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Gleiche Bezahlung: Der größte Albtraum des Patriarchats
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Auftrag an alle Frauen 2019: Endlich übers Geld reden! Zuhause, auf der Arbeit - und vor allem mit dem Chef oder der Chefin. Die Wahrscheinlichkeit, dass Sie zu wenig verdienen, ist nämlich sehr, sehr groß.

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three-horses 02.01.2019, 03:25
90. Ich und sonst Keiner, immer.

Zitat von matrifokalerziehend
Leider glauben viele Frauen immer noch, dass Geld nicht alles ist. Aber im kapitalistischen System ist es genau das. https://www.change.org/p/bundestag-ein-splitting-für-alle-gerechte-steuer-der-haushalte-einsplittingfüralle-auch-für-alleinerziehende/w?source_location=notifications_page
Was hat der Ehegattensplitting mit eine ungerechte Besteuerung zu tun? Wenn Sie ES abschaffen, reibt sich nur der Finanzminister die Hände. Läuft sowieso die Richtung. Und wenn Sie meinen das Sie davon profitieren oder überhaupt jemand, dann sind Alle die es glauben, reif für eine Zwangsjacke. Ich kenne die 70e Jahre mit 25 DM Kindergeld. Und Kinderklamotten waren echt teuer. Nix Aldi/Lidl.
Kindergarten? Ganze Tag? Deswegen waren die Mütter auch zu Hause. Abschaffung des ES werde die hart treffen. Die leben noch.
Für Kinder sind immer noch Zwei zuständig. Und wenn Sie Alleine erziehen wollen, dann müssen Sie sich halt zusammen reisen. Nach dem Vergnügen kommen die Pflichten. Ich kenne ein paar Fälle. Und nur die a-Männer haben recht zu jammern. Die a-Frauen kommen eigentlich gut davon. 2/3 Kinder, Mama und 2/3 Papas. Das muss eigentlich ganz gut funktionieren. Das ist kein Bashing. Das ist die Wahrheit. Meistens. Die "andere Seite, die Zwei" sollte ES auch bekommen. Alles Andere sollte reine Steuer Sache sein. Schreiben Sie ein Brief an die Kanzlerin. Vielleicht bekommen Sie eine Wischi Waschi Antwort. An Olaf schreiben Sie nicht, der wird Sie nur ausrauben. Der kennt es nicht anders.

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0pti0nal 02.01.2019, 03:30
91.

Wenn Frauen wirklich weniger Geld für die gleiche Arbeit bekommen dann würden die ja nur noch Frauen einstellen. Ist aber nicht so, warum nur?

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Ich bin der Martin 02.01.2019, 05:23
92. Grund ist der Partnerschaftsmarkt

Der Grund ist ganz einfach, Frauen ist es wichtig einen Partner zu haben der beruflich erfolgreich ist. Für Männer ist dieses Kriterium einfach nicht so wichtig.

Das beste Beispiel sind medizinische Berufe ein -bereich wo Frauen ohne jeden Zweifel genau so begabt sind wie Männer (und sogar aufgrund des inzwischen sehr sprachlastigen Abiturs und der damit im Durchschnitt besseren Abiturnoten einen deutlich höheren Anteil an Student(inn)en stellen).
M.E. gibt es inzwischen neben einem höheren Frauenanteil bei der Ärzteschaft ein höheren Anteil von männlichen Krankenpflegern. Ich kenne (immer noch) viele Beispiele zwischen einer Beziehung zwischen einer Krankenpflegerin und einem Arzt aber keine einzige Beziehung zwischen einer Ärztin und einem Krankenpfleger.
Oder zugespitzt eine Frau die eine Stelle als Chefarzt anstrebt (mit den dazugehörigen 60 - 80 Stundenwochen) wird für den Partnerschaftsmarkt unattraktiver, ein Mann als Chefarzt wird hingegen attraktiver. Die Konsequenz für die Chefärztin wäre eine Beziehung mit einem Pfleger einzugehen, was aber nie passieren wird.

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dbeck90 02.01.2019, 05:25
93. das wars

Also nicht nur unbeswusst, durch zuviel Stolz, lässt der Artikel Fake News durch gehen, sondern er ignoriert fakten und lässt Menschen öffentlich ganze Personengruppen basierend auf Fake News diffamieren? Ich lösch die App, ihr habt bisher eh nichts an mir verdient. Grüße.

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mpigerl 02.01.2019, 06:01
94. Falsche Schlüsse

Ja Frauen verdienen oft weniger, wie Männer weil sie schlechter verhandeln. Aber das ist in Mint Berufen bei Firmen ohne Tarifvertrag keine Frage des Geschlechtes sondern tatsächlich nur des Verhandlungsgeschicks. Die Firma für dich arbeite sucht Ingenieure und egal ob Mann oder Frau bietet die Firma trotzdem jedem Bewerber erstmal ein Gehalt unter dem Durchschnitt an. Diejenigen die ein höheres Gehalt fordern bekommen es in der Regel auch. Viele Frauen machen dies eben nicht. Daran muß man tatsächlich arbeiten. Alle anderen Aussagen in dem Artikel sind aber tatsächlich Unsinn. Bevor ich meine Frau getroffen habe, bin ich, zwar nicht oft, aber ab und zu auch mal als Mann von Frauen gefragt worden, ob ich mit Ihnen in ein romantisches Restaurant möchte oder zu zweit auf eine Berghütte will, oder oder oder. Und natürlich schmeichelt einen dies das als Mann, aber wenn man sich die Frau nicht als Partner vorstellen kann und wenn man weiß, dass die Frau aber genau das sucht, was ist dann wohl höflicher für die Frau? Wenn man lügt und sagt: „das ist total lieb von Dir, aber ich hab leider schon eine tolle Frau, die ich nicht verlieren möchte.“ oder wenn man sagt: „nein, mit Dir nicht, Du bist mir einfach zu doof.“ ja klar vielleicht machen das einige Männer, aber warum fordert man nun das auch mehr Frauen so ein verletzendes Verhalten an den Tag legen sollten?

