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Gewalt: Wann ist ein Mann ein Lamm?
DPA

Haben die deutschen Männer verlernt, zuzuschlagen? Wohl kaum. Die Debatte um diese Frage zeigt vielmehr: Es gibt sie immer noch, die stille Sehnsucht nach dem Wildschweinkönig.

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julia_m_78 24.05.2016, 20:07
140. Gelungener, bissiger Kommentar!

Einige öffentliche Kommentare lesen sich wie der kaum verhohlene Ruf nach einem Lynchmob.

Frau Stokowski hat die rassistische und sexistische Verlogenheit solcher "Analysen" äußerst gelungen bloßgelegt.

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teelichtblau 24.05.2016, 20:09
141. VerteidigerIn

Warum werden hier wieder Klischees gefordert? Frauen sind keine wehrlose Beute die starke Ritter zum überleben brauchen. Das ein Mann weniger männlich ist sondern ein Lamm weil er sich nicht gegen 200 grapschende Täter stellt sondern die Polizei ruft ist genauso Quatsch.
Einer Person in Not zu helfen ist nicht Aufgabe der Männer sondern jedes Menschen.

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rohinho 24.05.2016, 20:13
142. prügeln

....das wäre zur Abwehr von Gefahr auf jeden Fall zu rechtfertigen. Leider sind die Situationen in der Regel so, dass man sich nicht einem Gegner sondern gleich mehreren gegenüber sieht. Oft haben diese den berüchtigten Migrationshintergrund und ein wirres Ehrverständnis. Alleine sind diese meist feige in der Gruppe aber unschlagbar. Noch gefährlicher ist jedoch die Tatsache, dass dann oftmals nicht die Fäuste sondern Messer oder andere Hilfsmittel schnell zur Hand sind. Insofern ist eher die Vernunft der Grund für den Rückzug. Abhilfe könnte hier eine Lockerung der Waffengesetze geben!?

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L!nk 24.05.2016, 20:14
143. Frau Stokowski hat sich ja ein tolles Umfeld ausgesucht

Bei den Beiträgen von Frau Stokowski bekomme ich jedes mal das Gefühl, in einer Parallelwelt zu leben.
Sicher gibt es gewalttätigen Männer, mein Vater war auch so einer, aber der war mit einer ebenso dumm-brutalen Frau verheiratet. Und diese hat meistens auch nichts anderes zu tun, als ihre schlimmen Seiten in Männern zu entdecken, und dabei möglichst unschuldig zu glotzen .... einfach mal an die eigene Nase fassen - hilft!

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mikechumberlain 24.05.2016, 20:21
144.

Zitat von biber01
Genauso ist es. Vor 50 Jahren wäre eine Situation wie Sylvester am Kölner Hauptbahnhof gewaltmäßig eskaliert. Wahrscheinlich mit jeder Menge Verletzten. Viele Männer zu dieser Zeit hätten nie dabei zugesehen, wie ihre Frauen betatscht worden wären. Egal wieviel Gegner.
Leider laufen unsere heutigen Jugendlichen lieber mit Jeans in den Knien und Basekapp oder so einem dämlichen Hütchen rum und sehen dabei sowas von lächerlich aus. Die geborenen Opfer.
Ich habe es selbst erlebt das die Mädchen mehr Courage gezeigt haben während sich ihr Freund hinter ihnen versteckt haben.
Schade das die Jugend heute kein Arsch mehr in der Hose hat und als Kartoffel auf die Knie geht.

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belloq 24.05.2016, 20:26
145. Den Wildschweinkönig durchs Dorf treiben...

Ich fasse zusammen: Erst rhetorisch fragen, was schlimm wäre, wenn dt. Männer nicht mehr prügeln könnten, dann "Beweisen", dass sie können. Oder zumindest fast. Schweizer, Deutsche, alles das selbe. (Zur Sicherheit den Hinweis auf Frauenhäuser, Klassiker!) Aber wen kümmert's, Köln hielt auch nur so lange als Symbol für Alltagssexismus her, bis sich die Ethnien herausstellten, dann war es plötzlich Beweis für Rassismus. Die Argumente biegen wir uns einfach hin. Zum Thema des Artikels. Ja, es ist ein Problem, wenn Menschen die Wehrhaftigkeit verlieren. Dann leisten sie nämlich in Polen oder Ungarn keinen Widerstand mehr und die Demokratie verliert final. Dann kann man nämlich keine Polizei mehr rufen, denn die arbeitet für den Staat. Entgegen hartnäckigen Gerüchten prügeln Männer nicht am liebsten Frauen, sondern einander, meist, wenn Testosteron auf selbiges trifft. Warum Wehrhaftigkeit, etwa in Form der Verteidigung der eigenen Frau/Freundin als Gewaltmonopol des Mannes gedeutet wird, wird sich mir nie erschließen.

