Forum: Kultur
Heimat-Talk bei "Hart aber fair": "Bemerkenswert, wie schnell das hier eskaliert"
WDR/Dirk Borm

Frank Plasberg wollte wissen, ob Deutschland eine Heimat "nur für Deutsche oder offen für alle" sei. Eine extrem ärgerliche Frage.

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trackingerror 26.02.2019, 12:04
200. @#188

Was tut das bitte zur Sache? Es ist mir egal, wer/was wann wieso wie wurde. Ich verstehe natürlich ihre grundsätzlichen Bedenken. Jedoch differenzieren Sie nicht hinreichend. Es gibt genügend türkisch moderate Kräfte in Deutschland, die selbst in einem allseits liberalen Staat leben möchten (hier kommt übrigens wieder die Integration ins Spiel!). Ich habe die Sendung gestern nicht gesehen. Ich vermute mal, dass diese türkische Frau gestern nicht hinreichend dargestellt hat, dass sie selbst moderat ist und nicht mit diesen extrem konservativ türkischen Kräfte verglichen werden möchte. Ich könnte mir vorstellen, dass dies ihr wesentlicher Punkt gewesen sein könnte. Summa summarum: es gilt natürlich verfassungsfeindliche Organe strikt zu verfolgen. Wer aber nicht verfassungsfeindlich agiert, der muss sich für seine Wesenszüge vor niemandem rechtfertigen. Das nennt man Liberalismus. Ausserdem: erstens übertreiben und pauschalisieren Sie mit Ihren Beispieln m.E. maßlos und zweitens bin ich davon überzeugt, dass auch Sie gewisse Ansprüche haben, die Ihren Mitmenschen vielleicht auch nicht so sehr gefallen. Wer im Glashaus sitzt...

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RolfWolf 26.02.2019, 12:04
201. Da wo ich mich wohlfühle

und wo ich meine Familie habe, ist meine Heimat. Heimat hat was mit Vorfahren zu tun. Die Heimat meiner Vorfahren könnte auch in Ostpreußen oder Polen gewesen sein. Wenn ich auswandere, suche ich eine neue Heimat. Um dort heimisch zu werden, muß ich Sprache und Gebräuche meiner neuen Heimat vollkommen annehmen, daran mangelt es jedenfalls bei Muslimen in Europa. Kützlich hat eine gebürtige Türkin gefragt, wem Deutschland denn gehöre. Na, den Deutschen doch wohl. Jenen, die es aufgebaut haben, aber nicht jenen, die hierher kamen, um den Rahm abzuschöpfen. Jeder kann die deutsche Staatsangehörigkeit erwerben, wenn er die Voraussetzungen erfüllt. Detscher im Volkssinn ist damit noch nicht, kann es aber werden. Erinnert sei an die vielen Zuwanderer aus Polen zu Anfang des vorigen Jahrhunderts, das waren zuerst polnische Arbeiter, wurden aber im Laufe der Zeit zu guten Deutschen. So kann es jedem ergehen, wenn er sich vollständig anpasst.

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Ottokar 26.02.2019, 12:08
202. Dank Plasberg's

Gast hat sich die Meinung die sich über einige Bürger gebildet hat, bestätigt. Mit der Dame über Heimat reden? Ihre Heimat ist die Bühne einer miesen Kabaretveranstalltung. Wenn diese Dame in der Türkei auftreten würde.....Sie hat sich in dieser Sendung zum Theme Heimat keine Gefallen getan. Einfach nur abstossend. Ich frage mich nur ,wer fragt sie eigentlich wo sie herkommt. Es ist doch offensichtlich.

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Peer Pfeffer 26.02.2019, 12:09
203. Deutschtürken/Türkdeutsche

Zitat von Bondurant
Das ist das Problem vieler "Deutschtürken" (warum heißt es eigentlich nicht "Turkodeutscher" o.ä., es heißt ja auch "Italoamerikaner" und nicht "Americoitaliener",
Das frage ich mich auch seit langem. Türkdeutscher wäre eigentlich der bessere Begriff, finde ich. Das wären Deutsche mit türkischen Wurzeln. Als ich das mal in einer Geschichte des Spiegels über Framing in einem Leserbrief vorgeschlagen habe, wurde der Post gelöscht. Seltsam, dass das niemand hören will. Meine Nichte z.b. ist Afrodeutsche. Also eigentlich einfach Deutsche, aber man sieht ihr afrikanische Wurzeln väterlicherseits an. Deshalb hört sie eher Deutschafrikanerin, fühlt sich aber als Afrodeutsche.

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Bondurant 26.02.2019, 12:10
204. Das nennt man

Zitat von RolfWolf
Erinnert sei an die vielen Zuwanderer aus Polen zu Anfang des vorigen Jahrhunderts, das waren zuerst polnische Arbeiter, wurden aber im Laufe der Zeit zu guten Deutschen. So kann es jedem ergehen, wenn er sich vollständig anpasst.
Assimilation und aus unverständlichen Gründen gilt das heute als eien Art Unrecht. Das ist wirklich eine Pointe, weil die, die gegen die Assimilation streiten, damit genau das völkischen Ideal befördern, das sie angeblich bekämpfen wollen.

