Forum: Kultur
"Hart aber fair" zur Klimakrise: "Sorry, wir haben keine Zeit mehr"
WDR/Oliver Ziebe

Frank Plasberg diskutierte über die Klimakrise, es ging um "Panikmache und apokalyptische Rhetorik". Als dann noch die Seele von E-Autos dazukam, wurde es Klimaaktivistin Luisa Neubauer zu viel.

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karlsiegfried 26.03.2019, 09:15
30. Es ist verwerflich, dass ...

... wider besseren Wissens immer noch verbreitet wird, der für die Menschheit schädliche Klimawandel sind noch aufzuhalten, mit den Worten: Es ist fünf vor zwölf. Das Klima ist aus menschlicher Sichtweise längst zum Komapatienten geworden. Daraus ergibt sich nur ein Problem: Das Klima ässt sich nicht wiederbeleben. Es macht was es will.

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kaiser.friedrich 26.03.2019, 09:15
31.

Ist das nicht die Lisa Neubauer, die selbst jedes Jahr zehntausende Bonusmeilen als Vielflieger ansammelt?

https://www.twitter.com/Netzdenunziant/status/1093917890800242695

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wut62 26.03.2019, 09:16
32. Wir, nein die Welt,

müssen aus den Verbrennungsmotoren aussteigen, aber erst dann, wenn wir Antworten auf Fragen haben.
Wieviel Strom werden weltweit für E-Fahrzeuge benötigt?
Wie erzeugen wir diese Menge Strom umweltbewusst?
Wie entsorgen wir den Sondermüll der durch die Windkraftwerke entsteht?
Wie sorgen wir dafür, dass auch ärmere Länder mitziehen?
Was veranlassen wir, damit auch größere Umweltsünder ihren CO2 Ausstoß reduzieren (Schiffe, Flugzeuge und Industrie)?
Wie vermeiden wir, dass durch die Windkraft Anlagen Milliarden von Vögeln und Insekten „geschreddert“ werden?
Bisher habe ich keine Antworten gehört, die diese Fragen komplett beantworten.

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burton_mercer 26.03.2019, 09:16
33. #langstreckenluisa

Einfach mal googeln wo die tapfere "Klimaretterin" Luisa Neubauer mit ihren 22 Jahren schon überall hingeflogen ist. Ein junges Mädchen, dass ähnlich wie Katharina Schulze (Grüne aus Bayern) Wasser predigt und Wein säuft! Die mit 22 Jahren schon einen enormen ökologischen Fußabdruck hinterlassen hat durch Flugreisen in die ganze Welt. (wunderschön zusammengestellt in diesem Youtube Clip https://www.youtube.com/watch?v=NoB36JFN0WQ).
Es nötigt mir schon eine gehörige Portion Respekt ab, sich trotzdem in aller Öffentlichkeit als Klimaaktivistin zu positionieren.
In der Runde fehlte nur noch Herr Jaehnke, Klimaretter, Eisbärenexperte und D-USA Vielpendler mit HON Status
P.S. Die Eisbärenpopulation hat sich seit 1980 verFÜNFACHT!

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MatthiasPetersbach 26.03.2019, 09:17
34.

Zitat von pizzerino
..scheint es mir sinnvoll, Steuern verstärkt auf "Spass-CO2" zu erheben....
Was ist denn Spaß?

Wieviele der Produkte, die wir herstellen, vertreiben und mit denen wir unser Geld verdienen, sind völliger Blödsinn? So ziemlich viele bis alle. Ist Unterhaltung nicht auch Spaß? Das Internet? Die neue Küche? Der Werbeprospekt, der ungesehen in den Müll wandert? Alles, was wir kaufen, obwohl wir das in älter noch zuhause haben? oder eh nicht nutzen? Wenn heute Aldi ne Stichsäge im Schnäppchen hat, gibt es morgen in Deutschland hunderttausend Stichsägen mehr - ohne daß nur ein Brett mehr gesägt wird. Übers Wochenende nach London zum Shoppen statt im Heimatkaff aufs Fischerfest?

Ja, das ist alles Spaß. Fehlgeleiteter.

Und DIESER Spaß kostet die Umwelt hundertmal mehr als wenn ich am Wochenende mit dem V8 durchs Mittelgebirge rolle.

Wir sollten CO2 nur für den WIRKLICHEN Spaß freigeben und eher für die Produktion von dummem Zeug begrenzen und besteuern.

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merenlähellä 26.03.2019, 09:18
35. Von oben herab

Zitat von zoon.politicon
[...]Den Umweltenaktivist(inn)en wünscht man, dass sie rasch lernen, sich in der Diskussion genügend gegen ihre Eltern- (und Großvater-Generation) durchzusetzen, sich nicht wie von oben herab wie Kinder behandeln lassen.[...]
behandelt zu werden, muss man sich gefallen lassen, wenn man jung ist, meint, die Zukunft vorhersagen zu können und keine Konzepte außer "Wir schalten alles ab" vorlegen zu können. Wer ein gewisses Alter erreicht hat, weiß hoffentlich, dass nichts so heiß gegessen wird, wie man es kocht.
Und was Ihr Seitenhieb auf die Springer-Presse zu bedeuten hat, wissen nur Sie.

