Forum: Kultur
Gesellschaftliche Werte: Der Flüchtling ist jeder

Die Flüchtlinge geben der Gesellschaft die Chance, Zusammenhalt und Solidarität neu zu finden. Leider weiß aber dieses Land nicht, wie Integration geht. Es hat ja schon mal versagt - mit den Gastarbeitern.

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dasagich 24.04.2016, 14:50
180. Wort zum Sonntag?

Der Artikel als Wort zum Sonntag wäre ok.
Aber als ernsthafter Beitrag im Spiegel?
Unglaublich diese Argumentation immer knapp an den Fakten vorbei.
Und dann die Ablehnung einer unsinnigen Politik als Angst und Angst vor der Angst hochstillisieren.
Herr Dietz, ich bin entsetzt.
Ich lese schon die Augsteinkommentare nicht mehr.
Nun muss ich sie leider zu der Liste hinzufügen.
Sie haben alle Fakten ideologisch hingebogen.
Die Integration ist nicht gelungen, zum Beispiel.
Sie ist hervorragend gelungen für Italiener, Griechen usw.
Heute konnte man in einem Artikel über den türkischen Einfluss gegen Integration lesen was dahinter steckt.
Ich habe nur Angst vor den Deutschen, die alles so blauäugig betrachten und die ganze Welt retten wollen.

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Krea_thief 24.04.2016, 14:50
181. So viel Unsinn ...

in einem Kommentar habe ich selten gelesen. Sie stellten geradezu verschwörungstheoretische Thesen auf, behaupten, und deuten mit dem Finger immer schön auf das deutsche Volk. Allerdings stört mich dieser Satz am meisten: "Härte erzeugt nur mehr Härte, Strafen erzeugt mehr Straftäter, Gesetze lösen in den seltensten Fällen grundlegende gesellschaftliche Fragen." Ihrer krummen Logik zufolge sollte es dann auch ab sofort doch keine Straftat mehr sein, Flüchtlinge zu diskriminieren, Flüchtlingsunterkünfte in Brand zu setzt etc. Merken sie selbst, was sie da behaupten?

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Aurora vor dem Schilf 24.04.2016, 14:51
182. Deutscher Tunnelblick

Bezeichnenderweise werden Gegner jeglicher Unterstützung für Flüchtlinge in diesem Artikel sofort auf das übelste vorverurteilt. Dem Autor ist zu raten, zunächst seinen Deutschen Tunnelblick abzulegen, bevor er seine Meinung zum Besten gibt.

Statt eine echte Diskussion anzuregen, gibt der Autor genau diesen Teil der Bevölkerung "verloren" und will den Rest missionieren wie ein Eingeborene, die er einfach als zu dumm einstuft, um die Wahrheit zu erkennen. Dieser Artikel demonstriert damit eindrucksvoll, warum Diskussionen in Deutschland zur Flüchtlingspolitik sinnlos sind. Weil die Beteiligten Ängste ignorieren statt sie ernst zunehmen

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thrashmail 24.04.2016, 14:51
183. Die Probleme der Deutschen

sind komplexer als man denken kann. Nicht nur deshalb weil um 20 Uhr die Tagesschau der Zwang ist. Der Deutsche versteckt sich auch gern und schreibt Falschparker auf. Jeden mit dunklem Taint spricht er an: "Du mich verstehen ?".
Der Deutsche eignet sich nicht zur Integration. Das sieht man ganz deutlich in Spanien. von Mallorca bis Denia. Sie leben dort seit Jahren. Lernen kein Wort spanisch. Außer vielleicht nach einem Intensivkursus: " Hola, sprechen Sie Deutsch ?". -
New York City mit seinem Völkergemisch müsste für jeden Deutschen ein Alb-Traum sein.

