Forum: Kultur
Harmonische Feiertage: Frauen als Stahlträger und Zuckerguss
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Fröhliche Weihnachten, das heißt immer auch, fröhliche Tage in einer Welt, die von Frauen zusammengehalten wird. Frauen, die sich kümmern, weil es sonst niemand tut, weil sonst alles zusammenbricht.

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im_ernst_56 26.12.2018, 13:30
140.

Zitat von gruselalex
auf Twitter. Ich liebe und veehre sie...und das als alter, weißer Mann. Leider gibt es hier im Forum sehr viele Alters- und Geschlechtsgenossen, die sich vermeintlich stringent der Lebenssicht dieser Frau verweigern, einfach nur weil sie eine Frau ist.
Ich bestreite, dass Frauen, die sich der Lebenssicht (Weltsicht) von Frau Stokowski verweigern, das allein deshalb tun, weil Frau Stokowski eine Frau ist. Vermutlich ist es bei alles Ismen so, dass sich diejenigen, in deren (vermeintlichen) Interesse der Ismus argumentiert, nur zu einem kleinen Teil der Lehrmeinung folgen. So ist der Marxismus daran gescheitert, dass die Arbeiterklasse nicht mitgespielt hat, und beim Feminismus a'la Stokowski ist es viel nicht anders. Würde man eine repräsentative Umfrage machen, dann würden sich herausstellen, dass nur ein sehr kleiner Teil der Frauen Margarete Stokowski und ihre Lebenssicht überhaupt kennt.

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ironcock_mcsteele 26.12.2018, 13:36
141.

Wenn die Autorin irgendwann mal in einer erwachsenen Beziehung ist, versteht sie, dass man zusammenarbeitet und jeder seinen Teil erledigt. Wenn der Mann das Haus und das Essen bezahlt, kümmert sich die Frau ums Schmücken und Zubereiten. Nennt sich Teamarbeit.

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scherzischerzissimi 26.12.2018, 13:41
142. Sehr geehrte Frau Stokowski,

ich finde Ihre Betrachtungen äußerst interessant, erlauben Sie doch Einblick in eine Welt, die ich so nie erfahren musste. Bei traditioneller, aus Ihrer Perspektive "patriarchalischer" Rollenverteilung des Elternhauses gestaltet sich nun alles nach dem Kriterium der Verantwortung und der Fähigkeiten, die wir tragen können oder vorzuweisen haben. Als vermutlich ältender weißer Mann, der ich nun mal bin, quasi aus Geburtsjahr, Frabe der Haut und Geschlecht resultierend, bin ich dennoch der Mensch, der den ganzen Laden hier bei uns zusammen hält. Weil ich keine Wahl habe und es ist, wie es ist.

Für die klischeehafte Ansage, die Sie formulieren, ist wer genau jetzt verantwortlich? - Der Papa, der, - hoho!- einmal im Jahr den Kochlöffel schwingt und dabei die Klöße so hin bekommt wie die Mama die restlichen 364 Mahlzeiten davor nicht? Oder der Papa, der, hoho- den Einkauf übernimmt und zum Bauernhof fährt, am Heiligen Abend, und, vielleicht sogar mit den Kindern, die frisch geschlachtete Gans beim Bauern holt. Die Mama hat übrigens vorbestellt.

Die Intouch ist übrigens sehr aufschlußreich, schwankend zwischen "Magerwahn" und "wird sie noch fetter". Spannende Fiktion über Real Existierende Menschen. Die Schreiberlinge dahinter sind aber letztendlich verantwortungslose A...löcher, ist meine Meinung.

Tja, so ist die Welt, aus dem schwarz-weiß der grauen Vorzeit ist ein aktuelles Bunt geworden. Und ein bißchen frische Farbe würde Ihren Artikeln auch mal gut tun, Frau Stokowski. Ich finde Sie im übrigen sehr sympathisch. Ihre Stimme klang vor einiger Zeit mal im Radio, eine wirklich schöne Stimme.

Gruß, ScherziScherzissimi

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Achmuth_I 26.12.2018, 13:44
143. Danke!

Zitat von jujo
Frauen der Art von Frau Stokovski werden kaum in die Verlegenheit kommen, denn diese sind männertechnisch nicht vermittelbar. kein Mann mit Verstand holt sich so eine Frau ins Haus. Da viele dieser Frauen das wissen, sind sie so verbiestert, Kolumnen wie diese belegen, den Neid und das nicht gönnen können. Das es, zum Glück, noch genug emanzipierte Frauen gibt die ihr Leben mit Partner reflektieren und einordnen können.
Danke dafür, dass Sie ganz deutlich zeigen weshalb Frau Stokowski recht hat mit ihrem Kommentar!

Ich wollte zuerst nicht auf diesen antworten, da ich mich persönlich einfach nicht angesprochen gefühlt habe - aber Reaktionen wie Ihre zeigen doch immer wieder auf, mit welche Überheblichkeit (meistens von Männern) noch immer agiert wird.

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herb70 26.12.2018, 13:48
144. Was wünscht man Frau Stokowski zu Weihnachten ?

