Forum: Kultur
GroKo-Talk bei "Anne Will": "Ich werde dazu heute Abend keine Aussage in dieser Form
NDR/Wolfgang Borrs

"Schaffen Union und SPD das noch?" Anne Will diskutiert mit ihren Gästen über die Krise der GroKo. Familienministerin Franziska Giffey gibt sich pragmatisch - und überrascht in Sachen Parteivorsitz mit einer Nicht-Festlegung.

Seite 6 von 7
Sumerer 17.06.2019, 13:23
50.

""Schaffen Union und SPD das noch?" Anne Will diskutiert mit ihren Gästen über die Krise der GroKo. Familienministerin Franziska Giffey gibt sich pragmatisch - und überrascht in Sachen Parteivorsitz mit einer Nicht-Festlegung."

Diese Frage wurde durch den Ausgang der Europawahl längst beantwortet.

Wir Wähler wissen, dass die CDU/CSU und SPD nicht mehr unseren Interessen dient. Wir sehen auch glaskar, welche Folge deren Politik in den sozialen Brennpunktwahlbezirken unserer Stadt hat.

Es geht uns also um die immer weiter klaffende Schere zwischen Arm und Reich. Natürlich auch um den Klimaschutz und auch um das Flüchtlingsproblem. Jedoch nicht in dem Sinne, dass nun der politische Versuch unternommen wird die Grenzen dicht zu machen. Oder Flüchtlinge gar abzuballern.

Wir könnten selbst einmal in solch eine Situation geraten. Und wenden zur Beurteilung die "Goldene Regel" und den "Kategorischen Imperativ Kants" an. Was Seehofer anrichtet in diesem Kontext schmeckt uns auch nicht - das macht die CDU/CSU geradezu unwählbar.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Sumerer 17.06.2019, 13:38
51.

Zitat von grecco-el
Illner und Will stehen mittlerweile für den Tiefpunkt journalistischer Arbeit. Immer die gleichen schwadronierenden Gäste und Hauptsache populistische Themen. Interessiert doch keinen mehr. Leider muss man diese "Arbeit" noch mit seinen von unfähigen Politkern beschlossenen Zwangsgebühren noch finanzieren.
Das ist ja keine akzeptable Arbeitsleistung, die den Souverän erfreut. Folglich wird die Kohle jetzt anders verteilt (siehe Wahlausgang). Das wird sich auch so fortsetzen, bis begriffen wird, worum es UNS geht. Die bei Will angesprochenen Themen gehen an der Praxis (UNSEREM Themenempfinden) vollkommen vorbei.

Ich habe den Eindruck, dass Politiker mittlerweile als Geisterfahrer in der Geisterbahn unterwegs sind und sich über die situativ umgebende Wirklichkeit unterhalten. Für die AfD ist kein Exorzist notwendig, sondern JEMAND, der begreift, wie die WIRKUNG AfD zu Stande kommt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
rennflosse 17.06.2019, 13:44
52. Was ist eine Volkspartei?

Volksparteien sollten solche sein, die auf alle Themen des politischen und gesellschaftlichen Lebens Antworten geben und Interessen abwägen.
Das stimmt aber heute nicht mehr. Beispiel die Grünen. Umweltschutz, Feminismus, Rechte gesellschaftlicher Randgruppen, Klimaschutz und ein bisschen Multikulti sind keine Gesamtkonzepte. Trotzdem ziehen sie an den großen Volksparteien vorbei.
Volkspartei ist also, wer die meisten Stimmen bekommt. Unabhängig davon, wie armselig der Themenkanon auch sei.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Kawenzmann 17.06.2019, 13:58
53. Was für ein Geblubber

war das denn? Es ist unerträglich, wie sog. etablierte Politiker( hier Boufier) einfach weiterreden und Frau Will nicht in der Lage ist, das Gespräch zu leiten. Grässliche Gesprächskultur! Warum werden nicht mal Leute eingeladen, die vernünftig diskutieren können? Nicht sehenswert.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
zierenberg 17.06.2019, 14:10
54. Eigentum statt Miete?

