Forum: Kultur
Gehälter bei Öffentlich-Rechtlichen: WDR-Intendant Tom Buhrow verdient 399.000 Euro
DPA

Transparenz-Offensive bei der ARD: Der Senderverbund veröffentlicht auf seiner Website die Gehälter von Redakteuren und Intendanten.

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karl-felix 13.09.2017, 19:01
20. Denke

Zitat von isi-dor
Dass normale Redakteure das Doppelte eines Universitätsprofessors mit Ordinariat erhalten, finde ich schon reichlich bedenklich. Hier fehlt jedes Maß, wenn man bedenkt, dass der Staatsfunk durch eine Zwangsgebühr finanziert wird, die auch Menschen zahlen müssen, die ihn gar nicht schauen.
ich nicht. Der Professor ist verbeamtet, d.h. seine Bezüge sind eben deutlich niedriger als in der freien Wirtschaft.

In der freien Wirtschaft sind Professoren als Einkommensmillionäre im Angestelltenverhältnis nicht aufsehenerregend.


Das Problem liegt m.E. darin , dass Millionen Beamtenstellen umgewidmet wurden in Angestelltenverhältnisse und dann bei den unteren Gruppen gekürzt wurde und bei den oberen 10% geklotzt.

Verbeamtet käme Buhrow vielleicht auf 120.000 im Jahr und dümmer wäre er ja auch nicht.

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charlybird 13.09.2017, 19:02
21. Das ist ziemlich viel Geld

im Verhältnis zur Leistung arbeitender Menschen in marktorientierter Konkurrenz, die diese Herrschaften als OR Beschäftigte so nicht haben. Auch wenn einige dafür ihre ''Visage'' in die Kamera halten, was sofort zu höheren Bezügen führt, halte ich diese Summen für sehr gewagt.
Nicht zu vergessen, dass auf Grund dessen auch ein Pensionspool geschaffen werden muss, der die Damen und Herren im Alter auch noch angemessen alimentieren soll.
Menge Holz für nicht sehr viel.

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Hirschbrunft 13.09.2017, 19:03
22. Gehälter derÖR Rundfunk &Fernsehanstalten

Es wäre sehr informativ die Gehälter der Kollegen der priv. Sender zu erfahren (höher ?) Wenn ich die Qualität der
Wahlsendungen im ÖRF& Rundfunk sehe ist im Vergleich zu den Privaten kein erkennbarer Unterschied,(siehe Duett Merkel Schulz).Nur bei den Privaten ist es für mich deutlich billiger. Qualitätsjurnalismus ist nicht umsonst zu
bekommen,ok,aber der momentane Unterschied ist übersichtlich.

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tomwessel85 13.09.2017, 19:03
23.

Das Gehalt ist durchaus angemessen, immerhin leistet der WDR auch sehr viel dafür.
Die finden auch noch den letzten Beitragsverweigerer und treiben das Geld ein, nötigenfalls bis zur Erzwingungshaft.

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Newspeak 13.09.2017, 19:04
24. ...

Zitat von isi-dor
Dass normale Redakteure das Doppelte eines Universitätsprofessors mit Ordinariat erhalten, finde ich schon reichlich bedenklich. Hier fehlt jedes Maß, wenn man bedenkt, dass der Staatsfunk durch eine Zwangsgebühr finanziert wird, die auch Menschen zahlen müssen, die ihn gar nicht schauen.
So schaut es aus. Und das sind schon die bestbezahltesten Professoren. Auf der untersten Stufe des Professors verdient mancher weniger als ein Oberstudienrat.

Aber von Geld, das man nicht erwirtschaften muss, lebt es sich halt immer bequemer.

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jazzmanni 13.09.2017, 19:07
25. 400000 Euro

Eine stolze Summe. Ich gönne es ihm, allerdings Frage ich mich welche Gegenleistung Herr Buhrow dafür bringt. Ist er haftbar zu machen? Wenn ja für was? Trägt er Verantwortung? Wenn ja für was? Jeder kleine Handwerker, als Einzelunternehmer, haftet für seine Arbeiten 30 Jahre lang. Und Herr Buhrow? Das gleiche gilt auch für die tollen Manager, wenn's in die Hose geht gibt's noch den goldenen Handschlag. Fazit: GEZ gehört abgeschafft.

