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Gendergerechte Sprache: Wer ist hier hysterisch?
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Konservative und Rechte unterstellen Feministinnen gerne Irrationalität, um zu zeigen, dass sie die einzig Vernünftigen sind. Tatsächlich strotzen ihre eigenen Argumente vor Widersprüchen.

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willem_vonwegen 12.03.2019, 17:20
10. Also ich hab da die Vermutung

Dass Fr. Stokowski sich freut, dass sich endlich mal ein paar Leute mit höherem Bekanntheitsgrad öffentlich über dieses gender-dingsda aufregen und damit endlich die gewollte Provokation erreicht wurde. Mit welch kindlicher Freude sie den Satzbau und die Zeichensetzung der oben genannten Journalistin seziert... man kann sich richtig vorstellen wie sie beim schreiben dieses Artikels vor sich her kicherte. Also: die Konservativen und Rechten regen sich auf und die Feminist*innenEr freuen sich darüber dass sie ein bisschen Schlagzeile bekommen... ich find beide Lager lächerlich. Wer sich immer nur aufregt, verliert seine Glaubwürdigkeit und bietet Gegnern viel Angriffsfläche... wie 3jährige in der trotzphase. Und wer auf diese seltsamen Schreibweisen besteht und denkt dass er mit dem Durchdrücken ebendieser irgendwie die Welt besser gemacht oder eine grosse Veränderung herbeigeführt hat, irrt auch sehr. Meine Frau verdient immernoch das gleiche Geld wie eh und je und Mitarbeiter, die schwanger werden, sind unter vorgehaltener Hand immernoch die "Vorteilsnehmer", "verpisser" usw... im übrigen nervt dieser Genderschrieb. Es bringt nichts, es macht nichts besser, es nervt nur. Aber mein Tipp: einfach ignorieren. Die Aufrwgung ist es nicht Wert und wenn man keine Reaktion darauf zeigt, fällt irgendwann von alleine auf, wie bescheuert das eigentlich ist.

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dorothea23 12.03.2019, 17:20
11. Frau Stokoswski - Die Breitbart des Feminismus

Jede Woche die gleiche ermüdende Empörungs-Dauerschleife, angereichert mit ein paar wohldosierten sprachlichen Tabubrüchen im Dienste des feministischen Kampfes. Interessant ist eigentlich nur der wechselnde Aufhänger der Litanei. Aber wenn der politische Gegner die unsägliche Diktion übernähme - was gäbe das für einen Aufschrei.

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schueler79 12.03.2019, 17:20
12. Gege- statt Miteinander

Ein generelles Problem zur Zeit, jeder will das Maximum für seine Seite rausholen und übersieht, dass man morgen noch mit diesen Menschen, denen man die Ellenbogen in die Rippen presste, zusammenleben muss. Aber wie fragt sich, wenn man weiss, dass jedes Pendel auch in die andere Richtung ausschlägt, sich die Kräfte ausgleichen und Gewalt Gegengewalt auslöst? Darauf haben solche Leute auch keine Antwort, interessiert auch meist nicht, die Scherben des Trümmerhaufens der Gesellschaft sammeln schon andere ein, nicht wahr? Wenn überhaupt. Ich persönlich gehe in Deckung, habe mir das Firefox Addon besorgt, dass Gendersprache automatisch in richtiges Deutsch umwandelt... ;)

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ttvtt 12.03.2019, 17:22
13. zwei von drei Punkten

würde ich sagen, treffen auf M. Stokowski zu

Mindestens drei Klischees über Feministinnen halten sich wacker:

(o)Sie wollen alles zensieren, was ihnen nicht passt,
(x) sie fühlen sich ständig unterdrückt und
(x)regen sich über Kleinigkeiten auf.

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dorothea23 12.03.2019, 17:22
14. Frau Stokoswski - Die Breitbart des Feminismus

Jede Woche die gleiche ermüdende Empörungs-Dauerschleife, angereichert mit ein paar wohldosierten sprachlichen Tabubrüchen im Dienste des feministischen Kampfes. Interessant ist eigentlich nur der wechselnde Aufhänger der Litanei. Aber wenn der politische Gegner die unsägliche Diktion übernähme - was gäbe das für einen Aufschrei.

