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Gebührenreform: GEZ will mehr Personal einstellen

Ab 2013 müssen auch Haushalte Rundfunkgebühren zahlen, die gar keine Fernseher und Radios besitzen. Die Reform will die Gebühreneinzugszentrale nach SPIEGEL-Informationen zum Anlass nehmen, neue Mitarbeiter einzustellen.

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Andr.e 16.04.2011, 15:20
160. .

Zitat von weltbetrachter
Kaum haben Sie eine neue Wohnung, schon flattert ein Brief der GEZ in den Briefkasten. Woher die meine neue Anschrift haben ? Na. von der Meldebehörde. Die liefern automatisch alle Daten direkt an die GEZ. . So sieht Datenschutz aus, wenn staatliche, halbstaatliche und nichtstaatliche Einrichtungen zusammenarbeiten mit dem Ziel: Mögllichst viel Kohle zwangsweise einsammeln !!!
Fragen Sie beim nächsten Umzug mal nach einer Möglichkeit, Auskünfte zu verweigern. Sie werden sich wundern;) Davon ab: Haben Sie ne(n) nette(n) Mitarbeiter(in), dann erfahren Sie das auch ohne Fragen.

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namasta 16.04.2011, 15:21
161. nun ja

... bei 70Mio p.a. würde ich sagen -o.k. vertretbar.
bei 700Mio p.a. nun gut die Vielfalt es soll ja auch lokale Radiosender etc. geben (auch wenn hier sicherlich EIN lokaler Sender reichen würde)
ABER 7 Mrd. p.a. (ja! es sind SIEBENTAUSENDMILLIONEN EURO) hier hört der Spaß für jeden klar denkenden Bürger auf.

GEZ:
1500 MA multipliziert mit gehen wir mal vorsichtig von 33k Brutto aus. Ergibt knapp 50Mio p.a. reine Personalkosten.

Meine Meinung:
- KEINE Werbung mehr im "pay-tv"
- sinnvolles Programm für alle Altersggruppen
- Budget 1 Mrd EUR p.a. aus einem der zahlreichen Steuertöpfe bumm, fertig!

Bis zum Eintreten dieses Wunders wandern von meinem Konto monatlich 17,69 an Unicef. (ob ich danach weiterhin spende weiss ich noch nicht)
Ach ja, meinem 106cm Sharp Aquos LCD geht es Bestens! ;)

Übrigens: die teuersten täglichen Werbeminuten im deutschen TV kurz vor der Taggeschau gehöhren i.d.R. den Banken. - alles klar?

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Europa! 16.04.2011, 15:22
162. Also, das versteh ich jetzt überhaupt nicht

Dass wir uns öffentlich-rechtliche Rundfunk- und Fernsehanstalten leisten, ist gut. Das ist in Bayern sogar mal durch eine der ersten Volksabstimmungen bekräftigt worden.
Das neue Gebührenmodell ist auch gut, weil das leidige Warum-soll-ich-zahlen-wenn-mein-Nachbar-ein-"Schwarzseher"-ist wegfällt. Aber das mindeste, was man verlangen kann, ist doch die A b s c h a f f u n g der GEZ in diesem Zusammenhang. Die Kirchensteuer wird ja auch nicht von einer eigenen Behörde eingesammelt.

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aceofspade 16.04.2011, 15:23
163. Gez

Zitat von keinzeitungsleser
Wie jetzt, ich soll eine Propaganda-Abgabe entrichten, für "Dienstleistungen" die ich gar nicht nutze? Wobei in Wirklichkeit ein Großteil dieser Abgabe verwendet wird, einen Verwaltungsapparat zu finanzieren, dessen Legitimation fraglich ist? Das sehe ich noch nicht.
Wie der Name schon sagt, kommt es beim Gebuehreneinziehen nicht auf den Zweck an, sondern es geht eben vor allem ums Gebuehreneinziehen. Zweckfrei eben.

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Rübezahl 16.04.2011, 15:23
164. Wenn es wahr wird,

dass auch ein 100% Schwerbehindeter Fernsehgebühren entrichten muss,dann sucht Euch man auch gleich neue Wähler.

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schwanke1 16.04.2011, 15:24
165. Wie bitte?

Als Globetrotter sieht man die Welt. Und man sieht auch wie andere Länder funktionieren. Seid 8 Jahren lebe ich in Mexiko und habe auch schon einige Jahre in den USA gelebt. Aber von Gebühren für Fernsehen und Radios und PC habe ich in keinem der beiden Länder gehört. Darüber hinaus finde ich es mieserable das jemandem sein Recht auf Information derart eingeschränkt werden. Aber nun kommt die neue Regelung: Egal wer, jeder hat das Recht zu bezahlen. Die Frage ist nur: Wie kann man eine Gebühr von jemanden verlangen, der keinen Nutzen aus dem Angebot zieht? Darüber hinaus: Vielleicht sollte man die Regel derart erweitern, das alle diejenigen die einen Deutschen Reisepass besitzen, egal ob sie in der EU oder wo auch immer Leben, mit dieser Gebühr belästigen! Vielleicht, und nur vielleicht, kann man dann die Staatsschulden etwas reduzieren und mehr von solchen wirren Statuen wie in Berlin geplant verwirklichen! Oder vielleicht braucht ein Politiker ein neues Auto. Tatsache ist, das es schon fast an Mafia Methoden erinnert. Da verlangt man auch Gebühren fü nix.

