Forum: Kultur
"Hart aber fair" zu Terrorismus: "Ich will Angst haben und zu Hause bleiben dürfen"
WDR/ Oliver Ziebe

Gibt es angesichts der Terroranschläge schon eine Bürgerpflicht zum Mut? Das wollte Frank Plasberg wissen, seine Gäste gaben eine eindeutige Antwort. Immer wieder kam die Rede auf ein anderes Gefühl - Angst.

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Krukkk 20.06.2017, 10:38
130. Einfach mal locker bleiben

Es gibt zwar im Moment öfter Anschläge in Europa, aber es ist immer noch wesentlich wahrscheinlicher an einem verschluckte Hähnchenknochen zu ersticken als in irgendeiner Form in terroristische Aktivitäten verwickelt zu werden. Wir müssen jetzt also erst einmal über jeden Hähnchen verbundenen Unfall auf jeder Titelseite berichten, hunderte talkrunden über den richtigen Verzehr von chicken-wings eröffnen und uns die philosophische Frage stellen, warum die Hähnchen denn die Menschen so Hassen....
Oder einfach mal locker bleiben

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tomlex27 20.06.2017, 10:41
131. Wir müssen uns nicht daran gewöhnen in Unsicherheit zu leben!

Ich und viele meiner Freunde werden und wollen uns niemals daran gewöhnen in Unsicherheit zu leben. Der Psychologe hat wohl eine Vollmeise. So kann man quatschen, und das in diesem Fall sicherlich so, wenn man so wohnt, dass man sich schön vom Alltag der Mehrheit abgesondert hat. Ich verstehe auch die Anstalten nicht, die sich ständig solche Maximal- Relativierer einladen. Anstatt das Problem zu benennen, nämlich das Muslime hier ständig für sich Kulturrabatte einfordern, sich zum größten Teil nicht in die Mehrheitsgesellschaft einfügen, die Türken sogar einem Diktator die Stange halten, man in jeder deutschen Stadt sofort erkennen kann, wo die muslimische Community beginnt und aufhört und wenn der Schulbesuch deutscher Kinder zum Spießrutenlauf wird. Wir hatten mal eine Unsicherheit, die maximal darin lag Opfer eines Einbruchs zu werden. Dank Frau Merkel haben wir jetzt eine maximale Unsicherheit ausgelöst zum Großteil durch Muslime und der Politik. Will hier denn keiner mehr merken, dass öffentliche Veranstaltungen nur noch mittels massiven Sicherheitskonzept und Polizeieinsatz zu bewerkstelligen sind, Betonpoller und Hindernisse aufgestellt werden, dennoch zahlreiche Veranstaltungen abgesagt werden müssen, weil es zu wenig Polizisten gibt. Um es diesem Psychologen und Politikern mal klipp und klar zu sagen! Wir geben nicht eher Ruhe bis wir den alten Zustand wieder erreicht haben. Ein kleiner Tipp für Journalisten und Danger- Seeker! Besuchen Sie einfach mal das Robert- Schmidt - Berufskolleg in Essen. Dort haben Lehrer von der Schulleitung eine Maulkorb verpasst bekommen, bloß nicht an die Öffentlichkeit mit den Dingen zu gehen, seitdem es dort Flüchtlingsklassen gibt. Hinrichtungsspiele im Sportunterricht, Schutzgelderpressung, Zusammenrotten von muslimischen Jugendlichen vor der Damentoilette und geile Blicke/ sprachliche Erniedrigungen, sogar das Begrapschen weiblicher Lehrkräfte. Ja, so viel echte Realität tut weh.

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SozLib 20.06.2017, 10:43
132. Dünnschiss

Dünnschiss

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GrinderFX 20.06.2017, 10:44
133.

Zitat von germ
Völliger Blödsinn. Bei einem Autounfall zu sterben ist statistisch gesehen immer noch viel, viel größer. Wie viele IS-Attentate hat es bis jetzt in Deutschland gegeben? Ganz, ganz großzügig hochgerechnet fünf (5)? Also, ihr Panikmacher, kommt mal wieder runter.
Da muss ich sie leider enttäuschen.
Wenn sie in einer Großstadt leben und nicht betrunken viel zu schnell über die Landstraße fahren oder bei rot als Radfahrer über die Ampel, dann gibt es statistisch gesehen eine größere Wahrscheinlichkeit bei einem Terroranschlag zu sterben. Denn Verkehrsunfälle werden immer weniger und die Gefahr dabei zu sterben auch immer kleiner.
Da können sie sich gegen wehren wie sie wollen, sie Zahlen sprechen eineindeutig gegen sie.

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melusine79 20.06.2017, 10:45
134.

Diese Forderung nach "trotziger Gelassenheit" ist eine Unverschämtheit - zumal wenn sie von dieser Regierung kommt, die uns einen Großteil des gegenwärtigen Terrorproblems eingebrockt hat! Im Übrigen will ich nicht, dass Volksfeste oder Weihnachtsmärkte mit schwer bewaffneten Polizisten einhergehen (müssen). Das ist beim besten Willen nicht meine Vorstellung einer freiheitlichen Gesellschaft. Btw: Ich werde im Herbst die AfD wählen, weil ich für mich keine andere Möglichkeit mehr sehe. Hätte ich mir früher auch nicht träumen lassen...

