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Glaube: Der, die, das Gott
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Wer sagt eigentlich, Gott sei ein Mann? Steht so schon im Vaterunser, klar. Aber eigentlich hat Gott im Christentum kein Geschlecht. Es ist an der Zeit, das sprachlich deutlich zu machen.

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w-j-s 12.12.2017, 19:29
40. Eine seltsame Frage.

Für einen gläubigen Hindu liest sich die ganze Kolumne wohl schon unverständlich. Mir kommt sie als einem römisch-katholische Kirchensteuer bezahlenden Agnostiker und Skeptiker (vulgo Atheisten) einfach nur komisch vor.

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ManeGarrincha 12.12.2017, 19:30
41. Halbherzig

Anstatt in die sprachlichen Wirrungen des Feminismus einzusteigen (*, -innen, -ix, usw.) ist doch die zentralen Frage vielmehr: Wie kann man einer Entität, die nicht existiert, ein Geschlecht zuweisen ?

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torquemada 12.12.2017, 19:33
42. Oh Gott!

Würden sich ebenso viele Artgenossen vorrangig Gedanken um ihr eigenes Wohlbefinden und jenes Ihrer Nachkommen sorgen, allein nur um dem biologischen Auftrag gerecht zu werden, dann könnten wir uns solche lustigen, kreationistischen, kausalistisch geprägten Gedankenspiele endlich ersparen.

Einfach mal auf dem Teppich bleiben und den Tatsachen ins Auge blicken.

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ronald_ronald 12.12.2017, 19:38
43. Ich frage mich...

was Frau Stokowski sich mit solchen Artikeln erhofft. Da diese Thematik jeglicher Alltagsrelevanz entbehrt (das Gros der Gesellschaft wird rein sachlich diese Frage vermutlich nicht berühren), kann es sich vorliegend doch wahrscheinlich nur darum drehen, Leuten vor den Kopf zu stoßen durch sinnfreie Polarisierung oder ein falsch verstandenes Bild der Gleichberechtigung zu bemühen. Beides bringt definitiv niemandem einen Zuwachs.

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Stäffelesrutscher 12.12.2017, 19:41
44.

1. Als Gott den Mann schuf, übte sie bloß. (An die Adresse von #2 und #3.)

2. Es geht nicht um den Artikel im Deutschen, sondern um die Vorstellung des Bibelgottes als alten Mann mit weißem Haupthaar.

3. Es gibt bereits einen geschlechtsneutralen Gott: das fliegende Spaghettimonster.

4. Der einzige männliche Gott heißt mit Vornamen Karel.

5. Der Gott der Bibel führt sehr wohl in Versuchung, und zwar unter anderem Hiob, in dessen Umfeld er aus niederen Beweggründen (Wette mit seinem Kumpan) willkürlich tötet.

6. Wer befreit uns von diesem Unfug namens Religion?

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Det_onator 12.12.2017, 19:45
45. Realität und Fantasie

