicht aufreiben in Solidaritätsgefechten für Idioten der Gewalt.

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Actionscript 08.07.2017, 16:36
1. Wortspiele

Hier wird in der Überschrift schon ein gefährliches Wortspiel betrieben. "Die Linke muss...". "Die Linke" ist auch die Partei "die Linke". Soll also die Überschrift übergreifend auf die Stimmung gegenüber der Partei auch Einfluss nehmen? Und abgesehen davon, wer ist denn ansonsten "die Linke", SPD, die Grünen, die Linke, die Piraten? Da wird alles in einen Topf geworfen. Congratulations, Frau Schmitter, sie machen gerade Wahlkampf für die CDU/CSU vielleicht auch ein bisschen für die AFD, die sich händereibend im Hintergrund hält und deren Zahlen vermutlich bald wieder ansteigen werden. Denn "links" kann man ja jetzt nicht mehr wählen. Da stellt man sich ja mit den Chaoten auf eine Stufe.

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speedy 08.07.2017, 16:40
2. Das ganze Bild bitteschön!!!

Sie können nicht einfach mit Freitag anfangen,es ist für eine Journalistin ein Armutszeugnis. Wenn sie die Gewalt von der gesamten Vorwoche wie die Wasserwerfer gegen ein friedliches Fest, oder das rechtswidrige vorgehen gegen das vom BVG genehmigte Protest-Camp.Dann kam der Donnerstag wo die Polizei friedliche Demonstranten einkesselte gegen Hindernisse drängte und Panik auslöste (alles im Livestream zu sehen). Das in einer situation in der die Veranstalter mit den Personen schon einig war das sie die Vermmung ablegten,es aber der Polizie nicht schnell genung ging.Wenn wir diese Situation betrachten gab es bis dahin keinerlei Gewalt von Zivilisten/Bürger gegen diese Polizei. Ab dann wurde die Provokation (auch durch Provokateure des Verfassungsschutzes und der Polizei in dem Schwarzen Block) nicht mehr hingenommen.Ich bin davon überzeugt das der Staat dies wieder benutzt die restliche Verfassung abzuschaffen und das unter tatkräftiger Unterstützung wie von ihnen.Es ist mittlerweile nur noch einen Gewinner und das ist der Polizei- und Überwachungsstaat,jedes Versagen dieser Kräfte wird mit einer Belohnung durch mehr Rechte und weniger Bürgerrechte beantwortet.Der bisherige Bürgerrechtsabbau hat die Regierung Merkel nicht daran gehindert die Gewalttäter ins Land zulassen oder war es eine Geheimdienstoperation die genau diese Krawalle erzeugen sollten.Sie schreiben über etwas und waren nicht einmal Vorort,aber wenn linksradikale Markenklamotten tragen dann stimmt an dieser Geschichte etwas nicht.

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AlBundee 08.07.2017, 16:46
3. So ein Quatsch

"Die Linke muss sich entscheiden" oder "Das linke Lager muss seine Haltung zur Gewalt überprüfen". Ein letztens oft geäusserter, sehr sinnvoller Satz. Etwa so tiefschürfend wie "Das Unternehmerlager muss seine Haltung zur Steuerehrlichkeit prüfen" oder "Gewerkschaften müssen ihre Haltung zum Fleiss prüfen" oder "Der Fussball muss seine Haltung zum Prügeln prüfen". DIE Gelegenheit, alles wogegen man schon immer war, in einen Sack zu stecken und mit der Keule draufzuhauen. Aber trotzdem völlig daneben. Unternehmer sind Opfer einer unfairen Steuerbelastung und eines unfairen Wettbewerbs gegen steuerbefreite Konzerne. Deutsche Arbeitnehmer werden durch Chinesen, Indier, Software und Roboter ersetzt. Die Bilder von Autonomen zu Zeiten von Startbahn-West Protesten in den 80ern sahen genauso aus, wie die heutigen Bilder aus Hamburg. Mitglieder "Der Linken" waren damals noch Regimefunktionäre oder Bespitzelte in der DDR. Heute stellen die Grünen in einer Koalition mit der SPD den Hamburger Senat und sind somit VORGESETZTE der Hamburger Politzei. Wen wählen Molotovcocktails schleudernde Autonome? Ich vermute mal, sie wählen überhaupt nicht, schon gar nicht die spiessigen Grünen. Das sind durchgedrehte Knallerbsen, verkrachte Existenzen mit Spass an Gewalt und Anarchie. Sie leben ihre Freude an der Destruktion im Durcheinander grosser Demonstrationen aus. Genau wie Hooligans explizit nur zu Fussballspielen reisen, um sich möglichst viel zu prügeln und alles kurz und klein zu hauen, völlig schnurz, wie das Spiel ausgeht. Schaffen wir deswegen jetzt den Fussball ab, oder verbieten die Grünen, die Linken und die SPD, alle, je nach Definition, Mitglieder des Linken Lagers? Und schaufeln Merkel gleich mit in den Knast, da sie in einigen Entscheidungen linker handelt als SPD und Grüne? Ich glaube, die korrekten Schlussfolgerungen wären eher: 1) das Dilettantenstadl, das für die G20-Planung zuständig war, zur Verantwortung zu ziehen. Was schwierig sein wird, da SPD/Grüne (Hamburg), ein idiotisches Verwaltungsgericht (Hamburg) und CDU/SPD (Bund). Man hat den Ablauf friedlicher Proteste nicht nur nicht koordiniert, sondern unterdrückt und mit unnötig hektischen Verwaltungsakten (to camp or not to camp, so als ob der G20 in diesem Moment bekannt geworden wäre) in einen Haufen zu recht verärgerter, in der gesamten Stadt herumvagabundierender Gruppen verwandelt. Ideal für Autonome, um hier unterzutauchen und ein Horror für die Polizei, die nunmal nicht an allen Orten gleichzeitig sein kann. 2) Künftig bei solchen Veranstaltungen auf frühere Erfahrungen zurückzugreifen (hat man nicht gemacht) und friedlichen Protesten einen Ort zu geben. Dann muss man die Polizei nicht auf 100 Orte auseinanderziehen 3) Autonome künftig dingfest zu machen. Verhaften, registrieren, mehrjährige Haftstrafen. Mit Betäubungsgewehren, wenn nötig. Niemand kann mit bürgerkriegsähnlichen Handlungen völlig unbeteiligte zu Geiseln des G20 machen. Deutschland ist nicht der Islamische Staat.

