Forum: Kultur
Gesellschaftliche Werte: Der Flüchtling ist jeder

Die Flüchtlinge geben der Gesellschaft die Chance, Zusammenhalt und Solidarität neu zu finden. Leider weiß aber dieses Land nicht, wie Integration geht. Es hat ja schon mal versagt - mit den Gastarbeitern.

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luny 24.04.2016, 13:04
110. Gewaltiger Unterschied

Zitat von knoebel77
Ja, man sollte aus den Fehlern der Vergangenheit (Gastarbeiter) lernen und diesmal Integration richtig machen.
Hallo Knoebel77,

zwischen den Gastarbeitern und den "Flüchtlingen" gibt
es einen gewaltigen Unterschied:

Der Zuzug von Gastarbeitern war kontrolliert. Sie kamen,
um in Deutschland zu arbeiten und hatten Arbeits-
verträge.

Die "Flüchtlinge" kamen völlig unkontrolliert. Lediglich
10% werden nach Aussage der amtierenden Arbeits-
ministerin einen Arbeitsplatz finden.

Zweifelsohne wirkt ein Arbeitsplatz integrierend.

Aber was passiert mit den anderen 90%?

Sollen sie alle qualifiziert werden und wenn ja, für
welche Arbeitsstellen?

Welchen Status erhalten die "Flüchtlinge"? Bekommen
sie alle ein unbegrenztes Bleiberecht oder müssen sie
Deutschland wieder verlassen?

Mir scheint das alles sehr unausgegoren zu sein und
mit Gastarbeitern nicht vergleichbar.

LUNY

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7131972445694 24.04.2016, 13:07
111.

Man sollte wirklich Sonntags nicht die Kommentare von Herrn Diez lesen, das bringt nur unnötig den Blutdruck nach oben. Jede Woche wieder eine Aneinanderreihung sachlich und gedanklich falscher Aussagen, um sein Weltbild zu untermauern.
Die Realität abseits seines Elfenbeinturmes sieht leider anders aus. Wenn er ihn ab und zu mal verlassen würde, wüsste er das auch.
Seine Vorstellungen über Integration sind so unfassbar ideologisch aufgeladen, dass es jeder Beschreibung spottet.
Ich frage mich, ob er für den gelegentlichen reality check auch mal hier die Kommentare liest.

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nauseam 24.04.2016, 13:07
112. Die Moral des Herrn Dietz

Es muss ja furchtbar sein, als autodidaktischer Intellektueller so an der Realität zu verzweifeln. Vielleicht hätte er breiter lesen sollen. Herr Dietz tut mir sehr leid, ist er doch gezwungen, in einem so grausamen sozialen Kontext zu leben. Vielleicht sollte er eine Auswanderung in Betracht ziehen. Scheinbar sind ja alle Menschen ausserhalb Deutschlands von edlerem Gemüt. Den Autor und seine Kommentare würde hier jedenfalls kaum jemand vermissen.

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blitzunddonner 24.04.2016, 13:12
113. neuankömmlinge lösen bei vielen hier wohl generell ...

... eine reflexartige antipathie aus. das konnten sogar schon die deutschen flüchtlinge aus den ostgebieten am eigenen leib erleben. dazu wird also noch nicht einmal der "islam" gebraucht.

darauf herumzureiten, sogar politisches kapital zu schlagen, widerspricht grundlegend unserer verfassung und jeder demokratischer moralvorstellung sowieso. wieso also wird das geduldet, ja sogar beklatscht? sogar in den spon-foren.

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Großkarl 24.04.2016, 13:12
114. Flüchtlinge

Um das hier mal festhalten, der geringste Anteil der Migranten sind Flüchtlinge mit recht auf Asyl, der größte Teil sind illegale Migranten, Wirtschaftsflüchtlinge.
Und, Herr Diez, Ignoranten wie Sie sind es weshalb die Integration nicht funktioniert. Wenn man immer nur den Deutschen die Schuld für das nicht gelingen der Integration gibt und den Migranten nur bemitleidet anstatt ihn in die Pflicht zu nehmen.
Sie sind vermutlich der Typ Mensch, ähnlich vielen Grünen-Wählern, die sich über die Migration und Multi-Kulti freuen, aber wenn zu viele Ausländer in d r Klasse ihres Kindes sind ihn zu einer anderen Schule schicken. Heuchler!!

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wecan 24.04.2016, 13:16
115.

