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Gendergerechtigkeit an Schauspielhäusern: Berliner Theatertreffen führt Frauenquote e
Jörg Carstensen/ DPA

Gerade mal drei der zehn Stücke beim diesjährigen Berliner Theatertreffen werden von Frauen inszeniert. Damit ist bald Schluss: Die Leiterin führt eine Quote ein. Und dabei soll es nicht bleiben.

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BurekTomate 30.04.2019, 15:51
1. Tut das ohne mein Geld!

Die Feministen können sich Pöstchen solange zuschieben wie sie möchten, nur sollen sie das nicht mit meinen Steuern tun. Es ist einfach unverschämt was hier passiert, wie die Medien diese Ungerechtigkeit dann auch als "Gerechtigkeit" bezeichnen. Die glauben wirklich sie können das Volk mit solchen Labeln in die Irre führen. Vielleicht solltet ihr mal die politische Entwicklung in der westlichen Welt anschauen,die Leute sind nicht ganz so dumm. Die Feministen treiben die linken Parteien in den Ruin.

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VormSpiegel 30.04.2019, 15:58
2. Kinderbetreuung einfach mal den nachbar fragen

Wer ältere Mitmenschen hat kann auch einfach mal beim Nachbar fragen, manche freuen sich darüber sogar.
Ein paar Netzwerke aufbauen, dann kann man seine Kinder auch mal bei anderen abladen und übernachten lassen usw. usw. gerade an Wochenenden.

Das war "früher" Gang und Gäbe , heute lebt jede Alleinerziehende Frau für sich und will mit ihrer Umgebung rein gar nichts zu tun haben ; natürlich ist das dann Mist.

Die vermeintlichen Probleme sind eben auch ganz stark selbst verschuldet, weil man sich entscheidet alles künstlich zu verkomplizieren.

Klassische Familien in unmittelbarer Umgebung, Mann, Frau, Geschwister, Freunde, Nachbarn, Schule, Fußball und co.
Im Zweifel muss man seine Kinder so erziehen das sie eigenständig werden und das schnell und effektiv.
Wenn das Kind nicht krank ist kann man mit 10+ Jahren auch allein gelassen werden, samt Schlüssel und sich im Zweifel auch selbst was zu essen machen.
Die Tatsache das Kinder das heute gar nicht mehr machen ist schon ein Armutszeugnis, das die Frauen dann das Thema als "Ungerecht" bezeichnen ist eben irgendwo ein schlechter Witz und blanke Verhöhnung der eigenen Lebensplanung.

Quoten sind auf jeden Fall richtig schlecht, den damit wird erzwungen was nicht funktioniert, am Ende wird nichts besser, Menschen werden nur unglücklich und zurück bleibt ein mutiertes Umfeld mit Menschen die auf die Quote "angewiesen" sind, weil sie sonst nicht dort wären.

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tomquixote 30.04.2019, 16:13
3. Alles Theater!

Das Wichtigste in diesem Zusammenhang wäre doch, endlich dafür zu sorgen, dass auch das Austragen von Kindern gleichmäßig auf die daran beteiligten zwei oder drei Eltern verteilt wird, denn dann würden Probleme, wie sie hier angesprochen werden, gar nicht erst auftreten, Es kann doch nicht sein, dass nur eine Hälfte der Menschen geschwängert werden kann und dafür dann vom Verhalten her anders als die andere Hälfte angelegt ist. Wann tut endlich jemand etwas in dieser Hinsicht?

