Forum: Kultur
GroKo-Talk bei "Anne Will": "Ich werde dazu heute Abend keine Aussage in dieser Form
NDR/Wolfgang Borrs

"Schaffen Union und SPD das noch?" Anne Will diskutiert mit ihren Gästen über die Krise der GroKo. Familienministerin Franziska Giffey gibt sich pragmatisch - und überrascht in Sachen Parteivorsitz mit einer Nicht-Festlegung.

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Willi Wacker 17.06.2019, 16:58
60.

Zitat von carlplayer
Interessante Talkrunde! Nicht wg. den Inhalten, das war wieder einmal ein inhaltsloses Talkgerede ohne Substanz. Das Interessante ist die Besetzung Frau Rosenfeld wieder mal von der „WELT“. Seit Monaten beobachte ich mit wachsender Aufmerksamkeit das in fast jeder öffentlich rechtlichen Talksendung ein Redakteur der WELT sitzt. Ob bei Maischberger, Maybrit Illner, ob bei Lanz oder Frau Will, immer ist Springers WELT mit vertreten. Robin Alexander, Frau Rosenfeld, Claudia Kade, Ulf Poschardt und auch Herausgeber Stefan Aust. Durchgehend in allen öffentlich rechtlichen Kanälen auf dem Bildschirm. Eine absurd hohe Präsenz und Meinungsmacht für eine Zeitung mit einer Auflage von noch knapp 150 000. Ich kann hier nicht an Zufall glauben. Gibt es da schon Absprachen zwischen den öffentlich Rechtlichen, der Springerpresse und hohen politischen Kreisen? Mir kommt es jedenfalls so vor. Zufall, in Zeiten von Rezo und schwindender Medienmacht? Ich glaube es nicht! Eine sicher lohnende Aufgabe für einen mutigen unabhängigen Journalisten hier mal zu recherchieren.
Warum stellen Sie haargenau den gleichen Inhalt ein zweites mal ein. Es entsteht der Eindruck, es wäre originär nur genau eben verfasst. Was aber nicht der Fall ist.

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Und was mit Redakteuren der TAZ oder der Süddeutschen?

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Sumerer 17.06.2019, 16:58
61.

Zitat von neue Legislaturperiode
ist schon lange eine abgedroschene Phrase. Giffey nutzt natürlich die Rolle als Ministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend mit einer von den Massen zu verstehenden Sprache. Mit ihren letzten Sätzen: "Es gibt immer Leute, die sagen: zu wenig, zu spät und nicht für immer. Und da muss man sagen: Okay, sollen wir uns jetzt hinlegen und schlafen? Nein, wir machen. Das ist die Antwort, und die müssen wir alle geben." Banaler nur "Wir schaffen das." Wahrscheinlich ist das ihre Vorstellung von Rede an Familien und Senioren. Die Jugend wird sie damit nicht erreichen.
"Wir schaffen das." kann nicht als Banalität aufgefasst werden. Außerdem trifft es in zweierlei Hinsicht zu. Zum Einen schaffen es die Flüchtlinge und zum Anderen auch wir. Wir sind nicht überfordert mi vielleicht Aufwendungen bisher von 30 - 50 Milliarden Euro.

Neulich lernte ich in der Bahn eine nette, aufgeschlossene Kopftuchträgerin aus Syrien kennen. Die studiert zur Zeit bei uns. Ich lerne zur Zeit Hebräisch und habe sie darauf angesprochen. Sie beglückwünschte mich zu meinem Ansinnen Hebräisch zu lernen, um einen Gottesdienst in der hiesigen Synagoge zu besuchen und zumindest zum Teil verstehen zu können.

Ich verdeutlichte so, Sprachverständnisse zu haben, die sie auch noch hat.

Unsere Flüchtlinge bewegen schon etwas in unserem Kulturbewußtsein.

Übrigens habe ich mir an den Kopf gefasst, als Merkel bei ihrem Seehofer-Disput eingeknickt ist. Mir war klar, dass das zukünftig Stimmen kosten würde. Denn Anfangs war ihre Haltung gegenüber diesem Problem einwandfrei und ist auch von uns Deutschen mehrheitlich akzeptiert worden.

