Forum: Kultur
Gewalt: Es ist ein Junge
AP

Kommt es zu einer Gewalttat, fragen wir nach der Geschichte des Täters, nach seiner Herkunft, nach seiner Ideologie und seiner Motivation. Nach dem Geschlecht zu fragen, haben wir uns abgewöhnt. Warum?

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bstendig 14.06.2016, 14:54
1. Also Frau Stokowski,

Ihre bisherigen Kolumnen habe ich immer belächelt.

Aber hier stimme ich Ihnen zu 100'% zu - obwohl ich "Mann" bis.

Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.

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Handschlag 14.06.2016, 14:56
2. Männer sind öfter Opfer von Gewalt als Frauen

Männer werden weit aus öfter Opfer von Gewalt als Frauen. Dennoch wird viel mehr in die Hilfe für weibliche Opfer investiert (Frauenhäuser, Beratungsstellen für Opfer häuslicher Gewalt etc.) als in die Hilfe für männliche Opfer (Hilfe für Männer die Opfer von Gewalt auf der Straße oder sonstwo werden gibt es kaum).

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kroetilein 14.06.2016, 14:58
3. Alltägliche Gefahren

stimmt leider einfach. Und ist inzwischen zur Gewohnheit geworden. Bevor du über die Straße gehst, guck erst links und rechts.
Wenn du nachts allein unterwegs sein musst - aufpassen, Herzklopfen: da steht ein Pulk Männer.
Ausweichen, Umweg gehen.
Besser ist das.

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Ragtimer 14.06.2016, 14:59
4. Wunderwaffe Gender

Das fehlte noch in all den Diskussionen, dass nun das männliche Geschlecht kollektiv schuld ist und in Sippenhaft genommen wird. Ein wunderbar einfacher Ansatz, Frau Stokowski.
Man spart sich dann aber zumindest das Weiterlesen, denn solch eine Überschrift verspricht wenig Erhellendes.

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bestrosi 14.06.2016, 15:01
5. warum? ernsthaft?

Weil wir ja auch nicht mehr nach dem weiblichen Geschlecht als Determinante fragen dürfen.

Im Übrigen könnte es auch sein, dass Frauen/Mädchen nicht braver/besser sind als Jungen, dass sie aber bislang weniger Gelegenheiten zum Bösesein hatten.

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hansejung 14.06.2016, 15:01
6. bizarre Welt

nun ja wir Männer sollten uns mal zusammenreißen. Frauen sind die besseren Menschen. Die tun niemandem was, keinem Kind, keiner Frau oder keinem Tier. Sorry ich stimme in vielen Punkten des Artikels zu. Aber ich wechsel doch nicht die Straßenseite, wo leben wir denn.

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m_s@me.com 14.06.2016, 15:02
7. Strassenseite wechseln ...

Wie oft habe ich das in meinem Leben schon gemacht, abends, aber auch tagsüber - weil mir das unangenehm ist, wenn ich das Gefühl habe, jemand fühle sich durch mich verfolgt. Das gilt übrigens nicht nur fuer Frauen.

Ich weiss nicht, ob Gewalt in unserer Natur legt, ich glaube Menschen haben grundsätzlich eine größere Palette der Kommunikation als Pitbull Terrier oder Grizzlys. Gewalt ist zunehmend ein Zeichen schlechter Erziehung und Sozialisierung. Aber nun ist die Akzeptanz von Gewalt in den USA grundsätzlich noch Größer als bei uns - ein sehr abendfuellendes Thema.

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andreasclevert 14.06.2016, 15:02
8. Bettvorleger

Als Tiger (tschuldigung: Tigerin) gesprungen und als Bettvorleger (tschuldigung: Bettvorlegerin?) gelandet. Großes Thema in Angriff genommen und mit dem (durchaus konstruktiven) Hinweis des männlichen Straßenseitewechselns geendet.
Hätte ich mir mehr erwartet. Wenn die von Männern ausgehende Gewalt nicht unkommentiert mit Blick auf das Geschlecht hingenommen werden soll und kann, hat auch die Autorin eine Selbstverpflichtung zu recherchieren, wie - etwa in der Wissenschaft - das Thema männliche Gewalt bewertet (Natur- und Sozialwissenschaften), und welche Lehren, Handlungsanweisungen daraus abgeleitet werden können.

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heldheiko 14.06.2016, 15:02
9. spiegel aml wieder...

solche kolumnen schreibt ihr wirklich? analysiert lieber aml, wieso die klopperei von russischen politikern, der mord an schwulen von tyrkischen zeitungen gut geheißen wird...manoman, was seid ihr für schreiberlinge geworden.

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