Wer wie Volker Bouffier immer wieder betont, dass der Erwerb von Eigentum die beste Absicherung gegen hohe Mieten sei, mag damit theoretisch richtig liegen, ist aber von der Möglichkeit der meisten, das auch zu realisieren, Lichtjahre entfernt. Wo lebt denn dieser Mann?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ballantines 17.06.2019, 15:17
55. Bouffier

Die inhaltsleeren Redetiraden waren unerträglich und ich bin froh den AUS Schalter gefunden zu haben. Ich finde es bedauerlich, dass mein Zwangsbeitrag verwendet wird, um diesen Schrott zu produzieren und senden. Da ist mir eine Wiederholung von der Sendung mit der Maus lieber.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Sumerer 17.06.2019, 15:21
56.

Zitat von rennflosse
Volksparteien sollten solche sein, die auf alle Themen des politischen und gesellschaftlichen Lebens Antworten geben und Interessen abwägen. Das stimmt aber heute nicht mehr. Beispiel die Grünen. Umweltschutz, Feminismus, Rechte gesellschaftlicher Randgruppen, Klimaschutz und ein bisschen Multikulti sind keine Gesamtkonzepte. Trotzdem ziehen sie an den großen Volksparteien vorbei. Volkspartei ist also, wer die meisten Stimmen bekommt. Unabhängig davon, wie armselig der Themenkanon auch sei.
Die altgedienten Volksparteien operieren schon Jahrzehnte an den Interessen ihres Souveräns vorbei, beseelt von dem sie treibenden und faszinierenden Gedanken ein lukratives Pöstchen zu ergattern. Und das klappt zukünftig nicht mehr - das hat der Wahlausgang mit seiner Stimmenverteilung gezeigt.

Es ist also Zeit als Geisterfahrer (das sind von ihrer Geisterfahrt völlig irritierte Politiker) aus der Geisterbahn auszusteigen und selbst geschaffene Problemfelder wieder zu beseitigen. Das ist mitunter schwierig, wenn man den Posten verliert. Es ist natürlich auch blöd öffentlich anzuerkennen, dass man sich in seiner Themenwahl geirrt hat.

Das Leben geht weiter. Ich vermute, dass die Wähler die Altvorderen weiter so zusammenschießen, bis Jemand ihre Wehwehchen anpackt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
hevopi 17.06.2019, 15:35
57. Es war mal wieder eine "nichtssagende",

politische Diskussion, Punkte sammeln, sich gut verkaufen, bloß nicht ehrlich die eigene Meinung vertreten. Ich glaube nicht mehr daran, dass wirklich ehrliche Politiker sich für uns Bürger engagieren, es geht um Stimmen, nicht um unsere Zukunft.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
hevopi 17.06.2019, 15:36
58. Es war mal wieder eine "nichtssagende",

politische Diskussion, Punkte sammeln, sich gut verkaufen, bloß nicht ehrlich die eigene Meinung vertreten. Ich glaube nicht mehr daran, dass wirklich ehrliche Politiker sich für uns Bürger engagieren, es geht um Stimmen, nicht um unsere Zukunft.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
neue Legislaturperiode 17.06.2019, 15:47
59. Der Satz vom deutschen Sehnsuchtsland

ist schon lange eine abgedroschene Phrase.
Giffey nutzt natürlich die Rolle als Ministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend mit einer von den Massen zu verstehenden Sprache. Mit ihren letzten Sätzen: "Es gibt immer Leute, die sagen: zu wenig, zu spät und nicht für immer. Und da muss man sagen: Okay, sollen wir uns jetzt hinlegen und schlafen? Nein, wir machen. Das ist die Antwort, und die müssen wir alle geben."
Banaler nur "Wir schaffen das." Wahrscheinlich ist das ihre Vorstellung von Rede an Familien und Senioren. Die Jugend wird sie damit nicht erreichen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 6 von 7