Forum: Kultur
"Hart aber fair" zur Klimakrise: "Sorry, wir haben keine Zeit mehr"
WDR/Oliver Ziebe

Frank Plasberg diskutierte über die Klimakrise, es ging um "Panikmache und apokalyptische Rhetorik". Als dann noch die Seele von E-Autos dazukam, wurde es Klimaaktivistin Luisa Neubauer zu viel.

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ayee 26.03.2019, 07:09
1. Solange über die Seele von Autos geredet wird

Solange Menschen emotional über Autos reden, braucht man sich über das Klima keine Gedanken machen. Das geht den Bach runter. Wenn Menschen immer noch nicht weiter sind, als auf diesem kindlichen Level, braucht man sich über die Zustände auf der Erde nicht wundern.

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steveleader 26.03.2019, 07:35
2. Erstmal zwei Dinge...

in Deutschland umsetzen.
Kohle weg und Verbrennungsmotoren jeglicher Art eliminieren. Bis spätestens 2030.
Damit wäre ein klares Statement in die Welt gesendet.
Die Abschaffung der Atomkraft ist ein Segen, da somit bereits den regenerativen Energien der Weg bereitet wurde. Deutschland sollte diesbezüglich ein Billionen Euro Projekt starten, das Geld wäre sinnvoll in die Zukunft investiert.

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pizzerino 26.03.2019, 07:36
3. tatsächlich..

..scheint es mir sinnvoll, Steuern verstärkt auf "Spass-CO2" zu erheben und mit den Mitteln CO2 freundliches verhalten zu fördern. Gleichzeitig finde ich Hebel und Anteil unserer Möglichkeiten im Gegensatz zur Diskussionsrunde doch relativ beschränkt. 1% für Megakonzern VW finde ich wirklich nicht viel, gemessen an dem Hype. Auch täte es mich interessieren, wie eine solche TV Gesprächsrunde zeitgleich in Belgrad, Moskau, Marseille, Pretoria,... aussehen würde.

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cm1 26.03.2019, 07:50
4. Schade,

dass jemand wie Frau Neubauer die Bewegung in Deutschland diskreditiert. Spaß haben um jeden Preis und nur "die Politik" anklagen, so funktioniert Klimaschutz nicht. Wenn alle Menschen so viel fliegen wie Luisa Neubauer, ist die Zukunft des Planeten düster.

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zoon.politicon 26.03.2019, 07:55
5.

Warum muss in solchen Diskussionsrunden des von uns bezahlten öffentlichen Fernsehens immer ein Vertreter der Springer-Presse, hier Welt-Chefredakteur Ulf Poschardt, mit dabei sein, der sich obendrein noch mit schwer erträglicher Anmaßung des Themas Klimakrise annimmt, die junge Klimaaktivistin von oben herab behandelt und sich herausnimmt, anderen Gesprächsteilnehmern dauernd ins Wort zu fallen. Und warum läßt Plassmann das zu?
Wohltuend in dieser Runde Herr Lanz, durchaus erträglich VW-Mann Diess, wenig glaubwürdig Umweltministerim Schulze, die - sich im Wahlkampfmodus befindend - zur inhaltlichen Diskussion weniger beitrug.
Den Umweltenaktivist(inn)en wünscht man, dass sie rasch lernen, sich in der Diskussion genügend gegen ihre Eltern- (und Großvater-Generation) durchzusetzen, sich nicht wie von oben herab wie Kinder behandeln lassen. Aber auch die 68er-Generation mußte erst lernen, wie man sich gegenüber der Elterngeneration Gehör verschaffen kann.

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dasfred 26.03.2019, 08:11
6. Wollen wir wirklich Ulf Poschard die Laune verderben?

Sein Arbeitgeber der ihm den Porsche mit Seele finanziert, lebt unter anderem auch vom Werbeetat der Automobilindustrie. Seine eigene Seele verkauft er dann für die Seele seines Autos. Wie originell. Sonderlich ergiebig war die Diskussion natürlich nicht. Wer sich hier alles leisten kann, dem ist es egal, dass er das Vielfache an Rohstoffen verbraucht, was ihm im Zuge einer gerechten Verteilung überhaupt zusteht. Das er mehr Dreck und Abfall produziert, als die Natur in der gleichen Zeit verarbeiten kann.

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sternum 26.03.2019, 08:12
7. Unsere Umweltministerin ..

.. meint, "Wir müssen mehr tun, als einen Autokonzern umbauen." Was will sie denn tun? Die Anregungen müssen schließlich von der Politik kommen. Laut ihr sind ja sogar Tempolimits unrealistisch. Da fehlen mir langsam die Worte.
Und wenn ich dann noch "Seele" von Autos lese wird mir ganz anders. Sollen Autos unsere besten Freunde sein, oder uns von A nach B transportieren?

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latimer 26.03.2019, 08:26
8. Gestrig!

Herr Poschardt steht dafür, dass Deutschland als Technikmuseum des 20. Jhd. endet - und das mit Seele und Spaß! Enttäuschend und einfach nur noch von vorgestern.
Aber von einem Welt- Macher habe ich auch nichts anderes erwartet.

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c124048 26.03.2019, 08:27
9.

Ein einziges Land wird die globale Klimaänderung nicht verhindern können. Schon gar nicht, wenn es das so diletantisch versucht wie Deutschland.

Es wäre aber ehrlicher, wenn die Politik endlich mal die Wahrheit aufzeigen bzw. erklären würden, und die ist, nach meiner Überzeugung so:

Die Welt/Umwelt ist eh bereits verloren. Es gibt keine Möglichkeit mehr, den globalen Klimakollaps aufzuhalten. Dafür ist der Mensch zu dumm und zu uneinsichtig. Was aber gemacht werden muss/sollte, ist das vorhandene Kapital/Geld/Ressourcen zu "sparen", um die Folgen des Klimawandels zumindest für die nationalen Wirtschaften die das Geld erwirtschaftet haben, zu verzögern. Denn: Jeder Euro, den Deutschland heute unnötigerweise für "Umweltschutz" ausgibt, fehlt in 20 Jahren für z.b. Deichbau etc.

Um es klar zu sagen: Umweltschutz ist super wichtig, WENN ihn "die Menschheit" betreibt. Da das aber nicht geschieht, ist es absolut unsinnig, wenn einzelne Länder mit extrem teuren und sinnlosen Massnahmen ihre Kassen leeren.

Das weiss auch "die Politik", aber sie sind zu feige es zuzugeben, da ansonsten die ganzen grünen/jungen Wähler wegfallen würden.

Es ist nicht 5 vor 12, sondern schon lange halb eins! Es geht nach meiner Meinung nur noch darum den Weltuntergang möglichst lange "bequem" zu erleben.

PS: Wer das nicht so sieht, sollte sich einfach mal überlegen, wie wahrscheinlich es ist, dass es weltweite Umweltschutzmassnahmen tatsächlich mal geben wird. Nationale Alleingänge sind eher alberne Versuche.

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