Was ich auch noch erwähnen möchte ist, dass im Grunde alle Weltreligionen die absolut gleichen Grundlagen haben, nur die handelnden Personen tragen andere Namen.
Der Ursprung der Geschichte ist aber immer identisch, was einem schon zu denken geben sollte.
Samstag, Sonntag, Montag stehen für Saturn, Sonne und Mond. Die Tierkreiszeichen/Sternbilder stehen für Umbruchperioden der Menschheit. Da ist schon was wahres dran und nicht alles nur erfunden.
Pflanzen können sich durch Ableger immer wieder selbst klonen, sind somit unsterblich.
Es gibt so vieles, was wir eben nicht wissen. Wir können nur die Bedingungen beschreiben, aber wir wissen im Grunde nicht, wie sie funktionieren.
Deshalb vergesst die Wissenschaft, sie kann gar nichts erklären und beruht auf Gesetzmäßigkeiten, die eben schon da waren, bevor die wissenschafliche Forschung sie durch Theorien, Modelle und mathematike Berechnungen beschreiben konnte. Die Grundlagen waren aber schon seit Anbeginn von Raum und Zeit vorhanden, sonst würde es uns heute nicht geben und das Universum wäre nur kalte, tote Materie ohne jegliches Leben. Dass Leben existiert, dafür ist unser Planet die Erde der Beweis.
Laut der Schöpfungsgeschichte ist das ganze Universum auf die Erde und den Menschen zugeschnitten.
Alles strebt zu ihr hin, ja man könnte sagen, unser ganzes Sonnensystem ist in der Form und Konstellation einmalig, weil jeder der Planeten und Monde, weil die Sonne Einfluß auf den Lebenserhalt über Jahrmillionen nehmen. Alles muß passen, alles ist wichtig. Die Lage unseres Sonnensystems in der Milchstraße, die Anordnung und die Größe der jeweiligen Planeten des Sonnensystems. Der Erdmond, der das Leben auf der Erde erst ermöglicht, weil er den Drehimplus der Erde abbremst und für die Gezeiten sorgt, die die Meere bewegen und somit reinigen. Die Sonne, deren Größe und Brenndauer über Milliarden von Jahren nahezu konstant bleiben muss. Der Abstand der Erde zur Sonne, inkl. Erdozonschicht und Erdmagnetfeld, dass Leben wie wir es kennen durch diese Schutzmassnahmen vor tödlicher Strahlung bewahrt. Dazu eine Erdachse und Erdrotation, die Jahreszeiten erst ermöglicht und dafür sorgt, dass der Planet auf jeder Seite lebensfähige Temperaturen ermöglicht, nichts zu heiß und nicht zu kalt wird.
Auch kann bis heute die Wissenschaft nicht erklären, woher das viele Wasser auf der Erde stammt.
Die Erde ist ein Wasserplanet.
Wir wissen gar nichts, wir wissen aber, dass wenn man die Fakten betrachtet, alles optimal abgestimmt sein muß, um über Jahrmilliarden das Leben auf unserem Planeten zu bewahren.
Es sind zu viele Faktoren, als dass alles nur Zufall sein soll.
Die Fakten sprechen gegen die Zufalls- und Glückstherorie.
Und ja, ich glaube dass es wenn überhaupt nur ganz wenige andere Planeten im Universum gegen wird, die tatsächlich lebensfreundliche Bedingungen bieten.
Aber ob dann dort tatsächlich das Leben Einzug gehalten hat, ist eher unwahrscheinlich, als wahrscheinlich.
Die Realität spricht dagegen, auch wenn die Star Trek und Star Wars Fans sich was anderes erträumen.
Wir sind allein im Universum und wir werden es auch bleiben.

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Luna-lucia 12.12.2017, 19:45
46. für uns ist Gott

ein Wesen aller Wesen, und allen Seins. Was die sogenannten Kirchen über ihren jeweiligen "Gott" verkünden, sind für uns einfach nur noch eher altertümliche Märchen. Ist "Gotte" ein Mann? nur weil Jesus als Junge geboren wurde? Hat er auch - logisch :D - noch einen männlichen Vater als zusätzlichen Vater im Himmel / Jenseits? Ups, und mit wem? welcher Frau ist oder war dann "Gott-Vater" liiert? Erzengel? soll es ja in größeren Mengen geben. Maria, die ja Jesus geboren haben soll - wahrscheinlich stimmt das sogar, war erst stolze 14 Jahre alt, als sie ihren Sohn zur Welt brachte. Ihre, ihr angedichtete "Jungfräulichkeit" war und ist ein einfacher Übersetzungsfehler. Weil es in der Frühzeit des Christentums immer hieß, die junge Frau - lol mit 14 Jahren - gebar ihren Sohn, und gab ihm den Namen Jesus. Und aus dem Text, "die junge Frau" erfanden findige Wortschöpfer der damaligen christlichen Herrscher, ganz schnell das Wort "Jungfrau". Oki, das ist nur ein Beispiel von vielen, wie sich Kirchenführer ihre "Wunder" zurecht zimmern. Zudem, wer sich mal die Mühe macht, und sich durch die Erkenntnisse der Astrophysik zappt, oder sich gar damit beschäftigt, wird ganz schnell von den "Größen" und den vielen Unbekannten erstaunt sein. Aber, und das muss auch hier erwähnt werden, es gibt einfach zu viele Nahtoderfahrene. Und diese Leute haben (nach einem Herzstillstand) ein echt seltsames Licht gesehen, oder eben erlebt. Diese Menge an "Meldungen" und Berichten darüber, sollte man nicht unter den Tisch kehren. Aber dass eine "Wesen aller Wesen, und allen Seins" garantiert kein Geschlecht braucht, ist doch offensichtlich! Dieses "Wesen aller Wesen, und allen Seins", ist und existiert nach unserer (überzeugten) Meinung, einfach nur aus reiner, ungetrübter, allumfassender Liebe, und Licht.

