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Gerangel um die Rundfunkabgabe: Flickt das System!
DPA

Die ARD will mehr Geld, die Prüfer sehen dafür kein Grund. Deshalb muss sich das Erste für Kooperationen öffnen, um in Zukunft zu bestehen. Das könnte auch zu spannenden Innovationen führen.

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MerlinXX 20.02.2018, 14:06
1. Absolut richtig

Was Sie schreiben ist absolut richtig. Allerdings erscheint es mir lächerlich bei einem Budget von rund 10 Milliarden von "Gürtel enger schnallen" oder "sparen" zu reden - ARD und ZDF haben etwa 10 mal soviel Geld zur Verfügung wie sie bräuchten, um ihren Auftrag zu erfüllen. Sie müssten nur die seichte Schlagerunterhaltung rauswerfen, den Intendanten weniger bezahlen als der Bundeskanzlerin und die Zahl der TV und Radiosender reduzieren - es gibt allein 66 öffentlich-rechtliche Radiosender - das ist doch Wahnsinn!

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markus.sitzmann 20.02.2018, 14:08
2. Was Herr Wilhelms noch nicht verstanden hat.

Was Herr Wilhelms noch nicht verstanden hat, ist: sollte es zu "drastischen Einschnitten beim Programm" kommen, ein Großteil der Bevölkerung (der unter 60-jährigen, ansteigend) würde es nicht mal mehr bemerken, weil es keiner mehr schaut.

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_ickehier_ 20.02.2018, 14:18
3. die liebe Zwangsabgabe

Widerstand gegen diese Art der Abgabe gibt es ja schon länger. Ich hoffe, dass solche Aussagen wie die von Herrn Wilhelms endlich dazu dienen, dieses System einer Generalüberholung zu unterziehen.

Schaut man in die Statistiken und sieht, dass allein die Intendanten des ARD in einem Jahr knapp 3 Millionen Euro verschlingen, kann man nur noch mit den Kopf schütteln.

Ich will gar nicht erst anfangen von der lächerlich überflüssigen Menge an Sendern und Inhalten zu reden.

Wie soll man es dem Volk verkaufen, eine noch höhere Abgabe zu verlangen ?

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xysvenxy 20.02.2018, 14:20
4. Flickt das System...

..und produziert weniger Tatorte

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einstweiliger 20.02.2018, 14:41
5. Würde mich der Empfehlung anschließen

anders als der Autor sehe ich darin aber keine langfristige Chance auf eine von Teilen des Publikum erwünschte Erneuerung des ÖR-Systems, sondern auf dessen beschleunigten Untergang. Alle klassischen Rechtfertigungen für die Existenz von ÖR-Systemen nach dem BBC-Vorbild beruhen auf der klaren Abgrenzbarkeit deren Angebots, und jede Verwässerung dieser Abgrenzung hilft dabei, ihre Existenz grundsätzlich in Frage zu stellen.

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hausfeen 20.02.2018, 14:50
6. Die Öffentlichen sind wichtig. Deswegen sollten es die ...

... Funktionsträger nicht versauen.
Dass die antisoziale Kopfsteuer (besser Familiensteuer) abgeschafft gehört, wurde ja schon oft genug diskutiert. Die Profiteure wehren sich halt heftig. Allen voran, man glaubt es kaum, die Privaten. Denn die fürchten nicht zu Unrecht eine Ö-Steuer auf Unterhaltungsmedien und eine Restfinanzierung aus dem Steuertopf. Schießlich arbeitet man hart daran, mit dem (noch) Free-TV die privaten Haushalte Decoder für Decoder abzukassieren. Würde die Fernsehgebühr fallen, wäre das gescheitert.

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michael1971 20.02.2018, 15:02
7. In Österreich wird die Rundfunkabgabe evtl. bald abgeschafft

wäre ein erstrebenswertes Ziel. Die Gebühr war in den Nachkriegsjahren eingeführt worden, um das Runfunksystem aufzubauen. Zeit, über eine endgültige Abschaffung der Gebühr zu reden, mit dem Internet ist eine Art freie Presse ohne Hierarchien entstanden. ÖR TV / Radio ist reines Entertainment, das sich den Bedingungen des Marktes stellen soll.

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cst 20.02.2018, 15:03
8. Und

Nehmt streicht die betriebliche altersvorsorge. Es ist überhaupt nicht einzusehen, warum die vom Beitragszahler finanziert wird

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m82arcel 20.02.2018, 15:05
9.

Ich finde den öffentlichen Rundfunk gut, sinnvoll und bin für dessen Beibehaltung! Dennoch finde ich, dass er mit sehr viel weniger Geld auskommen sollte. Zum Einen halte ich die vielen verschiedenen Anstalten nicht für nötig, welche ein Übermaß an Verwaltung erzeugen. Und zudem sollten Ausgaben für Lizenzen drastisch gekürzt werden. Live-Übertragungen von Olympia, Fußball, etc. kann man ruhig den Privaten oder PayTV überlassen. Eine anschließende Berichterstattung über Ergebnisse wäre vollkommen ausreichend und eine weniger enge Verzahnung würde auch eine wirklich kritische Betrachtung der Hintergründe ermöglichen. Die Gehälter von Moderatoren und Journalisten dürften im Vergleich zu den Kosten der Übertragung/Lizenzen dagegen kaum ins Gewicht fallen, auch wenn gerade bei Moderatoren durchaus auch eine Überprüfung angebracht wäre.

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