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Horst Seehofer und der Islam: Warum Glaube und Politik sich nicht vertragen
DPA

Der Islam gehöre nicht zu Deutschland, sagt Horst Seehofer. Das wirft Fragen nach dem generellen Verhältnis zwischen Politik und Religion auf.

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garno 19.03.2018, 09:16
140.

Zitat von claus7447
Die Frage ist eigentlich weniger "gehört eine Religion zu Deutschland". Richtig wäre "Religionen gehören zu Deutschland". Wir sind Gottseidank ein liberales und freies Land. Wird haben keine Einschränkungen wie in Saudi Arabien und zutrittsverbote. Wir lehnen radikale .....
Tradition und Brauchtum haben wohl kaum zum Nationalsozialismus geführt, wie sie uns das hier verklickern wollen. Das war doch wohl eher ein rassistischer Sozialdarwinismus. Den Rassismus haben wir gestrichen, den Sozialdarwinismus haben wir noch - nennt sich jetzt Neoliberalismus.

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erdmann.rs 19.03.2018, 09:42
141. Ergänzung zum Beitrag

Zitat von erdmann.rs
@vera gehlkiel (18.03.18 um 16:16) Sehr wortreich und sehr interessant sind Ihre Beiträge eigentlichfast immer, ganz gleich zu welchem Thema Sie hier schreiben. Das habe ich Ihnen auch schon mehrmals "bescheinigt". Warum .....
Im letzten Satz meines Beitrags von 08:17 fehlt das Wort
"muslimische" bei (über 50) Staaten.

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g_bec 19.03.2018, 12:26
142. Freiheit.

Zitat von underdog
"Denn im Grundgesetz steht ja klipp und klar und selbst für einen Innenminister zu lesen, dass in Deutschland, bis auf Weiteres und falls Horst Seehofer das nicht abschaffen will, die Religionsfreiheit herrscht. Fotostrecke Der Staat hat sich.....
Alles richtig. Nur seltsam, dass sich die christlichen Kirchen doch nahezu täglich deutlich stärker in unser aller Leben einmischen, als dies "der Islam" je getan hätte*. Insofern sollte Herr Seehofer als ehemaliger bayrischer Ministerpräsident deutlich kleinere Brötchen backen, wenn er schon am rechten Rand fischt. Dass dies jemand, der in der guten bairischen Tradition verwurzelt ist, jedoch nicht zu erkennen vermag, ist eigentlich auch verständlich. Insofern nehmen sich "die Moslems" und "die Bayern" allerdings nichts.
*Um dies erfahren zu können, muss man nur mal als nicht in der traditionellen deutschen Kleinstaaterei Aufgewachsener einige Jahre mit schulpflichtigen Kindern berufsbedingt im ländlichen Bayern wohnen müssen. Und auch noch einen Beruf haben, der einen öfter mal aus "repräsentativen Gründen" mit der lokalen Politik in Berührung bringt. Herr Seehofer kann deshalb nur als bigott bezeichnet werden.

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