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onkelzahm 26.02.2019, 12:10
205.

Ich wette, dass 90 % der AFD-Wähler keine Ahnung über den Kategorische Imperativ Kants oder Goethes Faust oder das Gemälde "Der Wanderer über dem Nebelmeer" von Gaspar David Friedrich oder die Schicksal-Symphonie Beethovens oder Schiller's "Gedichte "An die Freude" oder Architekturstil "Bauhaus" usw. haben.
Wenn Mann defizitäre Kenntnisse von seiner Kultur hat, soll Mann nichts anfangen, über Heimatsverbundenheit zu quatschen.
Nur Protzen über Thüringer Bratwurst und Weizenbier und Oktoberfest Bayerns reicht nicht für den humanitären Patriotismus.

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tomlex27 26.02.2019, 12:13
206. Ich hätte Baydar rausgeschmissen

Würde sich bei mir zuhause ein Gast so wie Frau Baydar aufführen, würde ich ihr die Türe zeigen. Dumpf, zum Fremdschämen, agressiv. Auch der Programmausschnitt ihres Programms, geradezu lächerlich und billig. Kein Wunder, denkt man sich nach solchen Auftritten von Migranten, dass es mit der Integration nicht klappt. Toll auch wie Frau Göring-Eckhard wieder mal bewiesen hat, dass sie nicht die hellste Kerze auf der Torte ist. Vernünftige Menschen, wie beispielsweise Herr Blome, scheint es derzeit in den Talkrunden immer weniger zu geben. Wer schreit gewinnt (Baydar), wer total dummen Stuss von sich gibt (GE) auch. Kein Wunder, dass sich bei solchen Geistesgrößen die Leute der AFD zuwenden, weil sie sich von einer Minorität an die Wand gedrückt sehen. Ich dachte nur, warum ein Moderator einen unmöglichen Gast wie Baydar nicht ebenso anschreien und bestenfalls rauswerfen darf, warum muss man sich sowas gefallen lassen??? Nur weil hier Jahrzehnte bei einfachsten Benimmregeln gerade auch für Migranten weggeguckt wurde, muss man es jetzt nicht so weiterlaufen lassen. Eine Sendung vom Scheitern von Integration- live. Ich verzichte gerne auf Gäste wie Baydar und davon bitte nicht mehr.

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oldsack 26.02.2019, 12:14
207. ich kann

es schon lange nicht mehr hören,jeden Tag das gleiche Thema.Seid ich vor 45 Jahren in Deutschland geboren wurde musste ich damit Leben Mensch zweiter Klasse zu sein. Damals noch ein Gastarbeiter-Kind heute ein Mensch mit Migrations Hintergrund....und jedes mal das selbe Thema,,,,was ist bloss mit diesem Land los?was sind das für Menschen denen das Vorherr man kommt wichtiger ist als das "Wie" man ist.Es gibt soviele Deutsche die dieses Land deswegen verlassen haben....Ich will noch einmal diesen Menschen das Grundgesetz erklären.Dieses Land ist ein freies Land,solange man keine Gesetze bricht kann man "Anziehen","Aussehen" und "Glauben" an was man will.Ihr Bio-deutsche seid nicht besser als der Rest dieses Landes Ihr habt nicht das Recht über Menschen zu urteilen nur weil sie anderst Aussehen wir ihr bzw.Sie an was anderes Glauben als Ihr...

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frenchhornplayer85 26.02.2019, 12:14
208. Revisor

Und weil es in der Türkei so vonstatten ginge muss man das natürlich auch so machen oder? Sagen sie mal, lassen sie sich real auch immer auf das Niveau anderer herab? Warum müssen wir handeln, wie es in der Türkei gehandelt würde?

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pittiken 26.02.2019, 12:24
209.

Zitat von ein_verbraucher
Sie scheinen nicht zugehört zu haben. Sie hat gesagt das die Deutschen nicht die einzigen sind, die Werte haben. Das ist ein Unterschied. Aber das so auszudrücken ist natürlich einfacher für Sie, nicht wahr?
Na klar, haben auch andere Werte, Moslems haben Werte, Christen haben Werte, Nichtchristen haben auch Werte.

Es ist nur die Frage, welche Werte dann die, ich sage das mal ganz vorsichtigt, die bestimmenden Werte sind.

In Deutschland leben ja viele Migrationshintergründler, aber es ist erkennbar, dass gerade Migranten mit der Religion Namens Islam ganz große Schwierigkeiten haben, die "vorherrschenden Werte" anzuerkennen und im Idealfall auch anzunehmen. Denn die Religion ist da oft der Hemmschuh.

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