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Gender-Debatte: Das kleingeistige Denken der Blöden
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Was bringt Menschen dazu, bösartig zu lachen, wenn ein berühmter Mann sich in eine Frau verwandeln will? Woher diese Häme, warum dieser Hass?

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charlie3 04.04.2015, 23:17
130. Interessiert mich nicht

Finde die Gender-Debatte überflüssig. Soll doch jeder machen wie er will.

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sibylleberg 04.04.2015, 23:18
131.

Zitat von diehoffnungstirbtzuletzt
Frau (?) Sibylle Berg, haben Sie ein Problem? Denken Sie persönlich auch manchmal daran einmal eben das Geschlecht zu wechseln? Klang irgendwie so. Endlich einmal ein Mann sein? Nur zu! Ich glaube, da geht der Menschheit nichts verloren, ihren Fall überdecken die Gesetze der Evolution spielend, das kann die Natur verkraften. Haben Sie keine interessanteren Themen? Zum Beispiel, wie wir es schaffen können endlich wieder mehr Kinder zu bekommen damit das hier nicht bald aussieht wie ein Altersheim mit geschlechtsgewandelten Menschen. Aber vielleicht haben Sie ja auch etwas gegen Kinder, besonders wenn das wieder Jungen und Mädchen werden und nicht vom dritten Geschlecht sind.
Ich habe das Geschlecht erfolgreich mehrfach gewechselt. Danke der Nachfrage. Ich langweile mich auch mitunter mit meinen Bergpredigten. Es ist nicht leicht ich zu sein, mit diesen dauernden Geschlechtsumwandlungen und der albernen Mission die Menschen zu erziehen. Natürlich weiss ich es auch nicht besser. Das ist sogar volkommen unironisch gemeint. Aber die Idee, dass alle Menschen irgendwann freundlich und respektvoll miteinander umgehen, ist ein zu schöner Traum. Zerstören Sie ihn mir nicht.

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th.e. 04.04.2015, 23:19
132. ...

In Iran werden "Geschlechtsumwandlungen" staatlich finanziert. Nicht weil dieser Staat besonders fortschrittlich ist, sondern weil er Geschlechtsumwandlungen als "Heilmittel" gegen Homosexualität bzw. Lesbiertum ansieht. Und Transsexualität ist im Grunde eben das historisch gesehen: wenn diese Person einfach das Geschlecht umwandelt, dann ist er/sie einfach nicht mehr schwul/lesbisch. Problem gelöst.

Wer äußerst genüssliche Lektüren dazu will, sollte "The Transsexual Empire" (Janice Raymond) und "Unpacking Queer Politics" (Sheila Jeffreys) lesen.

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sibylleberg 04.04.2015, 23:19
133.

Zitat von alohas
Vielleicht bin ich ja blöd oder intolerant oder beides zusammen, dieses Risiko muss ich eingehen, aber ich finde es eben nicht normal, wenn jemand die Vorstellung hat, er müsse sein Geschlecht ändern. Das Geschlecht gehört zu unserer Natur, damit ist es m. E. nicht verhandelbar. Genauso könnte ja jemand seine Spezies ändern wollen und fortan als Hund, als Gämse oder als Stubenfliege leben. Wäre das dann auch normal? Und mit Verlaub, einen Markt gibt es für solche Leute allemal, wär‘ ja gelacht, wieviel kann wohl so ein Pornoschnibbler, der sonst Stars und Sternchen die Oberweite tunt, erst an einem Typen verdienen, der seiner Männlichkeit überdrüssig geworden ist? Das dürfte doch ein langfristiger Geldsegen sein. Die zeitgenössische Vorstellung, der Mensch könne einfach per OP sein Geschlecht wechseln, wenn es ihm beliebt, ist doch auch nur Ausdruck des „Anything goes“, die Hybris des Menschen über die Natur, letztendlich auch eine zutiefst kapitalistische Weltsicht.
Es gibt vieles, was unseren Erfahrungs Horizont übersteigt. das heisst nicht, dass es nicht exsistiert. http://www.shz.de/nachrichten/deutschland-welt/panorama/der-tod-von-leelah-alcorn-gott-macht-keine-fehler-id8609421.html
Sie oder auch ich, können sich vermutlich den Leidensdruck der Menschen, die von einer Norm in der Gesellschaft abweichen, sei es weil sie Homosexuell, Transsexuell sind, weil sie eine Behinderung oder auch nur ein auffälliges äusseres haben, nicht vorstellen. Wir leben in einem Land, in einem relativen Wohlsatnd der es uns erlaubt, tolerant zu sein, und uns nicht von Andersartigkeit bedroht zu fühlen. Und wenn es auch nur einem gelingt, nach einem Artikel wie dem obigen einen anderen, nicht der Norm entsprechenden Menschen nicht zu verurteilen, nicht anzustarren, zu wissen, das wir alle uns am Ende in unserer Hilflosigkeit wenig unterscheiden, dann ist das doch schon was.

