Forum: Kultur
"Hart aber fair" zu Armut und Reichtum: "Nein, nein, nein. Faktencheck!"
WDR/Oliver Ziebe

Bei "Hart aber fair" ging es um Mieten als soziale Frage - und die Sendung lief ab wie ein Wettrennen. Hubertus Heil warb für einen europäischen Mindestlohn. Und Oskar Lafontaine gab den Märchenexperten des Abends.

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sans_words 07.05.2019, 03:17
1. Aufs Land ziehen

Allenthalben wird festgestellt, dass in den Innenstädten Wohnraum fehlt. Dann muss man entweder massiv in die Höhe bauen oder man muss dafür sorgen, dass die Menschen wieder lieber etwas weiter weg von den Metropolen wohnen.

Wer CO2-Entstehung durch eine CO2-Steuer bekämpfen will, muss sich auch um eine Stadtsteuer Gedanken machen. Diese Stadtsteuer für das Bewohnen der Innenstädte hätte eine Lenkungsfunktion.

Eigentlich - ach - erfüllen die höheren Mieten in den Städten diese Funktion. Man kann nicht beides wollen, in der Stadt und billig wohnen, während das Ländliche ausblutet.

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rumans 07.05.2019, 04:21
2. Miete ist wie Sklaverei. Arbeitsleistung gegen Sein zu dürfen

Man kann nicht daraus flüchten, weil man dann verhungern würde (Arbeitsplatzverlust). Man stelle sich vor: die Erde wird gegen Arbeitsleistung vermietet von Leuten, denen sie einfach nur gehört, und nichts dafür tun und die mit der eingenommenen Miete weiteren Platz aufkaufen, den die Mieter für ihre Befreiung bräuchten, aber nicht mitbieten können. Sie sind in ihrer Miete=Sklaverei gefangen. Es findet letztlich eine Monopolisierung statt unter den Mietobjektbesitzenden. Wer am meisten hat kann locker weitere Objekte einkaufen.

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bauern-muenchen 07.05.2019, 04:22
3. 200 Milliarden fehlen?

Das sollte kein Problem sein, die aufzutreiben. Wie viele Milliardäre gibt es in Deutschland? Ein viel größeres Problem sind die fehlenden Handwerker, die diese Wohnungen bauen könnten.

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tomrobert 07.05.2019, 05:48
4. warum Märchenonkel?

Es trifft doch zu dass die einfachen Bürger durch überhöhte Mieten regelrecht enteignet werden. Es ist ein Transfer von Arbeitsleistung hin zu Pofiteuren grosser Kapitalgesellschaften.Man hat sie dem Kapitalismus zum Frass vorgeworfen mit Unterstützung der politischen Klasse.

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tsitsinotis 07.05.2019, 06:17
5. Lafontaine hat jedenfalls mit „Rekommunalisierung“

einen weitaus hübscheren Begriff in die Debatte geworfen (bei „Hart aber fair“) als das reflexiv angsteinjagende Wort „Enteignung“, das medial kräftig begossen wird und etwa klingt wie: Die Russen kommen.— Das entspricht etwa dem Niveau von bestimmten Nachrichten, die ich gestern im Radio hörte: „Die Polizei führt umfangreiche Kontrollen auf der Autobahn xy nach Drogen u n d Alkohol durch.“

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siryanow 07.05.2019, 06:42
6. Rein in gelbe Westen und raus auf die Straße

Ist ein System wirklich lebenswert , in den Einige Wenige alles besitzen und die Masse auch noch knechten ?
Sie und Politiker die das stützen , zum Teufel mit ihnen l .
Rein in gelbe Westen und raus auf die Straße

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MagittaW 07.05.2019, 07:00
7. Wohnungen kaufen statt mieten...

Schade, dass keiner die Steilvorlage von Otto Graf Lambsdorff nutzen wollte!
Klang ja fast wie "sollen sie halt Kuchen essen".
"Wem die Miete zu hoch ist, der soll halt die Wohnung kaufen!" - Das ist so grotesk, man kann es kaum glauben!
Rein statistisch gibt es von allem genug für alle: es gibt pro Kopf genug Geld,Nahrung, Bildung, Wohnungen, Arbeit, etc... nur das alles eben sehr ungleich verteilt und konzentriert sich an bestimmten Orten.
Die entscheidende Frage wäre, ob die Welt wirklich eine bessere wäre, wenn jetzt, wie im Sozialismus, alle das gleiche hätten - also dann vermutlich nicht gleich viel - sondern gleich wenig...von allem

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DKH 07.05.2019, 07:10
8. Der würde kräftig steigen

Der Mindestlohn in Deutschland. Auf 12 Eiuro! Armes Deutschland!!

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joke61 07.05.2019, 07:29
9. War jetzt nicht wirklich

viel draus zu entnehmen, aus dem Versuch Wiedergabe der Sendung. Erkenntnisse eigentlich nur: Man sollte die Innenstädte doch den Reichen überlassen. Die Normalos an die Stadtränder. Die Armen weg!

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