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Golden Globes 2016: Wunderbarer Irrsinn
REUTERS

Auszeichnungen gibt es viele in Hollywood, doch keine Verleihung ist so wirr wie die der Golden Globes. Bei der 73. Ausgabe waren selbst die Stars überrumpelt, wen die Hollywood Foreign Press Association für preiswürdig hielt.

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alexschneider75 11.01.2016, 14:57
1. Beste Komödie

Und dass "The Martian" in der Kategorie "Beste Komödie/Musical" ausgezeichnet wurde, ist in einem Artikel über den Irrsinn der Golden Globes keine Erwähnung wert?

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hcbruns 11.01.2016, 15:10
2. Nervige Besserwisserei

Wenn im Kulturteil etwas so richtig nervt, dann ist es die Besserwisserei von Kulturjournalisten, die natürlich als einzige das göttliche Wissen haben, die "richtigen" Preisträger zu kennen. Liebe Journalisten, passt in Euer Weltbild eigentlich auch die Vorstellung, dass andere Menschen eine begründete andere Meinung haben können, und wenn diese auch nur auf einem anderen Geschmack beruht?

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Kritikant 11.01.2016, 15:22
3. Golden Globes

Beim ersten Blick auf das Titelphoto hatte ich doch tatsächlich "Golden Boo...." gelesen

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bstendig 11.01.2016, 16:00
4. Mir fehlt noch die Auszeichnungen

"Bester nicht gedrehter Film" und "Bester nicht gedrehter Film links des Rheins"

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Ignorant00 11.01.2016, 16:15
5. Irrsinniger Artikel!

Beim Lesen jeder einzelnen Zeile dieses Artikels wurde meine Verwunderung größer, mein Unmut wuchs und das Bild welches man sich von der Autorin machte wurde negativer.
Mit welchem Ego bzw. Größenwahn muss jemand ausgestattet sein, der meint seine eigenen subjektiven Entscheidungen zur Kunst und Kultur seien soviel besser, als die einer anderen Jury? Und das ist zumindest eine Jury und nicht eine völlig belanglose Einzelmeinung eines Menschen in dessen Kurz-Vita man jetzt keine besondere kulturwissenschaftliche Vorbildung erkennen kann.

"Während der kleine, nicht mal 90 Köpfe umfassende Tross der Hollywood Foreign Press Association (HFPA) es liebt..." Stimmt Schwarmdenken wird überbewertet, aber nichtsdestotrotz frage ich mich, warum Frau Pilarzyk meint, das ihre eigene kleine Meinung besser und fundierter sei?
Was sich ins Zitat steigert: "Weil sie, wenn man ehrlich ist, nicht anders als die durchschnittlichen Film- und Serien-Fans sind." Arroganz pur: Denn die Autorin weiß wer hätte gewinnen müssen, wer die Oskars gewinnen wird und ist scheinbar die Einzige die gute Leistung erkennen kann?

Aufgrund solcher Artikel kann man sich das Lesen des Feuilleton meist komplett sparen. Hier werden ein paar Behauptungen zusamengestümpert. Anschliessend wird sich fröhlich wiedersprochen. Einerseits wird der Glamourfaktor bei Favoritensiegen kritisiert auf der anderen Seite werden Außenseitererfolge ob der vermeintliche besseren Konkurrenz angeprangert. Hauptsache dagegen?

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frida1209 11.01.2016, 18:01
6. Stimme dem Artikel zu

Im Gegensatz zu „Ignorant00“ stimme ich ausnahmsweise Frau Pilarczyk in weiten Teilen mal zu. Ich halte die Entscheidungen gerade im Spielfilm-Segment (Bester Film, Bester Regisseur) für unverständlich, wenn man im Vergleich zu „The Revenant“ z.B. die Filme „Carol“ und „The Danish Girl“ betrachtet. Offensichtlich ist es im Jahr 2016 immer noch nicht möglich, dass weder eine visuell und schauspielerisch superb umgesetzte lesbische Liebesgeschichte („Carol“) noch ein veritables Transgender-Drama („The Danish Girl“) in Betracht kamen. Da hat man mit dem Inarritú-Drama ganz eindeutig auf bereits Bewährtes gesetzt.

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niska 11.01.2016, 18:13
7.

Zitat von Kritikant
Beim ersten Blick auf das Titelphoto hatte ich doch tatsächlich "Golden Boo...." gelesen
Wegen Rachel B...?

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Ignorant00 11.01.2016, 19:53
8. @ frida

Da stimmen Sie Frau P. (kafaesk schreibe ich das mal so, bevor ich den Namen falsch schreibe) ja nur in winzigenTeilen zu (sie erwähnt einen Film, den auch sie gut fanden, der andere von Ihnen benannte Film wird nicht erwähnt und Frau P. zerreißt ja auch noch diverse andere Entscheidungen der Jury in der Luft)... und zwar in den Teilen, die Ihnen wichtig erscheinen?

Wenn man in seienr Betrachtung der besten Filme des Jahres nur auf Lesbische/Transgender Themen abzielt, dann kann man wohl davon ausgehen, das Ihnen diese Themen besonders am Herzen liegen?

Nachdem es ja diverse queer-Themen in den letzten zu Oskars geschaft haben: Sowohl als bester, Film als auch bester Hauptdarsteller etc. pp. glaube ich nicht, das das noch ein Hinderungsgrund für eine Auszeichnung ist.

Ich z.B. fand es unglaublich, das Mickey Rourke 2008 keinen Oskar erhalten hat, aber Sean Penn seinen zweiten. Meiner persönlichen Einschätzung wurde damals einfach dem Standing eines Sean Penn und dem tragfähigeren Thema Tribut gezollt, denn der besseren schauspielerischen Leistung!

Und damit sind wir ja genau beim Thema? Hier ist Meinung so vielfältig, künsterliersche Erwartungen so unterschiedlich, das man am Ende des Tages als Einzelner schlecht sagen kann: "Der eine war Besser als der Andere."

Aber genau das maßt sich Frau P. an.

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MeL_mEL 11.01.2016, 21:31
9.

@alexschneider75
Das war auch mein Gedanke!!

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