Daß sie mit Ihrem Kommentar ins Schwarze getroffen hat (was gleichzeitig implizieren würde, daß wir alle - egal ob knackige junge Mädels oder aber alte, weiße Männer - noch nen Arsch voll Arbeit vor uns hätten) oder daß sie völlig danebenliegt und es gar nicht soo schlimm bestellt ist um die Gleichberechtigung (was gleichzeitig bedeuten würde, daß sie ganz offensichtlich ein exklusives Wahrnehmungsproblem hätte) ?
Natürlich gibt es nach wie vor eine Benachteiligung von Frauen gegenüber Männern in vielerlei Hinsicht - keine Frage...da liegt noch ein Stück Weg vor uns.
Der Weg wird mit solchen Kommentaren allerdings nicht weniger steinig und ich kann mir beim besten Willen auch nicht vorstellen, daß Frau Stokowski eine geniale Abkürzung kennt, die sonst jederfrau verborgen bleibt.
Vielleicht wurde der Artikel einfach nur unter enormen Zeitdruck geschrieben...wer sonst hätte die Geschenke organisiert, die Gans in den Ofen geschoben, die Schwiegermami angerufen, wenn nicht sie selbst ?

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ramsis77 26.12.2018, 13:51
145. Männer-Streik gleich morgen!

Und mir langt es jetzt auch! Ich streike gleich morgen! Und zwar im Baumarkt! Da werde nämlich ICH diskriminiert! Wenn ich mit meinem Kombi komme um dort für hunderte Euro Renovierungsmaterial einzukaufen, kann ich erst ab Reihe 7 parken. Vorne am Eingang parken die Frauen, die Mütter, die Behinderten, die Tiereltern und neuerdings auch noch die Elektroautofahrer. Allesamt dürften weniger ausgeben, als ich und damit auch weniger zu schleppen haben. Trotzdem stehen 20 Parkplätze für diese (sorry) Randgruppen der Baumarktkäufer in bester Lage meist unbenutzt zur Verfügung.
Ich freue mich auf Montag, wenn ich dort mit Schild und Megafon Terz mache, während die Damen Sitzblockade in der eigenen Küche abhalten.

Das ist ein Grund, warum das christliche Abendland untergehen wird: wir machen uns Probleme wo keine sind und beschäftigen uns anschließend damit, als würde es sich um Folter und Unterdrückung handeln.
ManN kommt sich als 41 jähriger Single ohne Gebrechen mittlerweile vor, wie eine Mischung aus Perversling, Unterdrücker und Störenfried.
Lächerlich!

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Zuckerguß 26.12.2018, 13:55
146. ...hart wie Kruppstahl?

Natürlich nicht!
Bei uns gibts über die Feiertage nur franzosische Stahlträger:

https://youtu.be/H0TMAzQetVQ?t=3

Fürchtet euch nicht, es ist nur Zuckerguß!
Eure Weinachtsmänner !

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Margaretefan 26.12.2018, 13:57
147. @ #130 von jujo

Würde es eine Jury geben, die die unfassbarsten Kommentare auf Frau Stokowskis Kolumnen bewerten, würde Ihr Kommentar ganz bestimmt berücksichtigt werden. Ich weiß nicht, seit wann Frau Stokowskis Kolumne erscheint. Genügend unfassbare Kommentare, um damit ein Buch zu füllen sind dabei ganz sicher rumgekommen. Der Buchtitel: "Ein Plädoyer für die Notwendigkeit des Feminismus - Ungeschönte Männermeinungen von 20?? bis 2018"

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horstkasimir 26.12.2018, 13:57
148. @gruselalex

einfach, weil sie eine Frau ist, wäre es schön, wenn sie das Thema etwas differenzierter betrachten würde. Niemand klaren Verstandes würde behaupten, dass es in unsere Gesellschaft so etwas wie Geschlechtergerechtigkeit gibt, aber im Hinblick auf Weihnachten haben gerade auch Männer viele Aufgaben, um die sie die Frauen gewiss nicht beneiden. Harmonie gibt's sowieso nur, wenn alle den Ton halten.

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permissiveactionlink 26.12.2018, 13:58
149. Falling down

Eine Aufständische unterm Christbaum ? Wäre mal was völlig Neues ! Frau Stokowski ist ja in einigen Punkten zuzustimmen, aber es gibt auch Widersprüchliches : So waren es zumindest in meinem Umfeld meist Frauen, die geradezu militant an den Potemkinschen Fassaden dieses bröckelnden Christentums innig festhielten, und mich wegen meiner Boykotthaltung offen und feindselig kritisierten. Ich kann diesem besinnlichen Terror schon lange nichts mehr abgewinnen, aber es sind eben meist Frauen, die den männerdominierten Festlichkeiten einer männerdominierten Glaubensrichtung devot auf Knien hinterherrutschen. Ganz, ganz selten gibt es einmal eine Frau, die sich auch durch alkoholische Ablenkung dem Wahnsinn entzieht ("ES GIBT KEIN GANSERL !") und ihren Ehemann sanft bittet, der Weihnachtheuchelei und der weinerlichen Schwiegermutter zu entfliehen ("Komm, wir schleichen uns einfach !"). Ehefrauen wie in "Single Bells" sind eben rar gesät !

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