Forum: Kultur
Gina-Lisa Lohfink: Hätten Sie gern Popcorn dazu?

Für viele ist klar: Gina Lisa hat sich vor Gericht als Opfer inszeniert. Dabei haben Journalisten ihren Teil zur Gina-Lisa-Show beigetragen. Und so ein abschreckendes Beispiel für andere Frauen geschaffen.

Seite 2 von 27
Eifelmaradona 23.08.2016, 17:17
10.

Ich denke, dass die Autorin in ihrer Einschätzung nicht völlig richtig liegt. Zwar haben manche Medien sicherlich eine Show aus dem Prozess gemacht. Das führt aber sicher nicht dazu, dass nicht prominente Frauen und Männer Vergewaltigungsanzeigen scheuen werden. Schließlich besteht bei diesen weniger die Gefahr, dass die Boulevardmedien den Fall so publikumswirksam begleiten.

Das eigentliche Problem der medialem Berichterstattung, das wohl vielmehr dazu führen dürfte, dass Vergewaltigungsanzeigen gescheut werden dürften ist ein anders. Den Medien und auch der Autorin dieses Textes ist es nicht gelungen, den Unterschied zwischen dem Vergewaltigungsprozess (hierhin gehört dem Grunde nach auch die 'nein heißt nein Debatte') und dem nun zu Ende gegangenen Prozess rund um die falsche Verdächtigung zu trennen. Nicht jede angezeigte Vergewaltigung, die im Endeffekt nicht nachgewiesen werde kann führt automatisch zu einem Verfahren gegen den oder die Anzeigende/n. Letzteres passiert nur dann, wenn der oder die Anzeigende lügt. Viele scheinen dies aber nicht verstanden zu haben und fürchten nun ins Visier der Strafverfolgung zu geraten, wenn die von Ihnen formulierten Vorwürfe nicht bewiesen werden können. Das alleine reicht jedoch nicht. Vielmehr gilt: wer nicht lügt, hat einen Prozess wie den gerade gegen Frau Lohfink geführten nicht zu befürchten.

Beitrag melden
chewbakka 23.08.2016, 17:19
11. Berühmt ????????

Vor dem gazen Trara war mir die Existenz von GLL überhaupt nicht bekannt ..... Mag ja daran liegen, daß mir diese ganzen C,D,E,F,.... Promis so völlig am Ärmel vorbeigehen. Jetzt jedenfalls ist sie zwar immer noch nicht berühmt, aber doch immerhin wohl in der gesamten Republik bekannt. Zur Causa selber kann ich - wie wohl die meisten hier im Lande nichts sagen - war nicht dabei. Aber diesen ganzen Rummel um die Person GLL hat ja wohl irgendjemand angestossen. Was die Angelegenheit fürs Gericht sicher nicht leichter gemacht hat. Aber immerhin hats das Sommerkrokodil aus den Medien ferngehalten.

Beitrag melden
paulvernica 23.08.2016, 17:19
12. Paradoxe Situation ?!

Ja, jetzt haben wir eine paradoxe Situation. Und die sieht so aus, dass das "Nein heisst Nein" Gesetz sich
auf diesen Fall berufen hat wo das vermeintliche Opfer nun als Lügnerin geoutet wurde.

Nicht zum ersten Male ist nun bewiesen, dass nicht jede Frau die behauptet Opfer zu sein auch tatsächlich ein Opfer ist.

Herr Maas immerhin Justizminister und Frau Schwesig haben nun offiziell die Narrenkappe auf, denn sie haben
geholfen ein Gesetz auf den Weg zu bringen dass dem
Rechtsstaat schadet da die Beweisführung nur auf Glaubwürdigkeiten beruhen kann. Also schlichtweg auf
dünne Indizien die in einem Rechtsstaat niemals zu einer
Verurteilung führen dürfte.

Die Narrenkappe haben natürlich auch die Anhängerinnen auf die vor Gericht erschienen um Frau Lohfink zu unterstützen. Eine Gerichtsverhandlung ist kein Fussballspiel wo man für eine Partei das Fähnchen schwenkt.

Und ich habe auch das Gejammer von Frau Schwarzer vernommen , wo sich nun auch die Autorin hinzugesellt.

Es ist so . Feminstinnen wollen Verurteilungen keine Gerechtigkeit.

Frau Schwarzer und Frau Stokowski beweisen es mal wieder.

Beitrag melden
anaxi 23.08.2016, 17:22
13. wieso abschreckend?

Wer die Wahrheit sagt, der hat nichts zu befürchten. Obwohl mir bei unseren Gerichten regelmäßig der Glaube an Justizia ab geht...

Beitrag melden
oschn 23.08.2016, 17:22
14.

Anstatt mal zu erwähnen, dass Frau Lohfink hier echten Opfern einen Bärendienst erwiesen hat, hört es sich hier eher so an, als hätte man lieber die beiden Männer des fatalen Trios unschuldig bestraft, um in Zukunft keine Vergewaltigungsopfer in Verruf zu bringen.

Beitrag melden
chestbaer 23.08.2016, 17:22
15.

