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"Illner"-Talk zu Merkel, Bayern, Hessen: "Wissen Sie, was Sie gerade getan haben?"
DPA

Eigentlich wollte Moderatorin Illner über die Kanzlerin diskutieren, stattdessen ging es um Volksparteien - es bildeten sich überraschende Koalitionen: Laschet hofierte die Grünen, Dobrindt rechnete die AfD dem eigenen Lager zu.

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Peterrr 19.10.2018, 02:09
1.

"In-Fight" lol.. Habeck hat ihm die Worte im Mund herum gedreht. Das war zum Fremdschämen kindisch. Dass Dobrindt die Wählerschaft meinte, war mit gutem Willen nicht mal ansatzweise misszuverstehen.

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neutralfanw 19.10.2018, 02:31
2.

Wenn die CSU nicht noch weiter abstürzen möchte, dann sollte sie Herrn Dobrindt aus der Öffentlichkeitsarbeit herausnehmen. Er hat in der Vergangenheit schon genug Image-Schaden angerichtet. Der Wähler vergisst nicht so schnell.

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dasfred 19.10.2018, 02:34
3. Vielen Dank Herr Frank

So wie Frau Rützel uns die Last des Trash TV abnimmt und zu unserer Erheiterung die Essenz draus destilliert, gelingt ihnen das gleiche mit den Talkshows. Statt eines langweiligen Protokolls lassen Sie die interessanten Stellen auskristallisieren und bringen sie im Licht wohlgesetzter Worte zum Strahlen. So muss ich dieses Genre nicht völlig ausblenden, da ich nicht mehr bereit bin, diese Unmenge an Füllphrasen zu ertragen, die nur dazu dienen, vom Kern abzulenken. So machen Talkshows wieder Spaß.

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ach-nur-so 19.10.2018, 02:35
4.

"...Dobrindt rechnete die AfD dem eigenen Lager zu"

Nö. Und das hat er auch zwanzig mal gesagt. Er wähnt die AfD-Wähler*Innen im eigenen, rechteren Lager von zwei angenommenen. Das stimmt zwar nicht ganz, aber im Großen und Ganzen hat er recht. Es ist eine ganz einfach zu akzeptierende, simple Wahrheit, dass der Großteil der AfD-Wähler*Innen CDU/CSU von der Schippe gegangen sind. Also, was muss daran skandalisiert werden?

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todde1962 19.10.2018, 02:54
5. Nicht ganz korrekt

Die Aussage, dass Herr Dobrindt die AFD dem eigenen Lager zurechnet, ist nicht ganz richtig. Er rechnet die Wähler der AFD dem eigenen Lager zu. Das ist ein kleiner Unterschied. Herr Habeck hat es in der Sendung auch nicht verstanden. Oder besser gesagt, er wollte es nicht verstehen. Dem politischen Gegner etwas unterzujubeln, was dieser nicht gesagt hat, gehört zum politischen Wettbewerb.

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Tottiso 19.10.2018, 03:29
6. Da ist Großes möglich

Ausgenommen die humane Flüchtlingspolitik der sehr geehrten Bundeskanzlerin Frau Angela Merkel, welche mehr als 2 Millionen Flüchtlingen das Leben gerettet hat, ist mein Eindruck dieser, dass derzeit die völlig überforderte Politik in Deutschland durch die Gesellschaft reformiert wird. Ja, tatsächlich.
Der einzige Führungspolitiker der das verstanden hat und umsetzen kann ist Robert Habeck. Alle anderen winden sich panisch und ratlos in Ihren traditionellen Parteistrukturen und machen einen Fehler nach dem anderen, ohne jegliche Erkenntnis für den gerade beginnenden Wandel der politischen Kultur, der lebensnäher, empathischer und vor allem menschlicher ist.
Das aber ist genau das was die Gesellschaft jetzt will.
Eine neuer Zeitgeist ist entstanden. Manche Politiker werden sich dadurch inspiriert und ermutigt fühlen, dem zu folgen, andere werden billig versuchen, ohne es im geringsten verstanden zu haben, auf den Zug aufzuspringen, denn es geht Denen dann nur um sinn- und politikentleerten Machterhalt, und um den selbstgerechten Erhalt der eigenen Position am gut gefüllten "Napf".
Die Gesellschaft ist sensibel und nicht dumm, die zunehmend anmaßende Politik der in der Entwicklung zurückgebliebenen politischen Klasse und deren Strukturen sagt das Gegenteil von Klugheit aus.
Deswegen sinken die Stimmenanteile bei CDU/CSU und SPD so nachhaltig.

Die der Grünen steigen.

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Eine Stimme der Vernunft 19.10.2018, 03:56
7. Viel spannender ist, Habeck sagte, die Grünen sind nicht mehr Links

Und so ist es wohl auch, die Grünen sind anders, völlig abgehoben , nur durch die Mainstreammedien gehypt. Die Stunde der Wahrheit kommt somit schneller für die Grünen. Nach dem absehbaren Untergang der Merkel Koalition, unglaublich, wie schnell diese Parteien mit Merkel untergehen, steht die grüne Reserve bereit. Die Grünen werden bald regieren müssen. Ob dann ihr Aufschwung weitergehen wird ? Ich bezweifle es. Einen Politikwechsel haben wir damit immer noch nicht. Stabilität wird es meiner Meinung nach aber nur bei einem wirklichen Politikwechsel geben. Es ist mit Händen zu greifen, die Deutschen wollen Politiker , die sich um sie kümmern und die fehlen scheinbar. Insofern hatte Dobrindt recht, es braucht Volksparteien, die ein breites Spektrum vereinigen und natürlich sind die AFD Wähler eher dem bürgerlichem Lager zuzurechnen, das ist auch meine Beobachtung. Die CSU und CDU haben die Wahl wieder nach rechts zu rücken und die AFD überflüssig zu machen, wie es Dobrindt wohl will oder weiter nach links zu marschieren, wie es z.B. Daniel Günther will. Dann wird die AFD weiter stärker werden und vielleicht die neue alte CDU werden. Dobrindts Einschätzung ist hier nur realistisch.

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hausfeen 19.10.2018, 04:11
8. Interessant, dass Ypsilanti erwähnt wurde.

Da hatte die SPD, besser deren Seeheimer Machtzirkel, ihre hessische Spitzenkandidatin auf dem Altar der Unternehmerinteressen geopfert. Auch so eine starke Historie in der Selbstauflösung der SPD. Scholz weiß das. Er und seine Marionette Nahles sind doch die aktuellen Fahnenhalter der BosseGenosse. Und davon werden sie nicht ablassen bis zum völligen Untergang. Die meisten Wähler haben längst aufgegeben, auf eine innere Erneuerung der Partei zu hoffen. Deswegen die Zuwendung zu einer neuen Partei.

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new#head 19.10.2018, 05:57
9.

Hert Donrindt war doch nicht umsonst Verkehrsminister. Hab mich ohnehin schon gefragt, was er getan hat um diesen, jetzigen Posten zu bekommen. Wegen besonderer Leistungen bestimmt nicht. Er macht immer den Eindruck als sei er Seehofers Schlüsselanhänger, in zweierlei Wortsinn.

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