Forum: Kultur
Gleichstellung von Männern: Mittelalter! Weißer! Mann!
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Auf sein Alter, sein Geschlecht oder seine Hautfarbe reduziert zu werden, ist unangenehm. Das merkt seit einiger Zeit auch der alte, weiße, heterosexuelle Mann. Vielleicht lernt er daraus.

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olicrom 22.11.2016, 17:47
60. Frauen setzen Zeichen

Da hat Frau Stokowski nun also entdeckt, dass eine bestimmte Gruppe in gewisser Weise benachteiligt wird. Und kann - trotz aller etwas schlampigen Vertuschungsversuche - eine gewisse Häme nicht verbergen. Es sei ihr gegönnt. Da die Diskriminierten nun mal die bislang Diskriminierenden waren. Absolut in Ordnung. Da muss man sich als grundsätzlich vernunftbegabtes Wesen allerdings dennoch fragen, worin der Sinn des betrieben Aufwandes bestehen könnte. Im vorliegenden Artikel lässt er sich, auf seinen intellektuellen Gehalt untersucht, in etwa mit den Worten "Ätsch-Bätsch" recht erschöpfend und präzise beschreiben. Verbunden natürlich mit der Hoffnung, die derart gebeutelten Ex-Beutelnden werden durch Frau Stankowskis rausgestreckte Zunge eines Besseren belehrt. Aber das hat so eigentlich nie funktioniert. Wie so Vieles auf der Gender-Agenda sorgt es in der Regel nur für eins: das, was man abschaffen will, noch tiefer in den ohnehin schon schwer misshandelten Stein zu meißeln. Gegenvorschlag: Wie wäre es denn, wenn nun schon von solcher Erkenntnis ergriffen, derartigen Unsinn einfach durch Ignoranz der Realität zu entziehen? Anstatt sie durch solche Artikel auch noch zu überhöhen? Was bedeutet: dumme, alte heterosexuelle Männer so behandeln, wie sie es verdient haben. Und dumme, alte, heterosexuelle Frauen ebenso. Bitte. Danke. Fertig. Und dumme junge Menschen auch. Dumme Schwule? Aber hallo! Mit Verlaub. Bei klugen und sympathischen Menschen - oh Wunder - kehrt sich alles um. Ganz einfach. Beherrscht eigentlich jeder Schimpanse - auch die unterscheiden nämlich zwischen angenehmen und unangenehmen Zeitgenossen. Dafür brauche ich eigentlich nur ein wenig Verstand knapp unterhalb der menschlichen Evolution. Artikel oder gar Forschung braucht es da eigentlich nicht.

Um nur kurz auf ein anderes Beispiel einzugehen, um zu verdeutlichen was ich meine: Die grandiose Henriette "Ein Meter Abstand" Reker, OBin zu Köln, hat einen grandiosen Plan entwickelt, wie dieses Jahr Silvester auf der Kölner Domplatte aussehen soll. Es ist eigentlich unbeschreiblich, aber in etwa muss man sich das so vorstellen, als würde man voll bekleidet auf einer Sonnenbank liegend ohne Sichtschutz von etwa einer Millionen Kilowattstunden bunten Lichts attackiert. Der geneigte Aus - oder Inländer wird schon deswegen seine Hände tunlichst bei sich lassen, weil sie ihm sonst weggegrillt würden. Frau Reker wird damit dieser unsäglichen Katastrophennacht von Köln in diesem Jahr ("es soll hell sein") ein Jahrhundert- Denkmal setzen. Und damit auch dem Hass auf Ausländer, dem Gedenken an eine unfähige Polizei, eine inkompetente Regierung und vollversagenden Medien. Dummheit und Intoleranz bekommen ein Fest geschenkt. Ein sehr teures noch dazu. Frau Kraft und Frau Löhrmann sind sicher auch eingeladen. Auf das wir am besten niemals wieder normale Verhältnisse schaffen, in denen sich alle benehmen und funktionieren.
Und genau so sorgt Frau Stankoswki natürlich dafür, dass wir uns noch zum jüngsten Gericht unbändig über dumme Menschen aufregen müssen. Besser wird dadurch natürlich nichts. Aber das ist auch gar nicht so wichtig. Wichtig ist, dass ihr die Arbeit nicht ausgeht.

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curdim-1 22.11.2016, 17:49
61. weniger Buchstaben

Sie haben bisweilen einen guten Schmäh in ihrem Sprachduktus drauf,aber sie beschädigen nicht nur meine Lebensqualität-weil unwichtige Zeilenfüllung=Zeitverschwendung- verkürzen meine eh schon geringe Lebenserwartung-weil ärgerlich-,und lalorrhieren über Dinge von denen sie wohl mit Verlaub: Null Ahnung.Mir fallen sie schon öfter unangenehm auf.Weniger Buchstaben,junge Frau.So geht alter Mann.