Da musste sich die Kolumnistin aber verbiegen, um hier noch das Unrecht von GLL abzuwenden. Egal, dass sie offensichtlich gelogen hat ("Ärztin entsetzt von den wunden") oder bestenfalls die Wahrheit verdreht ("nie gesagt, es wären ko tropfen gewesen, es hat sich nur so angefühlt!") und damit tatsächlich allen echten Vergewaltigungsopfern ins Gesicht spuckt. Verdreht an diesem Fall ist auch nicht die vorschnelle Parteinahme einer Ministerin die sich nun mit einer verurteilten Lügnerin, genau wie die Emma, sympathisiert hat. Nein, verdreht ist die ansicht von ein paar interviewten passanten mit fiesen Meinungen, das ist die letzte Bastion die jetzt noch angeklagt werden kann - nur relevant ist das nicht. Schade, es wäre die Möglichkeit gewesen hier mal Größe zu beweisen und einzugestehen, dass man auch mal falsch liegen kann mit vorherigen Kolumnen...

Beitrag melden
Freigeistig 23.08.2016, 17:22
16. Einseitig

Es wäre in diesem Fall mal schlau gewesen, die Doppel-X-Brille abzusetzen und die Sache nüchtern zu betrachten. Frau Lohfink hat von vorne bis hinten gelogen, war nur auf grösstmögliche Aufmerksamkeit aus, und sämtliche Prozessbeteiligten, inklusive der RICHTERIN!! waren davon überzeugt, dass es eben keine Vergewaltigung war. Nehmen wir doch mal kurz an, Frau Stochowski, das wäre so, dann würden Sie höchstwahrscheinlich noch immer kein Wort des Bedauerns für die beiden Opfer dieser Verleumdungsklage finden, waren ja schließlich beides Machos, gelle??

Beitrag melden
lionelhutz 23.08.2016, 17:23
17. Oh mein Gott!

Was genau haben Sie nicht verstanden? Weshalb setzen Sie sich nicht mit der Urteilsbegründung der Richterin auseinander? Sie hat es doch auch auf den Punkt gebracht indem sie herausstellte, dass Gina Lisa zwar sehr gerne mit den Medien über den Fall gesprochen habe, aber im Gerichtssaal keine Fragen der Staatsanwältin und der Richterin beantworten wollte. Warum wollte sie das nicht? Weil sie die kritischen Fragen nicht hätte beantworten können. Frau Lohfink ist eine pathologische Lügnerin. Hören Sie auf, so schäbig Partei für Sie zu ergreifen. Setzen Sie sich mit den Fakten auseinander.

Beitrag melden
MisterD 23.08.2016, 17:23
18.

Noch so ein Versuch Frau Lohfink als Opfer zu stilisieren. Was kam denn am Ende bei rum? Das Attest vom Frauenarzt? Keine Wunden, keine blauen Flecke... direkt nach einer brutalen Vergewaltigung unter KO-Tropfen. Laut Lohfink war diese Ärztin einst geschockt, in Wahrheit offenbar nicht... Dann hat sie einen Tag später nochmal Sex mit ihrem Vergewaltiger... Und es gibt ja nicht nur dieses eine Video des Abends, es gibt viele... bei allem Respekt, aber die Beweislage hier war eindeutig, auch wenn das Lohfink-Fans ungerne hören. Und was sie noch ungerner hören. Das Leben der beiden Männer ist im Eimer. Aber darum kümmert sich niemand... Das ist Teil des Problems. Vergewaltigungen sind ein Verbrechen und ruinieren das Leben einer Frau. Falsche Vorwürfe ruinieren das Leben von Männern. Und Gottlob gilt vor Gericht in solchen Fällen nicht die Prämisse der Frau pauschal mehr zu glauben, auch wenn sie noch so beeindruckend heult. Das hat Frau Lohfink eindrucksvoll bewiesen. Alles Show...

Beitrag melden
doppel-helix 23.08.2016, 17:24
19. Sex und Liebes-SMS hinterher!

"Als würde ein Mensch nach einmaligen Sex jeder weiteren Penetration durch diese Person zustimmen."
---
Frau Stokowski lässt hier bewusst Fakten unter den Tisch fallen, die bereits in anderen Artikeln auf SPON folgendermaßen dargestellt wurden:
Sie hatte nicht nur vorher bereitwillig Sex, sondern auch noch hinterher. Keine 24h nach der angeblichen Vergewaltigung, nach der sie angeblich Wunden und Schmerzen gehabt haben will, ist sie noch mal hin zu einem der angeblichen Vergewaltiger und hatte erneut Sex mit ihm.
Kurz nach der angeblichen Vergewaltigung unter K.O.-Tropfen telefonierte sie zudem putzmunter mit ihrer Managerin und erzählte, dass sie noch eine Pizza esse, bevor sie nach Hause fahre. Von zu Hause schickte sie dem angeblichen Vergewaltiger dann auch noch eine Liebes-SMS.
Eine Ärztin, bei der sie hinterher war, konnte keinerlei Verletzungen feststellen. Dieses Gutachten hielt die Verteidigung bis kurz vor Schluss zurück.
Selbst ihre eigenen Anwälte schwenkten zum Schluss auf die Verteidigungsstrategie um, dass Frau Lohfink niemals wörtlich von eine Vergewaltigung gesprochen habe.
------
Für mich persönlich liegt die größte Schuld von Frau Lohfink bereits in dem ersten, unbestritten freiwilligen Sex mit diesem Individuum. Eine nach meiner Wertevorstellung sittlich-integere deutsche Frau würde von vornherein keinen Kontakt zu einem solchen Mann haben. Statt ins Dschungelcamp zu gehen und von den Tantiemen Geldstrafe zu zahlen, sollte sie besser in einer Umerziehungsanstalt inhaftiert werden.

Beitrag melden
Seite 2 von 27
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!