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totalausfall 12.03.2019, 17:24
15. Und?

Die - übrigens reichlich spät gemachte - Feststellung, dass die ganzen Sprachfetischisten ziemlich hysterisch sind, macht den Feminismus (und die Autorin) nicht weniger hysterisch.


Und was ist das hier überhaupt ? Ein ""ihr seid aber noch viel mehr doofer"" - Aufsatz aus der Grundschule?

Finde euch beide ziemlich doof.

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neonerl 12.03.2019, 17:25
16. In meinen Augen völlig sinnlos

Die Geschlechtsangleichung der deutschen Sprache ist in meinem Augen und Ohren völlig sinnlos. Sie löst kein Problem das ich derzeit habe. Alles was ich in der deutschen Sprache zum Ausdruck bringen möchte, kann ich mit dem vorhanden Vokabular und Schreibweise sehr eindeutig rüberbringen. In der englischen Sprache, die hier nicht so eindeutig ist, bedarf es häufig viel mehr umschreibende Erläuterungen um klar zu machen was ich inhaltlich vermitteln möchte. Und genau diesen Weg beschreitet die Geschlechtsangleichungsbewegung in der deutschen Sprache. Sie ist sinnlos und ich werde sie ignorieren - genauso wie Menschen die mich mit Sternchen anschreiben. Ich fühle mich davon nicht angesprochen und bin somit der falsche Adressat. Die Argumentationsweise der Autorin ist im übrigen stark zu hinterfragen. Nur weil man jemanden nicht kennt, hat er nicht unrecht. Sonst müsste man leider auch sagen, dass die Autorin vermutlich weniger als einem Promille der deutschen Bevölkerung bekannt ist und sie somit im Unrecht ist.

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YoRequerrosATorres 12.03.2019, 17:26
17. Sternchen...

...kommt mir sehr gedönshaft vor. ich machs jedenfalls nicht.

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dallgaard 12.03.2019, 17:26
18. Toxischer Feminismus

Gendergerechte Sprache... ein gutes Beispiel für toxischen (und absurden) Feminismus.
Auch in der Sache ist Frau Schrokowski wieder mal ziemlich daneben. Herr Nuhr als verhindertes AfD-Mitglied... si tacuisses...

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medium07 12.03.2019, 17:27
19. Argumente? Fehlanzeige!

Die Befürworter der gendergerechten Sprache gehen von falschen Grundannahmen aus. 1. Generisches Geschlecht (Artikel) reflektiere biologisches Geschlecht (Sex). Es gibt drei generische Geschlechtern (in manchen Sprachen nur eines). Im Plural sind alle weiblich, in der Verkleinerung alle sächlich. Die Aussage "Die Hälfte der Schüler sind Mädchen" macht Sinn, dagegen "Die Hälfte der Schülerinnen (oder Schüler*innen oder Schüler und Schülerinnen)“ nicht! Die Beispiele für die logische und grammatikalische Absurdität von gendergerechter Sprache, auch was die Zuhilfenahme von Partizip-Formen anbelangt, ließen sich beliebig fortsetzten, leider reicht hier der Platz nicht. 2. Die Sprache sei männlich dominiert. Falsch! 46% der deutschen Wörter sind generisch feminin, 34% maskulin und 20% neutral. 3. Dier Sprache sei sozial prägend. Mag in verschiedener Hinsicht stimmen, was Sprache und Gleichberechtigung anbelangt offenkundig nicht. Die türkische Sprache kennt kein generisches Maskulin. Bei allem Respekt darf gesagt werden, dass die Türkei nicht gerade als Musterland in Sachen Gleichberechtigung gelten darf. 4. Sprache ändere sich sowieso. Stimmt! Aber nicht Top-down, sondern Bottom-up, will sagen: es handelt sich um einen evolutionären und keinen doktrinären Prozess. Wann immer Sprache in den Dienst von Social Engineering genommen werden soll, ist Vorsicht geboten, denn genau dies (siehe George Orwell) ist ein Merkmal totalitärer Systeme. Über die ästhetischen Aspekte - für Sprachsensible ein ganz wesentlicher Punkt – gar nicht zu reden.

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