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twistie-at 22.11.2016, 17:50
62. nichts verstanden

auch der Begriff "schwul" wird gerne als Abwertung genutzt, da zu argumentieren, dass es doch nicht schlimm ist, schwul zu sein, wäre auch fernab des Themas "mittelalter, heterosexueller weißer Mann" ist zwar nicht abwertend per se von der Definition her, soll aber mehr als dies bedeuten, wie ja auch die Autorin selbst bemerkt, nur um dann in schönster Rachedoktrin, die gerne von Genderfreunden genutzt wird, zu sagen: tja, da seht ihr mal, wie das ist und vielleicht wird ja was Gutes daraus.
Aber Abwertung bzw. Diffamierung und Pauschaldenken als gut zu sehen weil die Betroffenen ja dann vielleicht mal eine Revolution ausrufen ist erstens Kindergartendenken und zweitens auch gefährlich weil es der weiteren Pauschalierung und Abwertung den Weg ebnet.

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twistie-at 22.11.2016, 17:56
63.

Zitat von sophia_gilmore
Es ist schon interessant wie empfindlich 'manche' reagieren, wenn sie auf ihre Privilegien aufmerksam gemacht werden. Generalisieren kann man nicht, aber die Vorteile, die wir als Weiße haben können nicht abgestritten werden.
nicht? Nun, die Frage ist, wo genau und wann und wie welcher Weiße denn welche Vorteile per se hat. Viele der so vielgescholtenen Weißen Männer haben z.B. keine Vorteile weil sie weiß oder Männer sind sondern weil es Seilschaften gibt - da sind übrigens Frauen, siehe z.B. Frau von der Leyen, auch gerne aktiv.
Welche Vorteile habe ich als weiße, behinderte Frau denn nun per se und welche haben weiße Männer denn per so? Da nun einmal jeder Mensch verschieden ist, sind auch die Chancen verschieden usw. DEr Obdachlose um die Ecke wird sich wohl fragen, wieso er nun als heterosexueller weißer Mann mit 43 Jahren denn so zur "privilegierten Gruppe" gehören soll.

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skade 22.11.2016, 17:57
64.

der Artikel ist der lächerliche Versuch, den social justice Warrior Talk im deutschsprachigen Raum zu etablieren.
Schon traurig wie die Journalisten mittlerweile auf virale Themen aufspringen.
Dieses virale Thema bzw. Begriff kommt aus der feministischen Ecke, was damit bezweckt werden soll dürfte auch ziemlich klar sein.
Man pickt sich eine Gruppe/Thema aus und lässt das seinen Frust daran aus.
Aus Begriffen wie "white male privilege" versucht man virale Begriffe zu machen um daraus einen flächendeckenden Shitstorm zu erzeugen.
In den USA sind SJW Warrior mittlerweileaber eher verpönnt, deswegen wird auch hierzulande der Trend keinen viralen Erfolg haben.

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FocusTurnier 22.11.2016, 17:58
65. Feine Gesellschaft

Zitat von Schen
Könnte sich Frau Stokowski ja mal so richtig vermöbeln lassen, damit sie auch mal weiß wie sich das so anfühlt. Oder sie könnte sich beide Beine brechen lassen um mal zu erfahren wie es sich als Rollstuhlfahrer so anfühlt. Das Elend anderer als nützliche Lernmethode zu bezeichen ist nicht nur menschenunwürdig sondern auch ekelhaftester Popolismus.
Frau Stockowski ist da ja eigentlixh in feiner Gesellschaft mit der bundesdeutschen Politik.
Sogar in den ÖR ist es jetzt angekommen, daß Männer genauso häufig Opfer häuslicher Gewalt werden, wie Frauen. Der NDR berichtete:

http://www.ardmediathek.de/tv/Nordmagazin/Wenn-Männer-Opfer-von-häuslicher-Gewalt-/NDR-Fernsehen/Video?bcastId=25231222&documentId=38708182

Diesen, schon seit Jahrzehnten bestehenden, Umstand, kommentierte eine Amstvorgängerin von Frau Schwesig, die ehemalige Familienministerin Christine Bergmann, in einem Interview mit dem FREITAG, mal so:

"Planen Sie auch Männerhäuser?

Nein, Männerhäuser planen wir nicht. Ich denke, das ist auch nicht nötig! Wenn Männer keine Gewalt anwenden, brauchen sie auch keinen Zufluchtsort."

https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/wir-alle-haben-es-in-der-hand

Anteil an dieser Entwicklung hat natürlich nicht nur die SPD. Zuvorderst sind da die Grünen zu nennen, aber auch die CDU und die LINKE haben einen großen Anteil daran.
Wer (Mann) wählt sowas?

