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Harmonische Feiertage: Frauen als Stahlträger und Zuckerguss
DPA

Fröhliche Weihnachten, das heißt immer auch, fröhliche Tage in einer Welt, die von Frauen zusammengehalten wird. Frauen, die sich kümmern, weil es sonst niemand tut, weil sonst alles zusammenbricht.

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moev 26.12.2018, 09:12
90.

Zitat von
Und dann geht man im Jahr 2018 in einen beliebigen Kiosk und findet immer noch Zeitschriften, deren komplettes Geschäftsmodell daraus besteht, die vermeintlichen Verfehlungen (essen, trinken, selbst entscheiden) von Frauen zu dokumentieren:
Und die werden zu 85% von Frauen gekauft und gelesen

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a.usemann 26.12.2018, 09:19
91. Zuviel Feminismus geht mir auf die Eierstöcke!

Weihnachten war prima, ganz entspannt, den Baum haben wir gemeinsam abgeschafft, weil wir lebende Bäume viel lieber haben, ich habe gekocht, die anderen haben hinterher die Küche wieder hergestellt (so rum hab ich das beste Los gezogen), Geschenke konnten wir auch alle selber besorgen, sonst sind es ja auch keine Geschenke) und dann haben wir auf dem Sofa gelegen und gefühlt, dass wir trotz Trennung der Eltern als Paar immer noch eine tolle Familie sind. Ich hätte es nicht anders haben wollen.
Wer das Harmonieprogramm durchzieht hat eh die Arschkarte gewählt, egal ob Mann oder Frau oder Kind.

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nexus32 26.12.2018, 09:22
92. wieder mal...

Ach ja, wieder Mal verallgemeinert Fr. Stockowski die Dinge, weil sie dann so schön in ihr Weltbild passen. Dass es Familien gibt die die Belastungen vor dem Fest teilen scheint für sie nicht möglich zu sein. Und der Hinweis dass Frauen an Weihnachten hauptsächlich besoffene Angehörige ertragen müssen scheint offensichtlich der eigenen Erfahrung zu entspringen. Bei uns ist es auf jeden Fall nicht so. Außerdem: freundlich sein und sein Gegenüber anlächeln gibt es auch bei Männern und ist weder eine Exclusivanforderung an Frauen noch ein Alleinstellungsmerkmal für das angeblich "schwache Geschlecht". Aber es ist ja so schön immer wieder auf die gleichen angeblichen Stereotype eindreschen zu können. Dann erst hat auch Fr. Stockowski endlich "Frohe Weihnachten".

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mirage122 26.12.2018, 09:33
93. Schwachsinn

Wie soll man Lösungen finden, wenn man alles nur von einer Seite betrachtet? Frau Stokowski bekommt von mir nochmal irgendwann den persönlichen Heiligenschein in Sachen Feminismus verliehen. Meine Solidarität mit dem weiblichen Geschlecht hält sich schon seit einigen Jahren in Grenzen. Das hat auch damit zu tun, dass wir mit der Weiber-Herrschaft besonders in der Politik arg gebeutelt sind. Und nach Mutti Merkel, die nie eine "Mutti" war, folgt nun als nächstes Übel AKK! Allein nur der Gedanke ist schrecklich! Gehen Sie mal davon aus, liebe Frau Stokowski, dass ich am 8.März am großen Frauen-Streiktag nicht teilnehmen werde. Und stellen Sie sich vor: Ich bin lieber Zuckerguss und habe keine Probleme damit, Menschen glücklich zu machen - und das nicht nur an Weihnachten. Das sollten Sie einfach mal versuchen - das macht weniger verbissen.

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mucschwabe 26.12.2018, 09:39
94.

Sie werden es nicht glauben, aber an Weihnachten und generell auch an den Wochenenden kümmere ich mich um das Essen - obwohl ich ein Mann bin. Es macht mir sogar Spaß, auch wenn es manchmal stressig ist. Ich liebe es zu kochen und es freut mich, wenn es allen schmeckt. Meine Frau packt dafür die Geschenke ein und das macht ihr auch Spaß. Ist es heutzutage nicht fast in jeder Beziehung so? Beide teilen sich die Aufgaben auf. Ich kenne niemanden mehr, der wie mein Vater damals in den 80gern sich als Familienoberhaupt von seiner Frau bedienen lässt. Zur Harmonie in der Familie an Weihnachten: entweder man versteht sich, dann ist es auch wirklich nett und harmonisch oder man versteht sich nicht, dann hilft aber auch kein Lächeln und kein Gänsebraten über die Spannungen hinweg. Über die erwähnten Zeitschriften kann ich nichts sagen, Klatsch interessiert mich nicht. Ich lese sie nicht. Der Autorin wünsche ich Fröhliche Weihnachten - und bitte auf keinen Fall Lächeln!

