Forum: Kultur
"Hart aber fair" über Fußball und Kommerz: Selbst beim Talk wird der Restsport erdrüc
WDR/Thomas Kierok

Bei "Hart aber fair" diskutierte eine Runde um Edmund Stoiber, Willi Lemke und Marcel Reif über die Untiefen des Kommerzfußballs. Nach dem Motto: Exzesse geißeln, die eigene Rolle besser nicht besprechen.

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DonCarlos 30.05.2017, 10:04
40. Dfb, dsb, dsv, dsv ...

Von der Anzahl der Mitglieder in den Verbänden ist die überproportionale Übertragungszeit in den öffentlich rechtlichen Sendern nicht gedeckt.
DFB: 7 Millionen Mitglieder
DSchützenB: 1,5 Millionen Mitglieder
DSkiV: 0,5 Millionen Mitglieder
DSchwimmV: 0,5 Millionen Mitglieder
DSeglerV: 0,2 Millionen Mitglieder
DLeichtathletikV: 1 Million Mitglieder

Die Sendung diente nur dazu, dass bisherige Abzocken von Gebührenzahlern über die öffentlich/rechtlichen Sender anzupreisen. Natürlich wird viel Fußball gesehen, wenn man viel Fußball im Programm hat. Ist ähnlich wie bei Kindern, denen Obst aus der Dose besser schmeckt als frisches Obst, weil sie frisches Obst nicht kennen.

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Shulma Shmoller-Shmopp 30.05.2017, 10:21
41. It's just a game

Fußball ist ein nationales Großevent und wie verwandte Events systemrelevant als Circenses. Leider verfangen diese Circenses immer weniger, da sie immer deutlicher und ungenierter als Markt hervortreten mit dem Fan als zu Tode gepflegtem Kunden. Alle anderen haben sich aus Ennui schon längst abgewandt. Auch im Fußball geht die Nachkriegszeit mit ihren Leistungsmythen sehr erfolgreich ihrem Ende zu. Die Stützen des alten Systems knicken nach und nach weg. Bleibt nur noch Shopping. Zumindest so lange, wie wir uns das noch leisten können. Hört auch das auf, hätten wir dann noch friedliches W_nking unter Hunger oder radikalere Hungerspiele. It's just a game.

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decathlone 30.05.2017, 10:25
42. Sport im Fernsehen findet für mich...

... kaum noch bei den öffentlich-rechtlichen Sendern statt. Der Fussball ist im Lauf der Jahre immer berechenbarer und langweiliger geworden. Ich bin sogar Mitglied eines Zweitligisten, aber die ökonomischen Gesichtspunkte überwiegen heute im Fussball: eine Art Monopoly mit angegliederten Spielbetrieb. (Kann man das nicht um Geld zu sparen durch diese Computerspiele ersetzen? Weniger Fanausschreitungen, man braucht keine teuren Stadien mehr, spart die teuren Kicker ein und spektaktulärer ists auch noch...) Ich selbst bin Radsportler und bin daher fast nur noch bei Eurosport unterwegs (oder im Internet), wenn es um längere Sportübertragungen geht. Bei der Tour kombiniere ich ab und zu die besseren HD-Bilder von ARDZDF mit dem um Klassen kompetenteren Kommentar von Eurosport. :) Wenn es also irgendwann zuviele von meiner Sorte gibt, sollten die ÖR mal darüber nachdenken, bei den teuren Fussballrechten nicht mehr mitzubieten. Von Welt- und Europameisterschaften braucht man gar nicht anzufangen: wochenlange gepflegte Langeweile garniert mit Fankrawallen. Die guten Spiele waren an einer Hand abzuzählen. Die letzte EM wurde von den Wikingern und den Iren gerettet. :)

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henry.miller 30.05.2017, 10:26
43.

Da haben sich ja die richtigen getroffen, alles Fußballprofis
Klar ist Fußball kommerzialisiert, das weiß wohl jeder...

Die Tickets sind so teuer, dass Geringverdiener sich diese kaum noch leisten können
Stoiber ist großartig:)))))) Comedy pur

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gnarze 30.05.2017, 10:37
45. Nix wird erdrückt

Wenn ich Handball, Volleyball, Basketball, Leichathletik oder andere Sportarten sehen will, werde ich bei Sport1 und Eurosport noch gut bedient.
Überhaupt kein Problem.

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dieter 4711 30.05.2017, 10:43
46. Hat Stoiber nichts mehr mit Europa zu tun?

Zitat von simcoe
ist eine Zumutung. Man könnte meinen dass er schwindenden Intellekt mit mehr Wortvolumen zu kaschieren versucht.
Lieber simcoe,
Du hast recht. In Europa hat er anscheinend nichts mehr zu tun? Der war doch für Europa abgestellt?

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apopluto 30.05.2017, 10:51
47.

Hier soll amerikanisches Spektakel eingeführt werden. Das erhöht die Werbeeinnahmen um ein Vielfaches. Kassieren tun die Schaumschläger aus Medien, Sport und Unterhaltung. Bezahlen darf das der Zuschauer, er wird über seinen Konsum und die Beitragspflicht zwangsabgezockt. Da wehren sich die Fans etwas zu spät. Denn mit Einführung des werbefinanzierten Fernsehens ist die totale Kommerzialisierung längst eingeführt worden.

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just_ice 30.05.2017, 10:59
48. Die können so viel Fussball übertragen wie sie wollen

Denn die Bundes- und Europaligen sind für mich seit der Jahrtausendwende gestorben, als zunehmend abzusehen war, dass es dort zugeht wie in der Formel-1 (wenige finanzstarke Teams machen den Sieg unter sich aus, während der sportliche Faktor auf der Strecke bleibt). Außerdem kann ich mir seit einigen Jahren meine Lieblingssportarten live und zeitversetzt auf YouTube anschauen. Dass ich durch meine GEZ-Gebühren allerdings die Gehälter der Fussballprofis mitfinanziere, finde ich zutiefst unfair. So eine Zweckentfremdung darf einfach nicht sein. Dann leitet die Gelder wenigstens an die YouTube-Streamer weiter (Internetnutzung soll ja auch in der GEZ-Gebühr enthalten sein), aber nicht an die Fussballverbände. Und wenn ich mir doch alle zwei Jahre mal die Fussball-WM/EM anschauen, wäre ich auch bereit, direkt dafür zu bezahlen. Wie fast immer ist auch dieser Aspekt in den USA sportlicher und fairer gelöst.

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germ 30.05.2017, 11:27
49. Unsinn

Zitat von stoffi
Genau so ist es. An den Einschaltquoten ist genau zu erkennen, was der Zuschauer sehen will.
Unsinn! Was es nicht gibt im Fernsehen, darüber kann man auch nicht entscheiden.

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