Forum: Kultur
Gebär-Klamauk bei Sat.1: Lola im Kreischsaal
SAT.1/ Daniel Schmid

In der Sat.1-Klamotte "Es bleibt in der Familie" trägt Andrea Sawatzki als Punk-Röhre ihren eigenen Enkel aus. Ein Humordebakel, bei dem wirklich alles verrutscht ist.

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babs.lutz 18.12.2018, 09:37
1. naja

Habe mich (wie immer) auf einen Artikel von Frau Rützel gefreut. Dieser aber weist leider ungewohnte sprachliche Schwächen auf (unvollständige Sätze etc.). Ich kann/mag mir kaum vorstellen, wie schlecht der Film gewesen sein muss, dass es ihnen tatsächlich die Sprache verschlagen hat...

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gruenerfg 18.12.2018, 10:17
2. Danke

Der Film ist also schlecht - gut, darüber geredet zu haben.

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barlog 18.12.2018, 10:32
3.

Tut mir leid, Andrea Sawatzki ist für mich die Queen des Overacting und ich kann mir keinen Film vorstellen, den ich nicht spätestens dann abschalten würde, wenn sie ihren Kopf öffnet, um ihr charakteristisches Lächeln zu zeigen.

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julie.alfonsi 18.12.2018, 10:38
4. Danke

Liebe Frau Rützel, ich entschuldige mich im Namen des ganzen Filmteams dafür, Ihnen offenbar Ihre kostbare Lebenszeit und ihre gute Laune mit diesem Humordebakel geklaut zu haben. Bedanken möchte ich mich für diese erhebende Kritik, die unsere Entwicklungsarbeit von zwei Jahren innerhalb weniger, lieblos geschriebener Zeilen (da muss ich dem obigen Kommentar beipflichten) zunichte machen möchte. Von jemandem, der seine Magisterarbeit über Buffy geschrieben hat, hätte ich mehr erwartet. Also, von Herzen: Danke! Ich wünsche Ihnen weiterhin viel von jener diebischen Freude, die das Schreiben eines solchen Verrisses in Ihrem Journalistenherz auslöst! Solange es IHRE Laune wieder hebt... Beste Grüße von der Stoffentwicklungsabteilung

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barlog 18.12.2018, 10:56
5.

@julie.alfonsi: Um so eine Groschenromanstory zu einem Sat1-Film zu machen, bedarf es "zwei Jahren Entwicklungsarbeit"? Jetzt bin ich einigermaßen verblüfft.

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sternenguckerle 18.12.2018, 11:06
6. Spitzzüngig, wie es nur die Rützel kann

Ich schaue mir ja die Filme und Serien, die Anja Rützel rezensiert meist nicht an, bei den meisten Formaten weiß man eh, was rauskommt. Und ich kann mir lebhaft vorstellen, wie diese Filme uns Serien funktionieren und welche Konsumentenschicht sie anspricht. So auch bei diesem Film: kommt Andrea Sawatzki ins Bild, schalte ich ab. Ich kann diese Frau (sehr schön von Barlog beschrieben) mit ihrem Overacting einfach nicht mehr sehen. Das ist meist einfach zu viel des Unguten. --- Das schönste an dieser Rezension ist jedoch die schnippische Reaktion von Julie.alfonsi: falls das denn stimmen sollte, dass sich hier jemand aus der Produktion zu Wort meldet, ist das an öffentlich vorgetragener, peinlicher Schnappatmung kaum zu überbieten. Ich weiß ja nicht, welcher Stoff da entwickelt wird, er war sicherlich verschnitten.

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welt_frieden 18.12.2018, 11:07
7. Kritik aushalten

Zitat von julie.alfonsi
Liebe Frau Rützel, ich entschuldige mich im Namen des ganzen Filmteams dafür, Ihnen offenbar Ihre kostbare Lebenszeit und ihre gute Laune mit diesem Humordebakel geklaut zu haben. Bedanken möchte ich mich für diese erhebende Kritik, die unsere Entwicklungsarbeit von zwei Jahren innerhalb .....
Oh, da hat es aber jemanden tief getroffen. Verständlich, wenn man viel Arbeit reingesteckt hat. Aber man muss leider auch einsehen, wenn etwas trotz viel Arbeit einfach nur miserabel geworden ist bzw. kritisiert wird. Gehört für jeden dazu, ob Fernsehen oder was auch immer.
Die Geschichte ist furchtbar und wenn man davon ausgeht, dass die Mehrheit der Zuschauer so etwas toll findet, dann geht man wohl auch davon aus, dass Halb Deutschland aus Deppen besteht?

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julie.alfonsi 18.12.2018, 11:14
8. Ihre Verblüffung

@barlog: Wir können gerne zum Thema Filmemachen und Entwickeln telefonieren, sobald Sie den Film selbst geschaut haben. Liebe Grüße

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Neustädter_02 18.12.2018, 11:15
9. Nein...

Zitat von welt_frieden
Oh, da hat es aber jemanden tief getroffen. Verständlich, wenn man viel Arbeit reingesteckt hat. Aber man muss leider auch einsehen, wenn etwas trotz viel Arbeit einfach .....
...nicht halb Deutschland, bloß die Sat1-Gucker! So viele sind das denn doch nicht.

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