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mc6206 26.12.2018, 09:40
95. Stimmt nicht

Frau Stokovski, ich weiß nicht was für Männer Sie kennen aber viele Männer bekochen ihre Frauen, Freundinnen etc. Auch ich gehöre zu diese Bekocherkategorie. Es wäre schön wenn Sie Ihre Schubladen verlassen würden, die Welt ist viel komplexer als Sie zu träumen vermögen. Frohe Weihnachten

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hoernomat 26.12.2018, 09:42
96. Was für ein BS

Frau Stockowski.... es tut mir leid, aber Ihr Kommentar ist eine Ansammlung von BS wie lange nicht mehr gelesen.
Man muss Weihnachten oder das Christentum nicht mögen, man kann in Frage stellen, wie die Rolle der Frau an diesen Tagen ist, aber eine solch Wirklichkeitsfremde Auslassung mit dem Motto: Die armen Frauen in einer Welt böser Männer...
Das ist eher Ausdruck eines fragwürdigen Minderwertigkeitskomplexes als ein sachlicher Beitrag zur Zeit.
Schade - das Thema hätte eigentlich ernsthaftere Beiträge verdient.

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Mittelalter 26.12.2018, 09:48
97. Was für eine traurige Welt

in der Frau Stokowski vorgibt zu leben.

Nur hat dieser Text etwas mit der Realität zu tun? Mit meiner jedenfalls nicht. Aucg nicht mit der meiner weitverzweigten Patch-Work-Familie, auch nichts mit der meiner Freunde und Kollegen.

Aber wenn es Frau Stokowski sagt, ist natürlich auch Weihnacht ein Grund, die Welt nieder zu brennen.

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maxus40 26.12.2018, 09:52
98. Vorgetäuschter Feminismus

Mit der ganzen Yellow Press haben wir Männer doch am wenigsten zu tun. Das lesen doch quasi nur Frauen. Die ganze darin ausgedrückte Erwartungshaltung (gegenüber Frauen UND Männer übrigens) ist uns Männern völlig schnuppe. Ich weiß höchstens wie die beiden Prinzessinnen heißen, und ob sie lächeln ist mir noch nicht mal egal.

Vor ein paar Tagen wurden 2 skandinavische Touristinnen in Marokko von Männern enthauptet. Wieso ist das und der ideologische Nährboden dahinter nie ein Thema für den ""Feminismus"" à la Stokowski? Weil man dann eingestehen müsste was die Spatzen von den Dächern pfeifen, dass der ""alte weiße Mann"" für Frauen mehrheitlich nun wirklich kein wahrer Feind ist, sondern viel eher ein Verbündeter?

Also Frau Stokowski, schön weiter beklagen wie schlecht doch die Frau des US-Präsidenten, englische Prinzessinnen und die Gattin des Bundespräsidenten behandelt werden. Vorgetäuschter ""Feminismus"", von Privilegierten für Privilegierte. Bitte weiter ignorieren daß selbst in Deutschland lebende junge Frauen zwangsverheiratet werden. Dass eine britische Touristin in Saudi Arabien, die vertrauensselig genug ist, eine Gruppenvergewaltigung bei der Polizei anzuzeigen, riskiert wegen "außerehelichem Geschlechtsverkehr" zum Tode durch Steinigung verurteilt zu werden. So funktioniert #Metoo jenseits der Grenzen der westlichen Welt.

Ihre selbsterkorenen Gegner sind Fotografen die sagen "Bitte lächeln", erwachsene Frauen die vor dem 24.12. einen Kuchen backen und der Weihnachtsmann. Traurig eigentlich.

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kritischergeist 26.12.2018, 10:06
99. Das Frauen so friedlich sind ist ein Mythos

Schon alleine das Schreckenswort Schwiegermutter oder Stutenbissigkeit zeigt dass dies so nicht ist. Frauen haben auch die Fähigkeit übers Telefon in der Familie Streit anzufangen. Männer tun das in der Regel nicht. In Büros wo Frauen in einem Raum sind gibt es häufiger Zoff als bei Männern. Arbeiten zwei Frauen in einem Büroraum funktioniert das zumeist. Sind sie zu dritt, eher nicht. Es vebünden sich wechselseitig immer zwei Frauen gegen eine Dritte. Frauen sind ganz friedlich wenn sie in der Minderheit mit Männern in einem Raum arbeiten. Viele Frauen bevorzugen auch diese Konstellation. Frau Stokowski ist eine bekennende Feministin mit extrem niedriger Toleranzschwelle. Sie sieht in ihrer Blase die Frauen in der Opferrolle und steht dadurch ständig unter Strom. Selbst in der Weihnachtszeit scheint sie sich nicht zu entspannen sonst würde sie sich nicht solch einen eher absurden Artikel zurechtzimmern der mit der Realität ganz und garnichts zu tun hat.

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