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Historienfilm "Die geliebten Schwestern" : Fack ju, Schiller
Senator

Ein Sommer in Rudolstadt entfacht das Verlangen: In seinem Kinoepos "Die geliebten Schwestern" spekuliert Dominik Graf über eine leidenschaftliche Ménage-à-trois um den jungen Friedrich Schiller.

achimedes 29.07.2014, 23:10
1.

Die machen bei uns alles billig. Nachher bleibst du stehen, und hast nicht mehr eine Sozialversicherung.

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HansHansen 30.07.2014, 08:44
2. Respekt!

Warum nur haben so viele FilmkritikerInnen keinen Respekt vor ihren Lesern? Warum sehen sie nicht ein, dass es einen Unterschied macht, ob man einen Film vor dem Kinostart bespricht oder über ihn in der Retrospektive schreibt, in einer Biografie des Regisseurs z.B. oder in einer Doktorarbeit? Da kann gerne der komplette Film nacherzählt werden, da soll gelobt oder getadelt sein, was dann "kluger" Weise in den letzten Filmminuten passiert, wie das letzte Bild aussieht. Solche Details, im Besonderen jene, die den Schluss des Films betreffen, schon im Vorneherein zu verraten muss überhaupt nicht sein, um die Qualität eines Filmes zu belegen. Im Gegenteil, es raubt dem geneigten Kinogänger ein nicht geringes Vergnügen. Herr Dell, eine Runde Kinogutscheine für alle, bitte!

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+LY 30.07.2014, 09:30
3. Niemals ist es mir genug,

Zitat von sysop
Ein Sommer in Rudolstadt entfacht das Verlangen: In seinem Kinoepos "Die geliebten Schwestern" spekuliert Dominik Graf über eine leidenschaftliche Ménage-à-trois um den jungen Friedrich Schiller.
über Schiller zu lesen, sehen, hören,
zu seinem Leben und Werk, Umfeld, Wirkungen,
und nachwievor spannend, sich mit heutigen Meinungen zu beschäftigen, dazu gehören auch Kommentare...

An die Liebhabergemeinde und alle, kommt nach
und schaut Euch Rudolstadt, Großkochberg an, die Originale,
es ist erhebend, unbeschreiblich.

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crigs 30.07.2014, 22:26
4. Bavaria

Was ich bis jetzt mitbekommen habe ist: Dieser Film ist vollgespickt mit Klischees, Kitsch und Verdrehungen uam. Das rüpelhafte Deutsch ist kaum fähig, tiefsinnige Filme zu produzieren. Im Deutschen wird schlicht zuviel geklappert. Schauen Sie sich englisch-amerikanische Filme an. Sie entdecken, dass die Sprache in den Hintergrund rückt und Schauspielkunst geboten wird. Es sind Mimik, Gesten, Handlungen, Kleinigkeiten die in Übereinstimmung für Vertrauen werben und den Zuschauer fesseln. Lucy Maud Montgomery hat Goethe, Schiller, Lessing, ... weit hinter sich gelassen. Die Kastanienbäume für Anne Frank werden in Deutschland umgehauen. Anne with an E wird in Avonlea zum Leben erweckt. Keine Schaudergeschichten à la: Faust, Die Räuber, Die Erziehung des Menschengeschlechts. Die deutschen Verirrungen sind kaum zu überbieten. Die ganze Welt leidet noch heute an den Weltkriegen. Dominik Graf leidet mit.

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