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Siggi_Paschulke 02.01.2019, 06:05
95. Flötistin vs. Oboist

So richtig „gleiche“ Jobs sind das aber nicht...der Paukist(*)in oder die Person am Becken kriegt dann ja viel zu viel für total wenig Arbeit :-)

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ronald1952 02.01.2019, 06:44
96. Als Mann

und auch als alter Sozialist muss ich sagen der Artikel stimmt und leider wenn man so die Kommentare liest springt einem ganz schön viel Frauenfeindlichkeit entgegen. Es ist doch Fakt das gerade Frauen die absolute Knochenarbeit leisten viel zu wenig Geld bekommen. Dazu noch die Kinder der Haushalt denn viele Männer stehen immer noch auf dem Standpunkt das Sie die großen Heilsbringer sind. Das nehmen diese Herrschaften auch mit in die Geschäftswelt, ist ja nicht so als würde das an der Garderobe abgegeben werden. Männer die immer noch so denken sollten mal die Job`s Ihrer Frauen machen so einen Monat lang, samt den Kinder den Haushalt usw. Viele würde das gar nicht schaffen und sehr schnell aufgeben.Selbst in den miesen Job`s verdienen Männer oft besser für die gleiche Tätigkeit,
haben aber nach Feierabend eben Feierabend! Leider wird einem Vernunft und Gerechtigkeit nicht mit in die Wiege gelegt, man muss es erlernen und daran hapert es meistens und die Angst vieler Männer vor Frauen warum auch immer. selbst in den Hochdotierten Berufen ist es das gleiche Trauerspiel, Top Schule und Ausbildung scheitern meist am Geschlecht.
schönen Tag noch,

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brathbrandt 02.01.2019, 06:49
97. ziemlicher Blödsinn

Warum verdienen in Sachsen-Anhalt die Frauen mehr als die Männer? Weil Frauen meist im öffentl. Dienst arbeiten, wo die Löhne bundesweit ähnlich sind. Männer arbeiten meist in der Industrie, da sind dort die Löhne deutlich geringer als in Baden-Württemberg.

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siri_paibun 02.01.2019, 06:57
98. schonmal daran gedacht, ...

dass die, m.E. schon sehr geringe Bezahlungsdifferenz, durchaus berechtigt ist? Und ich werde jetzt nicht auf mein Berufsleben zurückblicken, wo ich beide Seiten erlebt hab. Tumbe politischkorrekte Bevorzugung von Frauen. Dummdreiste machophantasiengeplagte Führungskräfte. Nein, ich möchte ihnen mal den GEsamtkontext in das Gedächtnis rufen. Seit ca. 300.000 Jahren gibt es Menschen. Eine lange Zeit, in der es sich circa 299.900 Jahre als für die Bevölkerung vorteilhaft herausgestellt hat, wenn der Mann die schweren Arbeiten leistet, während die Frau Kinder bekommt und das Haus hütet. In den letzten hundert Jahren ist bei einem sehr kleinen Teil der Menschheit die Einsicht erwachsen, dass man sich ändern müsste. Man schwenkte um, trieb die Gleichstellung voran und begab sich auf den Weg, der immer noch nicht zu ende ist. Et voila, es brachte Vorteile. Ob wir unseren Wohlstand trotz oder durch diesen Weg haben, mag ich nicht zu beurteilen. Aber es ist trotzdem im Kontext der Geschichte und der Gegenwart nur ein Experiment. Ich persönlich finde diesen Weg aufgrund meiner anerzogenen Beißhemmung und Lebenserfahrungen als sehr positiv. Aber fragen Sie mal den restlichen Teil der Menschheit. Die Einstellung unserer muslimischen Nachbarn und Freunde ist ja allseits bekannt. Aber soweit braucht man gar nicht in die Ferne zu schauen. Ein praktizierender Katholik hat mit diesem Weg auch schon seine Probleme. Auch in Afrika, China und Indien werden sie bei einem Großteil der Bevölkerung ein Achselzucken ernten. In Russland ist sogar eine Rückwärtsbewegung zu beobachten. So meine liebe Autorin. Bitte verkaufen sie uns doch nicht permanent ihren Feminismus als anerkannt einzigen Weg zur Glückseeligkeit. Stellen Sie ihn in Kontext zur Wirklichkeit und nicht zu ihren Wunschdenken. Verkaufen Sie ihn als das was er ist. Eine prima Idee, die wir dringend ausprobieren müssen. Aber das war der Sozialismus auch mal.

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rt2323 02.01.2019, 07:19
99. Hütet euch vor Logik!

Sollte die Einkommenslücke tatsächlich existieren, warum habe ich dann Arbeit? Würde der Vorschlag nur Frauen zu beschäftigen und so die angeblichen 29% Lohnkosten zu sparen nicht zu verlockend sein oder hält das Patriarchat so felsenfest zusammen?

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