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postatspiegel 24.04.2016, 14:52
184. Intergration

bedeutet zu zunächst mal, keinen Anspruch auf eine Art Leitkultur zu empfinden. Wenn immer nur die Einwandernden sich anpassen sollen, wie sollte sich da eine Gesellschaft weiter entwickeln? Es ist ein wechselseitiger Prozess und ich denke, wir hier in Deutschland sitzen am längeren Hebel und müssen uns deshalb auch stärker bewegen. Die Menschen hier müssen auch ihre eigene Kutur zur Disposition stellen.
Klar, da kommen auch Menschen, die Frauen zwangsverheiraten oder Ressentiments gegenüber Juden haben. Das ist die eine Seite und wir tun gut daran, darauf zu beharren, dass wir hier anders denken. Das ist unser Auftrag. Es ist aber auch unsere Pflicht, die vielen wunderbaren Facetten fremder Kulturen zu berücksichtigen und in unser Leben zu integrieren.
Dort, wo sich die Kulturen gut vermischen, lebt es sich übrigens auch besonders gut. Ich würde jedenfalls lieber im Pott wohnen als in Chemnitz. Insofern kann ich das Argument, bei "Gastarbeitern aus den 70gern" sei eine Integration fehlgeschlagen, nicht ganz nachvollziehen. Ansonsten stimme ich mit Herrn Diez vollkommen überein.

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TheFrog 24.04.2016, 14:54
185. Kennen Sie den welche ??

Zitat von zucker-schnute
Sie haben ja so recht. Wie wir persönlich in unserem privaten Umfeld feststellen konnten, waren alle, die so laut gegen die Flüchtlinge geredet haben, vor allem Leute, die überhaupt keine Flüchtlinge kannten. Und man wollte auch partout keine kennenlernen. Wir Deutsche können von dem Flüchtlingszuzug nur profitieren, sind wir doch ein aussterbendes Volk. Aber das alles wurde ja bereits zur Genüge diskutiert, aber offensichtlich wollen es manche nicht begreifen. Immer nur von anderen fordern, aber selber nichts liefern. So kann Integration nicht funktionieren.
Fordern ? Wer fordert ? Machen Sie sich einmal ein wenig vertraut mit der Realität.
Gehen Sie einmal in Flüchtingsheime und putzen dort die Waschräume oder Toiletten. Die dort wohnenden sind sich dafür zu schade und kritisieren die hygienischen Zustände.
Ich für meinen Teil habe kein Interesse, Flüchtlinge kennenzulernen. Ich habe über 10 Jahre mit Asylbewerbern und sogenannten Verfolgten gearbeitet. Das reicht für den Rest meines Lebens. Das muss ich nie wieder haben.
Beobachten Sie aus Ihrer kleinen Vorstadtidylle das Leben und ereifern Sie sich weiter. Sie können ja auch gerne ein paar Plüschtiere werfen, wenn das Ihr Gewissen beruhigt.
Eine Bereicherung für Deutschland ist allenfalls ein sehr kleiner Prozentsatz der Flüchtlinge, aber auch nur, wenn dieser Prozentsatz sich integrieren will.
Da gehören immer zwei dazu !!

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maximovie 24.04.2016, 14:56
186. zu 155. Ermüdend bis extrem wallaceby heute, 14:09 Uhr

Guter Post. Aber ist ja nicht nur hier der Autor, der den Deutschen ihr bisheriges Leben und das, was sie wollen, abspricht. Man wird quasi immerzu aufgefordert, nicht mehr hier leben zu wollen, indem man zur Zustimmung zur unbegrenzten Zuwanderung überredet werden soll. Das trifft aber eben nicht das hiesige Lebensgefühl, genausowenig wie das der Kanadier usw.

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Tiananmen 24.04.2016, 14:57
187.