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andy70 17.06.2019, 17:26
62. Etwas schwach...

...wirkt es ja schon auf mich , wenn der gerechtfertigte Zorn von Herrn Lucke über Zeitungen und Wirtschaftsforschungsinstitute, die überheblich so tun, als hätten sie die Weisheit mit Löffeln gefressen...und alles kritisieren und besser wissen...in der Zusammenfassung nicht mal erwähnt wird. Wirkt halt nicht sehr glaubwürdig, wenn man die Zukunft vorhersagt, nachdem sie eingetreten ist, man aktuelle Themen zuvor nicht auf der Agenda hatte und nun sein Fähnchen nach dem Winde dreht...

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tomlex27 18.06.2019, 17:05
63. Lucke nervt

Und hat keine Ahnung. Traurig sein Verweis, dass die deutsche Solarindustrie wegen fehlender Unterstützung der deutschen Politik zugrunde gegangen ist. Richtig wäre gewesen, dass die Politik völlig zu recht nicht noch mehr Subventionen auf die bereits zugesagten Mittel (Subventionen) gewährt hat. Und noch richtiger ist, dass Geschäftsmodell der deutschen Solarindustrie war das Abgreifen von Subventionen. Dieses ist Dank Gabriel zum Erliegen gekommen. Genauso wird es jetzt bei den vielen aus der Förderung fallenden Windparkanlagen kommen. Die Rechnen sich nämlich ohne die massiven undemokratisch erzwungenen Zuwendungen der Stromzahler nicht. Und ich persönlich bin auch nicht bereit, weiter unbegrenzt in ein System einzuzahlen, welches mal lediglich als Anschubfinanzierung gedacht gewesen ist. Die Rechenaufgabe, Herr Lucke ist ganz einfach, wie viel noch mehr an Subventionen müssen den grünen Energien in den Hintern geblasen werden, damit Deutschland endlich seine Klimaziele erreicht? Sinn macht es aber dennoch ist! 2% Anteil am weltweiten CO2- Aufkommen, also für nichts.

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kael 23.06.2019, 14:35
64.

Zitat von carlplayer
Seit Monaten beobachte ich mit wachsender Aufmerksamkeit das in fast jeder öffentlich rechtlichen Talksendung ein Redakteur der WELT sitzt. Ob bei Maischberger, Maybrit Illner, ob bei Lanz oder Frau Will, immer ist Springers WELT mit vertreten. Robin Alexander, Frau Rosenfeld, Claudia Kade, Ulf Poschardt und auch Herausgeber Stefan Aust. Durchgehend in allen öffentlich rechtlichen Kanälen auf dem Bildschirm.
Ich teile Ihre Meinung. Das Verlagshaus Springer ist bei Talkshows immer mit Personal dabei. Dabei gibt es auch auf konservativer Medienseite ein breites "Marken-Angebot". Nur wird es nicht genutzt. Oder wann wurden zuletzt Leute von Focus oder FAZ oder Süddeutsche eingeladen?

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kael 23.06.2019, 14:45
65. Wer ist eigentlich "keiner"?

Zitat von grecco-el
Illner und Will stehen mittlerweile für den Tiefpunkt journalistischer Arbeit. Immer die gleichen schwadronierenden Gäste und Hauptsache populistische Themen. Interessiert doch keinen mehr. Leider muss man diese "Arbeit" noch mit seinen von unfähigen Politkern beschlossenen Zwangsgebühren noch finanzieren.
Ihr Urteil sei Ihnen zugestanden. Aber vermeiden Sie gefälligst den Eindruck, für alle Zuschauer zu sprechen. So bedeutend sind Sie nämlich nicht und ich möchte mich von Ihnen ganz bestimmt nicht vertreten fühlen. Wer zudem "Arbeit" von Moderatoren/innen in Anführungszeichen setzt und sich über von "unfähigen Politikern" beschlossenen Zwangsgebühren erregt, ist sowieso nicht ernst zu nehmen.

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