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titeroy 16.04.2011, 15:24
166. Puh

Zitat von sysop
Ab 2013 müssen auch Haushalte Rundfunkgebühren zahlen, die gar keine Fernseher und Radios besitzen.
So ein Schmarrn. Zum Glueck lebe ich nicht mehr in D.

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JoachimB70 16.04.2011, 15:25
167. ...

Zitat von mike.bauer
Ich habe mich in meinem Beitrag auf die Behauptung bezogen, diese gilt es bei der Beantwortung zu Berücksichtigen. Abgesehen davon war es ironisch.
Zitat von mike.bauer
1. Problematisch bei Ihrem Qualität statt Quantität ist es, dass für mich die Anzahl der Sendeminuten die für ein Thema gebraucht werden, durchaus auch die Qualität des Beitrags erhöhen KÖNNEN. Bei den privaten Nachrichtensendern habe ich nicht das Gefühl, qualitative Einbußen hinnehmen zu müssen. So liefern sie oftmals Pressekonferenzen aus erster Hand (objektivere Berichterstattung gibt es ja wohl nicht), der Zuschauer kann sich somit selbst ein Bild von dem Gesagten machen.
Nochmal: Private Nachrichtensender wie ntv haben einen privaten Geldgeber. Allein aus diesem Grund können sie garnicht so Objektiv sein
Zitat von mike.bauer
Dagegen kommentieren die ÖR nur.
Das ist nun völlig daneben
Zitat von mike.bauer
2. Sie unterstellen Dinge.
Ah ja?
Zitat von mike.bauer
Das erhöht das Niveau Ihres Beitrags nicht unbedingt. Dies sollte allerdings gehoben sein, wenn Sie mir einen Mangel vorwerfen. Mit "Bild-TV" hat das nichts zu tun.
Parolen wie "Sofort abschaffen" sagen mir das Gegenteil
Zitat von mike.bauer
3. Auch in Ihrem letzten Argument haben sie nicht genau gelesen. Deswegen nochmal:
Wer unterstellt da?
Zitat von mike.bauer
Der Bürger MUSS für die ÖR zahlen, dies mit dem Argument unabhängige Medien zu bekommen. Dies bezieht sich fast ausschließlich auf den Informationsgehalt von Nachrichten.
Stimmt auch nicht. Lesen sie mal das Rundfunkgesetz und die Rundfunkverträge, bevor sie hier anderen was unterstellen. Ein Auszug: "Das Niveau des Programms muss dem Grundversorgungsauftrag der Information, Bildung, Beratung und Unterhaltung dienen"
Zitat von mike.bauer
Für den bin ich als Bürger gerne bereit zu zahlen. "Das kann man aber auch billiger haben"
da hab ich Ihnen ja bereits zugestimmt: es geht besser und billiger
Zitat von mike.bauer
, z.B. wenn man den ganzen Unterhaltungskram streicht (vornehmlich ARD / ZDF) und Phoenix behält. Ich sollte nicht gezwungen werden für Unterhaltung zu zahlen, sondern eben lediglich für den "objektiven" Informationsgehalt.
das ist wieder sehr verallgemeinernd
Zitat von mike.bauer
Ich hoffe das war jetzt verständlich.
Ja, (war es zuvor auch), aber das (ständige Wiederholen) macht es auch nicht richtig(er)

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diegorivera 16.04.2011, 15:25
168. Unabhängigkeit ist ein

schönes Wort.
Was ist schlimmer: Zu wissen dass ein Konzern bestimmte Artikel, Medien, Sendungen sponsort oder von Konzernen abhängige "Volksvertreter" bestimmen zu lassen wer bei den ÖR Rundfunkanstalten das Sagen hat, was produzirt wird, welche Meinugen transportiert werden und dem "dummen" Volk gegenüber wird eine Show abgezogen über ach so unabhängige und ausgewogene Sendungen?
Wertneutral sind viele - das stimmt. Richtig gute Sendungen wurden gestrichen oder ins Nachtprogramm abgeschoben. Kassiert wird kräftig und nicht von der GEZ, dem Wasserkopf und den Intendanten.
Wovon konnte z.Bsp. sich der Gummibärchenvetreter ein Schhloss kaufen? Hart vom Mund abgespart *lol*
Solange es keine Selbstbestimmung gibt ist so etwas undemokratisch und überflüssig.

Zitat von JoachimB70
Das sehe ich auch so! Der Begriff "unabhängig" war eher relativ gemeint, (bzw man sollte es wie Sie relativieren), aber es ist doch immer ein Unterschied, wenn ein grosser einzelner Geldgeber (Industrie-interessen) dahintersteht oder eben nicht (öffentlicher Auftrag) ...

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elpke24 16.04.2011, 15:27
169. Frechheit

Problem ist, dass wir hier in Deutschland längst im Kommunismus leben. An allen Ecken und Enden wird dem Bürger das Geld aus der Tasche gezogen, diese GEZ-Zwangsabgabe ist durch nichts aber auch gar nichts zu rechtfertigen.

Andererseits muss man allerdings auch sagen: Der Bürger hat es so gewollt (siehe die letzten Wahlen in BaWü und Rheinland-Pfalz).

Wir brauchen einen Volksaufstand gegen diese Abzocke.

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