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Minster 26.03.2019, 09:18
36.

Ein Auto ohne "Seele" (worin man sich wohl fühlt beim Fahren) kaufe ich auch nicht. Das hat die liebe Umweltaktivistin nicht verstanden - und allgemein wenig Ahnung das CO2 kein Deutschland längst kein großes Problem mehr ist, aber das unserer Östlichen Nachbarn. Interessiert Sie nur nicht, denn da interessiert sich niemand für ihr Geblubbber.

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mostly_harmless 26.03.2019, 09:18
37.

Man muss endlich akzeptieren, dass die Menschheit mehrheitlich zu dumm ist, die notwendigen Maßnahmen gegen den Klimawandel zu ergreifen. Das die Alten zu dumm sind, bewies Poschhardt gestern. Das die Jungen ebenfalls zu dumm sind, beweist der Bitcoin.

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dasbeau 26.03.2019, 09:25
38. Keine Ahnung

Zitat von langenscheidt
8 Milliarden Menschen müssen ernährt werden: "esst weniger Fleisch" ist jugendlicher Populismus, abgeschaut von depressiv wirkenden Erwachsenen.
Entschuldigung, aber Sie reden hier von etwas, von dem Sie ganz offenbar keine Ahnung haben. Ihr Argument für den Fleischkonsum ist, dass 8 Mrd Menschen ernährt werden müssen? Hätten Sie sich nur ein ganz kleines bisschen mit der Materie auseinander gesetzt, wüssten Sie, dass man mit komplett fleischloser Ernährung 8 Mrd Menschen problemlos ernährt bekäme, deutlich einfacher und effektiver als mit Fleisch (und damit meine ich nicht den Gesundheitsaspekt, der kommt quasi gratis noch mit dazu).
Googeln Sie einfach mal, wie lange es braucht, ein Kilo Rindfleisch herzustellen (begonnen bei der Zeugung des Kalbs bis zu dem Zeitpunkt, wenn das Steak o.ä. auf dem Teller liegt) und wie viele Ressourcen dies verbraucht. Und dann stellen Sie mal dagegen, was Sie in dieser Zeit mit gleichem Ressourcenverbrauch an gleichwertiger (!) pflanzlicher Ernährung erzeugen können. Und das deckt nur den reinen Ernährungsaspekt ab. Dass der vermehrte Anbau von Pflanzen zudem noch einen gehörigen Effekt auf das CO2 hätte (ganz im Vergleich zu Methan-produzierenden Rindern), die Flächen sogar "doppelt" genutzt werden könnten (statt Stallungen/Weiden PLUS Anbauflächen für das Futter der Tiere) und damit ein ganz gewaltiger Beitrag zur Klimarettung oder zumindest -stabilisierung geleistet würde, kommt noch hinzu.
Und damit ist das Thema nur ganz oberflächlich angerissen.
"Jugendlicher Populismus", "depressiv wirkende Erwachsene" - von wegen! Diese Menschen machen sich Gedanken und sehen - im wahrsten Sinne des Wortes - über den eigenen Tellerrand hinaus.

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saarkast 26.03.2019, 09:27
39. Gibt es noch Steak nach der Klimarettung?

Ich bin ja ein großer Freund der jungen Menschen die sich engagieren. Auffallend ist aber, dass der erste Satz der jungen Mädels (es scheinen kaum Jungs oder Diverse zu sein) ganz häufig lautet: "Ich lebe jetzt vegan!" mindestens sind sie aber alle Vegetarier - mehr oder weniger fundamentalistisch.
Für mich als bekennder Fleischesser ist das immer etwas befremdlich und ich frage mich: Gibt es noch Steak nach der Klimarettung?
Man hat ja davon gehört, dass die Landwirtschaft ca. 25% der Klimakiller beisteuert und die Massentierhaltung besonders klimaschädigende Gase wie Methan freisetzt (Mensch übrigens auch nach dem Genuss von Kohl u.ä.), ich stelle mir nur die Frage, ob der entscheidende Beitrag zur Vermeidung der Klimakatastrophe darin besteht, dass wir alle Veganer werden, oder ob man vielleicht doch eher das Augenmerk auf andere Maßnahmen legen sollte und das Veganer-Argument auch manchmal dazu verleitet, die jungen Retter eher nicht so ganz ernst zu nehmen? Immerhin gibt es ja noch ca. 75% der Klimaproblematik die nicht auf Landwirtschaft zurück zu führen sind - übrigens gelten auch Milchprodukte als extrem Klimaschädlich, so einfach scheint die Klimarettung dann auch ohne Fleisch nicht!

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