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Gina-Lisa Lohfink: Hätten Sie gern Popcorn dazu?

Für viele ist klar: Gina Lisa hat sich vor Gericht als Opfer inszeniert. Dabei haben Journalisten ihren Teil zur Gina-Lisa-Show beigetragen. Und so ein abschreckendes Beispiel für andere Frauen geschaffen.

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alexaBW 23.08.2016, 17:00
1. Nicht ganz korrekt

ich glaube, hier werden zwei Verhandlungen unzulässig vermengt. Die Verhandlungen wegen Vergewaltigung haben zu dem Ergebnis geführt, dass Frau Lohfink eben nicht vergewaltigt wurde. Der letzte Prozess ging um die Anschuldigungen von Frau Lohfink in anderem Zusammenhang. Also muss man das auch getrennt kommentieren.

Zitat "Es sollte in einem Prozess um Vergewaltigung egal sein, ob eine Frau als Bäckerin, Boxerin oder BWL-Professorin arbeitet und wie sie aussieht, aber davon sind wir weit entfernt." Ich bin sicher, dass das egal ist. In dem vorhergegangenen Prozess wurden sicher Beweise und Indizien bewertet. Z.B. widersprüchliche Aussagen. Aber das hat mit dem aktuellen Prozess, wie gesagt, nichts zu tun.

Ich denke also, dass der Kommentar in der Summe den aktuellen Prozess nicht korrekt würdigt.

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ItchyDE 23.08.2016, 17:07
2.

Sorry, so gern wie ich Deine Kolumnen lese, diese hättest Du Dir sparen können. Lohnfink hat vor Gericht mehrfach gelogen. Der am Ende zitierte Bericht Ihrer Gynäkologin hat das nochmals bewiesen. Sie hat behauptet, mit KO Tropfen außer Gefecht gewesen zu sein, hat in der fraglichen Zeit aber mit Ihrer Managerin telefoniert. Gibt weitere Beispiele für eindeutige Lügen. Die persönlichen Umstände von Lohfink wurden im Urteil nicht erörtert. Dass sich die virtuellen Stammtische auf 'Schlampe' festgelegt haben, ist bedauerlich für Lohfink insgesamt, hat aber mit dem Prozess nichts zu tun. Frauen, die eine Vergewaltigung anzeigen wollen, dürfen sich durch den Prozess nicht abgeschreckt, sondern ermutigt fühlen. Hätte Lohfink die Wahrheit präsentiert, wäre sie nicht verurteilt worden. Wer aber vor und während des Prozesses lügt, der wird bestraft. Das nennt sich Gerechtigkeit. Gilt für Beamte genau wie für Dschungelcamper.

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radioactiveman80 23.08.2016, 17:10
3. Wen interessieren hier Argumente?

Zitat von alexaBW
ich glaube, hier werden zwei Verhandlungen unzulässig vermengt. Die Verhandlungen wegen Vergewaltigung haben zu dem Ergebnis geführt, dass Frau Lohfink eben nicht vergewaltigt wurde. Der letzte Prozess ging um die Anschuldigungen von Frau Lohfink in anderem Zusammenhang. Also muss man das auch getrennt kommentieren.
Merken Sie den nicht, wie tief der Frust über das Urteil bei Stokowski sitzt? Da brauchen Sie mit Fakten nicht anzukommen. Es wäre Zeit dass die Autorin, anstatt sich über Ihre Kollegen herzumachen, ihre Arbeit erst einmal sebst hinterfragt.

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twistie-at 23.08.2016, 17:11
4. noch Ergänzung

"Ihr, die nie wollte, dass besagte Videos an die Öffentlichkeit gelangen, wird vorgeworfen, sie wolle nur Aufmerksamkeit und verfolge einen perfiden Plan. ... Ihr anderer Plan, nämlich einen gemeinnützigen Verein für die Opfer sexualisierter Gewalt zu gründen, erhält wesentlich weniger Aufmerksamkeit."

nun, gegen die Verbreitung der Videos konnte sie vorgehen und tat es teilweise auch und das wäre gang ohne Vergewaltigungsvorwurf gegangen.

Zum Verein... ja, und warum wurde der noch nicht gegründet? Und ich dachte, es ginge um eine Stiftung, übrigens wurde darüber seit Juni schon berichtet, einfach nachlesen. Aber was von Herrn Benneckes Ankündigungen, er würde mit samt Mandanten Vereine usw. zu gründen, zu halten ist, dürfte eigentlich auch Frau S. schon nachlesen können.

Ein Verein lässt sich schnell gründen, eine Gemeinnützigkeit dürfte in diesem Fall auch recht schnell anerkannt werden - gab es denn schon eine Gründung oder das Bestreben und nicht nur die Ankündigung?

https://www.promiflash.de/news/2016/06/02/hilfe-fuer-opfer-sexueller-gewalt-gina-lisa-gruendet-stiftung.html

http://www.huffingtonpost.de/2016/06/14/rechtsstreit-um-vermeintliche-vergewaltigung-von-gina-lisa-lohfink-geht-weiter_n_10453614.html

http://www.spiegel.de/panorama/leute/anwalt-von-gina-lisa-lohfink-das-seltsame-gebaren-des-burkhard-benecken-a-1106093.html

http://www.n-tv.de/leute/Gina-Lisa-schon-wieder-vor-Gericht-article18020326.html

https://kosmologelei.wordpress.com/2016/08/05/spiegel-hat-den-anwalt-entdeckt/
Benecken … versprach, seine Kanzlei werde Lohfink dabei unterstützen, einen Verein für Opfer von sexueller Gewalt zu gründen … 2011 wollte Benecken den Verein „Kampf der Internetsucht“ gründen. Anlass war der Fall seines Mandanten Deniz A., der als „Promi-Hacker“ Schlagzeilen machte. Und Mandant Muhlis A., einst als „Klaukind Mehmet“ ein Politikum, kündigte 2014 den Verein „Gewaltig gegen Gewalt“ an. Beide Vereine, das bestätigte Benecken SPIEGEL ONLINE, gibt es bis heute nicht.