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grumpy53 13.09.2017, 19:14
26. von welcher Seite aus gucken wir?

ich unterstelle kritischen oder zweifelnden Beiträgen keinen Neid, das ist ein Totschlagargument. Aber zu einer ehrlichen Debatte würde auch gehören zu fragen, welche Ausbildung, welche Erfahrungen, welche Verantwortung gehört zu so einem Job als Intendant. Den kann nicht eben jeder machen. Man könnte sich genauso fragen, ob 80 Millionen Euro für im Kreis fahren (Formel-Eins-Rennfahrer) oder das Jahresgehalt (samt Abfindung und Rente) der VW-Manager, die den Konzern durch Abgas-Tricks ziemlich beschädigt haben. Ich würde gerne debattieren, warum Polizei, Ärzte, Pfleger, Busfahrer, (jeweils bitte in der männlichen und weiblichen Form gedacht) so vergleichsweise wenig verdienen. Ist uns der Dienst am Menschen halt nicht so viel wert anderes. Dabei sind diese Menschen auch in Verantwortung, für unseren Schutz, für unsere Gesundheit, für unsere Versorgung, für unsere Infrastruktur. Und diese Jobs kann eben auch nicht jeder machen, das erfordert neben einer Ausbildung Bereitschaft zur Schichtarbeit, sich selbst verantwortlich für die Patienten, Fahrgäste oder die Bürger zu fühlen und so zu handeln. Also müsste die Debatte nicht an der Höhe eines Intendanten begonnen werden, sondern was es uns als Gesellschaft bedeutet, anständig und fair entlohnt zu werden.

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f_eu 13.09.2017, 19:15
27. Irgendwie muss ich auch mal an meinen Geldbeutel denken

Unglaublich dieser, von den Parteien, eingerichtete Selbstbedienungsladen.

Die erste Partei die verspricht die Zwangsabgabe abzuschaffen bekommt meine Wahlstimme. Egal welche Punkte die sonst noch im Programm hat.

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simon-petrus 13.09.2017, 19:15
28. Hut ab vorm Landgericht Tübingen...

Das LG Tübingen (5. Zivilkammer) hat am 03.08.2017 per Beschluss dem EuGH folgende Fragen zur Vorabentscheidung vorgelegt ( das einzige Gericht übrigens bundesweit, das sich den geltenden nationalen Gesetzen noch verpflichtet sieht, wenn es um den Rundfunkstaatsvertrag geht):
1. Verbot privilegierender Beihilfe, 2. unionsrechtlichem Gleichheitsgebot, 3. unionsrechtlichem Diskrimienierungsverbot, 3. unionsrechtlicher Niederlassungsfreiheit, 4. Art.10 EMRK Informationsfreiheit, usw.

Eine Ohrfeige für alle Gerichte, die sämtliche Klagen bisher abgewiesen haben.
Bis es zu einer Entscheidung kommt, kann es wohl aber bis zu 15 Monaten dauern.

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lorenzcarla 13.09.2017, 19:16
29. Kein Wunder -

dass ARD und ZDF auch "Staatsfunk" genannt werden. Kritische Fragen an die politischen Parlamente-Leithammel in Bezug auf Wahlen und Privilegien, werden doch sowieso fast nur von SPIEGEL, Süddeutsche und anderen Printmedien gestellt. Die eindeutig überbezahlten Damen und Herren Verwässerer aus den sog. Sendeanstalten haben doch allesamt Ängste, nach unbotmäßigen Fragen und Darstellungen ihren Job zu verlieren bzw. kaltgestellt zu werden. Zudem: Recherchen über die die ungeheuerliche Altersversorgung von Intendanten, (Chef-)Sekretärinnen und Redakteuren sollten an die Öffentlichkeit.

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