Forum: Kultur
G20-Ausschreitungen: Die Linke muss sich entscheiden
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Die Gewalt in Hamburg gefährdet eine Widerstandskultur, die kreativ und friedlich, solidarisch und demokratisch ist. Will sie überleben, darf sie sich nicht aufreiben in Solidaritätsgefechten für Idioten der Gewalt.

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newest_2 08.07.2017, 18:25
50. Spon..

..die großen Meinungsvielfaltler...Wer nur ansatzweise verlautbart, dass er am Kapitalismus auch Gutes sieht, wird aussortiert und nicht veröffentlicht. Habe niemanden beleidigt und mich höflich ausgedrückt. Ist das die Toleranz, die ihr immer einfordert?!
Immerhin: Im Umgang mit "Renegaten" wisst ihr offenbar gut Bescheid..

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tuxrunner 08.07.2017, 18:30
51. Totschlagsargument

Zitat von fb39
"Der entfesselte Kapitalismus [..] ist zu bekaempfen": damit entschuldigen Sie im Grunde auch schon alles und machen sich zur Symphatisantin von Gewalttaetern. Leute wie Sie sind Teil des Problems.
Nehmen Sie zur Kenntnis, dass es gewaltbereite Chaoten gibt, auf die der Rechtsstaat passende Antworten finden muss. Und die haben nichts mit Argumenten zu tun.
Wenn Ihr Argument richtig wäre, wäre jeder Teil des Fußball-Hooligan-Problems und Sympathisant der selben, der die Stirn hat, sich im Stadion ein Fußballspiel ansehen zu wollen.

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ernstmoritzarndt 08.07.2017, 18:30
52. Im Ansatz richtig - im Übrigen verkehrt:

1.) Es ist nicht verkehrt, einen Gipfel nach Hamburg zu holen. Wir wollen dort unser Land, unsere Bürger, unsere Demokratie der Welt präsentieren. Auch und gerade den Herren wie Putin & Co. 2.) Die Linke hat seit den siebziger Jahren ein massives Gewaltproblem. Das wollen SPD und Linkspartei nicht sehen und marschieren mit geschlossenen Augen laut pfeiffend durch den Wald. 3.) Jeder hat das Recht für oder gegen irgendetwas zu demonstrieren, wenn es denn friedlich geschieht. Man denke nur, daß eine unfriedliche Gruppe von 1000 NPD- oder AfD - Anhängern derartige Dinge im Ansatz probiert hätte. Die wären schon in Hannover aus der Bahn und den PKWs und Bussen geholt worden - richtigerweise. 4.) Straftaten wie Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Landfriedensbruch pp.sind endlich drastisch härter zu bestrafen, insbesondere wenn Polizeibeamte (keine "Bullen"!) dabei auch nur leicht verletzt werden. Polizeibeamte sind nicht die Prügelknaben der Nation. Ich bin mit ihnen auch schon aneinander geraten und habe mich auch verkehrt benommen. Hinterher ist das fein sauber juristisch aufgedröselt worden - so wie im Rechtsstaat üblich. Derartige Politikansätze wird die SPD systematisch zu verhindern versuchen.

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nesmo 08.07.2017, 18:34
53. "Die Linke" wird sich nie entscheiden

Sie hat es seit 150 Jahren nicht gemacht und, natürlich, existiert sie als solche auch nicht, fast wie "der" Islam. Schon die "demokratische" Linke, einschließlich DER LINKE, in Deutschland sind dazu nicht in der Lage. Denn so ganz und total kann die Linke nicht auf Gewalt verzichten, es kommt immer darauf an und am Ende ist der Sachverhalt immer zu unklar für eine eindeutige, gemeinsame Positionierung.

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wutbürger2010 08.07.2017, 18:34
54. Linker Zeitgeist

Dies ist bereits mein dritter Anlauf, um gegen Gewaltverherrlichung im Netz vorzugehen. Ja, es handelt sich hier um Herrn Augstein, welcher seine Meinung kundgetan hat. Hat SPON nun ein Problem mit der Thematik, nur weil es Herrn Augstein betrifft ?

Ich bitte erneut um die Veröffentlichung dieses Forum-Beitrags:

Der bekennende Linke und Kolumnist von SPON Herr Augstein hat sich aufgrund eines Tweets heftige mediale Kritik eingefangen.

Er twitterte: "Der Preis muss so in die Höhe getrieben werden, dass niemand eine solche Konferenz ausrichten will. G20 wie Olympia als Sache von Diktaturen“.

