Forum: Kultur
Gender-Debatte: Das kleingeistige Denken der Blöden
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Was bringt Menschen dazu, bösartig zu lachen, wenn ein berühmter Mann sich in eine Frau verwandeln will? Woher diese Häme, warum dieser Hass?

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fuffel 05.04.2015, 14:21
180.

Zitat von leser_mit_fragen
"michfisch00" weist in seinem Kommentar "162. Das unlogische Denken..." auf eine wichtige Paradoxie hin: Unterschied der Geschlechter wird als unbedeutend, ein Wechsel des Geschlechts aber als sehr bedeutend betrachtet. Leider geht dieser Gedanke in seiner etwas zu langen und zu polemischen Ausführung fast unter.
ist historisch n bisserl ne Unverschämtheit, den Unterschied der Geschlechter zu bagatellisieren?
Mir spontan fallen so 12-20 Frauen in der Geschichte ein, denen (meist über männliche Attribute) eine Rolle angedichtet wurde. Ansonsten haben wir die gut unter Kontrolle gehalten - bezahlen sogar ne Prämie, sollten sie sich nicht allzuweit von Herd und Nachwuchs aufhalten.
Und wie kompetentere Foristen bereits geschrieben haben, gehts nicht um einen "Wechsel" des Geschlechts, sondern um eine Anpassung an das als richtig empfundene Geschlecht.

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Mesi0013 05.04.2015, 14:37
181. Verrat an eigenen Idealen

Frau Berg und Genossen propagieren höchste Toleranz sind selbst aber absolut engstirnig in der eigenen Auffassung. Ich habe nichts gegen Transexuelle, Transgender und QBBT usw. ich denke nur 'hoffentlich haben die vor der Operation einen guten Psychologen konsultiert." Gehört es nicht zur Bandbreite ihrer Toleranz, dass ich dagegen bin? Mir tun diese Menschen mit ihren Problemen wirklich leid aber weshalb sollen die 99,999991% der restlichen Gesellschaft ihr Leben nach dieser Minderheit ausrichten und in sprachlichen Absurditäten ihre Toleranz beweisen (z.B. Profess_X)? Ich werde zum Ersten Mal in meinem Leben Ihre sprachlich geforderte Vielfalt anwenden, wenn ich in der morgendliche Zeitungslektüre wahrnehme, dass auch einmal eine Einbrecherin, Diebin oder dergleichen gesucht wird. Bei negativ auslegbaren Dingen habe ich noch NIE eine toleranzfordernde Rechtlerin wahrgenommen, die selbiges einfordert. Ergo: die Mehrheit der Gesellschaft ist toleranter als Sie und Ihre Genossi_X!

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sabinaz 05.04.2015, 14:50
182. Ihr Kommentar

Zitat von erdmann.rs
Wenn Frau Berg nun dieses Thema, das ja nur eine ganz winzige Minderheit unmittelbar - aber sehr wohl auch Angehörige mittelbar - betrifft, derart "breit tritt" , wenn sie diese Personen/dieses Thema derart in den Mittelpunkt stellt, als wäre das der Nabel der Welt, dann tut sie diesen Menschen (und der Sache) sicher keinen Gefallen .
... ist der 173. (und beileibe nicht der letzte) zu diesem Thema ”das ja nur eine ganz winzige Minderheit unmittelbar ... betrifft”. Das stimmt einerseits und löst andererseits immer wieder kaum erklärbare Massen-Hass-Debatten bei der Normbevölkerung (also übergewichtig und in beige gekleidet) aus. Insofern müssen solche Beiträge sehr wohl sein. Um zu relativieren. Denn es scheint Menschen unverhältnismäßig aufzuregen, wenn jemand ausschert. Gar als Mann weiblich sein möchte (und zwar nicht als Witzfigur, sondern ganz ernst und mit allen Konsequenzen). Eine zahlenmäßig vergleichbare Entrüstung ist eigentlich nur zu beobachten beim so genannten Genderwahn. Weil es eine verschwindend kleine Minderheit gibt, die es wagt, in diesem Bereich zu forschen: Hysterie pur. Mir ist das auch ein Rätsel.