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jan07 24.05.2016, 20:26
146. Das Titelbild ist nett,...

... hat aber mit deutschen Männern nichts zu tun. Ich weiss nicht, was man damit suggerieren will, in meinen Augen nichts Gutes. Unabhängig davon: wir sind biologische Wesen, deren Instinkte sich in vielen Tausenden von Jahren herausgebildet haben. Unsere gesellschaftlichen Konventionen haben sich in den letzten Jahrzehnten gebildet. Jeder mit gesundem Menschenverstand kann daraus seine Schlüsse ziehen.

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denk.mal.wieder 24.05.2016, 20:47
147. Ja woran liegt das wohl...

Ja woran liegt es denn wohl, daß Gewalt " bei uns" immer noch mit Männern verknüpft wird? Z.B. daran , daß in der öffentlichen Diskussion nach wie vor wissenschaftliche Forschungsergebnisse, die nachweisen, daß häusliche Gewalt mindestens genauso von Frauen ausgeht, wie von Männern einfach nicht erwähnt werden. Ein Skandal ist es eher, daß es in Deutschland viele Frauenhäuser aber keine Männerhäuser gibt. Tragisch ist es, daß Personen wie Frau Stockowski von einem tief sitzenden Sexismus zerfressen werden. Immer geht es um die Frage: Schwanz oder nicht Schwanz. Und natürlich ist mit der Beantwortung dieser Kardinalfrage dann auch gleich die Schuldfrage geklärt. Deshalb trägt Frau Stockowski aktiv dazu bei, daß in vielen Hirnen immer wieder die Konnotation Mann – Gewalt auftaucht. In meinem Hirn ist das nicht so, ich versuche es von Sexismus, Rassismus und ähnlich primitiven Denkweisen möglichst freizuhalten. Noch eins: In den Tagen um „Köln“ wurde bekannt, daß Hunderte von Regensburger Domspatzen vergewaltigt wurden. Das Medienecho war ungleich geringer als das Echo zu „Köln“. Aber es waren ja auch nur Schwanzträger betroffen….

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benutzer5180 24.05.2016, 20:48
148.

Zitat von FocusTurnier
Was ist im Feminismus nicht widersprüchlich? Das fängt bei A(lice) Schwarzer an und hört bei Z(erlinda) Maxwell auf.... Interessant ist doch, daß man dieses Beuteschema nicht nur auf den Bereich des Gewaltschutzes anwenden kann, sondern es auch auf dem Partnermarkt wiederfindet: "Frauen suchen den Alpha-Softie" http://www.zeit.de/2016/12/partnersuche-ansprueche-partnerboerse-elitepartner-lisa-fischbach Und eine weitere Analogie zu Köln kann man auch ziehen: Männer entziehen sich in zunehmendem Maße diesen weiblichen Anforderungen. In Köln war leider kein heroischer Kämpfer, der den Frauen spidermannmäßig zu Hilfe kam (und sich danach dann als sexistischer weißer Mann beschimpfen ließ). Und auf dem Partnermarkt werden die Prinzen auch immer knapper. MGTOW. Die Revolution frißt ihre Kinder.
Korrekt, nachdem der Feminismus glanzvoll unter Beweis gestellt hat, dass Frauen alles können und dürfen (gerne auch mit dem Instrument der Quote) ist es nun Zeit für uns Männer, uns von altbackenen Rollen loszulösen. Warum uns für eine Familie/"die Frau" aufopfern? Der "Lonesome Cowboy" als Rollenmodell mit gutem Job, gutem Gehalt für mich alleine und wechselnden Frauen scheint mir deutlich attraktiver. Und mich für Feministinnen auf irgendwelchen "Domplatten" messern zu lassen, nein Danke, da bin ich lieber mit Freunden im Skiurlaub.

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bert1966 24.05.2016, 20:50
149.

Und wenn ein verstrahlter Artikelschreiber morgen in der "Bäckerblume" verkündete, dass schwarz weiss sei und umgekehrt: würde Frau Stokowski das dann auch kritiklos als allgemeingültige Aussage auf alle Männer in Deutschland übertragen? Es tut mir leid: sie sind leider allzu flach und simpel gestrickt, diese vermeintlich feministischen, in Wahrheit aber wohl nur Zeilengeld heischenden Artikel der Frau S.

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