Forum: Kultur
Illner-Talk zum Thema Sparen: Bin mal kurz im Keller, nach den Zinsen sehen
ZDF/Svea Pietschmann

"Wir sind im monetären Endspiel": Kleiner hatten sie es bei Maybrit Illner nicht. Zumindest galt das für einen Gast. Dies anderen kabbelten sich beim Thema Sparen - und erinnerten nostalgisch an "Vorsicht, Falle".

Seite 1 von 6
msc75 29.11.2019, 06:09
1. Schön, Frau Wagenknecht zu sehen …

… ich hoffe, es geht ihr gut. Herrn Mohring wünsche ich selbiges.

Beitrag melden
gesell7890 29.11.2019, 06:25
2. Nichtzinsen

sind ja nicht das einzige Übel. Es ist die Abzockmentalität vom Staat und anderen Einrichtungen. Spart man Teile des Gahlts fürs Alter, kommt nach der Auszahlung (leistungslos - aber 100% leistungslos) die Krankenkasse um die Ecke und hält die Hände auf. Da ist die nächste Abfindung für einen der Bosse wieder gesichert.

Beitrag melden
neckargirl1 29.11.2019, 06:59
3. Der Ansatz aus den 70ern

Bring das Geld zur Bank, da gibt es Zinsen - gilt nicht mehr. Nur haben eben die meisten wohl gar keine Ahnung wie sie ihr Geld anständig anlegen können. Weil man das ja in der Schule nicht lernt und Aktien sind bäh. Dabei sind z.b. Aktienfonds, die sich am Dax orientieren eine sehr sichere Geldanlage. Außerdem auch schnell verfügbar, wenn man es braucht. Und wenn tatsächlich alle Dax Unternehmen pleite gehen wird es eh dunkel in Deutschland.
Die Leute sollten sich einfach besser informieren als ständig rum zu jammern. Es gibt auch heute Möglichkeiten bis zu 5 % Zinsen im Jahr zu bekommen. Ohne das man fürchten muß, dass das Geld weg sein könnte. Aber sowas wird ja eher nur in einem Nebensatz angesprochen. Panikmache zieht halt besser, gell Frau Wagenknecht.

Beitrag melden
Arrivato 29.11.2019, 07:25
4.

"Marcel Fratzscher, der einst für die Europäische Zentralbank gearbeitet hat, spricht von "Schwarzmalerei" und "Demagogie""

Beitrag melden
neutron76 29.11.2019, 07:39
5. Der Generationenvertrag ist immer überlegen

Er liefert volkswirtschaftlich gesehen das gleiche Ergebnis wie jede Kapitalrente mit deutlich weniger Bürokratie. Allerdings muss man sich sehr genau überlegen wer berechtigt wird Leistungen zu empfangen.
Die schwarze Null soll heilig bleiben, denn wir haben noch keine Rezession. Auch das Klima ist kein Argument. Wenn soll bitte die aktuelle Generation ihren Konsum zugunsten von Investitionen in den Klimaschutz runterfahren.

Beitrag melden
sossossos 29.11.2019, 08:10
6.

Zitat von neckargirl1
Bring das Geld zur Bank, da gibt es Zinsen - gilt nicht mehr. Nur haben eben die meisten wohl gar keine Ahnung wie sie ihr Geld anständig anlegen können. Weil man das ja in der Schule nicht lernt und Aktien sind bäh. Dabei sind z.b. Aktienfonds, die sich am Dax orientieren eine sehr sichere Geldanlage. Außerdem auch schnell verfügbar, wenn man es braucht. Und wenn tatsächlich alle Dax Unternehmen pleite gehen wird es eh dunkel in Deutschland. Die Leute sollten sich einfach besser informieren als ständig rum zu jammern. Es gibt auch heute Möglichkeiten bis zu 5 % Zinsen im Jahr zu bekommen. Ohne das man fürchten muß, dass das Geld weg sein könnte. Aber sowas wird ja eher nur in einem Nebensatz angesprochen. Panikmache zieht halt besser, gell Frau Wagenknecht.
5% Zinsen in Euroanlage gibt es nicht. Das ist ein Gerücht!

Beitrag melden
ArnoNyhm1984 29.11.2019, 08:12
7. Oh je..

..da zeigte Frau Wagenknecht mal wieder, warum man der LINKEN besser keine politische Verantwortung gibt: In einem Satz höhere Zinsen für Sparer verlangen, im nächsten Satz Aktien als Kapitalismus verteufeln -da fragt man sich schon, ob die LINKEN glauben, Zinsen würden am Sonntagnachmittag im Bankenkeller von irgendwelchen Wichteln zusammengezaubert..
Und auch sonst: Ja, natürlich -Michel soll jetzt nochmals 2,5% mehr seines Salärs monatlich in die Rentenversicherung einzahlen. Und dann? Dann bekommt das Geld anscheinend nach Ansicht der Diskussionsrunde Wallungen und macht dort genau das, was an allen anderen Orten nicht klappt: Es vermehrt sich dort im Kassenschrank der Rentenversicherung auf märchenhafte Art von ganz alleine?
-In der Diskussionsrunde war schauderlich wenig ökonomischer Sachverstand anwesend.

Beitrag melden
Europa-Realist 29.11.2019, 08:21
8. Danke EZB!

Die Geldpolitik wirdvon der EZB gemacht, während die Wirtschaftspolitik von jedem Mitgliedsstaat selbst verantwortet wird. Dass das harmoniert ist offensichtlich. Aber: Der Euro ist in dieserForm politisch erwünscht.Man braucht sich über die Folgen deshalb nicht zu wundern.

Beitrag melden
frank.huebner 29.11.2019, 08:22
9. Negativzinsen auf Guthaben...

...müsste ja auch Positivzinsen auf ein Minus auf dem Konto bedeuten, oder? Nein, dafür werden, z.B. auf dem Girokonto, immer noch 10-15 % Zinsen verlangt.Dabei müssten die Banken nach deren Denken ja dankbar sein, wenn sie jemand vom Geldbestand befreit. Klar, alles Blödsinn, aber die Zinspolitik der Banken ist halt widersinnig. Aber es gibt ja inzwischen Banken, die erheben "Verwahrentgelte" auf Bankguthaben. Sind dann ja keine Zinsen. Also alles gut.

Beitrag melden
Seite 1 von 6
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!