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Hass und Toleranz: Menschen mit Angst und solche ohne
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Die einen reden berechtigt von Heimat und Werten, die anderen von Toleranz. Dazwischen ist ein Graben mit Vorurteilen gefüllt. Wir brauchen aber keinen Hass - sondern sorgfältige politische Überlegungen, an denen alle teilhaben können.

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gemüseflüsterer 07.12.2013, 09:36
1. Wahre Worte

die von so vielen bereits gesagt wurden. Hören will sie dennoch kaum jemand. Aufstehen und Tun wollen noch weniger und so bleibt alles wie es ist. Leichte Opfer sind immer die Anderen. Aber wer macht denn Meinungen? Zum großen Teil die schreibende Zunft. Also Attacke, ein neuer Journalismus ist gefragt, kein angepasstes Duckmäusertum.

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zursachet 07.12.2013, 09:38
2. Wow!

Zitat von sysop
Die einen reden berechtigt von Heimat und Werten, die anderen von Toleranz. Dazwischen ist ein Graben mit Vorurteilen gefüllt. Wir brauchen aber keinen Hass - sondern sorgfältige politische Überlegungen, an denen alle teilhaben können.
Wow - Danke Frau Berg für diesen Beitrag. Besonders der Wandel von ehemals links und rechts zu Angst und Hoffnung und Toleranz spiegelt m. Meinung nach die aktuelle gesellschaftliche Entwicklung treffsicher wieder. Wir brauchen den globalen gesellschaftlichen Wandel und eine Abkehr von dem " immer mehr" Kapitalismus unserer Zeit, dann gibt es auch eine Hoffnung für die Menschheit.

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kirtomy 07.12.2013, 09:38
3.

Sehr geehrte Frau Berg,
Sie sprechen von einem phantastischen, freien Land, von Demokratie. Kann es sein, dass Sie nicht in Deutschland leben?

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spon-facebook-10000115620 07.12.2013, 09:39
4. Was wäre die Welt nur ohne.....

....unsere Gutmenschen. Gefallen Sie sich eigentlich selbst so gut darin, jeden Tag im spiegel so eine "objektiv" gesehen gute, hilfsbereite, moralisch einwandfreie, tolerante, weltoffene Person zu sein und fühlen Sie sich deswegen berufen, in der völlig egozentrierten Meinung, der Rest der Welt zu heilen? Sind Sie sich der Tatsache bewusst, dass jeder Mensch (auch Sie) völlig egoistisch stets so agiert, wie es zur Erlangung seines persönlichen Zufriedenheitsmaximuns nötig ist. Freuen Sie sich doch bitte einfach darüber, für sich den Kunstgriff der Illusion eigener Hochwertigkeit vollendet zu haben und versuchen Sie bitte nicht ständig, das Recht auf Meinungsäußerung anderer mit Ihrem selbstgegebenen Vorrecht auf Vorrang Ihrer erhabenen, gutmenschlichen Meinung zu demontieren. Sie sind genau so wenig "gut" wie jeder andere Mensch.

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cato. 07.12.2013, 09:46
5.

Zitat von sysop
Die einen reden berechtigt von Heimat und Werten, die anderen von Toleranz. Dazwischen ist ein Graben mit Vorurteilen gefüllt. Wir brauchen aber keinen Hass - sondern sorgfältige politische Überlegungen, an denen alle teilhaben können.
Frau Berg Demokratie umfasst erheblich mehr als den sozialen Gedanken, der ohnehin ein Fremdkörper innerhalb der Demokratie ist und eher im Widerspruch mit fundamental demokratischen Prinzipien wie der Gleihheit vor dem Gesetz, dem Recht auf Eigentum, der freien Entfaltung etc. steht. Und der Link der ihre Meinung stützen soll, befasst sich mit der Untergrabung der Rechte des Bundestages.

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pejoachim 07.12.2013, 09:49
6. Toleranz? Ein Begriff für Rechte!

Zitat von sysop
Die einen reden berechtigt von Heimat und Werten, die anderen von Toleranz. Dazwischen ist ein Graben mit Vorurteilen gefüllt. Wir brauchen aber keinen Hass - sondern sorgfältige politische Überlegungen, an denen alle teilhaben können.
Vielleicht sollte der Dame jemand erklären, was Toleranz heißt. Nämlich nur "Duldung". Wollte sie dann wirklich sagen, was gesagt hat? Das wäre traurig.

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marco_j 07.12.2013, 09:52
7. Ist gar nicht so einfach,

jede Woche eine sinnvolle Kolumne zu schreiben. Im Zweifel bleibt dann ja immer noch das Beklagen des zügellosen Kapitalismus. Da haben wir dann ja unseren Schuldigen. Und das ohne Angst und Fremdenhass, aber mit einer gehörigen Portion Frustration.

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nütztnichts 07.12.2013, 09:53
8. Ein schöner Appell.

... nur versteh ich nicht, wieso sich die politische Linke und die politische Rechte angeblich in Luft aufgelöst haben soll.
Eine Welt (oder ein Land) mit solchen Klassengegensätzen und damit sozialer Ungleichheit ruft auch immer politische Flügel hervor.
Links und rechts sind nicht verschwunden, das "Ende der Geschichte" ist nicht gekommen und die "Postmoderne" ist nur ein Konstrukt.
Sorry, aber es geht weiter.

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manni.baum 07.12.2013, 09:55
9. Jugendworte

Sehr geehrte Frau Berg, sehen Sie sich mal die top-ten Jugendworte der letzten Jahre an und fragen sich an welchen "sorgfältigen (politischen) Überlegungen" diese Menschen teilhaben können oder wollen.

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