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panamalarry 23.08.2016, 17:12
5. 2x verurteilt wegen Falschbeschuldigung

Wenn ich mich recht erinnere, war das schon der Berufungsprozess. Und wenn ich mich zusätzlich richtig erinnere, gab es nach dem fraglichen Abend noch einen gemeinsamen Abend mit Sex, und zwar auf Betreiben von GL.
Und die Dame kommt jetzt mit 20000 € Geldstrafe davon. Wenn sie mit der Falschbeschuldigung durchgekommen wäre, wären die Männer auf Jahre in den Knast gewandert. Deswegen ist das Strafmass für GL viel zu gering. Und ja, es gibt viele Frauen, die Vergewaltigungen aus niederen Beweggründen vortäuschen. Und diese sind es, die es für wirkliche Vergewaltigungsopfer schwierig machen, Recht zu bekommen.
Deswegen sind sie auch als das, zu verurteilen, was sie sind: Verbrecherinnen.

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OlafKoeln 23.08.2016, 17:13
6. Urteilsbegründung gelesen?

Einmal hat Frau Lohfink sich selbst in massive Widersprüche verwickelt, ihre Verteidiger haben die Aussagen auch immer wieder relativiert. Zum anderen hat das Gericht wesentlich mehr Bildmaterial gesehen als die Öffentlichkeit. Die Annahme, dass es doch eine Vergewaltigung war, ist wohl nicht haltbar.

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Barillapestoistliebe 23.08.2016, 17:15
7. Klassiker

Richtig ist: Dieser Fall wird wohl leider Frauen davon abhalten Vergewaltigungen anzuzeigen, wenn die Beweislage nicht klar ist. Denn man denkt jetzt irgendwie "hm, am Ende bin ich dann die Blöde und werde wegen falscher Verdächtigung angezeigt."

Falsch ist: Alles andere was Sie geschrieben haben. Sie suchen andauernd einen bösen Schuldigen, in diesem Fall wohl die Medien, das Gericht und den Sachverständigen. Und Männer ganz allgemein natürlich.
Dass Frau Lohfink und ihr Anwalt die Medien erst so extrem eingespannt haben, verschweigen Sie aber. Die ganzen Lügen von Frau Lohfink, die nicht öffentlichen Ausschnitte des Videos (in denen wohl aber auch gar nichts mehr nach Vergewaltigung aussieht) und die weiteren wirklich eindeutigen Beweise gegen die Version von Frau Lohfink verschweigen Sie.
Wenn man hier unbedingt einen Schuldigen suchen will, dann muss dieser wohl Frau Lohfink heißen.
Im Fußball würde man sagen, sie hat ihrer Mannschaft einen Bärendienst erwiesen. Die Mannschaft sind hier eben alle anderen Frauen.

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severus1985 23.08.2016, 17:15
8. Lasst das Gericht doch einfach seine Arbeit tun.

Es gibt von besagter Nacht angeblich 12 Handy-Videos, die Millionen deutscher Hobbyrichter kennen davon 1-3.
Wenn das Gericht nach der Beweisaufnahme zu der Entscheidung gekommen ist, dass es sich hier nicht um eine Vergewaltigung handelte, dann darf man das auch mal so hinnehmen und muss nicht gleich wieder die Feminismus-Keule schwingen. Eine derart umfassende Beweismittel-Lage gibt es wohl bei den wenigsten Gerichtsfällen, und ausgerechnet dieser wird als Vorzeige-Prozess für gerichtliche Ungerechtigkeit herangezogen? Lächerlich!

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malu501 23.08.2016, 17:15
9. Komplett einseitig

Dass die Beschuldigte nach der angeblichen Vergewaltigung nichts Besseres zu tun hatte, als ihre Managerin anzurufen und ihr zu sagen, sie frühstücke nur noch fertig und komme dann vorbei, statt vielleicht die Polizei zu rufen, nach dem Märtyrium, welches sie ja anscheinend durchlebt hat, das unterschlägt Frau Stokowski natürlich. Und auch, dass die Gute nicht nur vor, sondern auch einen Tag nach der angeblichen Vergewaltigung wieder Sex mit einem ihrer Peiniger hatte. Frau Stokowski - ohne jeglichen objektiven Durchblick und wie immer in ihrem kruden männerhassenden Weltbild gefangen.

Dass Frau Lohfink mit ihrem Medien-Theater allen wirklich missbrauchten Frauen einen Bärendienst erwiesen hat, darauf kommt sie in ihrer Verbortheit natürlich nicht.

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