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albertusseba 20.06.2017, 10:49
135. Noch vor wenigen Jahren war Auswanderung kein Thema

in meinem Familien-, Freundes- und Bekanntenkreis. Jetzt reden - und zwar nicht nur in den großen Städten - alle davon, unabhängig vom Alter oder sozialen Status. Alle haben Angst um sich oder ihre Kinder und fürchten alltäglich gewordene Verbrechen und Belästigungen oder den großen Terroranschlag bei Veranstaltungen. Dieses (berechtigte!) Gefühl lässt sich nicht mehr aufhalten. Damit geht viel Lebensqualität verloren. Und: Warten wir mal die nächste wirtschaftliche Krise, mit hoher Arbeitslosigkeit und sinkenden Steuereinnahmen ab, die so sicher kommt wie das Amen in der Kirche oder der AllahuAkbar Ruf in den Moscheen, dann wird es hart in Deutschland, sehr schnell und mit sehr unangenehmen gesellschaftlichen und politischen Folgen. Wär alles vermeidbar gewesen, wenn die verantwortliche Politik, Kirchen und andere Verbände die Welt rechtzeitig etwas realistischer gesehen hätten.

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taf73 20.06.2017, 10:49
136.

Zitat von mbodef2014
Ich war skeptisch zur EU- Aufnahme der div. Osteuropäischen Staaten, aber heute zeigt sich, die beachten das Interesse ihrer Bürger, handeln demokratisch (Befragungen) und lassen sich z.B. in dieser aufgezwungenen Migrationsfrage nicht erpressen.
Das haben die Osteuropäer aber fein hinbekommen, als erstes die Hand heben bei der Koalition der Willigen und den Irak in Schutt und Asche legen, wenn es dann aber darum geht, die Konsequenzen für ihr Handeln zu übernehmen, dann stellt man sich quer,...pfui.

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timomaxx 20.06.2017, 10:50
137. Das eine ist der Umgang mit dem Terrorismus...

... viel wichtiger ist aber die Ursachenbekämpfung. Für mich ist z.B: das Verhalten des DITIB-Verbandes im Zusammenhang mit der Demonstration in keinster Weise zu rechtfertigen. Das Argument, man würde dadurch nur eine generelle Stigmatisierung des Islam unterstützen, ist m.E. völliger Unsinn. Das Gegenteil ist der Fall, man sieht daran dass kein echtes Interesse seitens des DITIB besteht, die radikalen Kräft innerhalb des Islam in die Schranken zu weisen. Aber der DITIB spielt in meinen Augen sowieso eine sehr zwielichtige Rolle mit seinen durch die Türkei gelnekten Imanen die zu großen Teilen auch nicht auf Deutsch predigen.
So lange es der Islam nicht schafft bzw. in Summe überhaupt das Bestreben hat sich selbst zu reinigen und von den kruden Gesellschaftsbildern abzurücken, wird sich nichts ändern. Und dann braucht man sich auch nicht wundern, wenn die Vorbehalte gegenüber der Religion weiter zunehmen.
Es muss ein echtes Bemühen erkennbar werden dass die Mehrheit der Muslime daran interessiert ist für einen liberalen Islam einzutreten und so lange das nicht der Fall ist wird sich nichts ändern und die Polarisierung im Gegenteil weiter zunehmen.
Was die Angst vor Terrorismus angeht, ich selbst mache mir da eher wenig Gedanken. Es besteht immer das Risiko dass etwas passiert, auch durch völlig andere Geschehnisse. Letztes Jahr war ich zwei Wochen vor dem brutalen LKW-Anschlag mit meinem zu dem Zeitpunkt 11jährigen Sohn selbst in Nizza, das wichtigste war mir danach, dass mein Sohn nicht direkt mitbekam was dort passiert ist damit er sich nicht schon mit so etwas beschäftigen muss. Ich selbst habe mir nur wenige Gedanken gemacht.

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olaf.schimpulsky 20.06.2017, 10:57
138. Ich werde mich hüten!

Nach meinen Erfahrungen mit der deutschen Justiz werde ich schön wegschauen und nur eingreifen, wenn ich selbst oder meine Angehörigen in Gefahr bin.
Entweder prügelt oder sticht man mich halbtot, wobei nie ermittelt werden kann, wer zuschlug und die Täter daher straffrei bleiben oder eine Frau Künast hat Fragen und ich werde wegen Ausländerhass beobachtet.
Nein!
Und wenn sich Ausländer prügeln, dann gehe ich erst recht meiner Wege.
Die deutsche Gesellschaft hat sich so verändert, dass es sich nicht lohnt, für sie einzutreten.

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newest_2 20.06.2017, 10:59
139. An carlitom 113y

Das freut mich , dass Sie bei Wal(l)dorf wenigstens das gelernt haben: Den Namen der eigenen Schule richtig zu schreiben! Zu mehr reicht' s dann leider meist nicht... Eine inhaltliche Antwort wäre übrigens auch ganz schön gewesen, vielleicht: Alle gemeinsam eine Anti-Terror-Strategie tanzen?

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