Forum: Kultur
"Hart aber fair" zum "Equal Pay Day": Sie haben's sich verdient
WDR/Dirk Borm

Zum "Equal Pay Day" lud Frank Plasberg zur Gehaltsverhandlung. Aber statt zu diskutieren, wie sich etwas ändern könnte, zerfiel die Runde in zwei Fraktionen rund um die Frage: Wer ist schuld?

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LotharSchimbulski 19.03.2019, 07:49
20. Alleine schon

diese aufgeblasenen Anglizismen nerven mich extrem.

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Rechnungsleger 19.03.2019, 07:50
21. Ehegattensplitting

Wie oft denn noch? Wird das Ehegattensplitting abgeschafft, dann stehen auch alle anderen „Besonderheiten“ der Ehe auf dem Prüfstand. Eine Ehe bedeutet eben nicht nur steuerliche Privilegien. Warum sollte denn eine gemeinsame Veranlagung bei der Einkommensteuer abgeschafft, bei „Arbeitslosigkeit“ eines Partners aber beibehalten werden? Hätte einer dann Anspruch auf Sozialleistungen unabhängig vom Familieneinkommen?

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zap_beeblebrox 19.03.2019, 07:54
22. Gähn

„[...] musste Binsen aussprechen wie: "Es ist ungerecht, wenn manche Berufe besser bezahlt werden als andere.“
Was soll man dazu sagen? Willkommen im Leben. Und man sollte schon wissen, wofür man kämpft, Chancengleichheit und Gerechtigkeit sind etwas völlig anderes und letzteres bei diesem Verständnis eher unrealistisch.

Und nach folgender Studie gibt es die „üblichen“ 6% auch bei völliger Chancengleichheit:
https://m.faz.net/aktuell/wirtschaft/gender-pay-gap-studie-von-uber-warum-maenner-mehr-verdienen-15437110.amp.html
Was fängt man bloß mit dieser Erkenntnis an?

Außer den ewig gleichen Ansätzen, wie ungerecht die Welt ist, auch nicht viel gehaltvoller der Artikel.

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ebertw 19.03.2019, 07:57
23. Es ist ungerecht, wenn manche Berufe besser bezahlt werden als andere

Habe ich den Satz da richtig gelesen? Es ist also ungerecht, wenn ein Beruf, der keine Ausbildung erfordert, schlechter bezahlt wird, als ein Beruf der ein langjähriges Studium als Grundvorraussetzung hat. Sorry, aber das ist schlicht und einfach sozialistischer und kommunistischer Schwachsinn. Und wo der hinführt, konnte man in der DDR, der Sowjetunion, ..., und aktuell in Venezuela sehen.

Und (unvermeidlich): Frauen arbeiten im Schnitt 23% weniger, bekommen aber nur 21% weniger Geld. Wo ist da jetzt die Ungrechtigkeit?

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schorsch_69 19.03.2019, 07:59
24. Och Joh!

Diese allmählich unerträgliche Lüge, da permanent in den Medien wiederholt und doch nicht Wahrer, über eine angebliche Lücke von 21 Prozent, ist nur noch ätzend.

Wer Teilzeit o.ä. arbeitet, braucht sich über deutlich weniger Einkommen nicht wundern.

Es ist x-fach fundiert festgestellt worden, das die real existierende "Lücke" allenfalls um 5 Prozent, mit abnehmendem Charakter, beträgt.

Bitte ein mehr Wahrheit statt reißerischer Falschdarstellung!

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Barças Superstar 19.03.2019, 08:09
25. Fazit eines komplexen Themas unmöglich

Viele Gründe: unterschiedliche Bezahlung der Berufsgruppen führt zu unterschiedlicher Bezahlung der Geschlechter, weil nun mal 98% Männer Maschinenbau studieren und unsere Kinder zu 98% von Erzieherinnen betreut werden. Hinter Verkaufstheken ist die Disprportion ähnlich frappant, auf Baustellen als Gegenbeispiel sind die Verhältnisse umgekehrt. Weitere Faktoren sind die kumulierte Arbeitszeit. Dadurch hat eine 45-jährige Frau so viel Berufserfahrung wie ein 37-Jähriger, obwohl beide vielleicht im gleichen Alter angefangen hat zu arbeiten. Das alles ist das Ergebnis einer entsolidarisierten Gesellschaft.

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Marco.perutti 19.03.2019, 08:11
26. Gleiche Arbeit = gleicher Lohn ...

... bei ansonsten gleichen Parametern (Ausbildung, Erfahrung). - geschenkt! Darüber brauchen wir nicht diskutieren, das sollte auf jeden Fall so sein (und ist aus meiner Wahrnehmung auch fast überall so - ich kann mir die 6 Prozent hier nicht erklären und wenn es sie gibt, ist das nicht in Ordnung!). Aber verschiedene (verschieden qualifizierte) Arbeiten und Arbeitszeiten miteinander zu vergleichen, geht mMn gar nicht - das hat mit Lohngerechtigkeit nichts zu tun, das ist feministische Polterei!

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Dreamer 22 19.03.2019, 08:11
27. Rezension? Kommentar!

Leider macht die Autorin dieses Beitrags wieder das, was die allermeisten Spon-Rezensenten machen: Sie tut (sehr polemisch) ihre Meinung kund, eine auch nur im Ansatz sachliche Einschätzung der Sendung findet nicht statt. Und die Meinung ist wie immer bei Spon: konservativ - iiih bäh, links - super. Dass die Äpfel-mit-Birnen-Vergleich-Zahl von 21 Prozent wieder auftaucht, ist dann fast schon zwangsläufig. Schade, Chance verpasst. Ich hätte bei Spon allerdings auch nichts anderes erwartet.

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kritischer-spiegelleser 19.03.2019, 08:16
28. Gleiches Geld für gleiche Leistung?

Das ist richtig. Aber es ist auch richtig dass Männer im Job meistens eine andere Leistung bringen als Frauen. Zumindest andere als Frauen mit Familie. Männer können mal schnell Überstunden machen oder auf Dienstreise gehen oder Weiterbildungskurse machen. Das ist mit Kindern wesentlich schwieriger weil Frauen eben nicht so frei über ihre Zeit vefügen können. Also fehlt da ein sozialer Ausgleich des Staates. Und zum Thema Heimarbeitsplatz: eine Frau die zuhause an der PC-Tastatur sitzt mit dem Kind auf dem Schoß wird kaum eine zufriedenstellende Leistung fr ihren Arbeitgeber bringen. Zumindest solange es nicht der Staat ist!

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lugj 19.03.2019, 08:24
29. oder das Allgemeine Geichbehandlungsgesetz offenbar nicht wirken.

Das Geichbehandlungsgesetz wirkt sehr gut.
Person A bekommt, bis auf 1-2% (statistischer Fehler) exakt das gleiche Gehalt wie Person B, unabhängig vom Geschlecht. Vorrausgesetzt beide haben etwa die gleiche Berufshistorie.
Unterscheiden sich die Historien, zum Beispiel weil Person A von 10 Jahren 2 Jahre zu hause war (oder auf Weltreise, oder auf Selbstfindung oder wo auch immer) und weitere 3 Jahre in Teilzeit gearbeitet hat, nun, dann fällt das Gehalt natürlich unterschiedlich aus.

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