Forum: Kultur
"Hart aber fair" zu Donald Trump: Charakternote: ungenügend
WDR/ Oliver Ziebe

Frank Plasbergs Gäste sind sich in einem einig: Den Politikstil Donald Trumps schätzen sie nicht. Aber hat der US-Präsident womöglich Erfolg damit? Da gibt es interessante Positionen.

gruenerfg 17.04.2018, 12:06
1. Fachmann

Wen man zur Kenntnis nahm, was für geschichtlichen Unsinn dieser als "Fachmann" geladene Wolffsohn unwidersprochen erzählte...
Der Umschaltknopf war schnell gefunden.

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keine-#-ahnung 17.04.2018, 12:31
2. "Der Umschaltknopf war schnell gefunden."

Zitat von gruenerfg
Wen man zur Kenntnis nahm, was für geschichtlichen Unsinn dieser als "Fachmann" geladene Wolffsohn unwidersprochen erzählte... Der Umschaltknopf war schnell gefunden.
Jupp. Nur nicht Argumente ertragen müssen, die der eigenen Meinung zugegen laufen ... :-)
Das war eine angenehm unaufgeregte Sendung, die mal weniger auf die Aussenwirkung von Persönlichkeit und Charakter Onkel Dons abstellte, sondern sich auch mal mit einigen Ergebnissen seines politischen Wirkens beschäftigte. Und da ist nun mal nicht alles schlecht, weder innen- noch aussen- noch handelspolitisch.
Selbst ein eher aktivistisch veranlagte Meinungsüberträger i.R. wie Roth hielt sich fast vornehm zurück. So wünscht man sich Debattenkultur in 2018 - das Vortragen eigener Positionen, ohne vom Gegenüber gleich niedergebrüllt zu werden ...

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Gerdd 17.04.2018, 13:31
3. Trump - nuetzlich?

"Auf einen groben Klotz gehoert ein grober Keil."
Putin hat seit dem Beginn der Ukraine-Krise systematisch ausgelotet, wieweit er mit Provokationen gegen den Westen gehen kann. Bigmouth Trump ist die richtige Person, um dem etwas undiplomatisches entgegenzusetzen. Das mag der einzige Punkt sein, der fuer ihn spricht, aber es ist ein Punkt. Auch Reagan hatte einen agressiveren Ansatz gegen die Russen/Soviets und hat sie am Ende pleitegeruestet. Es koennte sein, dass das wieder gelingt ...
Na gut, ganz so einfach ist die Weltpolitik nicht. Aber was bleibt, ist, dass da zwei Gockel versuchen, sich gegenseitig niederzukraehen - vor dem Hintergrund von Geraeuschen aus Ankara und verschiedenen anderen Hauptstaedten.

Was enttaeuscht, ist, dass diese Schulhofbullies bei ihren Voelkern soviel Zuspruch haben. Das sagt uns etwas ueber das Selbstbewusstsein der Voelker. Und das ist schade.

Aber ich stimme durchaus denen zu, die uns daran erinnern, dass wir im Grunde nichts gegen "die Amis," "Die Russen," "Die Polen" oder "Die Ungarn" haben, auch wenn sie diese Figuren waehlen. Ich hatte mal zu Reagans Zeiten einen Streit mit einem Ami, der mir vorwarf nun auf einmal antiamerikanisch geworden zu sein, als ich seinen Praesidenten kritisiert hatte (den er selbst auch nicht gewaehlt hatte.) Meine Antwort, dass ich dann wohl ebenso antiamerikanisch sein muesste wie rund die Haelfte der Amerikaner, die den Praesidenten wohl ofensichtlich auch nicht mochten, hat ihn dann doch ganz schoen aus der argumentativen Bahn geworfen.

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fordprefect64 17.04.2018, 14:10
4. Trump na und?

Was gibt es über den noch zu sagen, was nicht schon x mal gesagt wurde? Eine Sendung über den Echo Eklat wäre angebrachter gewesen.

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