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Gehälter von Frauen: Mythen zur Lücke
DPA

Frauen verdienen weniger als Männer, das ist klar. Aber keine Partei macht diese Ungerechtigkeit zum Kern ihres Wahlkampfs. Stattdessen wird sie kleingeredet - mit diesen fünf schwachen Argumenten.

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FocusTurnier 12.09.2017, 18:08
150. Unterschied

Zitat von DieHappy
Aber den Umstand, dass nicht wenige Frauen für EXAKT die gleiche Arbeit, trotzdem weniger bekommen, haben sie schon mal irgendwo gehört?! Ach stimmt, haben alle zu schlecht verhandelt.
Hätten Sie da mal Beispiele zur Hand?
Eine unterschiedliche Bezahlung aufgrund des Geschlechts ist gesetzlich auch heute schon nicht erlaubt.

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Pitter3 12.09.2017, 18:08
151. Märchen werden durch Wiederholung nicht wahrer

Die Mär des Gehaltsunterschiedes wird großgeredet - mit äußerst schwachen Argumenten.

Um zu der Erkenntnis zu gelangen, braucht man(n) (oder frau) sich mit den Pseudothesen aus dem Artikel noch nicht einmal im Detail auseinander zu setzen. Jeder, der die deutsche Wirtschaft ein wenig kennt, weiß: Wenn Frauen tatsächlich grundsätzlich für die gleiche Arbeit über 20% weniger verdienen würden, gäbe es Morgen in Deutschland keine arbeitslosen Frauen mehr, sondern nur noch arbeitslose Männer.

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Langzeitspiegelleser 12.09.2017, 18:08
152. Was soll das?

Zitat von salomohn
Ich sehe zu dem Thema überall Plakate der SPD, die diesen Mißstand abschaffen will.
Da kann ich Salomohn nur beipflichten.
Genau dafür setzt sich die SPD u. a. seit Wochen ein.
Wie schlampig hat der Artikelschreiber recherchiert?
Warum lässt die Redaktion das durchgehen?
traurig

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atzepeng82 12.09.2017, 18:09
153. Warum stellen Firmen nicht mehr Frauen ein,

...wenn sie den gleichen Job fuer weniger Geld machen? Haben wir so viele Frauenhasser in Fuehrungspositionen, das sie bereit sind, 21% höere Personalkosten zu tragen? Irgend etwas stimmt bei der Grundlage dieser Debate nicht...

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novoma 12.09.2017, 18:09
154. DAS Thema

Gleiche Bezahlung ist DAS Thema der Gleichberechtigung, aber solange sich die Frauen erfolgreich auf Nebenkriegsschauplätze lenken lassen, wo sie sich an Sternchen, Binnenmajuskeln oder genderneutralen Berufsbezeichnungen abarbeiten können, freuen sich die überwiegend männlichen Arbeitgeber, dass keiner die wirklich entscheidenden Fragen stellt. Warum sind sog. "Frauenberufe" immer so mies bezahlt? Wem nützt die Tarifautonomie, wenn die "Waffen" so ungleich verteilt sind? Warum ist Kinderkriegen das (wirtschaftliche und karrieretechnische) Privatvergnügen allein der Frauen, wo doch allüberall über die demografische Entwicklung geklagt wird? Die Liste ließe sich beliebig verlängern.
Oder anders gesagt, es ist doch schxxxegal, ob es nun Professor, Professorin oder Professix heißt, solange der Herr Professor mehr Geld bekommt als die Frau Professorin. Und das gilt natürlich nicht nur für Professoren, sondern für alle anderen Berufe genauso, aber der/die Professix ging eben durch alle Medien.

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Bondurant 12.09.2017, 18:09
155. Die Betonung

Zitat von Crom
Im ÖDienst arbeiten ja recht viele Frauen, allerdings kann man in der freien Wirtschaft bedeutend mehr verdienen,
liegt auf kann. Einige verdienen im ÖD deutlich besser, vor allem, wenn man das Monatsgehalt auf die (Arbeits-)stunden umlegt, wird das deutlcih. Und das ist nicht nur ein Vorurteil. Da hat sich's mancher gerichtet, der käme "im Freien" gar nicht mehr mit. Auch Männer, natürlich.