Zitat von RioTokio
Ist Ihnen mal aufgefallen, welche Nationalitäten sich nicht integrieren? Probleme gibt es mit arabisch, afrikanischen, vorwiegend moslemsichen Bevölkerungsgruppen. Europäische, asiatische, amerikanische Migranten sind überdurchschnittlich erfolgreich. Die Bevölkerung weiß das und wehrt sich gegen immer mehr Zuwanderer aus der ersteren Gruppe....
Da werden Sie sich bei Herrn Diez nicht unbedingt liebkind gemacht haben...Differenzieren - das geht garnicht. Sie dürfen Ihre Mitmenschen nicht so überfordern. Weil doch in einer demokratischen Gesellschaft alle gleich sind. Diesem Kindergarten-Verständnis von Demokratie verdanken wird so manchen wunderbaren Fortschritt, wie z.B. die Bezeichnung "Schaumköpfe" statt "Mohrenköpfe". Wobei mir als Mensch mit starker Pigmentierung es womöglich unangenehmer wäre, einen Schaumkopf bestätigt zu bekommen.

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luny 24.04.2016, 15:05
188. Gelebte Wirklichkeit

Zitat von hein_blöd
Wäre man in der Lage, die Verfahren auf wenige Tage zu beschränken, würde es nicht zu solchen Situationen kommen, da die Betroffenen gar erst in den Integrationsprozess einbezogen worden wären. Eine für beide Seiten gewinnbringende Situation, da uns Kosten erspart würden und den Migranten keine falsche Illusion hinsichtlich ihrer Bleibeperspektive gemacht würden.
Hallo Hein_Blöd,

die gelebte Wirklichkeit ist die, daß es völlig egal ist,
wie ein Verfahren ausgeht.

Auch bei Ablehnung erfolgt zum größten Teil die Duldung.

Tatsächlich wurden 2015 lediglich 20.000 Personen
abgeschoben.

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/spiegel-zahl-der-abschiebungen-bleibt-vermutlich-niedrig-a-1083058.html

LUNY

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Olligigagags 24.04.2016, 15:09
189. Jeder flieht...

Zitat von sonicmiles
Das liebe ich ja so an unserem Land: Von linksgrün wird propagiert das 1+1=3 ist und 50 Prozent der Leute glauben daran... Was will uns der Autor mit der Überschrift sagen? Soll jedem der ein Fuß nach Deutschland setzt automatisch das gleiche zustehen, wie einem deutschen Bürger der vielleicht jahrelang in die Sozialkassen eingezahlt hat? Ist das der Plan? Wer bezahlt das? Und vor allen Dingen wer profitiert davon? Das ist die ökonomische Seite... Was ist mit der Sicherheit? Die PKS (polizeiliche Kriminalstatistik) lehrt uns das ca. jede 4te Straftat in Deutschland von einem Ausländer begangen wird. Aber es gibt nur ca. 10 Prozent Ausländer... Ausländer sind demach dreimal so häufig kriminell wie Deutsche. In den Medien wird ein Bild geprägt dass Flüchtlinge nicht krimineller sind als Deutsche... Hmm... Mal sehen wie lange sich das Bild noch aufrecht erhalten lässt...
... auf seine Weise, der andere vor Unrecht und Krieg, der andere vor der Steuer, wieder andere fliehen vor einer nüchternen Betrachtungsweise der Realität in diffuse Ängste oder glauben an den Aussagewert ( besser: an Ihre Lesart)von SPON-Beiträgen oder der Statistik. Dabei kann man in Statistiken vielerlei hinein-oder auch herauslesen. Daniel Kahnemann schreibt: "Wir schenken dem Inhalt von Nachrichten mehr Aufmerksamkeit als der Information über ihre Zuverlässigkeit und gelangen so notwendigerweise zu einer Sicht der Welt um uns herum, die einfacher und kohärenter ist, als es die Daten rechtfertigen...Die Statistik bringt viele Beobachtungen hervor, die eine kausale Erklärung nahezulegen scheinen, aber für eine solche Erklärung nicht geeignet sind."
Hierzu empfehle ich auch folgende Lektüre: www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2016-03/fluechtlinge-kriminalitaet-auslaender-polizeiliche-kriminalstatistik

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