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Harmonische Feiertage: Frauen als Stahlträger und Zuckerguss
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Fröhliche Weihnachten, das heißt immer auch, fröhliche Tage in einer Welt, die von Frauen zusammengehalten wird. Frauen, die sich kümmern, weil es sonst niemand tut, weil sonst alles zusammenbricht.

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buttermilch123 26.12.2018, 00:47
50.

Der Vorschlag, Frauen einfach sein zu lassen, wie sie sind, ist recht dumm. Man kann keinen Menschen einfach lassen, jede Gesellschaft muss ihre Kinder erziehen, damit sie sozialverträglich sind, Junge wie Mädchen. Aber Mädchen werden häufig gelobt für ihr hübsches Aussehen, für ihre Artigkeit und Sauberkeit und bekommen Puppen geschenkt, um die sie sich kümmern. Jungs bekommen Baukäste oder Ballspiele und werden für Mut und Tatkraft gelobt. Da ist es wohl kein Wunder, wer sich später um andere kümmert oder wer tatkräftig sich um die Verwirklichung der eigenen Ziele bemüht. Das Wollen von Menschen ist nicht nur, aber auch durch Erziehung bestimmt. Niemand wird gelassen. Daher ist es durchaus richtig zu kritisieren, was Frau will, denn natürlich müssen manche Frauen lernen, sich ein bißchen mehr an ihren eigenen Interessen zu orientieren und manch ein Mann kann mal Kekse backen und seine Eltern selbst anrufen.

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pepe le moko 26.12.2018, 00:53
51.

Ich habe Kekse gebacken, Zimtsterne, Springerle, Florentiner, Quittenbrot und Vanillekipferl. Ich habe einen vegetarischen Weihnachtsbrachten fabriziert, einen Baum in die Bude geschleppt und ihn geschmückt. Ich habe Geschenke für alle organisiert, den Boden gewischt, ein paar Kisten Wein gekauft und ich habe gelächelt und den Geschichten meiner erwachsenen Kinder über ihre Mutter gelauscht, Ich habe keinerlei schlechtes Gewissen wenn manche Frauen meinen, streiken zu müssen, bitte. Ich kann Weihnachten auch ohne Weiber und meine Familie liebt es.

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buttermilch123 26.12.2018, 00:55
52.

Der Vorschlag, Frauen einfach sein zu lassen, wie sie sind, ist recht dumm. Man kann keinen Menschen einfach lassen, jede Gesellschaft muss ihre Kinder erziehen, damit sie sozialverträglich sind, Junge wie Mädchen. Aber Mädchen werden häufig gelobt für ihr hübsches Aussehen, für ihre Artigkeit und Sauberkeit und bekommen Puppen geschenkt, um die sie sich kümmern. Jungs bekommen Baukäste oder Ballspiele und werden für Mut und Tatkraft gelobt. Da ist es wohl kein Wunder, wer sich später um andere kümmert oder wer sich tatkräftig um die Verwirklichung der eigenen Ziele bemüht. Das Wollen von Menschen ist nicht nur, aber auch durch Erziehung bestimmt. Niemand wird gelassen. Daher ist es durchaus richtig zu kritisieren, was Frau will, denn natürlich müssen manche Frauen lernen, sich ein bißchen mehr an ihren eigenen Interessen zu orientieren und manch ein Mann kann auch mal die Kekse backen und seine Eltern selbst anrufen. Klar ist: mit ein bißchen Egoismus, und der wird Männern eher über ihre Erziehung vermittelt als Frauen, lebt es sich einfach glücklicher.

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doktor_schreyne-mayr 26.12.2018, 01:08
53. Liebe fragt nicht wer die Schwiegermutter anruft

Wieder einmal ein unreflektierter, auf sich bezogener und an der Wirklichkeit vorbei verfasster Artikel der Kolumnistin. Wie so viele andere Männer auch habe ich mich dieses Jahr wieder darum gekümmert, dass das Essen für Weihnachten eingekauft, zubereitet und serviert ist. Meine Frau hat sich währenddessen um unsere Tochter gekümmert und mit ihr gespielt. So sieht das in vielen Familien in Deutschland aus, wo man hinblickt werden Dinge aus Liebe getan, ohne aufzuwiegen, wer was macht. Ihnen scheint diese bedingungslose Liebe ihr Leben lang verwehrt geblieben zu sein, werte Kolumnistin, Sie können einem nur leid tun.

