Forum: Kultur
Illner-Talk zum Germanwings-Absturz: Schatten des Zweifels an der Suizidtheorie
REUTERS

War doch alles ganz anders? In der Talkshow von Maybrit Illner wurden nach einem aufwühlenden Tag eben gewonnene Erkenntnisse zum Absturz des Germanwings-Airbus wieder in Frage gestellt.

Seite 1 von 30
junglejet 27.03.2015, 04:31
1. es gibt keinen zweifel

denn der co-pilot hat die sollflughöhe am autopiloten um 10.31 uhr von 38000 auf 100 Fuss verstellt. das zeigt die radaraufzeichnung der frz. und italienischen flugsicherung. die sollflughöhe wird von den radaranlagen in mitteleuropa kontinuierlich abgefragt. leider ist das auch den sog. experten nicht bekannt, erst recht natürlich einem verkehrsminister.

Beitrag melden
georgwupp 27.03.2015, 05:43
2. Erfahren wir es?

Die wahre Antwort auf den Schuldigen in dieser Sache werden wir sicherlich nie erfahren.

Und wer weiß, ob es so auch nicht besser ist.

Beitrag melden
saitenfreund 27.03.2015, 05:58
3. Die Wahrheit wird wohl zerschellt bleiben

Die Geschwindigkeit der Erkenntnisse und der Veröffentlichung war schon beeindruckend. Jemand atmet nur noch gleichmäßig, kommuniziert nicht mehr und hat zwei Maßnahmen eingeleitet, für die er einen Knopf um 360 Grad und einen Schalter umgelegt/gezogen haben muss. Zwangsläufig hat er willentlich den Absturz herbeigeführt. Ich fliege sehr viel, auch gerade die Barcelona - Strecke und kann mir nicht vorstellen, dass ein Kapitän unbemerkt von den Passagieren an der Cockpit-Tür herumhämmert, keine Telefonate geführt, keine Sms geschickt werden. Aber all das ist dumpfe Spekulation, denn es gibt keine Chance irgendeinen Beweis zu führen. Eine Autopsie des Piloten ist unmöglich, Kommunikation gibt es keine und ein automatisierter Sinkflug ohne jede weitere Manipulation gibt auch nicht viel her. Mich verunsichert das in höchstem Maße...

Beitrag melden
needforseat 27.03.2015, 06:07
4. ich finde es durchaus richtig,

infrage zu stellen, ob die bisher verbreitete Theorie denn die richtige ist, oder ob mam sich aufgrund von Indizien und des öffentlichen Drucks, ein Ergebnis liefern zu müssen, dazu entschieden hat, die naheliegenste Theorie als die richtige zu verbreiten. Wie dem auch sei: um den Familien der angehörigen und der des Piloten das Leben nicht noch schwerer zu machen, als es sowieso schon der Fall ist, sollten wir die Untersuchungsergebnisse bis zum Schluss abwarten.

Beitrag melden
pepe-b 27.03.2015, 06:42
5. Zweifel mögen angebracht sein

aber wieso wurde die Tür verriegelt? Es gibt ja nicht nur die Stimmaufzeichnung, sondern auch die Umstände des stabilen Sinkflugs (kein Sturzflug) und, dass selbst die Türöffnung per Notfall-Code scheinbar nicht möglich war. Nach allem, was man so lesen konnte, geht das nur bewusst. Wenn der verbliebene (Co-?)Pilot im Cockpit warum auch immer bewusstlos gewesen wäre, wäre die Crew - vorausgesetzt man wusste den Code und die Technik war fehlerfrei - eben mit diesem Code ins Cockpit gelangt.

Beitrag melden
leoleospapa 27.03.2015, 07:07
6. Viele Fragen

Woher nimmt die Öffentlichkeit die Gewissheit, dass a) der Co-Pilot den Sinkflug selbst eingeleitet hat und b) der Co-Pilot in den letzten Minuten vor dem Aufprall noch bei Bewusstsein war. Weiterhin stellt sich die Frage, wieso der Signalton, der im Normalfall nach Eingabe des Türöffnungscodes durch den draußen vor der Tür stehenden Piloten auf den Aufnahmen des Stimmenrecorders nicht zu hören ist.

Beitrag melden
Ezechiel 27.03.2015, 07:46
7. Zweifel angebracht

Warum kann man nicht warten, bis die Datenbox gefunden und ausgewertet ist ? Es wäre fatal wenn ein Mensch ungerechtfertigt zum Massenmörder abgestempelt würde. Ich gehe davon aus, dass die deutschen Behörden uneingeschränkt Zugriff auf alle Beweise bekommen werden.

Beitrag melden
gibson56 27.03.2015, 07:58
8. schnelle Lösung

das mit der Aufklärung ging ja sehr schnell. Jetzt müssen wir uns alle keine Gedanken mehr machen. Unsere Sensationsgier verlangt danach. Jetzt können wir uns alle auf den Schuldigen stürzen.

Manchmal frage ich mich, wo die Besonnenheit bleibt. ALLES auszuwerten dauert doch seine Zeit, oder liege ich da falsch?

Beitrag melden
mehrlicht 27.03.2015, 08:20
9. Überwachungskamera auch auf Voice-Recorder speichern

Zumindest für die Zeit, wenn die Cockpittür sich öffnet oder der Zugang verweigert wird sollte man das Bild der Überwachungskamera auf den Voice-Recorder mitaufzeichnen. Nur die Tonaufzeichnung ist kein hundertprozentiger Beweis. Es könnten eventuell noch andere Personen involviert sein, die man nicht hört, auch bei zukünftigen ähnlichen Fällen.

Beitrag melden
Seite 1 von 30
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!