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bauklotzstauner 04.04.2015, 23:31
134.

Zitat von Newspeak
Also...kurz gesagt, es ist eben nicht alles so einfach, wie uninformierte oder ignorante Menschen es gerne hätten.
Warum werden Sie so beleidigend? Was Sie schreiben, ist Quatsch! Es gibt beim Menschen ZWEI biologische Geschlechter! ZWEI! Alles, was sich BIOLOGISCH irgendwie "dazwischen" ansiedelt, sind Deformationen, so ähnlich, wie es auch andere schwere genetische Krankheiten gibt, mit denen ein geringer Prozentsatz geboren wird und fertigwerden muß. Deshalb sind das keine schlechten Menschen, und jede(r) hat das Recht, zu leben. Aber wegen dieser verschwindenden Minderheit sollten wir nicht anfangen, das BIOLOGISCH klare Muster "Männlein-Weiblein" grundsätzlich in Frage zu stellen. Wo soll das denn hinführen?

Das Ganze ist ein GESELLSCHAFTLICHES Problem, kein biologisches!

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smokerslounge 04.04.2015, 23:33
135. Un-natürlich!

Die Natur hat nur zwei Geschlechter vorgesehen und die DNA ist unveränderlich. Also gibt es keinen Grund, tolerant im Sinne von Frau Berg zu sein. Das wäre eben un-natürlich. Mittlerweile bin ich sogar stolz auf meine Intoleranz, wenn ich derartige Diskussionen verfolge, ja ich bekenne mich dazu! Toleranz ist doch nicht per se etwas Wünschenswertes. Leute, hinterfragt doch mal und hechelt nicht wie blöde dem Zeitgeist hinterher!

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hwdtrier 04.04.2015, 23:41
136. Schon seltsam

Wie unsere rot-grüne Intelenz sich weigert Wissenschaft anzuerkennen. Das erinnert mich an die Kommunisten die sich ja auch der Evolutionslehre verweigerten. Um es mal so zu sagen: Inter den Lehrern des Genderblödsinns sind keine Wissenschaftler.

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flurfunker 04.04.2015, 23:58
137. 2 Zitate

"Wir mögen Menschen, die frisch heraus sagen, was sie denken. Vorausgesetzt, sie denken dasselbe wie wir."
Mark Twain

"We see things not as they are but as we are." Anais Nin

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salomedietrich 05.04.2015, 00:53
138. Wer die Öffentlichkeit sucht- muss einstecken können!

Wen interessiert es eigentlich ob Mr. X - lieber eine Frau sein will. Oder Mrs. Y - doch lieber ein Mann?
Das Problem startet doch erst bei der Medialisierung.
Da will jeder "Beifall" erheischen! Wofür eigentlich.
Die Welt ist aus den Fugen- nachdem Facebok sozusagen der "Transporter" alltäglicher, oder auch seltener "Nonenties" geworden ist.
Jeder ein "Star" in Print?
Es wird schon langsam tödlich langweilig. Selbst das Fernsehen - hat keine Einfälle mehr!
Wo gibt es noch "echte" Stars? Persönlichkeiten?
Staatsmänner" Originale?
Ich kenne leider keine mehr!
Und eine "Gendertransformation" ist wohl die unsinnigste "News".
Ach ja - und shitstorms = das Machtbedürfnis der Ohnmächtigen! Lächerlich!

