Forum: Kultur
Gina-Lisa Lohfink: Hätten Sie gern Popcorn dazu?

Für viele ist klar: Gina Lisa hat sich vor Gericht als Opfer inszeniert. Dabei haben Journalisten ihren Teil zur Gina-Lisa-Show beigetragen. Und so ein abschreckendes Beispiel für andere Frauen geschaffen.

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horst.koehler.2 23.08.2016, 18:25
90. Schon schlimm ...

... dass Frauen bei Vergewaltigungsvorwürfen Beweise erbringen müssen, gelle? Aber hey, ändern wir doch unser Rechtssystem einfach von der Unschuldsvermutung und Beweislast des (An)Klägers hin zu einem System, in dem ein Beschuldigter seine Unschuld beweisen muss. Würde vieles einfacher machen und dem Staat viel Geld sparen ...

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coldwarrior 23.08.2016, 18:25
91. Mit dem Aussehen Geld verdienen ist doch o.k.!

Ich habe von dem Prozeß nicht so viel mitbekommen,habe allerdings ein paar Ausschnitte von Auftritten der Frau Lohfink gesehen u.a. einen in irgendeiner reality Sendung à la Big Brother. Dort kam auch die Rede auf diese Sache und dort hat sie sich Öffentlichkeit so geäußert daß es keine schöne Sache gewesen sei aber auch keine Vergewaltigung. Seitdem wußte ich,daß diese Frau lügt. Hätte sie einfach weiter versucht von ihrem Aussehen zu leben, anstatt diesen Prozeß auf die Spitze zu treiben? Na ja vielleicht bleibt sie so lange bei ihrer Version um sich als relativ Unberührte oder eben 'Nicht freiwillig Berührte' in eine Ehe zu retten (mit einem gut situierten Typen versteht sich). Anders ist das nicht erklärbar. Fazit: wer andern eine Grube gräbt.....

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doktor_schreyne-mayr 23.08.2016, 18:26
92. Der eigentliche Skandal

Der eigentliche Skandal ist das Strafmaß. Wieviele Jahren hätten die beiden angeblichen Vergewaltiger im Gefängnis sitzen müssen, wäre Frau Lohfink mit ihrem Geheule und Lügen durchgekommen? Die Strafe ist meiner Meinung nach deshalb viel zu niedrig angesetzt und wird auch in Zukunft Nachahmer wohl nicht abschrecken. Zudem wird man sich bei jeder wirklich stattgefunden Vergewaltigung fragen, ob die Person wirklich das Opfer oder nicht doch der Täter ist. Pfui, Frau Lohfink!

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forza_del_destino 23.08.2016, 18:28
93. Auf dem Meer des Mitgefühls

segelt die Kolumne dahin. Zur Sache gibt sie nichts her, zu Rechts- oder Verfahrensfragen noch weniger.

Aber fest steht, das größte Unrecht wurde an künftigen Vergewaltigungsopfern verübt, die sich nun nicht mehr trauen werden...

Die Aussage des Gutachters wird so verkürzt, daß er als böswilliger Mann erscheint, dabei hatte er zur Wirkung von KO-Tropfen durchaus Erhellendes zu sagen.

Sollte bei dieser Kolumne Alice Schwarzer und ihr Wirken im Fall Kachelmann als Blaupause gedient haben, schlechte Kopie.

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Proggy 23.08.2016, 18:29
94. Gewolltes Medientheater

Nach einer (angeblichen) Vergewaltigung, noch eine weitere Liebesnacht mit dem (vermeintlichen) Täter anzuhängen und ihm diverse Liebesbriefe bzw. Mails zu schreiben, kann wohl nur eine Geschlechtsgenossin verstehen.

Unter (angeblichem) Einfluß von KO-Tropfen noch Pizza zu bestellen und mit der Managerin (wieso eigentlich nicht die Polizei?) locker zu telefonieren, wird ebenfalls auch nur von Superfrauen verstanden.

Ich bin aber 'nur' ein Mann.
Meiner Meinung nach, hat ein etwas simpel gestricktes Girl mit zweifelhafter Vita, Aufmerksamkeit in den Medien gesucht und gefunden.

Was traurig machen muss : wirklichen Opfern, wurde mit dieser Farce ein Bärendienst erwiesen. Alleine dafür, hätte die Strafe über 90 Tagessätzen liegen müssen.

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twistie-at 23.08.2016, 18:30
95. noch Ergänzung

"Ihr, die nie wollte, dass besagte Videos an die Öffentlichkeit gelangen, wird vorgeworfen, sie wolle nur Aufmerksamkeit und verfolge einen perfiden Plan. ... Ihr anderer Plan, nämlich einen gemeinnützigen Verein für die Opfer sexualisierter Gewalt zu gründen, erhält wesentlich weniger Aufmerksamkeit."

nun, gegen die Verbreitung der Videos konnte sie vorgehen und tat es teilweise auch und das wäre gang ohne Vergewaltigungsvorwurf gegangen.

Zum Verein... ja, und warum wurde der noch nicht gegründet? Und ich dachte, es ginge um eine Stiftung, übrigens wurde darüber seit Juni schon berichtet, einfach nachlesen. Aber was von Herrn Benneckes Ankündigungen, er würde mit samt Mandanten Vereine usw. zu gründen, zu halten ist, dürfte eigentlich auch Frau S. schon nachlesen können.