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streifendienst 26.12.2018, 01:12
54. Chaos

Sie betrachten die Welt immer schön einfach aus der rosaroten Brille. Von mir aus appellieren und betreiben sie so viel Hate-Speech gegen Männer wie sie wollen, es wird sich nie was ändern! Bin kein Alkoholiker, nehme keine Drogen, gehe einen geregelten Job nach und war niemals straffällig oder erhob die Hand gegen meine Liebsten. Ich liebe meine Familie, aber sie kann sehr anstrengend chaotisch sein und führt mich egal wie intensiv ich mich bemühe auch an den Rand der Kapitulation. Ich hasse Weihnachten und den Scheiss der mit einhergeht, aber der Kinder wegen... auch habe ich vor kurzem mit meiner Frau versucht darüber zu reden sie könnte beruflich durchstarten und ich würde mich um Haushalt und Kinder kümmern, beruflich kürzer treten.... wurde ohne die Optionen überhaupt mal durchzugehen abgelehnt. Also entweder tauge ich nicht als Hausmann und Vater oder zu Hause bleiben hat doch gewisse Vorteile..? So zieht sich das wie ein Rattenschwsnz durch meine Leben. Die Frauen die ich kenne machen was sie wollen ohne Bevormundung erst recht nicht von Besserwisser-Feministinnen wie sie! Wenn die Frauen diese Welt hier nicht zusammenhalten, dann kommen Testosterongesteuerte Hornochsen wie ich und zetteln Kriege an. Da haben Themen von Feministen, Gender und whatever erst recht kein Platz. In diesem Sinne Frohes Fest einen guten Rutsch und dass die Frauen selbstbewusst und emanzipiert, weg von Feminismus- und Quoten- Gelaber, stärker werden und stark bleiben!

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ramsis77 26.12.2018, 01:50
55. Ihr macht Euch doch selbst zum Deppen

Mich kasen diese Emanzenkolumnen dermaßen an!? Wie deppert sind die Frauen, die sich hier wiederfinden?
Typ 1: die Frau die gegen Ihren Willen das Weihnachtsfest organisiert und bereitet. Klingt nach Anbindehaltung und Sklaverei. Und das halte ich für höchst unwahrscheinlich, weil strafbar.
Typ 2: die Frau, die sich Weihnachten so wünscht. Sorry, aber vielleicht hättet Ihr bei der Partnerwahl auf Kirmes mal aufpassen sollen, mit wem Ihr Euch zusammen tut. Wenn ich mir meinen Mann aus einer Horde unkultivierter Proleten aussuche, darf ich Weihnachten nicht weinen, dass er keinen Nerv hat Glöckchen an den Baum zu zaubern.

Frauen, die sich hier wiederfinden, ist auch mit Demos nicht zu helfen. Weint mir nicht die Ohren voll.

(es schrieb ein ausgesprochener Weihnachtsfan, der gerne kocht, ein gemütliches Fest feiert und dafür selbst vorbereiten kann, ganz ohne weibliche Hilfe)

Hört auf Euch ständig zu Verlierern der Gesellschaft zu machen! Freude am Fest MACHT man nicht, die hat man! Und wer das falsche Umfeld dafür gewählt hat, dem hilft kein Streik!

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hoppelkaktus 26.12.2018, 02:00
56. Besserwisserisch wie stets

Frau Stokowski, ganz im Ernst: echte Verantwortung für etwas zu übernehmen ist eine harte Nuss und erfordert auch mehr Aufopferungsbereitschaft, als nötig ist, um zwischendurch mal das eigene Kätzchen zu streicheln und gelegentlich eine Dose mit Nassfutter zu öffnen. Sie sitzen, allem Anschein nach, auf einem sehr hohen Ross. Die Frauen und Männer, die allerdings in Ihren Kolumnen unentwegt von Ihnen angenörgelt werden, tragen oft in der Tat die schwere Bürde echter Verantwortung. Schneiden Sie sich davon zur Abwechslung doch mal 'ne dicke Scheibe ab.

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upalatus 26.12.2018, 03:13
57.

Manchmal denkt man sich, dass sich ein Artikel zu einem vorgeblichen Ewigkeitsthema einfach nur um einen trotzig-schick formulierten Satz wie 'Frauen sind immer noch die Stahlträger und der Zuckerguss dieser Gesellschaft' dreht.

Ich kann dieses kolportierte Rollenbild in Bezug auf meine und anderer Eltern bestätigen, jedoch nicht auf mein vergangenes als auch aktuelles Erleben in Partnerschaft bezogen. Es hat sich sehr viel geändert, angenähert und ausgeglichen; so gehts einfach viel besser.