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andreabs 05.04.2015, 01:19
139. Liebe Leuts!

Also als jemand der seit 1998 Trans*menschen und Intersexuelle berät möchte ich hier versuchen ein paar Dinge gerade zu rücken.
Hier werden zum Teil die Begriffe Transsexualität und Intersexualität gebraucht ohne das offensichtlich verstanden wird was sich dahinter verbirgt. Allgemein ist die Vorstellung verbreitet, dass es nur Männlein und Weiblein gäbe und dass diese Zuordnung bei einem Individuum immer eindeutig sei. Diesem ist jedoch nicht so. Die Medizin unterscheidet daher gleich mehrere Geschlechter, als da z.B. sind das hormonelle Geschlecht, das chromosomale Geschlecht, das genitale Geschlecht oder das gonale Geschlecht. Dazu wird noch gern das Hirngeschlecht genommen welches auch als seelisches, psychisches oder empfundenes Geschlecht verstanden werden kann.
Bei nicht einmal 95% der Bevölkerung passen alle diese Geschlechter so zusammen wie wir es uns als „normal“ vorstellen würden. Bei dem Rest der Bevölkerung haut dieses so nicht hin und es weicht mindestens eines dieser Geschlechter von den anderen ab. (Laut einer niederländischen Studie ordnen sich 0,5% der Niederländer dem anderen als dem eingetragenen Geschlecht zu und 5% können sich keinem der beiden zuordnen, umgerechnet auf Deutschland (80 Mio. Einwohner) wären dieses immerhin zusammen gut 4.400.000 Menschen. Ist jenes Geschlecht welches von den anderen Geschlechtern abweicht jenes welches zwischen den Ohren sitzt, sprechen wir von Transsexualität, weicht mindestens ein anderes Geschlecht also z.B. das chromosomale Geschlecht von den anderen ab, dann reden wir von Intersexualität.
Wenn wir dann noch zur Kenntnis nehmen, dass das chromosomale Geschlecht in einem Individuum nicht in allen Körperteilen gleich sein muss, dann kann man eigentlich fast nur zu dem Ergebnis kommen, dass es eigentlich nur eine sichere Methode der Geschlechtsbestimmung gibt, nämlich das Individuum zu fragen, auch wenn dieses nicht besonders wissenschaftlich erscheinen mag.
Wenn dem aber so ist, dann gibt es keine Geschlechtsumwandlungen und wenn es sie gäbe würden sie im Gehirn stattfinden, sondern nur Geschlechtsangleichungen. Und ja in der Tat ein Mann der sich einer genitalen Geschlechtsumwandlung zur Frau unterzöge der würde sich wirklich verstümmeln lassen, aber eine Frau, die ihren männlichen Körper an ihr Geschlecht anpassen lässt tut dieses eben nicht. Umgekehrt gilt dieses natürlich genauso.
Das Geschlecht immer eindeutig sei ist übrigens ein Mythos der im wesentlichem auf den semitische Religionsgruppe beschränkt ist. Die meisten anderen Kulturen haben für Menschen die nicht so eindeutig sind ihre Nischen. Als Beispiel wären hier die Two Spirits Nordamerikas zu nennen.
Der Hinweis, solche Menschen sollten doch ihre Sexualität nicht in die Öffentlichkeit tragen ist auch nicht hilfreich, denn eben diese Öffentlichkeit beginnt schon vor der Wohnungstür. Und es wird ja wohl keiner ernsthaft von einem Mann der einen weiblichen Körper hat verlangen wollen wenn überhaupt als Frau verkleidet vor die Türe zu gehen. Es geht eben nicht um Sexualität sondern Identität. Die Sexualität leben Trans*menschen genauso vielfältig wie alle anderen auch und meist in äußerster Privatheit.

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