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pusterino 30.04.2019, 16:27
4. Problem erkannt, falsch gelöst

Das Problem sind die familienfeindlichen Strukturen. In der Vergangenheit waren überwiegend die Frauen dazu bestimmt sich um das Aufziehen des Nachwuchses zu kümmern und damit Leidtragende dieser Strukturen. Mittlerweile sind es auch immer mehr Männer, die sich stärker in das Familienleben einbringen und Verantwortung übernehmen, die unter diesen Strukturen leiden und bei Führungspositionen nicht zum Zug kommen. Das Problem ist nur vordergründig ein geschlechtsspezifisches und wird von Feministinnen für ihre Zwecke missbraucht. Egal ob Mann oder Frau, der Graben verläuft zwischen allzeit für die Arbeit bereit oder durch zu betreuende Kinder oder zu pflegende Eltern nur eingeschränkt verfügbar.
Es ändert rein gar nichts die männlichen Soziopathen durch weibliche zu ersetzen. Bei beiden Geschlechtern wird man auf den Persönlichkeitstyp narzistischer Egomane treffen, der sich für diese Posten in den Vordergrund spielt.

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Actionscript 30.04.2019, 16:57
5. Wie ist denn das Verhältnis...

...in der Anzahl von Autorinnen und Autoren? Ist es 50 zu 50 oder gibt es mehr männliche Autoren? Bei Letzterem sollte man keine Quote einführen. Eine Quote sollte nur eingeführt werden, die das Verhältnis widerspiegelt. Was Theaterstücke angeht, so kann man auch Stücke einfügen, wo vorwiegend Frauen spielen, women's plays, zB "Drei Schwestern" von Anton Chekhov. Theater spiegelt doch auch nur die Realität wieder. Und dort sind eben Männer immer dominant gewesen oder sind es noch.

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j.vantast 30.04.2019, 17:02
6. Was lernen wir daraus?

In fast jedem Bereich gilt neuerdings: Frau = gut. Mann = schlecht. Und zwar pauschal ohne ansehen der Person oder Qualifikation. Wenn das die Lösung sein soll?
Und an der Unterrepräsentation der Frauen sind, was sonst, natürlich pauschal die Männer schuld.
Dass es ganz vielleicht auch an anderen Dingen liegen kann wird nicht einmal in Erwägung gezogen.

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vulcan 30.04.2019, 17:12
7.

Nett, so ein Klüngel, in dem man sich nun gegenseitig Posten, Gehälter, Fördergelder, etc. per Quote zuschieben kann. Das sollten Männer mal wagen!
Unfassbare Vorgänge.
Na ja, und die Vorgabe der "zehn bemerkenswertesten Stücke" ist damit ja dann auch Makulatur und muss umbenannt werden:
"Die 5 bemerkenswertesten Stücke inzszeniert von Männern und die 5 bemerkenswertesten Stücke inszeniert von Frauen.
Natürlich müssen 2,5 der Stücke eine weibliche Hauptrolle haben und es ist auch darauf zu achten, dass Frauen unter gar keinen Umständen auf Nebenrollen reduziert werden, die unter dem Nebenrollen-Level von männl. Nebendarstellern liegen.
Usw., usw.
Das Stück selbst? Nebensache.
Und so nimmt der Irrsinn seinen Lauf. Schöne neue Welt. Zum Glück zunächst nur in so unbedeutendem Umfeld.

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nesmo 30.04.2019, 17:28
8. Die zehn bemerkenswertesten Inszenierungen

sollen für das Theatertreffen gefunden und prämiert werden. Wie passt das zu einer Frauenquote? Wird etwas bemerkenswert, weil es von einer Frau stammt? Es kann doch nur die Inszenierung selbst als solche bewertet werden, egal was dabei von wem stammt, ob ein Mann oder eine Frau für dieses oder jenes verantwortlich war. Sonst muss man das Theatertreffen umbenennen. "Fördertreffen für mehr Frauen am Theater " oder so.

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m82arcel 30.04.2019, 18:05
9.

Weil von den "zehn bemerkenswertesten Inszenierungen" nur drei von Frauen stammen, führt man also eine Quote ein? Ist man dann künftig auch so konsequent und nennt das dann die "fünf bemerkenswertesten Inszenierungen und noch fünf nach Geschlecht ausgewählte"?

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