Ein Verein lässt sich schnell gründen, eine Gemeinnützigkeit dürfte in diesem Fall auch recht schnell anerkannt werden - gab es denn schon eine Gründung oder das Bestreben und nicht nur die Ankündigung?

https://www.promiflash.de/news/2016/06/02/hilfe-fuer-opfer-sexueller-gewalt-gina-lisa-gruendet-stiftung.html

http://www.huffingtonpost.de/2016/06/14/rechtsstreit-um-vermeintliche-vergewaltigung-von-gina-lisa-lohfink-geht-weiter_n_10453614.html

http://www.spiegel.de/panorama/leute/anwalt-von-gina-lisa-lohfink-das-seltsame-gebaren-des-burkhard-benecken-a-1106093.html

http://www.n-tv.de/leute/Gina-Lisa-schon-wieder-vor-Gericht-article18020326.html

https://kosmologelei.wordpress.com/2016/08/05/spiegel-hat-den-anwalt-entdeckt/
Benecken … versprach, seine Kanzlei werde Lohfink dabei unterstützen, einen Verein für Opfer von sexueller Gewalt zu gründen … 2011 wollte Benecken den Verein „Kampf der Internetsucht“ gründen. Anlass war der Fall seines Mandanten Deniz A., der als „Promi-Hacker“ Schlagzeilen machte. Und Mandant Muhlis A., einst als „Klaukind Mehmet“ ein Politikum, kündigte 2014 den Verein „Gewaltig gegen Gewalt“ an. Beide Vereine, das bestätigte Benecken SPIEGEL ONLINE, gibt es bis heute nicht.

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Maximilian Mucks 23.08.2016, 18:31
96. Doch, schon

Zitat von goodcharlotte
Fehlt nur noch die Erklärung, dass in Deutschland eine Vergewaltigung nur strafbar ist, wenn dass Opfer sich körperlich gewehrt hat. "nein" reicht nicht, auch wenn das opfer weiß, dass ihm dann die Knochen gebrochen werden. Hat es das nicht riskiert, ist es keine Vergewaltigung Dann kann der Täter wegen falscher Verdächtigung anzeigen. Verquere Welt!
Gute Charlotte, nein hieß auch vor der famosen Gesetzesnovelle nein. Kann man das vielleicht mal in großen Buchstaben irgendwo hinmeißeln, damit es auch die Letzt_innen verstehen? Im vorliegenden Fall hat nun mal ein Gericht befunden, dass die Beklagte nicht nein sondern ja gesagt hat. Zack. Jetzt isses raus.

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wind_stopper 23.08.2016, 18:32
97. Interessant

"Lohfink habe zwei Männer fälschlicherweise der Vergewaltigung beschuldigt, entschied das Amtsgericht Berlin-Tiergarten am Montag, und verhängte eine Strafe von 20.000 Euro. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig."

In der ersten Version stand da noch "haette" anstelle von "habe". Wie dem auch sei, es muss "hat" heissen.

Da kann man mal sehen, dass Männer diskriminiert werden; für die verurteilte Lügnerin wird sich nicht viel ändern, sie zieht bald ins Dschungel-Camp ein und kann mit dem Geld die Strafe zahlen und hat noch was übrig. Wäre ihr Plot aufgegangen, hätte sich das Leben der Falsch-Verurteilten Männer so richtig verändert - nicht zum positiven. Deren Leben und Karriere wären dahin.

Mit einer Geldstrafe kommt die Dame viel zu gut weg.

Moral von der Geschichte, auch wenn es die Autorin nicht wahrhaben will, Männer sind manchmal Schweine, aber auch Frauen haben das Potential Schwein-zu-sein.

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dirkozoid 23.08.2016, 18:33
98. Idealbild von Millionen?

Schlauchbootlippen kombiniert mit einem durch Botox maskenhaften Gesicht, sollen also das Idealbild von Millionen sein? Millionen in Kalifornien vielleicht, aber nicht mal da. Von den Kunstbrüsten will ich gar nicht anfangen. Nein, Frau Lohfink sah mal wirklich hübsch aus, aber das derzeitige Erscheinungsbild ist eher was für Silvio Berlusconi als für normaler Frauen und Männer und sicher kein "Idealbild"!

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neineinei 23.08.2016, 18:34
99. was man wirklich aus diesem Fall lernen kann

Dieser Fall sollte nicht Opfer sexueller Gewalt davon abhalten, dies zur Anzeige zu bringen. Falls doch ist da primär die Schuld von GLL.
Was dieser Fall aber lehren sollte ist: Vor falscher Beschuldigung wegen Vergewaltigung kann man sich (vor Allem als Mann) zumindest vor Gericht durch Beweise schützen. Gegen die Vorverurteilung von selbsternannten "Feministinnen" gibt es leider keinen Schutz. Somit sollte dieser Fall aber zumindest alle Leute dazu ermutigen einvernehmlichen Sex immer zu filmen, um später mögliche Vergewaltigungsvorwürfe entkräften zu können.

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