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Schnoeps 22.11.2016, 18:00
66. Es nervt nur

in eine Schublade gesteckt zu werden, die so einfach nicht existiert und existierte. Nebenbei ist es rassistisch und sexistisch. Man muss wohl schon etwas schizophren sein, um diese Doppelmoral nicht zu begreifen. Privilegien resultieren übrigens eher aus anderen Merkmalen als der Hautfarbe. So werden verschiedene Ethnien der Arbeiterschicht sich eher miteinander solidarisieren als es gleiche Ethnien verschiedener soz. Schichten tun würden. Das Postulat einer homogenen weißen patriarchalischen Klasse ist wohl eher im Bereich von Verschwörungstheorien einzuordnen denn eine historische Konstante. Der Kampf ist ein Klassen- oder Schichtenkampf, das lehrt die Geschichte. Mich beschleicht aber der Eindruck, dass solche Artikel und feministische Bewegungen die Vertreter archaischer hegemonialer Männlichkeit wieder aus den Höhlen locken. Der Feminismus des 21 Jh. ist der Steigbügelhalter eines neuen Chauvinismus. Hätte man differenziert zwischen Männern, würde ich diesen bekämpfen. Solch Polemik treibt die vernünftigen Männer dann aber leider zu den Chauvis...Schade, Margarete....

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schlawa 22.11.2016, 18:03
67.

Wie man in den USA sieht brauchen die "alten weißen Männer" ganz einfach nur zur Wahl zu gehen und ihren Willen durchzusetzen. Sollte diese unnütze Diskussion sich ausweiten oder tatsächlich weiter diskriminierende Formen annehmen wie im neuen Beamtengesetz in NRW werden sie das auch irgendwann in Massen tun, und sämtliche Minderheiten ganz einfach überstimmen.

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DieButter 22.11.2016, 18:03
68.

Alle Menschen werden diskriminiert oder diskriminieren selbst einmal.
Und die Autorin diskriminiert nun mal gerne alte, weiße, heterosexuelle Männer, weil sie glaubt einen Erziehungsauftrag zu haben und damit etwas Gutes zu bewirken.
Das ist zwar fehlgeleitet, weil Diskriminierung immer Unrecht ist und auch nicht besser wird, weil man glaubt damit schon die "Richtigen" getroffen zu haben, aber man kann ihr jedenfalls nicht den Vorwurf machen ein alter, weißer, heterosexueller Mann zu sein.
Man kann ihr nur den Vorwurf machen, eine weiße Frau zu sein, die selbst gerne diskriminiert.

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muunoy 22.11.2016, 18:07
69. Relativierung

Zitat von ellereller
Frau Stokowski schreibt: "Trotzdem ist 'weißer, mittelalter, heterosexueller Mann' auch eine Beschreibung für jemanden, der zumindest nicht wegen dieser Merkmale sein Leben lang diskriminiert wird. " Das stimmt für das Merkmal "Mann" nicht. Viele Beamtengesetze schreiben vor, dass dann, wenn sich ein Mann und eine Frau gleicher Eignung um eine Stelle bewerben die Frau zu bevorzugen ist. In NRW legt das Gesetz für Beförderungen sogar fest, dass die Frau bei "IM WESENTLICHEN gleicher Eignung" zu bevorzugen ist - also auch dann, wenn der Mann nur ein bisschen besser geeignet ist. Diskriminierung wegen Heterosexualität findet (noch) etwas subtiler statt. Zum Beispiel stellte der Printspiegel die Homosexualität Wowereits der Heterosexualiät seines Nachfolgers Müller gegenüber und schlussfolgerte daraus, dass mit Müllers Amtsübernahme das spießige miefige West-Berlin wiederauferstehe. Fairerweise muss man dazusagen, dass bei Müller auch noch erschwerend hinzukommt, dass er noch mit seiner ersten Frau verheiratet ist, die zu allem Überfluss auch noch Mutter seiner Töchter ist.
Ihren Beitrag möchte ich relativieren. Die von Ihnen geschilderte Diskriminierung von Männern gibt es nur im ÖD. Und die Besetzung von Positionen im ÖD war schon immer ein Mysterium, welches rational denkende Menschen nicht nachvollziehen können. Wichtiger als das Geschlecht ist da z. B. häufig das Parteibuch.
Und Rot-Grün verzapft in NRW eigentlich laufend Unsinn. Das Gesetz, welches Sie erwähnen, wurde inzwischen von einem Gericht als verfassungswidrig eingestuft, worüber nun das Landesverfassungsgericht zu urteilen hat.
Aber noch einmal, der vollkommen irre ÖD in Deutschland sollte nun wirklich kein Maßstab für irgendetwas sein. Es stimmt zwar, dass wir darauf so kuriose Politiker und Politikerinnen wie Maas und Schwesig erhalten, für die die Welt eine Amtsstube ist. Aber auch deren Sprüche sollte man einfach ignorieren. Sonst regt man sich ja ständig auf.

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