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spon-facebook-10000531708 05.04.2015, 15:09
183. enge Welten

Was interessiert mich es, wenn ein Mann in Frauenkleidern heraumlaeuft. Wenn es ihm gefaellt, bitte. Schmunzeln? Wenn ich Zeit und Muse habe, vielleicht. Wenn ich mich konservativer kleide, muss ich meine enge modische Vorstellung nicht zum Standard erheben.

Aber wir haben es auch in der Politik: da gibt es die schwaebische Hausfrau. Ob die wirklich so sparsam ist, ist eine andere Sache. Aber wie kann ich so einfaches Wirtschaften auf die deutsche oder europaeische Wirtschaft uebertragen? Skurril!

Schubladendenken ist einfach zu ueberschauen, aber es wird den Anspruechen unserer Menschheit absolut nicht gerecht.
Man sollte nicht die primitivsten Instinkte gesellschaftsfaehig machen.
Denken ist ein schooner Sport! Permanentes Nicken ist zum Einschlafen und vielleicht sogar toedlich!

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Hatch 05.04.2015, 15:18
184.

"Menschen, raune ich unzusammenhängend, verdienen ihr bevorstehendes Aussterben, denn sie sind nicht entwicklungsfähig."

Das halte ich mal wieder für sehr kurzfristig gedacht. Menschen und Gesellschaften sind entwicklungsfähig. Es dauert nur länger, als vielen von uns lieb ist. Vor 50 Jahren oder so war Homosexualität noch absolut nicht gesellschaftsfähig, heute ist es vor allem in jüngeren Generationen kaum noch ein Thema. Auch sehen viele Männer, auch wenn Frau Berg das vielleicht nicht glauben kann, Frauen als gleichwertige Mitglieder in unserer Gesellschaft, das gibt's ja auch noch nicht so lange. Die Entwicklung ist langsam und vielleicht zu langsam um als Rasse zu überleben, das weiß ich nicht.

"Das ist gegen die Natur, heißt es von den Intoleranten. Ja, die arme Natur. Ginge es nach ihr, wären die Menschen nie entstanden, die alles, was Natur ist, gerade mit Freude ruinieren. Tiere, Pflanzen, Ozeane."

So etwas ärgert mich. Wir sind Teil der Natur oder nicht ? Und was wir in der Natur am meisten zerstören sind Menschen. Und die Natur ist keine Person, die irgendetwas bewusst entscheidet oder etwas empfindet. Der Natur ist es völlig egal was mit den Ozeanen oder den Tieren oder den Menschen ist, das veränderte Klima ist die Natur und wenn sich das Klima ändert werden eben manche Teile der Natur beeinträchtigt aber andere auch begünstigt.
Es ist nicht die Natur die wir schützen müssen, wir müssen uns Menschen schützen, damit wir weiterhin einen möglichst schönen Lebensraum haben und das ist doch meistens das Hauptmotiv hinter diesen edlen rettet die Natur Vorschlägen. Saubere Ozeane sind gut für uns, damit wir möglichst viele und gesunde Fische verspeisen können. Die Pflanzen brauchen wir zum Atmen und außerdem sehen die hübsch aus, genauso wie eine Welt ohne Tiere für mich deutlich langweiliger und trauriger wäre, deshalb will ich Tiere behalten, zu meinem Vorteil. Aber diese Wir-bösen-Menschen-gegen-die-arme-Natur Rhetorik finde ich unehrlich und wenig zielführend.

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Mesi0013 05.04.2015, 15:27
185. Geehrte Vorrednerin Sabinaz mit Beitrag #185

Zum wiederholten Mal: NEIN, ich verstehe die Not dieser Leute wirklich und ich bin auch tolerant genug. Ich und 99,99X Personen dieser Gesellschaft haben einfach keine Lust aufgrund einer homöopathischen Minderheit ihr gesamtes Leben umstellen zu müssen, alleine schon in meiner sprachlichen Ausdrucksweise.Ob jetzt jemand Mann oder Frau ist und sich umbauen lassen will, mein Gott, dann soll es es halt tun! Als Kassenmitglied zahle ich schon bereitwillig meinen Anteil an dieser 100.000.-€ der Operation und Behandlungskosten. Wortlos, weil ich es dulde und diese Menschen es schon schwer genug haben. Sehr gerne würde ich so eine Diskussion auf Menschen lenken, die nicht so sprachgewandt ihr tägliches Leid kund tun...