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rummelinho 12.09.2017, 18:10
156. Lesen Sie doch erst einmal hier bevor Sie mit mageren Fakten pöbeln:

Untersuchungen der ursächlichen Faktoren des Gender Pay Gap sind alle vier Jahre auf Basis der Verdienststrukturerhebung möglich. Derzeit liegen Ergebnisse für das Jahr 2010 vor. Da diese Faktoren jedoch nur langfristigen Veränderungsprozessen unterliegen, dürften die Ursachen im Jahr 2015 weitgehend dieselben sein. Demnach sind die wichtigsten messbaren Gründe für den unbereinigten Gender Pay Gap unterschiedliche Branchen und Berufe, in denen Frauen und Männer tätig sind, sowie ungleich verteilte Arbeitsplatzanforderungen hinsichtlich Führung und Qualifikation. Hinzu kommen weitere Faktoren wie zum Beispiel ein niedrigeres Dienstalter und ein geringerer Beschäftigungsumfang bei Frauen.

Durch die genannten Ursachen können rund zwei Drittel des Unterschieds in den durchschnittlichen Bruttostundenverdiensten erklärt werden. Das verbleibende Drittel des Verdienstunterschieds entspricht dem bereinigten Gender Pay Gap. Demnach verdienten Arbeitnehmerinnen im Durchschnitt auch unter der Voraussetzung vergleichbarer Tätigkeit und äquivalenter Qualifikation im Jahr 2010 pro Stunde 7 % weniger als Männer.

Hier muss berücksichtigt werden, dass der ermittelte Wert eine Obergrenze ist. Er wäre geringer ausgefallen, wenn weitere Informationen über lohnrelevante Einflussfaktoren für die Analysen zur Verfügung gestanden hätten, wie vor allem Angaben zu Erwerbsunterbrechungen.
Quelle:
https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressemitteilungen/2016/03/PD16_097_621.html

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ericstrip 12.09.2017, 18:10
157. Wenn...

...Frau Stokowski von dem faktenfreien Gejammer, das sie Journalismus nennt, leben kann, dann verdient sie offensichtlich zu viel, so viel steht fest.

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sunyani 12.09.2017, 18:10
158.

Ich finde den Vorschlag der DIE PARTEI hervorragend. 90 E.

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rummelinho 12.09.2017, 18:10
159. Lesen Sie doch erst einmal hier bevor Sie mit mageren Fakten pöbeln:

Untersuchungen der ursächlichen Faktoren des Gender Pay Gap sind alle vier Jahre auf Basis der Verdienststrukturerhebung möglich. Derzeit liegen Ergebnisse für das Jahr 2010 vor. Da diese Faktoren jedoch nur langfristigen Veränderungsprozessen unterliegen, dürften die Ursachen im Jahr 2015 weitgehend dieselben sein. Demnach sind die wichtigsten messbaren Gründe für den unbereinigten Gender Pay Gap unterschiedliche Branchen und Berufe, in denen Frauen und Männer tätig sind, sowie ungleich verteilte Arbeitsplatzanforderungen hinsichtlich Führung und Qualifikation. Hinzu kommen weitere Faktoren wie zum Beispiel ein niedrigeres Dienstalter und ein geringerer Beschäftigungsumfang bei Frauen.

Durch die genannten Ursachen können rund zwei Drittel des Unterschieds in den durchschnittlichen Bruttostundenverdiensten erklärt werden. Das verbleibende Drittel des Verdienstunterschieds entspricht dem bereinigten Gender Pay Gap. Demnach verdienten Arbeitnehmerinnen im Durchschnitt auch unter der Voraussetzung vergleichbarer Tätigkeit und äquivalenter Qualifikation im Jahr 2010 pro Stunde 7 % weniger als Männer.

Hier muss berücksichtigt werden, dass der ermittelte Wert eine Obergrenze ist. Er wäre geringer ausgefallen, wenn weitere Informationen über lohnrelevante Einflussfaktoren für die Analysen zur Verfügung gestanden hätten, wie vor allem Angaben zu Erwerbsunterbrechungen.
Quelle:
https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressemitteilungen/2016/03/PD16_097_621.html

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