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kleinsteminderheit 08.07.2017, 16:48
4. Untrennbar verbunden

Jede Widerstandsbewegung hat ihre Gewalttäter. Egal ob es Kapitalismusgegmer, Islamisten, Nazis oder Tierschützer sind. Sie distanzieren sich nur halbherzig von der Gewalt, relativieren , erklären und suchen die Schuld beim System, welches Wut und Gewalt provoziert. Bullenwannen und Banken abfackeln ist irgendwie cool, brennende Bioläden werden Trittbrettrandalietern zugeordnet. Die Gewalttäter brauchen ihre gewaltfreien Unterstützer, die ihnen Deckung, Obdach, Logistik und notfalls einen Anwalt stellen. Die Gewaltfreien brauchen die Gewalt, weil diese ihren Anliegen eine hohe Medienpräsenz garantiert.

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Cyberfeld 08.07.2017, 16:50
5. Schock

Ist mal wieder ein bisschen Esoterisch aber praktisch gesehen sollte man sich von Gewalt distanzieren.

Leider war das ganze vorhersehbar und die Realität wurde mal wieder ihn den Mühlen der Politik ignoriert oder als mittle der Abgrenzung genutzt.

Die Hamburger und Hambugerinnen werden sicherlich sauer sein auf alle 3 Autonome, Polizei und Politik.

Insgesamt würde ich sagen , die Wahl für den Austragungsort der G20 , die Aggressivität der Polizei und der Autonome , aber auch die blauäugigkeit der Politik in Punkto Globalisierung trotz massiven Gegenwindes aus der Bevölkerung ihm G20 gipfel und auch davor das EU-Japan Freihandelsabkommen

All das war schockierend und Sprachlos machend.

Die Frage ist wenn alle sich wieder gefunden haben wird das alles noch schlimmer werden ?

Die Spaltung der Gesellschaft und das nicht miteinander reden kann nicht die Antwort sein.

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darthmax 08.07.2017, 16:50
6. Entschuldigung

aber wer eine Demonstration ´´Welcome to Hell´´ ankündigt, der geht davon aus , dass die Hölle stattfinden wir auf dieser Demo und so war es dann ja auch.
Die Linke als Anmelder hat die Verantwortung zu übernehmen und hat für die materiellen Schäden aufzukommen
wer demonstriert muss eben auch für die Schäden aufkommen und wenn man die Einzelnen nicht ermitteln kann, dann soll der Veranstalter es tun und dafür haften.

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Steve B 08.07.2017, 16:55
7.

Wie kann ein apolitischer Block zum politischen Gegner werden? Oder war das der Versuch einer rethorischen Gleichsetzung von Linken mit Randalierern? Ich versteh den Artikel nicht.

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purple 08.07.2017, 17:00
8. Lang ist's her

ich bin auch schon zwischen dem schwarzen Block und der Polizei gestanden in Wackersdorf, aber auch damals haben rechtswidrige irrsinnige Aktionen der Polizei für eine Solidarisierung der Bevölkerung mit dem schwarzen Block gesorgt. (Gasgranaten aus Hubschraubern auf einen friedlichen Demonstrationszug z.B.)

Das Problem am Beispiel Wackersdorf ist z.B., dass der gewalttätige Widerstand im Endeffekt dazu geführt hat, daß die Politik gesichtswahrend aus dem Projekt aussteigen konnte. Es wäre sonst durchgezogen worden.

Leider sind Lichterketten zwar eindrucksvoll aber wirkungslos. Es ist ein Problem der Politik und der Natur des Menschen - leider.

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jaka778 08.07.2017, 17:06
9. Teil des Systems

Leider sind offenbar auch und gerade die Linksautonome unfähig intellektuell zu durchdringen, dass es ihr gewaltsamer Protest ist, der die herrschenden Verhältnisse stabilisiert und gerade eben nicht verändert. Sie sind Teil des Spiels, genauso wie der von rechts. Räumt den ganzen kleinen unreifen Jungs die nicht wissen wohin mit ihrer Körperkraft Stadien frei in denen Hools auf Autonome und beide vielleicht noch auf Islamisten treffen... verletzt werden genausoviele und es geht weniger kaputt.
Bedauerlich, dass auch die Medien den eine so große Bedeutung beimessen. Solange 90.000 kinderschänder 200.000 Kinder quälen, missbrauchen und sich online zusammenschließen und davon sage und schreibe 14 verhaftet werden, die Menschen im Jemen und Sudan an Hunger, Krieg und Cholera verrecken kann ich alle diese Reflexe nur banal finden.
Gewalt ist falsch straft die Täter - und dann schaut mal dahin wo keiner von uns unschuldig ist. Das ist doch das Praktische an all den Radikalen.: der gemeine Bürger kann sich endlich wieder unschuldig fühlen.

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