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Generationenkonflikt: Jugend an die Macht
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Die Welt verändert sich. Zu schnell für viele über 40. Während sie damit beschäftigt sind, aus Trotz zu wählen und im Netz zu hassen, beschäftigen sich die Jüngeren mit wichtigeren Dingen. Leben zum Beispiel.

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Leberwurstpizza 09.04.2017, 14:50
1. Es wird Zeit,

dass -neben einem bedingungslosen Grundeinkommen selbstverständlich- auch ein neues Wahlrecht eingeführt wird. Je jünger die Wähler, umso stärker sollte ihre Stimme gewichtet sein. Je älter man wird, umso weniger Gewicht sollte die eigene Wahlstimme erhalten. Die Jungen sollten bevorzugt entscheiden sollen, wer die Regierung stellt und und die Weichen für die Zukunft. Das meine ich ganz unironisch und ohne Sarkasmus. Ich bin selber 51 Jahre alt.

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lupenreinerdemokrat 09.04.2017, 14:59
2.

Vielleicht schließen Sie ja auch nur von sich auf andere, Frau Berg?
Mit 54 sind Sie ja zweifelsfrei in der von Ihnen beschriebenen "alten Flatearth-Generation", hehe ;-)
Nun, ich bin auch über 40, bin mir aber ziemlich sicher, dass die Erde weder flach, noch eine Kugel ist. Sie ist eine abgeplattete Kugel und dreht sich auch nicht in einer Kreisbahn um die Sonne.

Aber zurück zum Thema: mir machen weder Flüchtlinge Angst, noch hasse ich im Netz, wenn ich auch gerne anderen den Spiegel vorhalte und ab und zu mir einen sarkastisch-gehässigen Kommentar nicht verkneifen kann, hihi
Ebenso bin ich mir sicher, dass ich lebe und das Leben genieße. Ich lasse es mir nämlch auch nicht von grünen Öko-Dumpfbacken vermiesen, mit einem meiner Roadster völlig zum Spaß und ohne festes Ziel einfach so mit röhrendem Auspuff durch die Lande zu düsen ;-)
Ich esse auch gerne Fleisch, wenn auch eher selten, wegen der Gesunheit. Ebenso steht bei mir Sport treiben an höherer Stelle, als arbeiten, das sehe ich nur zum Geldverdienen.

Von mir aus können die "Jungen" gerne an die Macht, falls sie die nötige Kompetenz haben und das nötige Wissen und Urteilsvermögen, sinnvolle und rationale Entscheidungen zu treffen, statt emotional geprägtes Gutmenschentum und Teddybärenwerfen. Gerne frischen Wind in die Politik! Vor allem die CDU, CSU und SPD hätte frischen Wind nötig! Bevor wir uns nochmals 4 weitere bleierne Jahre mit entweder gar keinen Entscheidungen oder krassen Fehlentscheidungen antun, wäre mir ein 18-jähriger Kiffer sogar noch lieber als Bundeskanzler!

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Tömmchen 09.04.2017, 15:00
3. Jau, Frau Berg

..mal wieder den Nagel auf den Kopf getroffen, Frau Berg. Bin übrigens 63, gehöre also selbst dazu.
Andererseits: Ist es nicht so, dass die digitale Revolution gerade dabei ist, unser Denken, unser Selbst und unser Miteinander in einer Art und Weise zu verändern, zu der "1984" und " Brave new World" nur müde Prophezeiungen sind?

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emmaz 09.04.2017, 15:10
4.

Was für ein unsinniger, Fronten schaffender clickbait Artikel. Als sorgten sich junge Menschen nicht um die Zukunft, als gäbe es nicht viele progressive ältere Menschen, als wären Generationen monolitisch angelegt, als wäre es nicht besser, sich zu vermischen, altersmässig, kulturell, als zu trennen.
Gerade noch ein Artikel im Spiegel über Kreativität in hohen Jahren, nun Sybille Berg hier mit ihrem engstirnigen, verallgemeinernden Ansatz. Ageism bleibt erlaubt, während viele andere isms nicht mehr akzeptabel sind?