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alohas 05.04.2015, 15:55
186.

Zitat von sibylleberg
Kann sein das Sie Recht haben, und grobe Erregung ausser grober Erregung nichts bewirkt. Ich merke mir Texte die mich aufgeregt haben eher, und beobachte mich ein wenig genauer in Folge.
OK, dass Provokation einprägsam ist, leuchtet mir ein. Nur ist in diesem Fall der Vorwurf, „Normale“ würden „Unnormale“ stigmatisieren, ja nicht ganz neu. Ich denke daher, dass vielen Leuten die diesbezüglich gebotene Zurückhaltung durchaus bewusst ist. Dass man ungewöhnlich erscheinende Personen aber anschaut oder über sie redet ist eine relativ normale menschliche Neigung und wird sich wahrscheinlich auch in 1000 Jahren nicht maßgeblich verändern, so sehr man das auch bedauern mag. Ansonsten rechne ich es Ihnen hoch an, dass Sie sich in die Niederungen des Forums begeben und mit uns Spießern, Reaktionären, Verschwörungstheoretikern und Chauvinisten hier ;-) diskutieren.

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Christian Wernecke 05.04.2015, 16:21
187. Natürlich...

... hat Toleranz ihre Grenzen oder sind Sie gegenüber Nazis tolerant, Frau Berg?

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hausierer 05.04.2015, 16:24
188. Ja Frau Berg...

dass Sie für diese " Metamorphosen " Verständnis haben ist Ihnen ja regelrecht anzusehen.....Bitte vergessen Sie aber nicht, daß auch der " moderne Mensch ", auch die vermeintlich Intellektuellen, genetisch " programmiert " sind...und unterteilt in Mann und Frau... wem das nicht reicht kann mit heutigen Mitteln natürlich vieles " zurechtschneidern " lassen... aber dann hört doch bitte endlich auf den " Normalos " einreden zu wollen, dass Sie kleingeistig sind, wenn Sie daß eben nicht gut finden...es ist doch recht ermüdent von diesen sagen wir mal " Minderheiten " mit Ihrer zur Schau Stellung permanent penetriert zu werden....das ist echt nervig und fördert nicht unbedingt die Toleranz der Leute, die noch normal ticken.....

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From7000islands 05.04.2015, 16:54
189. Das Normale wird von der Mehrheit entschieden

Da bekaempfen sich auf der einen Seite diejenigen, die die Menschen beeinflussen wollen, um ihre eignen Vorteile zu festigen, und diejenigen, die sich nicht vereinnahmen lassen wollen.
In Laendern wie China, Korea, Vietnam etc. kann keine demokratie nach westlichem Vorbild funktionieren. Wo sie zwangsweise wie in Vietnam installiert ist, gibt es die Diktatur der Korruption und der Tradition.
In Deutschland sind auch Traditionen zu respektieren, die aus einer christlich-juedischen Vergangenheit kommt. Wenn Parteien sich neue Waehlerschaften "erfinden" indem sie den disorientierten Menschen Freiheiten versprechen, die in diesem Land nicht ueblich waren, dann ist das eine unverantwortliche Verfuehrung der Menschen aus Machtstreben.

Alles, was gegen die Familie als Basis fuer ein Volk gerichtet ist, hat die Keimzelle der Zerstoerung der Gesellschaft in sich. Differenzen in Partnerschaften werden gern als Grund gegen eine Familie genommen. Dabei verschweigt man, dass Differenzen in Partnerschaften immer vorkommen, gleichgueltig, welchen Geschlechts und welchen Alters und welcher religion sie angehoeren. Es ist die Aufgabe jedes erwachsenen Menschen, zu lernen mit Differenzen positiv umzugehen und sie zu minimieren. Nur mit Schwierigkeiten im Leben kann man lernen und zu besseren Resulatten auf allen Gebieten kommen. Das wird in vielen Artikeln ueber soziale Angelegenheiten absichtlich verschwiegen.

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