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nik_f 26.12.2018, 04:31
58. Andere Sicht

Frau Margarete Stokowski: Gibt es in ihrer Umgebung nur Unterdrücker, Frauenhasser und devote Frauen? In meiner Umgebung ist es anders. Meine Frau ist bekennende Antifeministin. Sie will nicht für sich selbst sorgen, sondern es ihrem Mann überlassen. Ich will, dass sie selbständig ist und eigenes Geld verdient, aber sie nicht. Und sie macht, was sie will. Am liebsten den ganzen Tag mit Menschen über das INet kommunizieren, von denen sie fast niemanden von Angesicht kennt. Darüber hinaus macht sie die Wäsche und sorgt Alltags für das Essen, primär Conveniencefood. Die Kinder sind erwachsen. Meine Aufgaben dagegen sind alles andere: Vollzeitjob, Versorgung der erwachsenen Kinder, Finanzen, Verträge, Behörden organisieren, Fuhrparkpflege, Haus- und Reparaturarbeiten, Ordnung, Sauberkeit und Verschönerungen (nicht ihr Ding) inkl. Deko, Weihnachts- und Hausschmuck, Einkaufen, Geschenke besorgen, Feiertagsessen zubereiten, Kontaktpflege mit Freunden und Bekannten persönlich, telefonisch und schriftlich (u.a. Feiertags- und Geburtstagsgrüße, Kondolenzen), … . Ich wünschte schon, meine Frau würde mich entlasten, aber das bekomme ich nicht. Und bei einer eventuellen Scheidung müsste ich meine Frau wegen Arbeitsunwilligkeit weiter versorgen, mich um die Wäsche auch noch selbst kümmern und Steuerklasse 3/5 wäre auch mehr. Ich denke, es ging den Frauen in Deutschland noch nie so gut wie heute. Und Frau Stokowski solle die Augen auf machen, sich auch ´nen dummen Mann besorgen und nicht mehr so viel Mist schreiben. Aber wahrscheinlich braucht sie dafür ein anderes Aussehen oder andere Qualitäten als einen engstirnigen feministischen Fokus und kurzes Denken.

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danielc. 26.12.2018, 04:41
59.

Weihnachten läuft unter der Rubrik "Fest der Liebe". Da liegt das Missverständnis im Kern begraben. Aus Christlicher Sicht ist das zunächst die Liebe Gottes zu den Menschen und der zwischenmenschlichen Liebe. Wenn Ihnen diese Gottes-Konzept nicht zusagt, können Sie es auch als Aufforderung zur Liebe zwischen allen Menschen verstehen. Jetzt kommt es aber auf den Liebesbegriff an. Es geht zunächst nicht im die begehrliche Liebe, diese Unterscheidung mag ich allen LeserInnen gerne zugestehen. Es geht aber auch nicht um die Vorstellung von Liebe, die alle Probleme und Konflikte wie mit einer Kuscheldecke zu zudecken versucht. Dieses Verständnis bringt viele der Weihnachtskrisen mit sich. Nein, die Liebe, wie ich sie verstehe, ist sich der Konflikte und Probleme bewusst, spricht sie, wenn es sein muss sachlich an, kann sie andererseits aber auch akzeptieren. Schließlich sind wir alle Individuen. Ein Insektenstaat würde vielleicht konfliktfreier funktionieren, aber die Welt wäre ärmer, wenn alle Menschen gleichgeschaltet wären. Der erste Paulusbrief an die Korinther spricht im Kapitel dreizehn davon, dass Liebe langmütig und geduldig ist. Geduld und Langmut sind Tugenden, die vielleicht in Vergessenheit geraten sind Damit gebe ich nicht dem gegenüber Recht, sondern akzeptiere, dass das Gegenüber die Dinge anders wahrnimmt. Ein modernerer Begriff wäre in diesem Zusammenhang "Toleranz". Auch Toleranz meint nicht, die Vorstellung des Anderen blind zu übernehmen, sondern die Andersartigkeit zu akzeptieren. Dann braucht, um auf tradierte stereotype zurück zu greifen, sich keine Frau weinend ins Bad einzuschließen und kein Mann seinen Frust in Alkohol zu ertränken. Zum Letzten: Alkohol ist schließlich keine Lösung! Es ist eine Verbindung und sollte daher nur in bindender Wirkung eingesetzt werden. Dazu braucht es wenig bis keinen, und dann kann Weihnachten gelingen. Wenn man dazu nicht in der Lage ist, wäre es vielleicht gesünder, auf diese zwanghafte Familienfeier vollständig zu verzichten. Es gibt vielerorts Anlässe für Bedürftige oder Einsame. Diese brauchen Helferinnen und Helfer. Wer sich dort engagiert tut etwas Gutes und kann sich ohne Gesichtsverlust dem Weihnachtlichen Familienstress entziehen. Getreu dem Motto: "Boah, die hilft da mit? Das ist ja sowas von WEIHNACHTEN!"

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