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ufpotw 12.12.2017, 19:45
47.

Zitat von spontanistin
Heißt es nicht im Alten Testament, dass Gott den Menschen nach seinem Ebenbild schuf? Da er zunächst Adam schuf, muss Gott im Sinne des Ebenbilds einen Penis haben. Dann muss es aber auch eine Göttin geben, denn wozu sollte das göttliche primäre männliche Geschlechtsorgan nötig sein? Logik aus! Die weisesten Philosophen haben versucht zu definieren, was der Gott des Monotheismus denn nun sei. Das Ergebnis: Gott ist undefinierbar. Genial! Ein Physiker würde sagen, angesichts der Gott zugeordneten Naturphänomene: Gott ist Energie. Ach so, da muss ja noch irgendwas Tranzendentes sein. Ja was ist denn das nun wieder?
Da fängt es schon gleich an mit den Missverständnissen .. NICHT "nach seinem Ebenbild" ... also keine Kopie ... sondern: nach seinem Bilde oder Ihm zu Bilde ... also nach seiner Vorstellung ... Gott schuf den Menschen so wie er sich das vorgestellt hat, nachdem Bild was er für den Menschen im Kopf hatte sozusagen ... NICHT ein Abbild oder eine Kopie von sich selbst ... das kapieren leider die wenigsten, wie so vieles was in der Bibel steht, die wenigsten kapieren ...

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fundador 12.12.2017, 19:48
48. Haben wir keine anderen Probleme?

Ohne in den Verdacht kommen zu wollen, ein Anhänger der AfD zu sein: Man kann es auch übertreiben mit der PC. Als Agnostiker fände ich es z.B. erheblich wichtiger, dafür zu sorgen, dass endlich der Kindesmissbrauch in kirchlichen Einrichtungen ausreichend aufgeklärt und die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden, dass sich die religiösen Institutionen mal mit der Intoleranz in den eigenen Reihen den jeweils anderen Religionen gegenüber auseinandersetzen (der Papst geht da zwar mit gutem Beispiel voran, allein es fehlt an Rückhalt in seiner Anhängerschaft), dass sie Frauen gleichermaßen in Ämtern zulassen usw. Vor diesem Hintergrund wirkt die Debatte um das Geschlecht Gottes ein wenig wie eine Scheindiskussion...

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giftzwerg 12.12.2017, 19:48
49. Irgendwie daneben.

Als Protestant halte ich zwar nichts vom Papst, aber an seiner Kritik ist inhaltlich etwas dran, auch wenn es eine schwierige Umstellung bedeuten würde.

Zum Thema Gott ist ein Mann oder auch nicht: Warum muss ich als Christ mir von einer Atheistin/Nicht-Christin eigentlich erzählen lassen, wie Christen von ihrem Gott reden sollen? Ich als Christ sage Juden ja auch nicht, dass sie bitte lateinische Schrift nutzen sollen.

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