Forum: Kultur
"Hart aber fair" zu GroKo und Pflege: "Da passt kein Blatt zwischen uns"
WDR/Oliver Ziebe

Am "Beispiel Pflege" diskutierte Frank Plasberg die Frage: "Was schafft die GroKo noch?" Die drei Bundesminister Franziska Giffey, Jens Spahn und Hubertus Heil präsentierten sich demonstrativ einig.

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drsamatha 04.06.2019, 06:18
1. Blah blah blah .....

Hier eine nennenswerte Änderung zu erwirken wird locker 10-20 Jahre dauern.....

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sandnetzwerk 04.06.2019, 06:30
2. Es war

nur leeres Geschwätz. Also wie immer.

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frank57 04.06.2019, 06:49
3. Warum

landet das Geld nicht bei den Pflegern, sondern auf den Konten der Pflegedienstinhaber und -Betreiber?
Erste Massnahme ist in Pflegediensten die Einstellung des Ehepartners, welcher dann denn Hund ausführt! Das Geld wird wie immer falsch verteilt!

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mrwatson 04.06.2019, 07:15
4. Wieder keine Antworten

Zum Schluss der Sendung kam eine entscheidende Frage an die Politiker, muss die Pflege Gewinn machen ?
Frau Giffey wich der Frage komplett aus und die beiden anderen wollten auch nichts sagen. Da Pflegeheime nicht unbegrenzt Umsatz machen können, kann nur am Personal und Material gespart werden um den Gewinn zu steigern! Die Pflegeeinrichtungen sollten staatlich geführt werden und nur soviel Gewinn machen, wie es für Investitionen nötig ist.Dadurch könnte das Personal leistungsgerecht bezahlt werden und Menschen wären gut versorgt.
Aber dies wird wohl nicht passieren!

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meinungsforscher 04.06.2019, 07:42
5. Nicht schlecht!

Die Sendung war inhaltlich nicht schlecht, ganz im Gegenteil: es wurden die Hauptprobleme in der Pflege aufgezeigt. Ich arbeite seit über 30 Jahren in der Branche und habe als Pfleger am Krankenbett im Krankenhaus angefangen, wo es noch Standard war die Patienten möglichst lange zu behandeln (Tagessätze statt Fallpauschalen). Heute manage ich eine kleine Klinik auf dem Land: die Rahmenbedingungen haben sich fundamental geändert! Es gibt immer mehr bürokratische Hürden und Überprüfungen durch den medizinischen Dienst der Krankenkassen, die Ärzte in der zweiten Reihe sprechen kaum noch deutsch, die Arbeitsbedingungen sind für Viele am Limit: und was macht die Politik? Munter weiter regulieren: da steckt ein System drin: kleine Häuser sollen schließen, große Konzerne wachsen. Siehe Altenpflegebranche: Herr Meurer tourt von Sendung zu Sendung und bietet seinen Pflegekräften immer noch keinen Tariflohn an und schöpft eine Rendite von 4-5 % ab: das ist der eigentliche Skandal! Während viele öffentliche Träger der Wohlfahrtspflege Tariflohn zahlen und so gerade ausgeglichene Jahresabschlüsse hin bekommen. Ich habe selbst jahrelang eine öffentliche Einrichtung in der Altenpflege geleitet und weiß was wirtschaftlicher Druck und Wettbewerb auf dem Land bedeutet!

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Objectives 04.06.2019, 07:46
6. Organisiert euch und streikt!

Sonst wir das Geld immer in den Taschen der "Unternehmer" landen, die ach so hohes Risiko gehen. Mir kommen gleich die Tränen.

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grumpy53 04.06.2019, 08:02
7. dass ich das noch erleben durfte

dass im öffentlich-rechtlichen Rundfunk zu so einem Thema "Werbung" für Gewerkschaften gemacht wird. Positive Überraschung. Ja, ohne verbindliche Arbeitsbedingungen und dazu gehören nun mal ordentliche Löhne und Gehälter, keine Veränderungen und Verbesserungen zu erzielen sind, ist eigentlich eine längst bekannte Tatsache. Aber Ausbeutung und Sozialdumping werden kaum weniger. Gerne auch ausländische Pflegekräfte einstellen, wenn die Qualifizierung stimmt. Nur eines, alten, schwachen und hilflosen Menschen Sprachverständigungsprobleme ersparen. Natürlich sprechen auch alte Menschen Fremdsprachen. Doch wer Hilfe braucht, sich mit Schmerzen oder körperlicher Schwäche quält, hat nicht unbedingt die Energie und Geduld, mühsame Konversation zu treiben. Da muss man sich gegenseitig sprachlich verstehen, bei aller Sympathie und Dankbarkeit für die geleistete Arbeit der Pflegekräfte.

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claude 04.06.2019, 08:05
8. entlarvend

Der Satz des Abends, ungewollt ehrlich und entlarvend, war die Bemerkung, die Regeln der Marktwirtschaft gelten nicht für den Pflegesektor.
Will sagen, wenn ausnahmsweise mal die Arbeitnehmer am längeren Hebel sitzen, dann sollen bitteschön die Regeln der Marktwirtschaft, Angebot und Nachfrage, nicht gelten, sondern der Staat soll bitte regulierend eingreifen, um die Löhne zu beschränken.

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robinlott 04.06.2019, 08:19
9.

Stattdessen zwingt Herr Spahn Arztpraxen und Krankenhäusern eine abermilliardenteure und hochumstrittene Telematikinfrastruktur auf. Außerdem greift er regulatorisch tief in die Arbeitsabläufe ein (Terminservice). Das ist teurer Unsinn und raubt dazu Motivation.

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