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Gescheiterte Kampagne um den SPD-Parteivorsitz: Böhmermann erklärt seine Niederlage
Julia Hüttner/ ZDF/ DPA

In einem Statement gibt TV-Satiriker Jan Böhmermann bekannt, dass er nicht als Kandidat für den Parteivorsitz der SPD zugelassen worden sei: "Ein schwarzer Tag für die Sozialdemokratie und für mich persönlich".

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sj_comment 02.09.2019, 15:48
1. Hr. Böhmermann,

es ist vergebene Mühe. Die checken das mit der Satire hier nicht. Weder die Vorwahrnung, genau nach dem Typen in der Türkei zu schauen, was da kommt bzw. gerade passiert, noch die anderen Winks mit den Zaunpfählen. Die merken NIX mehr!

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mondxyzz 02.09.2019, 15:50
2. Es war schon immer tragisch...

.. dass Böhmermann seine eigenen, meist nie so richtig schlechten, aber eben definitiv nie richtig guten Witze immer selbst selbst anlachen musste. Es gibt sicher auch wesentlich gravierendere Geldverschwendungen in den ÖR - aber warum man seine Show seit Jahren mit durchgeschleppt, ist mir ein absolutes Rätsel. Diese unfassbar originelle Idee mit dem SPD Parteivorsitz passt da nur ins Gesamtbild.

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im_ernst_56 02.09.2019, 15:52
3.

Auch für Herrn Böhmermann gelten Regeln. Das hätte ihm eigentlich nach dem Rechtsstreit mit Herrn Erdogan, in dem ihm die Wiederholung einiger Passagen des Gedichts untersagt wurden, klar sein müssen. Und wenn er nicht in Köthen wohnt, dann dürfte der dortige Ortsverein für die Aufnahme unzuständig sein. Ernst gemeint war der Antrag sowieso nicht und der Umstand, dass ein Politclown nicht in das Rennen um den Parteivorsitz der SPD geht, ist kein allzu schwarzer Tag für den SPD. Vielleicht sollte Böhmermann es bei DER PARTEI von Martin Sonneborn versuchen. Da passt er hin.

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Zäsus 02.09.2019, 16:00
4.

Nicht auf Böhmi rumhacken: Der hatte allerhand zu tun mit der CSYOU-Satire und dem Armin Petschmer-Kostüm.

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newbie99 02.09.2019, 16:07
5. "Die checken das mit der Satire hier nicht."

Warum sollten die (ich nehme mal an die SPD) das mit der Satire nicht checken? Was wäre denn der richtige Umgang mit Satire, wenn "die" nun selbige erkannt hätte? Ihn gleich mal ins Rennen um den SPD-Vorsitz schicken? Das kann ja wohl kaum im Interesse der SPD liegen. Es ist halt immer schwer, gut dabei auszusehen, wenn einen ein Satiriker öffentlich auseinanderzunehmen versucht.

Die gellende Kritik an Böhmermann kann ich aber nicht verstehen! Natürlich ist weder das Beitrittsgesuch noch die Absicht, um den Bundesvorsitz zu kandidieren, ernst gemeint. Aber genau das ist halt eben auch der Job eines Satirikers. Und natürlich ist das für die jeweils betroffenen tendenziell recht unangenehm. Aber damit muss man sich in der Politik halt schon arrangieren können.

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kizfonis 02.09.2019, 16:17
6.

Eine bessere PR für ihre Vorsitzendensuche können die Genossen*innen sich doch gar nicht wünschen. Wären sie pfiffig und hätten bei der ganzen Sache auch Humor, würden Sie Böhmermann oder/und andere Satiriker*innen, Kabarettisten*innen die Regionalkonferenzen moderieren oder ein wenig mit "Einlagen" auflocker lassen. Vielleicht könnten Sie den Scholzomaten mal aus der Reserve locken, den professoralen Lauterbach erden usw.
Norbert Sinofzik, Rheinstadt Uerdingen

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knurbel 02.09.2019, 16:17
7. So rettet man die Demokratie nicht

Ob Böhmermann, Sonneborn oder Semsrott: man rettet die parlamentarische Demokratie nicht, indem man sie der Lächerlichkeit preisgibt, um ein paar Lacher der intellektuellen Gemeinde zu gewinnen. Das ist schlichtweg kontraproduktiv und nützt vor allem den antidemokratischen Kräften. Das hat aus meiner Sicht mit Satire nur noch am Rande zu tun

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Remotesensing 02.09.2019, 16:17
8. Pr

eine reine PR Massnahme, um als Selbstdarstelner bemüht auf sich aufmerksam zu machen. Mit seiner Show gelingt ihm das nicht, denn diese ist mega-öde und gänzlich humorlos.

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BSC 02.09.2019, 16:18
9. Böhmermann

Früher hätten wir zu so einem Typen gesagt, der soll mal weniger an der Pattex Tube schnüffeln. Im Nischen-TV ohne Aussicht auf Besserung muss er halt immer einen raus hauen, auch wenn es nicht so richtig zieht. SPD Vorsitz, welch geistige Armut, welch Hybris. Er tut mir eher leid, obwohl dass für jemanden wie JB wohl die Höchststrafe ist. Er wäre eben gerne so wie Harald Schmidt, aber ist nun mal nur Böhmermann.

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