Darauf schieb die FAZ: "Man sollte denken, dass Gewalttäter, die Hamburg zum G-20-Gipfel terrorisieren, von Journalisten nicht noch Verständnis ernten. Der Twitter-Account eines „Verlegers“ spricht eine andere Sprache."

http://www.faz.net/aktuell/g-20-gipfel/was-jakob-augstein-zur-gewalt-in-hamburg-twittert-15096175.html

Die Huffington Post schrieb dazu: "Mit einem gewaltverherrlichenden Tweet sorgt Publizist Augstein für Empörung".

http://www.huffingtonpost.de/2017/07/07/augstein-g20-gewalt_n_17423666.html

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Stäffelesrutscher 08.07.2017, 18:38
55.

Sie beschreibe doch sehr anschaulich, dass diese Schwarzhemden das Geschäft des Staates betreiben. Warum sollen sich linke Parteien und Organisationen dazu erklären - und nicht etwa die staatlichen Dienste, die doch so eifrig alle möglichen Organisationen infiltriert haben und auch lautstark darauf hingearbeitet haben, dass am Wochenende ein Tornado durch Hamburg fegt?

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Ja gut äh... 08.07.2017, 18:39
56. Auch dem Kommentar...

von Frau Schmitter liegt das offenbar dauerhaft fortbestehende Mißverständnis zugrunde, die allgemeinen Moralvorstellungen seien auch bei Linksextremisten, Kipping und Konsorten zu finden. Es wurde spätestens in den 50er Jahren dokumentiert, daß der einzige Maßstab, der in diesem politischen Lager zählt, folgender ist: "Alles, was der (Wieder-)erlangung und Sicherstellung der politischen Macht der Linken dient ist vollkommen richtig und alles, was dem zuwiderläuft, ist vollkommen falsch". So stehen im weiteren Sinne die aktuellen Ausschreitungen in einer Tradition mit z. B. "Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten". Einer der wenigen, der die Dinge klar sieht und beim Namen nennt, ist Wolf Biermann. Exemplarisch macht er dies deutlich z. B. hier: http://magazin.spiegel.de/EpubDelivery/spiegel/pdf/13399114

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parisien 08.07.2017, 18:42
57. Solidarisierung?

Zitat von purple
ich bin auch schon zwischen dem schwarzen Block und der Polizei gestanden in Wackersdorf, aber auch damals haben rechtswidrige irrsinnige Aktionen der Polizei für eine Solidarisierung der Bevölkerung mit dem schwarzen Block gesorgt. (Gasgranaten aus Hubschraubern auf einen friedlichen Demonstrationszug z.B.) Das Problem am Beispiel Wackersdorf ist z.B., dass der gewalttätige Widerstand im Endeffekt dazu geführt hat, daß die Politik gesichtswahrend aus dem Projekt aussteigen konnte. Es wäre sonst durchgezogen worden. Leider sind Lichterketten zwar eindrucksvoll aber wirkungslos. Es ist ein Problem der Politik und der Natur des Menschen - leider.
Was wollen Sie eigentlich sagen? Dass es in HH eine Solidarisierung der Bevölkerung ( "auch damals) mit dem schwarzen Block gegeben hat ?
Und dass die Polizei bei der Bekämpfung der gemeingefährlichen Kriminellen des schwarzen Blocks rechtswidrig und irrsinnig gehandelt habe?
Und dass man den gewalttätigen Widerstand brauche , weil Lichterketten wirkungslos seien ?
Und Sie meinen, dass die Straftaten des Pöbels "schwarzer Block" , mit Plünderungen durch in der Tat gut genährte Verbrecher , auch nur irgendeinen Effekt auf die Regierungen oder gegen den Kapitalismus hätten ?
Nein, das waren die alten "Chaostage" , zu denen man sich früher verabredete, wie es einige Hooligans im Fußball manchmal tun.
Beide Gruppen haben die gleiche Affinität zur Politik: Nämlich keine.

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cerberus66 08.07.2017, 18:42
58.

"Es war politisch fahrlässig und falsch, den Gipfel in Hamburg auszurichten. Und der entfesselte Kapitalismus ist brutal, zerstörerisch und zu bekämpfen."
Also wenn eine solche Veranstaltung in Deutschland nicht in einer Großstadt stattfinden DARF, dann hätte der Staat von vornherein die Flinte ins Korn geschmissen. Und wer den Kapitalismus als brutal und zerstörisch ansieht, distanziert sich nicht wirklich vom den Gewalttätern.

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charlybird 08.07.2017, 18:46
59. Jetzt muss sich

der Fleischhauer aber zukünftig wieder reinhauen.
Mit Frau Schmitter hat der Spon ja die nächste Konserve, Verzeihung, Konservative in schreibender Reinkultur.
Ich mag ihn auch nicht, den Schwarzen Block, wer immer sich dahinter verbirgt, er ist politisch destruktiv, fördert obendrein das Rechtspotential, und scheint nur Spaß am Zerstören zu haben, aber die LINKE hat definitiv damit nichts zu tun.
Und ich füge mal an, auch die Grünen und die SPD nicht, Frau Schmitter.

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