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sir wilfried 09.04.2017, 15:11
5. Aus Trotz alt werden

Wurde aber auch Zeit, dass mal wieder jemand die Sau namens Generationen-Konflikt durchs Dorf treibt. Ja, so sind sie die bösartigen Alten. Versuchen eine Staatsverschuldung, an der noch Generationen ihre "Freude" haben werden, wo es geht zu verhindern und trauen nicht jedem EU-Politiker, der monatlich 30.000 € bekommt, wenn er behauptet, im EU-Himmel sei Jahrmarkt, während die Jungen in Jobcentern auf eine auskömmliche Existenz hoffen und dabei nach jedem Strohhalm greifen.
Wie wäre es, wenn die Alten nach Eintritt ins Rentenalter den Löffel abgeben, um Rentenkasse und Wohnungsmarkt zu entlasten? Und si es nur, damit die Regierenden mit den Steuereinnahmen weiter "Wilde Sau" spielen können.

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Berg 09.04.2017, 15:14
6.

Zitat von Leberwurstpizza
dass -neben einem bedingungslosen Grundeinkommen selbstverständlich- auch ein neues Wahlrecht eingeführt wird. Je jünger die Wähler, umso stärker sollte ihre Stimme gewichtet sein. Je älter man wird, umso weniger Gewicht sollte die eigene Wahlstimme erhalten. Die Jungen sollten bevorzugt entscheiden sollen, wer die Regierung stellt und und die Weichen für die Zukunft. Das meine ich ganz unironisch und ohne Sarkasmus. Ich bin selber 51 Jahre alt.
im 12. Schuljahr, wir waren 18, machten uns die Lehrer klar, dass jetzt in Lehre oder Studium die wichtige Berufsausbildung folgt, die, unabhängig von der gerade herrschenden Parteienkonstellation, für uns absolute Priorität hat. In dieser Lebensphase muss man in jedem Schulsystem, in jedem Studiermodus, in jedem Bundesland sein Bestes geben, um Berufskönnen und -wissen zu erlangen. Uns war damals tatsächlich die regierende Partei völlig egal. Nur ein paar, die wir als Fanatiker ansahen, widmeten sich dem politischen Geschehen. Ich weiß nicht, wie wir damals gestimmt hätten, um "Weichen für die Zukunft" zustellen. Unser persönliches Interesse stand absolut im Vordergrund. Den Stimmen dieser Jungwählerschaft sogar "mehr Gewicht" zu geben, ist weit überzogen. Die Zukunft Deutschlands in den Händen von Jugendlichen? Wer will denn sowas?

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coldwarrior 09.04.2017, 15:19
7. Alter

ist eine unbekannte Größe. Ich habe mal eine alte Frau kennengelernt, die ihren 4.'Mann mit 74 zu Grabe getragen hatte. Schon irgendwie Pech. Da hatte sie schon gedacht sie hätte vielleicht noch 10 Jahre zu leben. Als ich sie kennenlernte war sie total rege und geistig fit und interessiert. Und der will Kommentator 1 dann schon weniger Mitbestimmung geben wie einem koksenden und saufenden Mitzwanziger, weil es den mehr betrifft was heute entschieden wird. Ich bin 52 und ein Zwanzigjähriger Öko entscheidet über meinen Kopf daß ich gerne bei Wind und Wetter mit dem Rad 30 km zu Arbeit fahren soll oder mit dem Bus??? Für irgendwas ist die Erfahrung ja auch gut, sonst könnten wir ja eigentlich nach der Vermehrung auch mit 35 oder 40 sterben

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erzengel7 09.04.2017, 15:21
8. erschießen,

sie einmal spatzen und terorristen mit platzpatronen,das wird ein zähes jähes ende ¿und davon mal abgesehen das nichts eine große rolle spielt isis wie beim kaffee der kann wach mach und aber auch genauso müde ,warum weiß niemand

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jan.suckow 09.04.2017, 15:21
9. Enttäuschend

Eine Kolumne, in der eine Gruppe gegen eine andere ausgespielt wird, wobei diese auch, meiner Meinung nach, realitätsfern konstruiert werden. Ich empfinde diese Kolumne in gewisser Art unanständig. Was ist denn mit der "Gruppe", die der Kategorie der Jungen, die die Autorin aufgestellt hat, angehört und nun doch reale Ängste hat. Denen muss man dann unterstellen, dass sie nichts tun würden. Was sind das für unterstellende Gedankengänge? Sehr seltsam und fast unanständig gedacht. Dann noch seelische Erkrankungen, die eventuell behandelt werden müssen, ins Spiel zu bringen, entbehrt jeden Anstand. Enttäuschend. Sehr enttäuschend das Ganze.

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