Zitat von Achmuth_I
...der Souverän hat festgelegt welche Rechte bei uns gelten. Die Aufnahme der Flüchtlinge gehört hierzu - falsch gelaufen ist, dass nicht die Restgemeinschaft dazu gebracht wurde, dass dies auch für diese gilt.
Nein, dem widerspreche ich. Deutschland ist rechtlich nicht verpflichtet, jeden Menschen der Welt aufzunehmen und vollzuversorgen, der lieber hier bei uns leben möchte. Die Abwicklung einer Völkerwanderung über das Asylrecht ist eine Farce.

GG Art 16 a Abs 2: Da steht unmissverständlich formuliert, dass niemand, der über ein sicheres Drittland anreist, hier Anrecht auf Asyl hat. Das trifft offensichtlich auf nahezu 100% der Ankömmlinge 2015 zu.

Auch die Genfer Flüchtlingskonvention beinhaltet keinesfalls die Auswahl eines Wunschaufnahmelandes. Niemand, der aus Syrien in die Türkei geflüchtet ist, kann sich auf die Genfer Flüchtlingskonvention berufen, wenn er sich von dort auf den Weg nach Deutschland macht.

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thomasb1312 24.04.2016, 13:17
116.

Herr Diez hätte zu DDR-Zeiten einen wunderbaren Kommentator im "Neuen Deutschland" abgegeben: immer auf Regierungslinie, Abweichler werden geächtet, diffamiert und niedergeschrieben. Alles im Dienste des großen Ganzen. Tja, leider zu spät geboren.

Wer solche Artikel schreibt dem fehlt es schlicht an gesundem Menschenverstand. SPON, habt Ihr niemanden der das besser kann. Wenn nein solltet Ihr Euch noch den Untertitel "Kampfblatt des Gutmenschentums" zulegen.

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poetnix 24.04.2016, 13:20
117. Gegenwartszukunft

In der Tat, Politik und Gesellschaft haben versagt!
Und sie versagen weiter, weil sie keine Veränderungen wollen.
Eine Zukunft, die Veränderungen beinhaltet, wird abgelehnt.
Die Politik Merkels hat der deutschen Gesellschaft eingebläut, das Gegenwart gleich Zukunft ist. die auf der
Gegenwart Merkels basiert.

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luny 24.04.2016, 13:20
118. Einwanderung

Zitat von Moloch2604
Eine kleine Minderheit kann in diesem Land Gesetze, Bräuche und Traditionen nach Belieben verbiegen - weil einige Menschen in Meinungsbildung und Politik sich verpflichtet fühlen es dieser (und zwar nur einer Einzigen !) Minderheit Recht zu machen. Ist das normal ? Ist das politisch korrekt ? Ist das humanistisch ? Oder ist das einfach unfassbar dumm ?
Hallo Moloch2604,

Ihre Erfahrungen kann ich persönlich nur bestätigen.

Meiner Meinung nach liegt das entscheidende Problem
darin, zu leugnen, daß Deutschland ein Einwanderungs-
land ist.

Deutschland ist ein Einwanderungsland, allerdings ohne
die Regeln der typischen Einwanderungsländer wie
die USA, Kanada oder Australien.

Wer dort einwandert, muß sich anpassen. Er erkennt
z. B. die jeweilige Verfassung an.

In Deutschland hingegen gab es die Gastarbeiter. Der
Begriff suggeriert, daß es sich um Arbeiter handelt, die
für eine befristete Zeit hier bleiben und dann wieder in
ihre Heimatländer zurückkehren.

Nur hätte man das eben auch so regeln müssen, und
zwar über eine befristete Arbeitserlaubnis und ohne
Familiennachzug.

Deutschland benötigt ein Einwanderungsgesetz. Meine
Meinung.

LUNY

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kinngrimm 24.04.2016, 13:23
119. anspornend und gut gemeint

Während der Kommentar mir durchaus brauchbar erscheint, decken die Leser- Kommentare scheinbar ein sehr weit rechts orientiertes Spektrum ab.

Ihre Schlussfolgerungen sind durchaus richtig, doch fehlt mir eine genauerer bzw. weiter greifende Ursachenfindung. Denken Sie an was Warren Buffet sagte:"Es keinen Krieg zwischen Ost und West oder Nord und Süd, was es gibt ist ein Krieg zwischen Arm und Reich und wir die Reichen gewinnen"

Das dies fehlt macht Ihren Aufruf nicht weniger gut, nur weniger wirksam.

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